Homerecording vs. Tonstudio #121

14. Juni 2011

Was sollen Musiker machen? Sich ein eigenes kleines Homerecording Tonstudio aufbauen? Oder doch lieber das Geld in ein professionelles Tonstudio bringen? Es ist eine schwierige Frage, die wir im Rahmen der heutigen Folge klären wollen. Es ist eine hitzige Diskussion geworden und das wirst Du beim Hören schnell selbst heraushören. Aber nicht nur Homerecording und Tonstudio sind heute Thema, wir haben auch einen Song der Woche, den Kontrapunkt und die delamar Hörerfragen für dich vorbereitet.

Es ist eine spannende und hitzige Sendung, viel Spass beim Hören!

Homerecording und selbst machen oder professionelles Tonstudio?

Hobbymusiker, Amateure und semiprofessionelle Musiker stellen und immer mal wieder die Frage, was wir machen bzw. empfehlen würden. Entweder Audio Interface und Musiksoftware kaufen und die eigenen Songs selbst aufnehmen oder aber mit den eigenen Songideen in ein professionelles Tonstudio gehen. Die Frage ist so elementar wie schwer zu beantworten, denn es gibt keine allgemein immer gültige Antwort – wie so oft in der Musikproduktion.

Nun, wir versuchen eine Menge Tipps und Tricks herauszuhauen und dir vor allem einen Ansatz zu geben, welche Entscheidung für dich die richtige sein kann. Geht es dir darum, deine Songideen festzuhalten? Möchtest Du fertige Produktionen gleich zuhause im Homerecording anfertigen? Ist es überhaupt machbar, an die Klangqualität einer kommerziellen Produktion aus dem Radio heranzukommen, wenn ich die Aufnahmen in meinem Schlafzimmer mache?

Wie wichtig ist das Musik Equipment für das Ergebnis? Reicht Homerecording für eine Vorproduktion? Wie wichtig ist eine dritte Meinung für das Finden von Entscheidungen im Recording-Prozess? Muss es sich dabei um einen professionellen, hauptberuflichen Toningenieur handeln oder reicht ein heimischer Produzent?

Wie viel Geld brauche ich überhaupt, um mir ein kleines Homerecording Tonstudio aufzubauen? Wie investiere ich 1.000,- Euro oder 5.000,- Euro sinnvoll?

 

Song der Woche

Der heutige Song der Woche kommt von Fabian Ekat, dessen Künstlername maxillaa lautet. Der Song, den er uns eingeschickt hat, heisst „Loop that dirty“ und wurde ausschliesslich aus Samples auf einer MPC 2000 arrangiert und eingespielt. Wer mehr zu Fabian wissen möchte, schaut mal auf soundcloud.com/maxillaa

 

delamar Hörerfragen

Heute geht es um das richtige Anschliessen eines MIDI Controllers wie dem Akai LPK25. Wir sprechen darüber, welche Probleme im Betrieb mit Magix Music Maker oder Cubase auftreten können.

Es ist eine wirklich spannende und informative Sendung geworden, in der Du eine Menge Anregungen für deine Entscheidung findest. Wir freuen uns auf dein Feedback in den Kommentaren. Welchen Weg bist Du gegangen? Gehst Du in ein Tonstudio oder machst Du deine Musik im Rahmen von Homerecording?

Antworten

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3 Kommentare

bei “Homerecording vs. Tonstudio #121

  1. Carnivores Jun 15, 2011

    Erst mal wieder eine geniale Folge – Danke dafür !

    So, ich frag mich warum fast alle Band die ich kenne selbst produzieren und größtenteils nicht mehr in Profistudios gehen.

    Selbst eine Profiband wie Foofighters haben die letzte CD in Ihrem Garagenstudio aufgenommen. Warum ?

    Nach meiner Meinung wird der Faktor HighEnd Qualität überbewertet.

    Wer einen gut klingenden Raum, der nicht tausend Störgeräusche hat, kann eine amtliche Produktion auch selbst ohne Profistudio erzeugen und auch nicht nur durch Zufall.

    Letztendlich ist der Vorteil vom Profistudio eigentlich nicht das Equipment, sondern der Tontechniker mit seiner Erfahrung.

    Erfahrung wiederrum kann man selbst erwerben, in dem man viel produziert.

    Also nur Mut und nicht gleich ins Profistudio rennen.

    • Matthias Jun 15, 2011

      Hallo Carnivores,

      Ich kann dir leider nur in wenigen Punkten rechtgeben. Zum Beispiel, dass Du einem gut klingendem Raum eine amtliche Produktion machen kannst. Manche Schlagzeuge, werden extra in einem Schwimmbad aufgebaut, weil dort der Sound schön hallig ist. Aber zurück zum Thema:

      Ich gebe dir auch Recht, daß die Band Foofighters Teile ihrer CD in ihrem Garagenstudio aufgenommen hat. Aber schau dir doch mal bitte an, welches Equipment Dave Grohl in seiner Garage am Start hat. Da findest du analoge High-End-Geräte, Mischpult und Tape-Machinne vom feinsten. Auch die akustisch Maßnahmen im Regieraum und Gitarrenaufnahmeraum, wirken nun mal nicht eben billig.

      http://www.youtube.com/watch?v=INFIOJQ8lmk

      Ich bleibe dabei, für amtliche Aufnahmen, brauchst du amtliches Equipment und dazu natürlich jemand, der es bedienen kann. Wenn Du das natürlich in deiner Garage alles stehen hast, dann brauchst du dazu nicht in ein Tonstudio. ;-)

      gruß,

      Matthias

  2. vnfr33 Sep 5, 2011

    Koennt ihr nicht mal einen Analog / Digital Shootout machen? Z.B. mit Synthesizern? Als Beispiel mal einen echten Moog Synthi mit einer Software-Simulation des Selbigen vergleichen.

© delamar.FM