Mikrofone kaufen / Welches Mikrofon wofür? Musikproduktion & Podcasting / Windows 7 #43

8. Dezember 2009

Selten haben wir uns bei einem Thema so festgequatscht wie heute. Der Großteil der Sendung handelt von Mikrofonen: Mikrofone kaufen, welches Mikrofon setzt man wofür ein?, welches Mikrofon ist gut für einen Podcast geeignet und dazu noch Tipps von den Profis für den Kauf von Mikros mit einem Budget von 100 / 300 oder 1.000 Euro. Natürlich haben wir auch wieder die News der Woche mit der Popkomm 2010, die neue Single von Falco, die Klage gegen die Majorlabels in Kanada sowie den (Spar-)Tipp der Woche und die delamar Hörerfragen mit „Wann sollte ich in die GEMA?“ und „Musikproduktion mit Windows 7“.

Mikrofone kaufen / Welches Mikrofon wofür? Musikproduktion & Podcasting / Windows 7 #43

Die gestrige Aufzeichnung des heutigen Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte hat wieder eine Menge Spass gemacht. Im Chat haben wir, glaub ich sogar, unseren Besucherrekord gebrochen und einen neuen aufgestellt. Leider haben wir aber erst am Ende auf die Statistiken geschaut, so dass mitunter auch mehr Leute vor Ort gewesen sein könnten.

Dieses Mal haben wir mit Matthias, Florian, Markus und mir selbst das perfekte Forum gehabt, um über Mikrofone und deren Einsatz zu diskutieren. Frei nach dem Motto „Vier Stühle – fünf Meinungen“ ist es am Ende in der Tat zu einer kontrovers geführten Diskussion gekommen, bei der Du eine Menge Information und unterschiedliche Blickwinkel kennen lernen kannst.

Die Themen in der chronologischen Übersicht:

Popkomm 2010: Findet Sie tatsächlich statt?

Gestern wurde der Termin für die Popkomm 2010 bekannt. Sie soll vom 8.-10. September 2010 in Berlin im ehemaligen Flughafen Berlin Tempelhof stattfinden. Am Konzept scheint sich nicht viel verändert zu haben, es bleibt abzuwarten, ob sie denn tatsächlich stattdinden wird. Wir sprechen über die Messe, die Preise und spekulieren ein bisschen ins Blaue.

 

Majorlabels in Kanada verklagt!

Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Das wird sich jetzt die gestandene Musikindustrie in Kanada wohl denken, denn: Vier Major Labels in Kanada wurden verklagt wegen der Verletzung von Verwertungsrechten diverser Musiker. Wir sprechen über die Unsitte bei den Kanadiern, Musik ohne gültige Lizenzen auf Sampler zu bannen und diese zu verkaufen. Es geht um das Messen mit zweierlei Mass und wer am Ende recht bekommt.

 

Falco wiederauferstanden: Die neue Single

Wir reden kurz über die Vermarktung von verstorbenen Künstlern wie Falco, Michael Jackson oder Elvis. Der verstorbene Österreicher Falco hat die Tage den dritten Teil seines Smash-Hits „Jeanny“ heraus gebracht mit dem Titel „The Spirit never dies“. Ein kurzer Kommentar (die volle Version gabs nur live).

 

Alles über Mikrofone

Passend zu unserem Artikel vom vergangenen Samstag auf delamar „Recording: Welches Mikrofon kaufen oder welches Mikrofon man wofür einsetzt“ sprechen wir heute darüber, wie Du entscheiden kannst, welches Mikrofon ist für welche Anwendung geeignet?

Wir sprechen über Bändchenmikrofone, den ersten Kauf und die Unterschiede zwischen dynamischen, Großmembran- und Kleinmembranmikrofonen. Du erfährst, welche Argumente für das eine oder das andere sprechen. Tipps für das Aufnehmen von Gesang, Drums, Gitarre und anderen Instrumenten. Tipps zum Kauf eines Mikrofons mit einem Budget um die 100,- Euro, Kauf eines Mikrofons bis 300,- Euro und bis 1.000,- Euro. Erfahre, warum eine umschaltbare Richtcharakteristik immer eine gute Wahl ist und wofür diese gut ist.

Weiterhin verraten wir dir, mit welchen Mikrofonen wir unseren delamar Podcast aufnehmen, welche Preamps wir dafür nutzen und welches Audio Interface zur Aufnahme genutzt wird.

Im weiteren Verlauf diskutieren wir darüber, welches Mikrofon am besten vor einen Gitarrenverstärker gehört und warum die Aufnahme von Gitarre eben doch nicht mal eben so nebenbei gemacht ist. Teuer oder billig?

 

Tipp der Woche

Heute hätten wir diese Rubrik besser den Spartipp der Woche genannt, denn Du kannst beim Einkauf deiner Weihnachtsgeschenke so richtig Geld sparen: 85,- Euro beim Kauf von Steinberg Cubase 5 oder 3% ab einem Einkauf von 100,- Euro bzw. 5% bei einem Einkauf von 150,- Euro.

 

Verlosung Digidesign Eleven Rack im Wert von 952,- Euro

Im aktuellen Podcast erfährst mehr Details zu unserem Gewinnspiel, bei dem Du das Digidesign Eleven Rack gewinnen kannst. Im Übrigen gab es während der Live-Aufzeichnung ein geheimes Losungswort, das im geschnittenen Podcast nicht mehr drin ist. Du kannst dieses oder ein weiteres Losungswort am kommenden Montag in der nächsten Folge erfahren!

 

delamar Hörerfragen

Bei den Hörerfragen erfährst Du, ab wann es sich lohnt, Mitglied bei der Verwertungsgesellschaft GEMA zu werden. Es geht weiterhin darum, was die Unterscheidung zwischen E- und U-Musik bei der GEMA bedeutet und wer wen querfinanziert.

Erfahre, wie Du herausfinden kannst, ob deine Treiber die Probleme mit Knacksen und Knirschen beim Abspielen von Projekten in deinem Sequencer verursachen. Gute Tipps für deine Musikproduktion unter Windows 7.

 

Du siehst, es war eine wirklich spannende Episode aus dem Podcast für Musiker und Musikbegeisterte. Die Laufzeit der heutigen Folge beträgt etwa 55 Minuten, die vollgepackt mit spannenden Themen, Tipps & Tricks für dich und dein Tonstudio!

Viel Spass beim Hören und danke für dein Feedback!

Antworten

Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind mit * markiert

19 Kommentare

bei “Mikrofone kaufen / Welches Mikrofon wofür? Musikproduktion & Podcasting / Windows 7 #43

  1. Florian Dez 9, 2009

    Hoi ich bins schonwieder :)

    Auch wenn das Thema für mich mittlerweile wieder durch ist wollt ich noch kurz ein paar Sachen richtig stellen:

    Die Win7 Version ist ’nur‘ 32 bit.
    Die Treiber für die Black Box sind die die man unter Win7 32bit auf der M-Audio Seite bekommt.
    Und auch die ASIO4All Treiber auf der internen Intel-HD Karte tuens nicht :(

    Trotzdem danke für den Beitrag ;)

    Weiterhin alles gute,
    Florian

  2. nevian Dez 9, 2009

    M-Audio hat seit Mitte/Ende Nov. viele neue Win7 64bit Treiber rausgebracht, unter anderem für die Delta Serie!

    Download über die Homepage unter
    http://de.m-audio.com/index.php?do=support&tab=driver

    Jetzt wo M-Audio unter der Brand „AVID“ läuft kommt wohl wieder ein bisschen Bewegung in den Treiber-Support.

    Viele hatten unter Win7 z.B. Probleme mit der Delta 66 und z.B. dass der Rechner nicht mehr abschaltet beim runterfahren und solche Sachen. Vielleicht hat sich das ja mt den neuen Treibern erledigt.

  3. Um auf die Mikrofone zurück zu kommen, ich Podcaste zwar nicht. Doch bisher bin ich mit meinen AUDIO TECHNICA AT4080 sehr gut gefahren. Doch wenns ein bisschen Blechern klingen soll dann nehm ich gerne ein BeyerDynamik Kondensator Mic.Gerade bei der Musikproduktion sollte man sich nicht nur auf ein Mikrofon festlegen.

  4. nevian Dez 12, 2009

    @ Florian:
    Mal ne Frage -w as macht denn Win7 32bit für einen Sinn? ^^ versteh ich nicht :)
    Also ich meine da kann man doch besser XP nehmen. Was spricht denn für Win7 als 32bit?!?

    Also ich meine: für Musikproduktion entweder 7-64, falls alle Treiber vorhanden sind und die Software läuft. Bei Plugins ist das nicht so kritisch, weil man erst mal die 32-Bit-Host-Version nehmen kann, was wohl noch besser ist als mit einer Bridge zu arbeiten. Die müssen also nicht unbedingt 64bit sein.

    Oder eben bei XP-32 bleiben, falls man mit 3 GB RAM (und 2 GB max. pro Anwendung) auskommt, also nicht tonnenweise Samples im RAM haben muss. Da läuft dann wenigstens alles und es gibt keine Treiber- oder Software-Probleme.

  5. nevian Dez 12, 2009

    Hab noch ne Frage zu den Mikros:

    Kann mir jemand sagen, worin den Unterschied im Klangcharakter zwischen den AKG C414 XLS, B-XL II und XL II liegt?

    Das XLS ist ja eigentlich eher für Instrumente als für Solo-Stimmen, aber ich hab mal im Keyboards-Forum gelesen, dass das XL II angeblich „schlechter“ klingen soll als das XLS bei Vocals?! Es war von „quäkenden“ Stimmen die Rede… Kann das sein??
    Oder hatte da jemand einfach nur keine Ahnung und das Mikro passte einfach nicht zur Stimme?

    Also, wär nett wenn jemand seine Erfahrungen mit einem der Mikros schreiben kann oder besser noch die anderen Varianten kennt.

    Zusatzfrage: Wie ist der Klang der AKGs im Vergleich zu einem Electrovoice RE-20 oder dem Gefell M930?

  6. Florian Dez 12, 2009

    ,@nevian: ich muss hier mal was klarstellen: dass man ein 32bit System nutzt heißt nicht, dass man nicht mehr als 3,5gb Ram nutzen kann. Siehe Physical Adress Extension (PAE). PAE ist selbst unter XP standartmäßig aktiv wenn nötig.
    64bit hingegen heißt: großere Programme (im Sinne von mehr Speicherplatz nötig) und wenn man Pech hat Algorithmen die auf 32bit optimiert wurden und auf 64bit langsamer laufen als vorher.
    Und: eine 64bit Engine in einer DAW heißt auch nicht unbedingt, dass diese ein 64bit System ausnutzt (obwohl ich da grad spekuliere)

    Schlussendlich: 64bit ist eine feine Sache … für Anwendungen in denen viele Daten durch die Gegend geschaufelt werden Videobearbeitung, Simulationen, etc … aber ob es Audioverarbeitung wirklich etwas bringt wage ich zu bezweifeln … und „ich nutze aber eine x gb Sample Library“ zählt auch nicht wirklich … das schlägt eher auf Festplattendurchsatz bzw Speichergeschwindigkeit. Da möchte ich nochmal das Beispiel mit dem LKW anbringen anbringen: Wenn man eine Autobahn baut die doppelt so breit ist (64bit) braucht man auch einen LKW der zweispurig ist … und davon gibts nicht viele.

    Sollte mich jetzt jemand korrigieren bin ich natürlich aufgeschlossen … aber als (fast) Diplom Informatiker bin ich mir da recht sicher

    Schöne Grüße,
    Florian

  7. Florian Scholz Dez 13, 2009

    Hi!

    @ Florian

    Stopp, was die 64BIT angeht, würde ich gerne HEFTIG widersprechen! GERADE bei großen Libraries ist RAM ein Thema! Videoschnitt ist sogar weitaus unkritischer als Musikproduktion mit Orchester-PlugIns. Wenn DU zB Das EastWest orchester oder das Halion Orchester komplett lädst, kommst Du einfach an die Grenze von 32 BIT-Systemen. Ich habe das lang und ausgiebig getestet. Insofern:
    Einen neuen Rechner würde ich NUR noch 64BIT machen und das auch JEDEM UNEINGESCHRÄNKT ans Herz legen!

    Gruß

    Florian

  8. Florian Dez 13, 2009

    @Florian:

    Aber geht es dabei um den verfügbaren Speicherplatz? Oder den Datendurchsatz? Weil nur bei letzterem bringt 64bit Vorteile und dann auch nur wenn die Programme das auch ausnutzen können.

    Aber ich bin auch kein Experte für Speicherverwaltung in DAWs dementsprechend ziehe ich meine Aussagen lieber zurück.

    Grüße zurück,
    Florian

  9. Florian Scholz Dez 13, 2009

    Hi Florian,

    also der absolute Experte für Speicherverwaltung bin ich auch nicht!
    Das Problem bei mir auf dem Rechner ist DEFINITIV der Arbeitsspeicher! Mein System hat eine XP (32BIT) und Vista (64 BIT) Partition. Und mein 32 BIT Cubase schafft mehr Orchester (ja, es ist ein RAM-Problem, aber einer gewissen Auslastung bekommt er das nimmer gemanagt was das Speichern angeht. Funktionieren tut es trotzdem, außerdem ist dieses Problem unter den 64-Hardcorern -zu denen ich mich nicht zählen würde- durchaus ein Thema und bekannt) unter Vista64 als unter XP32… Soviel dazu :-) Wenn jetzt meine Software noch Problemlos unter 64 tun würde… dann… ANDERES THEMA ;-)

    VG

    Florian

  10. Florian H. Dez 13, 2009

    Hi Florian,

    Dein letztes Kommentar hat mich jetzt etwas irritiert. Du sagst, dein „32 BIT Cubase schafft mehr Orchester“ … als dein 64 Bit System?
    Dazu kommt noch, dass du hier XP mit Vista vergleichst. Meines Wissens hat Vista einen ungeheim höheren Speicherverbrauch.

    Wenn es jetzt (wovon ich immer noch ausgehe) nur darum geht mehr als 3,5gb Ram zu nutzen (um zB die Orchester zu laden) dann geht das auch unter 32 Bit Systemen mit Hilfe der PAE Erweiterungen (Standardmäßig aktiv unter XP soweit ich weiß).

    Wenn es aber darum geht die Daten auch schnell wieder aus dem Ram herauszubekommen können 64bit Systeme den doppelt so breiten Datenbus verwenden. Können heißt hier, dass sie dafür auch optimiert werden müssen.
    Kleines Beispiel das ich mir gerade ausdenke: wenn du eine Library mit 32bit Samples nutzt und jedesmal zwei Samples über den 64bit Bus laden kannst, dann wäre das wohl optimiert.

    Da ich aber keine Ahnung habe wie die Sampler heutzutage funktionieren und die Leute sich auch nicht in den Code gucken lassen spekuliere ich hier eher als dass ich auf fundiertes Wissen baue …

    Soweit erstmal und schöne vorweihnachtliche Grüße,
    Florian

  11. Florian Scholz Dez 13, 2009

    Hi Florian!

    OK! Ich habe mich unpräzise ausgedrückt! Mein 32BIT Cubase schafft unter 64 Bit VISTA mehr Orchester (oder Omnisphere oder was auch immer) als unter 32 Bit XP. Das 64 BIT Cubase halte ich, aus verschiedenen Gründen, noch für nahezu unbrauchbar; zumindest für mich (Stichwort UAD!!!). Nochmal: Mit Datendurchsatz hat diese Problematik die ich meine nichts zu tun!
    Klar vergleiche ich XP32 BIT mit Vista 64BIT! Steinberg hat nie XP64 Support angeboten! (Habe das selbst mit den Supportlern am Telefon durch gekaspert.) Von der höheren Systemlast von Vista merke ich gar nichts in der Praxis, das System ist mindestens so performant wie XP, aber hier vergleichen wir nicht nur Äpel mit Brinen :-)

    Die PAE Erweiterung kannst Du getrost ad acta legen.
    Warum? Software, Hardware und Treiber müssen das unterstützen, und diese Unterstützung ist, wie ich mir habe sagen lassen, noch seltener als 64-Bit-Support. Der 3GB-Switch, ja den habe ich auch versucht. Klappte auf dem einen System, auf dem anderen nicht. Aber die Erleuchtung isses nicht.
    Und nochmal PAE: Ich habe vorhin bei M$ auf der HP nachgeschaut (Link habe ich verlegt, sorry): XP (Pro) supportet selbst mit PAE nur 4GB :-(

    Einen schönen Advent wünscht

    Florian :-)

  12. nevian Dez 14, 2009

    Was Florian Scholz sagt scheint mir absolut richtig! Beste Lösung wär wohl zur Zeit Win7-64 mit 32-Bit Cubase. Wenn die Hersteller von Hardware & Software irgendwann(?) mal alle 64-Bit supporten, kann man relativ bequem umsteigen, ohne gleich das komplette OS neu zu installieren.

    Als Bridge soll die jbridge besser sein als die von Steinberg. Sinn macht die Verwendung einer Bridge trotzdem, wenn man mit einem 32-Bit Cubase mehr RAM für die VST-Instrumente braucht, weil man dann dafür mehr als 4GB (-> Cub.32) nutzen kann.
    siehe hier:
    http://www.cubase.net/phpbb2/viewtopic.php?p=924823&sid=8842dd964e0ab034fdc645eba0885b42

    Das mit dem Switch klappt selten bzw. hab ich bisher noch nicht von jemanden gehört, der das in einer DAW erfolgreich angewendet hat. Von PAE hör ich hier das erste mal und das liegt wohl daran, dass es in der Praxis auch nicht funktioniert. Hätte das sonst denke ich mitbekommen.

    Zur Performance: Win7-64 owned Vista64! Vor allem was die Latenzen angeht. Zumindest haben das meine umfangreichen Recherchen ergeben. Theoretisch ist die Performance von Win7 besser als bei XP. Wie das aussieht, wenn man Cubase32 auf Win7-64 laufen lässt weiß ich nicht. Vielleicht ist das dann +-0.

    Ich habe auch vor der Wahl XP32 vs. 7-64 gestanden und mich für letzteres entschieden. Vista kam für mich nie in Frage. Bin noch am installieren und es ist ein komplett neues System, daher kann ich keine Erfahrungswerte geben.

    Grüße an Florian & Florian :)

  13. Vieleicht ist mein Kommentar für das Problem von Florian total unerheblich oder vieleicht auch schon fast dämlich, aber hast du , nur aus interesse, einfach mal versucht die Latenzzeit an deinem M-Audio Interface hochzuschrauben?
    Das einzige was bei deiner Problembeschreibung auf diese Lösung eben zutreffen würde sind die Knackser, die auftreten wenn’s ein paar Spuren mehr werden. Dies ist zwar meistens ein Problem, das mit hoher CPU-Auslastung einhergeht, aber ich würds einfach mal testen.

  14. Florian Dez 19, 2009

    Moin,

    auch wenn sich dieses Problem für mich wirklich erledigt hat (indem ich Windows wieder den Rücken zu gekehrt habe) gehe ich davon aus, dass genau das das Problem ist.

    Aaaber … und jetzt lehne ich mich mal ziemlich weit aus dem Fenster … wenn das wirklich der Grund ist würde das heißen, dass die Standard USB Audio Treiber von Linux ‚besser‘ sind als die offiziellen ASIO Treiber von M-Audio.

    Ich möcht jetzt hier keinen Glaubenskrieg anzetteln … dass tuen andere schon zuviel … aber ich bin jetzt trotzdem auf die Antworten gespannt :)

    Florian

  15. nevian Dez 19, 2009

    Hab mir gerade nochmal die Frage angehört…
    Also mich würde mal interessieren, um welche M-Audio-Karte es sich genau handelt. Was Hans schreibt würde ich auch checken.

    Was mich etwas stutzig macht… Florian Du sagst, Du hast „Windows wieder den Rücken zu gekehrt“.(!) Im Podcast gibst Du an, dass Du Ableton hast. Steht das jetzt im Schrank rum und was nutzt Du denn als Sequenzer unter Linux? Für mich wär das keine befriedigende Lösung ;-)

  16. Florian Dez 19, 2009

    Ich hatte damals in der Frage schon geschrieben, dass ich eine Lite Version von Live hatte die bei den meisten M-Audio Produkten beiliegen. Um dementsprechend genau zusein: Ja, die CD liegt wirklich in einer Tüte mit x CDs im Schrank rum :)

    Um die erste Frage kurz zu beantworten: Ich hab hier eine Blackbox … also diese POD Kopie von M-Audio.

    Ich nutze unter Linux Ardour (http://ardour.org) was für meine Zwecke (Aufnehmen, Mischen, Mastern) vollkommen ausreichend ist. Mit der 3er Version wird Ardour auch einen MIDI Sequenzer erhalten. Die Version müsste auch in näherer Zukunft raus kommen.

    Ich hatte vor ner Weile gesagt, dass ich vielleicht ein paar Videos zu Ardour machen wollte. Da ich bald ins Praxissemester gehe weiß ich nicht, ob ich das schaffe. Aber ich würde behaupten, dass auch Linux langsam aber sicher für Audio Zwecke genutzt werden kann. Der Hardware Support (auch für professionelle Interfaces) wird besser (siehe ffado Projekt: http://www.ffado.org/). Zum Beispiel arbeiten die mit Focusrite und RME zusammen.
    Ardour selbst wurde für eine Weile von der SAE finanziert.

    Ich schreib schon wieder zuviel
    Florian

  17. nevian Dez 19, 2009

    Also ich finds ganz interessant :)
    Irgendwie ist Linux als DAW-Plattform für mich irgendwie…… skurril ^^
    btw obwohl ich auch Leute kenne, die mit Amiga produzieren (wer jetzt angesprochen fühlt weiß schon wer gemeint ist :). Ist aber ne ganz andere Schiene.
    Kommt viell. auch drauf an was man machen will. Ardour sieht auf den ersten Blick net so schlecht aus. Laufen da auch VSTs (FX und Instr.) oder muss Du da mit den „Hauseffekten“ auskommen?

    Zur „Karte“… Du meinst dieses Gitarrenteil mit Display wie im Golf ;-)
    Hab grad nachgeschaut… Auch dafür gibt es neue Treiber seit 14.11. für Win7 (32 & 64) – mal probiert? Kann mir gar nicht vorstellen, dass das nicht vernünftig läuft… Ich geh mal davon aus, dass Du in Ableton den richtigen Treiber gewählt hast

  18. Florian Dez 19, 2009

    Ich gehe davon aus, dass ich die aktuellsten Treiber hatte … und ich glaube, dass das auch nach dem 14.11. war … aber kann nicht mehr nachgucken … Windows wurde schon … ‚entfernt‘ ;) Aber ich hatte mit Win7 eh nur Probleme … was wahrscheinlich daran liegt, dass ich es einfach alles nicht gewohnt bin :)

    VST in Ardour ist immer schon ein großes Thema gewesen, weil die Lizenz von Steinberg nicht mit der von Ardour kompatibel ist … es gibt Support, über WINE ((k)ein Windows Emulator), aber man darf die Binaries nicht vertreiben. Mittlerweile scheint sich da aber was getan zu haben … die Jungs vom LMMS Projekt (http://lmms.sourceforge.net/) haben da anscheinend etwas zusammen gehackt das legal ist.
    Allerdings wird Ardour (oder zumindest Teile davon) dann soweit ich weiß als Windows Binary kompiliert die mit WINE ausgeführt wird. Da hab ich zugegeben auch keine Ahnung von aber ich hab in anderen Podcasts (http://www.twit.tv/FLOSS) gehört, dass das wohl gut funktioniert.

    Noch eine Sache die ganz interessant zu wissen ist: Ardour wird tatsächlich nur von einer einzigen Person entwickelt. Und das momentan in seiner Freizeit ohne dafür wirklich bezahlt zu werden. Die Bewertung überlasse ich jetzt euch.

    Wenn irgendwer Interesse hat, Ardour mal zu testen kann einfach die aktuelle Ubuntu Studio (http://ubuntustudio.org/) installieren (auch bequem neben seinem Windows).

    Florian

© delamar.FM