Homerecording: Einen Song oder ein Album erfolgreich fertigstellen #108

15. März 2011

Es gibt viele Dinge, die wir Musiker miteinander gemein haben – gleich ob Produzent im heimischen Homerecording Tonstudio oder Bandmitglied beim Songwriting: Viele, viele Projekte, Songs und Alben werden irgendwann begonnen, dann aber niemals zu Ende geführt. In der heutigen Folge geht es um Strategien, um die eigenen Projekte auch tatsächlich zu Ende zu bringen, Tipps für das Erstellen eines Albums.

Dazu haben wir einen Song der Woche, den Kontrapunkt und eine Hörerfrage zum Thema Urheberrecht. Es ist eine spannende Show, viel Spass beim Hören!

Homerecording: Einen Song oder ein Album erfolgreich fertigstellen #108

Bevor wir gleich in das Thema einsteigen, möchte ich mich bei allen Hörern bedanken. Die Downloadzahlen steigen stetig und es ist schön auch zu beobachten, wie viele treue Hörer aktiv an der Aufzeichnung der jeweiligen Sendung am Montag teilnehmen. Herzlichen Dank und wir freuen uns über dein Feedback.

Das Thema der heutigen Show ist das Fertigstellen eines Albums oder, im Kleinen gesprochen, eines Songs. Du wirst das sicherlich kennen. Es sammeln sich in deinem Homerecording Tonstudio tonnenweise Ideen an, es häufen sich die angefangenen Projekte, nur die abgeschlossenen scheinen den Rhythmus nicht mitgehen zu können. Das ist nicht ungewöhnlich, das passiert vielen Musiker. Die Frage ist nur, wie kannst Du das umgehen, wie schaffst Du es, deine Projekte immer auch fertig zu stellen?

Und so sprechen wir über die notwendigen Schritte, die gegangen werden müssen. Erfahre, warum es überhaupt dazu kommt, dass viele Songs einfach liegen bleiben, wie die Qualität des einzelnen Songs in die Problematik einspielt und ob sich schon im Songwriting und beim Songs schreiben die Spreu vom Weizen trennen lässt.

Lass dich überraschen, was ein Song Layout ist, wie Du mit einer Vorauswahl weiter voran kommst und warum ein Partner dir dabei helfen kann, deine Projekte zu Ende zu führen. Dazu gibt es Informationen zum Abschliessen eines Albums, zum psychologischen Ende eines Abschnitts und weitere Meilensteine.

 

Song der Woche

Im heutigen Song der Woche hörst Du ein Medley unseres Hörers Uncommerce. Wenn Du seine Musik weiter hören möchtest, kannst Du das auf www.uncommerce.de
Als kleine Randinfo sei noch erwähnt, dass derzeit die Warteliste für den Song der Woche über sechs Monate beträgt. Also bitte etwas Geduld mitbringen.

 

delamar Hörerfrage

In der Hörerfrage geht es heute um das Thema Urheberrecht. Erfahre, ob Du Musik eines lange verstorbenen Komponisten aufnehmen, covern oder veröffentlichen darfst.

Ich wünsche dir viel Spass beim Hören der 108. Episode des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte (nächste Woche geht es dann übrigens doch nicht mit dem Thema Musikmesse Frankfurt weiter). Und wenn dir der Podcast gefallen und er dich in deinem Homerecording und deiner Musikproduktion weitergebracht hat, dann schreib uns doch deine Meinung in die Kommentare! Danke.

Antworten

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7 Kommentare

bei “Homerecording: Einen Song oder ein Album erfolgreich fertigstellen #108

  1. Sascha Mrz 18, 2011

    Hallo.
    Keine Ahnung,ob das noch jmd liest,aber bin leider erst jetzt dazu gekommen,den Podcast zu hören.
    Es wurde in der Sendung vorgeschlagen um Projekte auch zur Vollendung zu bringen man das ganze nicht alleine angehen sollte.
    Guter Ratschlag.Ich „mache“ gerne elektronische Musik,aber leider ist es da fast unmöglich,jmd zu finden,sprich Internetforen,Plattformen usw.Für Bands,bei denen Schlagzeuger,Bassist,Sängerin usw gesucht werden,ist dies alles kein Problem,aber wie schon gesagt in der elektronischen Sparte scheint das ein großes Problem zu sein.

    • Matthias Mrz 18, 2011

      Hast du deine Musik irgendwo im Netz, wo dich andere Musiker finden können?

      • Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Apr 20, 2011

        Hallo!

        Gute Frage – denn ein Lied zum Anhören klärt mehr Fragen, als man in einer Kleinanzeige oder einem Forumsbeitrag beantworten könnte.

  2. Sascha Mrz 19, 2011

    Nee.
    Es geht ja grundsätzlich darum,überhaupt mal Foren,Plattformen usw zu finden,wo man gleichgesinnte trifft.Ich hab ja eben genau das Problem,viele Lieder anzufangen,aber sie nicht fertig zu bekommen,weil man nach ner Weile kreativlos wird bzw die Lust verliert :-)

    • Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Apr 20, 2011

      Hallo!

      Dazu mal ein Vorschlag: Soundcloud find‘ ich ganz interessant – da kann man eigene Lieder hochladen, mit Beschreibung versehen und -vor allem- sekundengenau kommentieren lassen.
      Da kann dann beispielsweise so stehen wie „an dieser Stelle sollte der Gesang einsetzen“ oder „den Refrain an dieser Stelle finde ich zu leise“ oder so.

      Es gibt verschiedene Varianten der Mitgliedschaft bei Soundcloud, die auch was kosten – aber auch mit der kostenlosen Basismitgliedschaft kann man schon einiges umsetzen. Wie sowas aussehen kann, siehst Du beispielsweise hier:
      http://soundcloud.com/wayfu/wayfinder-rough-shellbecky
      („Rough Shellbecky [Preview]“ von Wayfinder). Da sieht man auch schön, wie die sekundengenauen Kommentare arbeiten.

      Ansonsten: Vielleicht gibt’s ja für deine Lieblings-DAW Foren, in denen Du nach Mitstreitern suchen kannst – oder entsprechende Kleinzeigen in lokalen Internetseiten.

      Dein Problem kenn‘ ich übrigens zu Genüge…auch bei mir stapeln sich die Unvollendeten. :-)

  3. Sascha Apr 25, 2011

    Hi Thomas.
    Ja Soundcloud kenne ich und find ich klasse.
    Die Wege meine Sachen zu veröffentlichen kenne ich(als treuer Delamar Hörer ;-) )
    Weisst du,das Internet is voll mit Plattformen,in denen Musikerandere Musiker suchen.Aber wenns um elektronische Musik geht,da hat man halt das Problem,das Leute,die ebenfalls in dieser Richtung suchen eher in Ballungszentren wohnen.
    Bzw ansonsten findet man bei mir unzählige Musiker,die halt im „klassischen“ Bereich wie Rock/Pop suchen.
    Ich produziere mittlerweile eher mit weniger Begeisterung als noch früher,da einem mit der Zeit die Ideen ausgehen.
    Durch das gegenseitige Beeinflussen beim Produzieren denk ich,is man da auch auf die Dauer hin viel kreativer.

  4. IrgendeinThomas Mrz 28, 2012

    Ich habe gestern Abend den Podcast nachgehört und mir ist folgendes dazu eingefallen das so nicht im Podcast erwähnt wurde. In ca. 15 Jahren des aktiven Musikmachens habe ich soweit mir jetzt einfällt keine „musikalische Leichen“ (oder im Klassikbereich würde man Fragmente dazu sagen) bei mir auf irgendeiner Festplatte schlummern.
    Der Grund ist das mir einfach die Zeit zu schade ist mitten in einer Arbeit aufzuhören, denn wenn man sich das bei manchen Musikern summiert kommt da sicher einiges an Zeit und Mühe heraus. Ich versuche deswegen schon vorab dem kreativen Prozess die wichtigste Aufmerksamkeit zu schenken denn er bildet die Grundlage des Songs/Stücks – eine schlechte musikalische Idee kann man auch nicht mehr mit den tollsten Sounds retten (gut manche machen Musik die eher nur auf Klänge und Rhythmen basiert das ist wieder eine andere Sache und dazu gehör ich nicht) Deswegen arbeite ich Ideen erstmal im Kopf sowie auf den Tasten eines Synthies/Keys (per Improvisation) aus und erst wenn ich von dieser Idee richtig überzeugt bin starte ich die DAW und beginne dann mit der Detailarbeit (da kann zwar manchmal auch das eine oder andere Detail wieder rückgängig und ersetzt werden aber die Grundidee stimmt und wird konsequent durchgezogen), dieser Workflow hat für mich immer bestens funktioniert und vielleicht mag ja das auch ein Tip für so manch Andere sein um nicht mehr mitten in der Arbeit an einem Stück draufzukommen das eigentlich die Melodie/Thema, das Arrangement, die Instrumentation nicht so ansprechend ist und dann alles verworfen wird – denn an einer (für sich selbst) guten Grundidee arbeitet man auch gerne zu Ende, zum. bei mir so.

© delamar.FM