Piano, Flügel & Klavier in der Musikproduktion #120

7. Juni 2011

Die hiesige Sendung ist voll und ganz dem Instrument Piano gewidmet. Wir sprechen darüber, wie sich ein Piano, Flügel oder Klavier in der eigenen Musikproduktion einsetzen lässt und worauf dabei geachtet werden muss. Dazu haben wir einen thematisch fast passenden Kontrapunkt, einen Song der Woche und natürlich auch eine delamar Hörerfrage für dich vorbereitet.

Es ist eine spannende Folge des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte geworden. Viel Spass beim Hören.

Piano, Flügel & Klavier in der Musikproduktion #120

Nachdem wir in der Vergangenheit bereits dedizierte Folgen zu Gitarre und Schlagzeug veröffentlicht haben, war es an der Zeit, sich das Piano näher anzusehen. Und da wir in unseren Reihen schon den Experten schlechthin hierzu hatten, wollten wir diese Sendung auch gar nicht weiter herausschieben.

Das Thema scheint auch entsprechend anzukommen, denn wir hatten Full House im Chat während der Live-Aufzeichnung und viele exzellente Kommentare und Fragen. Wie so oft hat die Stunde Sendezeit aber nicht dazu gereicht, alle wichtigen Aspekte zu beleuchten und zu besprechen. Das heisst, dass wir das Thema nochmals in einer späteren Folge aufgreifen werden.

Hier ist eine Übersicht der besprochenen Fragen:

  • Woran kann ich ein gutes Instrument erkennen?
  • Was ist der Unterschied zwischen Piano, Klavier und Flügel?
  • Welchen Unterschied gibt es im Klang zwischen den Herstellern dieser Instrumente?
  • Inwiefern können virtuelle Klavier-Plugins schon mit den Originalen mithalten?
  • Worauf kommt es bei einem Piano-Plugin an?
  • Klangbeispiele verschiedener Piano-Emulationen
  • Wie viele Gigabyte sollte ein virtuelles Piano-Plugin haben?
  • Welches ist das beste Klavier-Plugin?
  • Wie viele Tasten benötige ich auf der Klaviatur?
  • Was ist ein Rhodes, ein Stagepiano und ein E-Piano?

Natürlich sind das nur einige der Fragen, die wir im Rahmen dieser Folge klären. Also bevor es los geht, lass dein Piano stimmen und dann hör doch einfach rein, welche Geheimnisse wir noch aufklären.

 

Song der Woche

Aus einem Homerecording Projekt mit E-MU 0404 USB, Cubase 5 Essential, Audio Technica AT-3035, Beyerdynamic MCE 530 Stereo Set entstanden: Robert Gandy – Miles. Weitere Informationen zu diesem Künstler findest Du hier: robert-gandy.com

 

delamar Hörerfrage

Im Rahmen der Hörerfrage geht es heute um Aufnahmen im Bandproberaum. Wie geht man am besten dabei vor und welche Hardware bietet sich hierzu an? Erfahre in dieser Folge unsere Tipps zu Aufnahmen im Bandproberaum.

 

Es ist eine informative Sendung geworden und das Hören lohnt sich für alle, die ein Tonstudio besitzen, selbst Musik produzieren oder sich für Piano interessieren. Viel Spass beim Hören und schreib uns dein Feedback in die Kommentare.

Antworten

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21 Kommentare

bei “Piano, Flügel & Klavier in der Musikproduktion #120

  1. Hallo Carlos und alle die dabei mithelfen!
    Podcast 120 war wieder eine super spannender und wissenswerter Abend!
    Goil, dass es so etwas im Netz kostenfrei gibt!! ***** (Sterne)

    TIP für das Sommerloch!
    Lass doch mal alle delamari’s Ihr „Best of Lied“ (Ihr bestes und liebes Stück) Euch zusenden, schneidet es zusammen und mach im August 1h
    – The best of delamari’s Tracks- Sendung.
    Vllt. noch eine Thema dazu, zB: Sommer 2011 und evtl. baut wer noch eine Chartsystem (ähnlich dem vom mp3tht.com) und es kommt zum – Delamar Sommer 2011 Track – !!

    Mal so als Idee, hier fallen gelassen.
    Super das es euch gibt, weiter so!
    uncommerce

    • Carlos Jun 10, 2011

      Hallo Frank,

      vielen Dank für deine netten Worte. Ebenfalls Danke für deine Anregungen, wir werden das mal intern besprechen, ob das überhaupt stemmbar sein wird.

      Herzliche Grüße
      Carlos

  2. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Jun 8, 2011

    Hallo!

    Ich sach mal so: PAULcast statt Podcast! :-)

  3. Kahlbert Jun 8, 2011

    Zum Pianoteq:

    War das Version 2? Die neueste Version (3.5) hat nämlich Mikrophonierung und jede Menge Raumklang an Bord und klingt um Größenordnungen realistischer und gar nicht mehr dünn.

  4. Das wusste ich nicht, dass alle Steinway Pianos unterschiedlich klingen, aber das hat einen Sinn.

  5. Hallo Kahlbert,
    es war die Version 3.5. Ich hatte ein ganz einfaches Piano geladen, ohne EQ und Mikrofonierung und extras. Dies habe ich mit allen Pianos gemacht um den generellen Grundklang aller Produkte vorzustellen. Extras wie Raumklang etc haben ja mehr oder weniger alle im Angebot. Pianoteq hat sich wegen der physical modelling Technologie sehr auf die Extras spezialisiert, welches aber grundsätzlich nicht über den etwas flacheren Grundklang hinwegtäuscht.

    • Kahlbert Jun 8, 2011

      Hallo Paul,

      danke für die Info – das erklärt es.

      Allerdings ist der Vergleich m. E. trotzdem etwas unfair, weil zumindest ein gewisser Raumklang in fast allen virtuellen Instrumenten ganz integraler (und eigentlich auch ein natürlicher) Bestandteil ist.

      Letztendlich ist ja wichtig, was am Ende rauskommt – und nur so als Schmankerl am Rande: das Gesamtpaket von Pianoteq 3.5 (inkl. das unglaubliche Spielgefühl aufgrund fehlender Dynamiksprünge) hat mich vor einer Weile veranlasst, von Ivory (!) umzusteigen, was ich bis heute – trotz Ivory II – noch nicht bereut habe. Und das, obwohl ich auch noch an echten Flügeln und Klavieren aufgewachsen bin … ;-)

      Natürlich darf man bei all dem nicht vergessen, dass gerade die Wahl des Pianos wohl zu den subjektivsten und emotionalsten Entscheidungen überhaupt gehören dürfte (gerade was VSTis angeht) und zudem noch stark von Genre und Arrangement des jeweiligen Songs abhängt. Insofern wollte ich niemanden bekehren, aber da ich von Pianoteq v2 noch extrem unbeeindruckt war und mich dagegen in v3 spontan verliebt habe, dachte ich, ich erwähne das mal …

      Grüße
      Matthias

      P.S.: +1 für einen Pod featuring Paul solo am Flügel!

      • Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Jun 9, 2011

        Hallo!

        „+1 für einen Pod featuring Paul solo am Flügel!“ – dem kann ich mich nur anschließen.
        Dazu der passende Wortwitz: Da Csapo! :-)

  6. Wie du richtig geschrieben hast ist das eine sehr emotionale Sache. Mich persönlich hat die 3.5 Version meine Begeisterung gezügelt, da die Mikrofonierungs-geschichte den Klang verwässert. Ist nur mein persönlicher Eindruck. Was ich aber wirklich für nicht notwendig halte ist der Versuch Vibraphon und Rhodesklänge emulieren zu wollen, und das als kostenpflichtiges Update. Qualitativ gibt es da wirklich deutlich bessere Produkte wie z.b Lounge Lizzard. Ich bin sicher mit Ausdauer und Gestaltungswille ist aus dem Pianoteq wirklich erstaunliches heraus zu holen, aber ich schaue immer auf das Ergebnis wo ich intuitiv zuerst hingreife wenn ich ein Piano will und das nicht Pianoteq, sondern fast immer das Alicia Keys Piano. Für FIlmsachen nehme ich immer Galaxy und wenn ich viel Freizeit habe spiele ich am Pianoteq herum, was dann auch Riesenspass macht. Wenn ich wirklich einen ganz besonderen und speziellen Klang haben möchte, der mit viel Liebe gemacht ist, dann nehme ich bevorzugt auch das Pianoteq,

  7. P.S Danke für die Blumen :-)

  8. Danke für die Blumen :-)

  9. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Jun 9, 2011

    Hallo!

    Noch eine Frage zum Podcast:

    Paul hat (treffenderweise) erzählt, dass die mittleren Töne den Gesamtklang zu sehr beherrschen, wenn man ein Arrangement zusammen mit anderen Instrumenten erstellt.
    Um diesen Effekt zu vermeiden, könne man -wenn man mit anderen Instrumenten zusammenspielt- die Klaviermotive in höheren Lagen spielen.
    Paul nannte dazu die Tonlage um C-3 (in dieser Lage sei das Klavier im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten zu dominant).

    Welcher Ton ist das in der traditionellen Notation?
    Ich kenne die Notation in der Art „eingestrichenes a“, „kleines e“ oder „großes ais“ – also a‘ oder e oder Ais. Der Kammerton A mit 440 Hertz wird dabei als a‘ („eingestrichenes a“) benannt.

    Nun meine Frage: Was heißt der Ton C-3 in der traditionellen Notation?
    Vielen Dank für sachdienliche Hinweise! :-)

    • Kahlbert Jun 9, 2011

      Es geht buchstäblich um die „Mitte“ der Klaviatur. C3 (nicht C-minus-3) ist das „Schlüssel-C“ (also das eingestrichene c‘).

  10. Hallo Thomas,

    in der traditionellen Notation ist es das mittlere C. Es ist das C das auf deine Körpermitte zeigen soll wenn du vor dem Instrument sitzt. Dieses C 3 hat mich auch lange irritiert, da das mittlere C im DAW und Workstationbereich für die Bezeichnung als mittleres C 3 benannt wird.

    Gruß

    Paul

  11. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Jun 13, 2011

    Hallo!

    Im Podcäst kam auch die Frage auf, ob man Klavier über DVD oder Online-Unterricht lernen könne. Paul hat die Frage ja schon mit einem zurückhaltenden Nein beantwortet – ich setze da ein glaskares Nein obendrauf. Aus folgenden Gründen:

    Der Hauptgrund ist die KONTROLLE – der Klavierlehrer kontrolliert insbesodnere am Anfang, in welche Richtung es geht. Das mag abschreckend wirken, ist aber -meines Erachtens- zu Beginn des Unterrichts sehr wichtig: Zu Beginn des Unterrichts kann man sich nicht selbst kontrollieren, weil einem schlicht das nötige Wissen fehlt.

    Ausführlicher erklärt:
    Wenn man mit Klavier (oder einem anderen Instrument) anfängt, dann weiß man einfach nicht, welche Möglichkeiten es gibt, oder was man alles falsch machen, oder wie man die Spiel- und Hörtradition der verschiedenen Musikstilen umsetzen kann. Man braucht also jemanden, der einem das zu Beginn beibringt.
    Auf einer DVD mag das erklärt sein – allerdings fehlt der DVD die Kontrolle: Wenn man mit einer DVD lernt, muss man sich also selbst kontrollieren, und dabei kann man -vor allem als Anfänger- gravierende Fehler machen. Man kann beispielsweise nicht einschätzen, ob das, was man da spielt, wirklich richtig klingt oder nur so bisschen richtig ist; und man läuft auch Gefahr, sich mit vielleicht 85 Prozent „Richtigkeit“ zufrieden zu geben, während ein echter Klavierlehrer einen zu 100 Prozent „Richtigkeit“ antreiben kann. Oder um es mit dem Wort „Kontrolle“ zu sagen: Man selbst kontrolliert sich nicht so streng, wie ein Klavierlehrer es tut, und erzielt deswegen beim reinen Selbstlernen ein schlechteres (Lern-)Endergebnis.

    Wenn man von DVD (also ohne Lehrer) lernt, gibt’s auch einige pragmatische Stolperfallen: Es kann ja sein, dass die DVD nicht so gut erklärt, oder dass man einiges falsch verstanden hat, oder dass Fragen offen bleiben – in solchen Fällen hat man schlichtweg niemanden, den man fragen könnte. Bei einem echten Lehrer hingegen kann (und sollte) man nachfragen, wenn man sich nicht sicher ist.
    Darüberhinaus muss man gerade zu Beginn auf eine Million Kleinigkeiten achten, die einen überfordern, wenn man sie allesamt selber beachten muss. So hat man am Anfang des Unterrichts schon genug damit zu tun, die richtigen Tasten zu treffen; da fallen Feinheiten (wie Arm- und Fingerhaltung, kleinere Lautstärkeunterschiede, Intonation und Artikulation) womöglich unter den Tisch, wenn man alleine mit DVD lernt – ein erfahrener Klavierlehrer ist aber in der Lage, das alles im Blick zu haben und gegebenenfalls zu korrigieren.

    Beim Onlinelernen bin auch kritisch.
    Zum einen gibt’s dabei pragmatische Fehlerquellen, wie zum Bespiel Probleme mit einer langsamen Internetverbindung, die den Klang verfälschen kann. Zum anderen kann der Lehrer am anderen Ende der Leitung nicht alles kontrollieren, beispielsweise kann der Lehrer die Arm- und Handhaltung online nur schwer kontrollieren.

    Paul hat das „Selbststudium“ erwähnt: Klavierspielen und -üben sei zu einem goßen Teil Selbststudium. Dem will ich im Prinzip nicht widersprechen. Das bezieht sich meiner Meinung nach darauf, wenn man schon einige Erfahrung am Klavier hat – anders gesagt: wenn man schon selber weiß, was man am Klavier alles machen kann (und was man vielleicht besser _nicht_ machen sollte :-) ). Wenn amn solches eigenes Wissen hat, _dann_ kann man zum Selbststudium übergehen – aber erst dann.
    Vorher muss man -wie oben beschrieben- die Möglichkeiten des Klaviers erst mal beigebracht bekommen, und das geht nur mit „Input“ von außen (Bücher, DVDs, Lehrer, Podcästs usw.). Um den Lernerfolg möglichst gut kontrollieren zu können, sollte dieser „Input“ von einem Lehrer kommen.

  12. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Jun 13, 2011

    Hallo!

    Nochmals vielen Dank für den Podcäst!

    Ein Thema ist -wenn ich das richtig in Erinnerung habe- ausgespart worden, nämlich die Frage nach den Kosten. Das sind unter anderem Fragen wie:
    — Wieviel kostet ein traditioneller Klavierunterricht?
    — Wieviel muss ich für eine brauchbare oder für eine richtig gute Klaviersimulation bezahlen? (Ich meine damit VSTI-Plugins oder ähnliches.)
    — Was kostet mich ein Klavier, wenn ich eines zum Klavierlernen haben möchte?

    Wie immer gilt: Die Preise sind nach oben offen…aber das wundert bestimmt keinen. :-) Vielleicht könnt Ihr diese Fragen mal in einem weiteren Podcäst behandeln oder die Antworten hier nachliefern. Wäre sehr nett!

    Folgende Idee möcht‘ ich noch zur dritten Frage anmerken: Man kann bei einigen Klavierhäusern auch Klaviere mieten. Wenn man ganz zu Beginn des Klavierunterrichts noch nicht so genau weiß, ob man richtig dabeibleiben wird, ist die Klaviermiete eine überlegenswerte Alternative zum Kauf.
    Natürlich gibt’s dabei Feinheiten zu bedenken, beispielsweise den Versicherungsschutz (ist in der Miete eine Versicherung mit drin oder nicht?), die Laufzeit, die Kündigungsfrist, die Liefer- und Abholkosten undsoweiter. Bei manchen Klavierhäusern ist es auch möglich, die bislang gezahlte Miete anzurechnen, wenn man das Mietklavier nach einiger Zeit kaufen möchte.
    Allerdings kann es gut sein, dass das Klavierhaus nicht die besten Klaviere vermietet, sondern eher Durchschnittsware (was den Klang oder die Spielbarkeit angeht). Damit muss man dann halt leben.

  13. Episode #120 – DAS, werte audience, WAR SIE *yeah*

    Paul ‚thE VOiCE‘ Tunyogi-Csapo, live.

    Egal ob …
    * Piano, Flügel, Klavier,
    * Synthie, Emulation, Sample-Lib,
    * mit ‚gebauten Spannungsbögen‘ (Mrs. Vernissage @ #117) ;-)‘
    * oder was auch immer …

    Vielen Dank für diese geniale Folge !!! :-)

    Und, – um die Wortspiele noch ein bisschen zu erweitern und den Delamartoren ein delamarisiertes grinsen ins Gesicht zu zaubern,
    #120 war, es deutet alles darauf hin, eine :

    P – iano
    T – uned
    C – onversation

    Der Name hat Programm ;-) (Immer diese Worte aber auch, hehe)

    die besten Grüsse aus Mainz,

    Psyria

  14. Sehr geehrte Musikfreunde,

    könnt ihr mir sagen, ob ich mein defektes E-Piano von Yamaha, es erzeugt nur noch verzerrte Klänge, der Klangerzeuger auf dem Mainboard ist defekt, mit einem Piano Plug in retten und weiter betreiben kann, wenn ja, wie geht das ?

    • Carlos Nov 12, 2011

      Hallo Rick, wenn dir das jemand beantworten kann, dann der Hersteller selbst. Allerdings würde ich eher sagen: Nein, klingt nach einem Stunt.

  15. Hi Leute,

    vielleicht könnt Ihr mir ein paar Tips geben. Ich muss in naher Zukunft ein kleines Live-Event recorden. Dabei handelt es sich um zwei Herren, die klassische Stücke auf zwei Flügeln spielen. Einen Flügel würde ich mir zutrauen, aber zwei ist ein wenig komplizierter. Habt ihr irgendwelche Tips? Ich würde mich sehr freuen.

    Grüße
    Roi

  16. Ich benutzte bisher sehr gerne aus der Galaxy-Serie II das Vienna Grand und das Galaxy Steinway, so wie VSL`s Bösendorfer Imperial…das Baby Grand fand ich allerdings nicht sehr gelungen- und gerade auch ein gutes Jazz-Piano ist mir sehr wichtig… bis ich die Keys von Alicia unter die Finger bekam !
    Alicia’s gesampelter Yamaha hat für mich bezüglich der Galaxy-Serie den weitaus intimeren und abgerundeteren Sound, den ich insgesamt auch als „besser“ (für vielerlei Produktionen) erachte, als meine bisherigen Kandidaten. Es kommt mir bei Yamaha`s NEO so vor, als hätte man die Seele des Instruments mitgesampelt… ein Umstand, den ich bei allen anderen Piano Plug-In`s schmerzlich vermisste.
    Einzig wenn es etwas drahtiger klingen soll, benutze ich noch den Imperial, da es nichts drahtigeres gibt als einen Bösendorfer (der aber auch dazu neigt, im Mix schnell dünn zu klingen und oftmals stark an der Dynamik gefeilt werden muß um seinen vollen Umfang ausschöpfen zu können).
    Ansonsten ist Alicia’s mein favorisiertes Standard-Piano (auch wenn ich mich an die in Pink gehaltene grafische Oberfläche mich trotz der langen Zeit immer noch nicht so recht gewöhnen mag).

    Ich finde es allerdings auch als „falsch“, das man die Begriffe „E-Piano und Digital-Piano“ als gleiche Kategorie führt. Das E-Piano ist insbesondere ein eigenständiger Sound und müsste (und sollte) wie das Rhodes oder die Orgel als eigenständiges Instrument geführt werden.
    Es geht beim E-Piano ja nicht wie beim Digital-Piano um den definierenden Aspekt des Instruments, das es ein (digital gesampeltes) Piano mit Strombetrieb ist, sondern um den glockigen SOUND des Instruments „E-Piano“ (der die 70’er aber insbesondere die 80`er Jahre dominierte).

    Des Weiteren kann ich mich nur der Meinung anschließen, das
    vor allem Fatar-Zeugs ein Ding für die Tonne sind. Klappernde und brechende Tastaturen (insbesondere bei den schwarzen Tasten), schlechte Verarbeitungen und man hat stetig dieses Plastikgefühl- klar, sind ja auch Plastiktasten… aber das es irgendwie billigst,“typisch Plastik“ ist.

© delamar.FM