Mikrofon kaufen: Empfehlungen für Gesangsmikrofon, Kondensatormikrofon und weitere #130

16. August 2011

In der vergangenen Woche hatte wir zum Thema das Mikrofone kaufen und zwar als allgemein gehaltene Einleitung. Heute gehen wir in medias res und sprechen Tacheles. Erfahre in der aktuellen Show, welche Entscheidung Du treffen kannst, vielleicht solltest. Das Mikrofon-Kaufen – gleich ob Gesangsmikrofon, Kondensatormikrofon oder sonstige – ist natürlich auch eine Geschmackssache und sollte im Vorfeld ausgetestet werden. Doch dazu kannst Du mehr in der heutigen Folge des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte erfahren. Übrigens das inzwischen dritte Summer Special aus der Konserve.

Viel Spass beim Hören!

Empfehlungen für Gesangsmikrofon, Kondensatormikrofon und weitere beim Mikrofon-Kaufen #130

In etwas mehr als 50 Minuten erfährst Du in der heutigen Show, welches Mikrofontypen für welche Anwendung bestens geeignet sind. Weil das aber gerade bei Einsteigern noch nicht genug ist, haben wir noch echte Kaufempfehlungen hinzu gegeben. Wir verraten, welche Mikrofone von welchem Hersteller wir präferieren und gerne einsetzen.

Erfahre in der aktuellen Folge des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte, welches Gesangsmikrofon gut klingt, wann ein dynamisches Mikrofon dem Kondensatormikrofon überlegen ist und welche Modelle mit einem besonders guten Preis-/Leistungsverhältnis zu überzeugen wissen.

Es geht um Mikrofone für Drums (Kick Drum, Snare Drum, Toms, Overheads, Hihat, Room), Bass, Gitarrenverstärker, Bassverstärker, Gesang, Chöre, Akustikgitarre, Western Gitarre, Piano und viele weitere Musikinstrumente.

Das Ziel dieses delamar Summer Specials ist es, dich darüber zu informieren, welchen Typ, welchen Hersteller und welches Modell Du beim Mikrofon kaufen beachten solltest.

Wir freuen uns auf dein Feedback und deine Fragen zum Mikrofon kaufen, die wir bei nächster Gelegenheit gerne für dich beantworten werden. Und jetzt wünsche ich dir viel Spass beim Hören des 3. Summer Special 2011 im delamar Podcast für Musiker und Musikbegeisterte.

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8 Kommentare

bei “Mikrofon kaufen: Empfehlungen für Gesangsmikrofon, Kondensatormikrofon und weitere #130

  1. Kevin Aug 23, 2011

    Hi ho!

    Super Podcast! Wie (fasst) immer! :D

    Bin kurz vorm Abschluss auf einem Institut namens „S.*.E“ :D

    Bin schon seit den Jahren vor meiner Ausbildung begeisterter Delamari und würde gerne ein bisschen was beisteuern:

    Wir hatten einen drumworkshop mit einem Herren, der Techniker bei „starmania“ (wie dsds) in österreich war und n paar christina stürmer songs recorded hat.
    Dieser hat zb SM7 für „base out“ benutzt.. nicht direkt zum loch sondern eher aufs fell.
    – Geiler sound!… zumindest fürs pop/rock genre :D
    Base in: .. probiert durch! :D.. akg d112 (besagter engeneer hasst es einfach nur^^); audix d6 (agressive heavy metal kickdrum/sehr spitz);

    tip: hab das Sennheiser e602 mal für base out benutzt und es giebt nen kräftigen „WUMMS!“ im low end :D

    Snare:
    bin auch ein SM57 fan^^ .. er hat mir jedoch nur den vogel gezeigt und darauf
    FÜR TOP: seitlich ein haun (niere <– off axis zur hi hat) kleinmemb. und für BOTTOM ein 414er benutzt… weis leider nicht mehr genau welche haun da "im spiel" waren :(

    btw:hab auch schonmal ein SM7 auf Snare TOP gesehn (in irgend einem abbey roads video auf youtube)

    hi-hat:
    Haun(niere) kleinmemb. (off axis zu eventuell vorhandenen Crash/ride becken)

    OH:
    AKG c422! <– kuhles teil :D ("OLDSCHOOL") (auf stereo-mitte achten.. eventuell OH's auf solo drücken und nur mal base spielen lassen… wenn base in der mitte ist… is schonmal nicht so schlecht^^) Tipp: ich persönlich tu mir dabei mit Headphones leichter.

    Ein kollege benutzt sein akg c414 stereo pair fasst IMMER für OHS… dabei abstand zur kick beachten!
    Chris baseford, welcher viel mit Tommey lee von moetley crew zusammen arbeitet sagt in einem tutorial das es keine schande ist, anfangs mit maßband an "die Sache" ran zu gehen.

    Ride:
    in viele Rock/metalsongs ist die Ride verdammt wichtig. Sie durch wirken einige Passagen einfach schneller.
    Für mich persönlich ist sie noch dazu das am schönsten klingende becken.
    Versucht einige kondensator kleinmembrane durch.. immer auf Phase achten!! im mix sollte man dann auch auf das positioning der "OH ride" und der einzel mikrofonierten Ride achten.. Bsp: die Ride ist am Drumset Links, also mit den OHs auch links aufgenommen.. mixt man dann zb die singe Ride nach rechts…phased es. nja… mal anhörn! XD
    kann auch wieder cool klingen.. zu gut 90% geht allerdings irgendetwas abartiges im Mix vor! :D

    Toms:
    (TOP)
    Sennheiser MDK 421 <— was brauchste mehr!?^^
    Floor-/ Standtom:
    Auch mdk421 für top, unten schon einige mal ein Sennheiser e602 benutzt! … gibt wiederum den (oft) erwünschten "WUMMS!" der Floor tom :D

    Room:
    Bin ein Metalfreak und mag daher eher sehr "unnatürliche" drums^^ … besagter Techniker benutzt allerdings:

    Recordin/workshop fand in einem LEDE Raum statt:
    Raum welcher zu 1/3 Komplett absorbierend und quasi staub trocken klingt(Vorne), und bis zum ende des raumes(Hinten) "lebendiger" wird… hat also im hintersten Teil sehr reflektierende Wände.

    Drumkit stand so, das der Drummer in das Dead End schaute.

    Vor Drumkit (im dead end):

    Neumann u87 (wieder auf Mitte achten) <— Phasen beachten!

    Ganz nah an basedrum:
    2x AKG 414 jeweils links un rechts der Base(und auch auf höhe der base)… orientiert euch dabei an den Schrauben des Base-felles, damit sie auf gleicher höhe sind <— Phasen beachten!

    Hinter Drumkit:
    ausprobieren! … entweder Stereofonie, oder ein einzelnes mic… hauptsache Kondensator würd ich sagen! :D

    Sou leute ich Hoffe ich konnte ein Paar ideen beisteuern und wünsche viel spaß beim ausprobieren! :D

    mfg
    Kevin

    Ps.: Ich bin kein Profi und werde von keiner der erwähnten Marken gesponsert! Dies hier ist ein freiwilliger Beitrag mit dem Ziel eine online-community zu stärken und zu unterstützen.

    • Carlos Aug 23, 2011

      Hallo Kevin,

      vielen Dank für deinen umfangreichen Post. Da sind eine Menge Anregungen für die anderen delamari mit dabei!

      Herzliche Grüße
      Carlos

    • Kevin Aug 24, 2011

      TOMS: MD 421 natürlich! :D

  2. Kevin Aug 23, 2011

    Sorry leute.. ich hätte mir den text vorher durchlesen müssen!^^
    Hab sehr schnell geschrieben.. ich hoffe ihr versteht alles!

    greets ;D

  3. Andre Aug 24, 2011

    youtube.com/watch?v=rVgHtMLKZYg&feature=player_detailpage#t=180s

    HI Leute, im obrigen Link erzählt Herr Pallemanns das man die Membran allerdings durch zu hohen schalldruckpegel verstören kann.

    o.O Was nun Aussage gegen Aussage und keiner gewinnt? :D

    • Carlos Aug 24, 2011

      Natürlich kriegst Du eine Membran kaputt, das hatten wir ja auch gesagt. Es geht nur darum, dass Du nicht bei vom Hersteller ausgerufenen 115 dB bei 120 dB die Membran zerstörst. Es fängt dann erst an zu zerren.
      Stellst Du das Mikrofon hinter die Triebwerke eines Düsenjets, dann ist die Membran unrettbar verloren ;)

    • Matthias Aug 26, 2011

      Ich hab hier mal ein Zitat von Europas größten Musikhaus zu dem Thema:

      Grenzschalldruckpegel

      Manche Leute glauben, beim Überschreiten des Grenzschalldruckpegels würde das Mikrofon zerstört. Das ist nicht der Fall! Dieser Wert besagt lediglich bis zu welcher Lautstärke ein Mikrofon verzerrungsfrei arbeitet. Ein Grenzschalldruckpegel (engl: „maximum SPL“) von 125 dB-SPL heißt, das Mikrofon produziert ab dieser Lautstärke einen Klirrfaktor (engl. „total harmonic distortion“, kurz „THD“) von mehr als 0,5 %. Manchmal werden auch 1% THD als Grenzwert genommen. Je höher der Grenzschalldruckpegel, desto besser.

      thomann.de/de/onlineexpert_55_4.html

  4. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Aug 26, 2011

    Hallo!

    Zum Thema Mikrofonkauf passt dieser Comic ganz gut:
    liszto.com/the-microphone

    Wie wahr… :-)

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