In illustrer Runde diskutieren wir in der zweiten Folge „Gitarre, Anfänger & der angemessene Preis“ unseres delamar Guitar Podcasts die Frage, wie teuer eine Einsteigergitarre oder ein Einsteigerbass sein darf. Damit knüpfen wir nahtlos an das Thema der ersten Folge an, in welcher wir uns allgemein dem Thema Einsteigergitarre bzw. Einsteigerbass gewidmet hatten. Jetzt wird es konkret und zwar in Bezug auf das leidige Thema Geld.

Nebenbei kannst Du in der aktuellen Sendung nicht nur erfahren, wie Henry zu seinen Anfangszeiten seine Stereoanlage mithilfe seiner ersten Gitarre und Bodentreter fast abgefackelt hatte, sondern auch, dass man – wie unsere Ann – ganze zwei Jahre mit einem 70 Euro Bass glücklich werden kann.

Viel Spaß beim Hören!

Gitarre, Anfänger & der angemessene Preis – delamar Guitar DG002

Auch der Weg in den Olymp des Musicbusiness oder auf die berühmten Bretter, die die Welt bedeuten, beginnt immer mit dem ersten Schritt und für uns Gitarristen und Bassisten bzw. jene, die es werden wollen, ist dieser erste Schritt der in den nächsten Gitarrenladen. Als Anfänger hat man nicht unbedingt viel Geld in der Tasche oder möchte zumindest nicht zu viel für sein erstes Instrument ausgeben. Schließlich ist man sich noch nicht ganz sicher, ob man am Ball bleiben möchte oder nicht. In unserer zweiten Folge des delamar Guitar Podcasts versuche ich Dir mit Hilfe von Ann, Henry und Carlos einige wertvolle Tipps an die Hand zu geben, auf was Du beim Kauf Deiner ersten Gitarre oder Deinem ersten Bass achten kannst, damit Du am Ende mit dem guten Gewissen des „value for money“ aus dem Laden trittst und mit Deinem ersten „Schätzchen“ loslegen kannst. Selbstverständlich plaudern wir vier auch aus dem Nähkästchen und Du erfährst, mit welchen Einsteigerinstrumenten wir begonnen haben und was wir dabei so alles erleiden mussten. In einer abwechslungsreichen, spannenden wie unterhaltsamen Folge unseres delamar Guitar Podcasts haben wir uns passend zum Thema rund um die folgenden Topics heiß geredet:

  • Was ist grundsätzlich von der Qualität von Einsteigerinstrumenten heutzutage im Vergleich zu früher zu halten?
  • Was ist der Unterschied zwischen günstigen und teuren Gitarren?
  • Welche Rolle spielt der Markenname?
  • Gibt es Preisuntergrenzen, die Du nicht unterschreiten solltest?
  • Trägt die Qualität des ersten Instruments dazu bei, länger bzw. überhaupt am Ball zu bleiben?
  • Das Einstellen-Lassen des Instruments als Kostenfaktor
  • Mach mal laut! Einsteigersets und was davon zu halten ist
  • Gitarre oder Verstärker: Was darf, was muss teurer sein?

Ich wünsche Dir viel Spaß bei der zweiten Folge unseres delamar Guitar Podcasts. Über Deine Anregungen, Deine Tipps und auch über Deine konstruktive Kritik freuen wir uns natürlich sehr. Also: Tu Dir keinen Zwang an und lass uns an Deinen Gedanken teilhaben, indem Du uns einfach einen Kommentar zur Sendung gleich unter diesem Artikel schreibst.

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45 Kommentare

bei “Gitarre, Anfänger & der angemessene Preis – DG002

  1. Grafzahl Mrz 3, 2013

    Meine erste Western G. hat NEU 90,–DM gekostet vor ca. 23 Jahren. Ich möchte Sie niemals missen! Sie mag nicht optimal für profi-recording sein, aber ihr Klang ist wirklich wunderschön (zig meiner Schüler und Freunde sehen das auch so).

    So, was ich sagen will ist. Anspielen (mit dem bischen was man als Anfänger kann) und nach Gehöhr und Gefühl entscheiden.

    Entweder man hat Glück und bei den günstigen ist was tolles dabei oder man muss halt warten bis was besseres bei den günstigen dabei ist oder man spart in der Zeit mehr Geld zusammen :) sollte klappen oder ? :)

    p.s. da sie bald den Geist aufgibt hab ich schon jetzt bammel vor der ganzen Sucherei nach einer neuen.

    Gruß ToM aka. Grafzahl

  2. Hey Tom

    Genau so siehts aus – entweder man hat Glück (hatte ich schon 2x) oder man muss warten, bis man sich entweder seine Traum Gitarre oder seinen Traum Sound erfüllen kann.

    Man kann auch mit seiner Traum Gitarre volle Lotte auf die Schn… fallen, wenn man nämlich feststellt, nachdem man sie gekauft hat, dass die gar nicht geht.
    Antesten usw. im Musikladen ist für mich eigentlich auch immer nur die halbe Wahrheit – da hab ich die noch lange nicht aufgenommen oder in der Band gespielt, dass mach ich ja erst, nachdem ich aus dem Musikladen wieder raus bin, gelle :-)

    Viel Spass beim suchen – den hatte ich nachdem mein Senf Bass den Geist aufgegeben hat.

    Wenn du Fragen hast und/oder Tipps brauchst, kannst du dich gerne bei uns melden, vielleicht kannst du uns auch an deiner Suche teilhaben lassen, mich würde interessieren, wie du deine Neue dann letztendlich ausgesucht/gefunden hast.

    Entspannten Sonntag noch und Rock’n Roll
    Henry

  3. Raphael Mrz 4, 2013

    …zum aktuellen Poddi:
    Die Stichwörter „Globalisierung“ und „komparative Lohnkostenvorteile“ sollten aufhorchen lassen. Selbst in diversen Fachmagazinen erfährt die Südostproduktion mittlerweile ein Imagawandel. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass so ziemlich jeder der größeren Hersteller mittlerweile auch im asiatischen Raum bei OEM (Original Equipment Manufacturer) herstellen lässt…eben auch weil der Kunde von heute auch nicht immer bereit ist das zu zahlen was eine Produktion in Industrieländern halt kostet.

    Eien Sache die mir auffällt:
    Warum spricht niemand von gebrauchten Instrumenten?
    Man findet so tolles Zeugs wenn man mal die einschlägigen Foren und Seiten durchstöbert, was ja auch gerade für Anfänger (aber auch Profis) vielleicht auch interessant ist…ein hochwertiges Instrument für kleineres Geld!

    • Jens Geilich Mrz 4, 2013

      Hallo Raphael!

      Danke für Dein Feedback. Du hast natürlich Recht, dass der Gebrauchtmarkt eine Alternative darstellt. Wir werden dazu mit aller größter Sicherheit mal eine eigene Folge machen.
      Deine Gedanken zu „Globalisierung“ und „komparative Lohnkostenvorteile“ finde ich symphatisch, sofern sie zwischen den Zeilen so kritisch gemeint waren ;-)

      Stay tuned & ROCK ON!
      Jens

      • Raphael Mrz 4, 2013

        Hallo Jens,
        besten Dank für deine Zeilen.

        Das Thema Globalisierung hat meines Erachtens mehrere Gesichter. In historischer Hinsicht ist Globalisierung ja nichts neues und hat es in Form des Atlantikhandels der frühen Neuzeit und des Mittelmeerhandels unter den Römern irgendwie schon immer gegeben.
        Dass das Lohnniveau in den einzelnen Volkswirtschaften unterschiedlich ist, ist zunächst auch erst mal noch nichts verwerfliches. Das Kritische an der aktuellen Globalisierung ist die „Geiz ist geil“ Mentalität auf Seiten der Verbraucher, der hier erst mal eine Art Jagdverhalten und Trophäenjagd auslöst, die ich einfach nur abartig und wiederlich finde und die ökonomische Kurzsichtigkeit und Ignoranz mit der ein bestimmter Teil der Bevölkerung sich nicht mal die Mühe macht und schaut wo Produkte herkommen und wie diese produziert werden und dass es uns im Prinzip schnurzegal ist, dass der chinesische Arbeiter bei Foxcon im südchinesischen Perlflussdelta aus dem Fenster hopst, dass Näherinnen in Indien in der Fabrik verbrennen, weil man sie wie „Sklaven“ hält oder dass Spekulationen (in diesem Fall bei Agrarspekulationen) Produzenten von Nahrungsmittel in der dritten Welt in den Ruin oder gar in den Hunger treiben! Auf der anderen Seite auf der Welt freuen sich dann die Leute, dass sie ein paar Cent gespart haben. Grandios! D.h. die Globalisierung sehe ich schon irgendwie kritisch…und ohne jetzt einen auf öko zu machen, wenn man auch noch den Energieverbrauch für Transport heranzieht, dann steht die Welt völlig aufem Kopp…

    • Jens Geilich Mrz 4, 2013

      … Amen!

  4. Jürgen Bromant Mrz 4, 2013

    Heutzutage bekommt man als Anfänger für wenig Geld wirklich schon ein brauchbares Instrument.
    Der absolute Knaller war in den letzten Jahren in dieser Hinsicht ja die Squier Bullet Strat für knapp 100€.
    Die wird ja selbst von Profis gekauft um sie ordentlich aufzumotzen, da die Grundlage absolut solide ist.
    Von Epiphone gibt es vergleichbare Modelle, die ebenfalls kein Brennholz sind.
    Überhaupt würde ich dazu raten im günstigen Segment (also unter 300€) eher zu den großen Herstellern wie eben Fender (Squier) bzw. Gibson (Epiphone) zu greifen, da diese Marken einen gewissen Ruf zu wahren haben. Einen kompletten Totalausfall wird man hier kaum finden.
    Anstatt mit einem günstigen Amp könnte man auch mit einer Amp Modelling Software wie z.B. „Guitar Rig“ oder „Amplitube“ anfangen. Das finde ich besser als sich einen schrottigen Amp zu kaufen, der nach einem halben Jahr schon nicht mehr reicht, außerdem bietet die Software einem weitaus mehr Möglichkeiten zum Experimentieren und „seinen“ Sound zu finden.

    • Raphael Mrz 4, 2013

      Hier würde ich noch folgendes anmerken:

      Bei Gitarren und Bässen lohnt es sich mal in die Tribute Serie von G&L reinzuschauen. Zur Info: G&L war die letzte Firma, die Leo Fender gegründet hat. Die Instrumente von denen sind richtig richtig gut…selbst die Tribute Serie aus Südostasien!

      Was den Amp angeht:

      Vielleicht bin ich konservativ, aber ich bin nicht so der Fan vom Modeling. OK soll jeder für sich entscheiden. ABER…gute Vollröhreamps bekommt man nachgeschmissen! Man schaue nur mal auf Ebay oder sonst wo nach gebrauchten JCM 900 (Marshall) oder den Mark III (Mesa Boogie sowie andere Amps. Es lohnt sich…

      • Jens Geilich Mrz 4, 2013

        Da würde ich eher zum Mark III greifen. Obwohl ich absoluter Marshall-Fan bin, stehe ich nicht unbedingt auf die 900er Serie. Aber: Kriegt man den Mark III wirtklich nachgeschmissen?

        Zum Thema G&L kann ich Dir nur zustimmen!

    • Jens Geilich Mrz 4, 2013

      Hallo Jürgen,

      danke für Dein Feedback! Allerdings würde ich Dir in Sachen Software-Modeling nicht zustimmen, da man ja was zum Mitnehmen in den Proberaum braucht. Zwar könnte man sein Laptop mit installierter Software mitnehmen, aber dieses Equipment (ganz zu Schweigen eine taugliche PA) kostet um einiges mehr als ein erster, einigermaßen vernüftiger Amp. Für das Homestudio ist Modeling-Software natürlich immer ein Antesten wert. Zu diesem Thema wird es auf jeden Fall noch eine eigene Folge geben.

      Stay tuned & ROCK ON!
      Jens

      • Jürgen Bromant Mrz 4, 2013

        Zur Amp Diskussion: Ich spiele jetzt seit über zehn Jahren einen 70w Fender Hybrid Amp mit Röhre in der Vorstufe – die bekommt man wirklich bei Ebay nachgeschmissen. Der Vorteil ist, man hat einen von der Röhre „angewärmten“ Klang, aber der Amp an sich macht weniger Zicken als ein Vollröhren-Modell. Wechseln musste ich die Röhre bisher auch noch nie.

  5. Raphael Mrz 4, 2013

    @ Jens:

    In der Tat, die JCM Serie hat ihre Schwächen. Die Zerre ist in meinen Augen ganz ok, v.a. in Kombination mit der 300Watt Marshall Box. Wer mehr Gain braucht, der kann durch auswechseln zweier Widerstände im Amp einiges mehr an Zerre rausholen (habe ich damals in den 90er bei meinem JCM 900 gemacht).
    Der Clean Sound ist in der Tat nicht so der brüller bei den Amps, da er nicht soviel headroom hat…aber das interessiert dann auch nur, wenn man auch viel Dynamik braucht, weil man nen crispen Funk o.Ä. spielt…
    Bei Marshall sind die DSL DInger aus der JCM 2000 Serie (die in gewisser Maßen auf dem JCM 800 basieren, wenn ich recht informeirt bin) auch nicht schlecht, wenn sogar grandios!
    Mark III: Nun ja…in Relation zu manch neuwertigem Röhrenflaggschiff bekommt man den wirklich nachgeschmissen…man muss nur manchmal kucken…aber generell sind die Dinger einigermaßen erschwinglich.
    Von Laney gab’s damals auch den VH 100R. Der ist auch ok…

    UND…wer’s neuwertig mag.
    Was ist mit diesen kleinen DIngern wie Tubmester (Hughes & Kettner), Gigmaster (Engl), etc…???

    Schlussendlich ist der Amp immer Geschmacksache. Man sollte sich vorher überlegen, was man denn so will und braucht. Zum Üben fand ich es nicht schlecht einen Amp zu haben, der „unbequem“ ist, so dass man mehr mit den Fingern zum Sound beitragen muss…nur so lernt man saubere Bendings und Vibratos ;-)
    ABER genau…ich schweife ab…es ist Geschmackssache. Der eine braucht eher nen guten Clean Sound, der nächste will nur Bratpfanne…das wäre in meinen Augen der Startpunkt und wenn ein Amp irgendwas nicht kann gibt’s immer noch die Option mit diversen Pedalen…

    Für die Bassisten – wie ich es im „Hauptberuf“ bin…
    Da findet man so nette Sachen wie den kleinen Ferariroten Mark Bass (sehr akzeptabler Amp) oder den ein oder anderen von Trace Elliot (v.a. die aus den 80er), die man heute nachgeworfen bekommt und die echt gut sind.
    UND…wer gerne andere Sounds mag. Mesa Boogie Bass 400 find ich grandios…allerdings ist mir der zu schwer zum Schleppen! Soundtechnisch 1A!
    Und wer gezerrte Bassounds mag, kann mal den Marshall „Shred Master“ vor den Amp hängen :-D…den man sich irgendwo bei Eby oder so jagen muss…

    Liebe Grüße,

    Rafa

    • Jens Geilich Mrz 4, 2013

      Also, die JCM-Serie ist nicht per se kritisch zu beäugen, aber so hattest Du es ja auch nicht gemeint. Der JCM 800 ist für mich nach wie vor DER AMP (!!!!). Was den Mark III betrifft: da muss ich dann mal die Augen offen halten … hehehe …

      Hughes & Kettner sowie Engl sollte man immer auf dem Schirm haben ;-) Letztendlich ist das aber eine Budgetfrage, denn wir bewegen uns hier weit jenseits der Einsteigerset-Preise, insbesondere, wenn noch eine ordentliche Klampfe ins Haus stehen sollte, worauf ich – wie im Podcast gesagt – immer die Priorität setzen würde. Ein Amp zu Beginn muss „nur“ mal etwas laut machen. Später, insbesondere wenn die erste Band angesagt ist, kann man hier aufrüsten.

      Beim Thema Bass muss ich passen. Vielleicht kann sich Ann hier mal einschalten ;-)

      • Raphael Mrz 4, 2013

        Im Eifer des Gefechts ist man (in diesem Fall ich) doch ein wenig von der Spur gekommen :-D

        Indeed…
        wenn es um die EInsteigersachen geht, kann man ggf. auch mal nach den Marshall Valvestate Dinger Ausschau halten.
        Wenn’s generell um Amps geht: Überall die Augen offen halten. Ich habe so z.B. mal ein altes Marshall Half Stack für umme bekommen, was irgendwo auf nem Dachstuhl stand…es ist ein Plexi!!! Den spiel ich immer noch und mag den Amp total…

        Bass ist auch ein spannendes Thema.
        Wer was neues mag: Von Warwick gibt’s diese kleinen Würfel. DIe klingen echt amtlich. Gebraucht: Es gibt soviel gutes Zeugs…vielleicht nur nicht bei den neueren Trace Elliots einsteigen, die mumpfeln wie sau!
        Ansonsten auch hier…Geschmacksfrage. Mag man einen linearen oder einen färbenden Amp…

      • Also die Valvesates find ich sinnvoller als Rosa-Rauschgeneratoren zum Tinitus behandeln.
        Da würd ich lieber einen FM212 oder wenns Röhre sein soll irgendwas von Bugera vorschlagen. Dann mal das eine oder andere Zerrpedal ausprobieren.
        Bei gebrauchten Verstärkern bin ich imner Vorsichtig, da man die Vorgeschichte nicht kennt und man sich überkegen muss, ob man sein Geld später beim Elektroniker lässt.

        Was mich im übrigen direkt zum zweiten Thema bringt: Ohne entsprechendes Fachwissen und Ausbildung bitte nie einen Röhrenverstärker aufschrauben und daran herumbasteln.
        Strom macht Klein & Hässlich. Was eigentlich heisst: In diesen Verstärkern gibt es Bauartbedingt Bauteile bei denen mal bis zu 500-700Volt anliegen und das reicht um einem den gar auszumachen. ALSO FINGER WEG DA!

      • Ich finde eigentlich bei Amps für Einsteiger, gerade auch bei Bassisten, kann man eigentlich wenig falsch machen.

        Selber würde ich eher günstig anfangen, gerade am Anfang ändert sich ja noch sehr der „Wunschsound“…

        Ehrlich gesagt sind 99% der Sachen für den Preis überraschend in Ordnung. Selbst das Behringerzeugs.

        Wenn man etwas mehr drauflegen mag, die kleine Reihe von Gallien Krueger, die Roland Cubes und der kleine EBS wären da MEINE Favoriten.

        Den Mark III finde ich persönlich unfassbar grauenhaft. Ich finde es hat einen Grund, dass der überall reduziert und einfach zu haben ist ;)
        Keine Ahnung, was die sich dabei gedacht haben. Mark I finde ich vieeel charmanter.
        Da würde ich eher zu eine Tubemeister oder ähnliches greifen.

        @Henry
        Klein, schwarz und hässlich ist der Slogan bei uns…
        Aber wenn Leute zu mir kommen und immer sagen „BOAH und dann habe ich da in den Amp reingeschaut und ein bisschen rumgefummelt, sah voll easy aus“, da dreht sich bei mir innerlich der Magen um.

        Gebrauchte Boxen sind Top, von gebrauchten Amps würde ich die Finger lassen, wenn man nicht weiß, wer da vorher experimentiert hat. Außer er ist als im Neuzustand mit Garantie inseriert.

  6. Henry Mrz 4, 2013

    @Ann

    Gallien Krueger hatte ich ja gar nicht mehr aufm Schirm :)
    Ich such ja noch einen dezenten Bass Amp.

    Es gibt bei der Elektro- und Nachrichtentechnik echt einen Grund warum man dafür mindestens ein 3,5 jährige Ausbildung braucht.
    Wenn dann so ein Hobby Elektronik-Stratege denkt, er ist ‚Spannungsfest‘ steht die Chance gut, dass man irgenwann mal einen Haufen Asche und ein paar qualmende Turnschuhe findet.

    Ohne es vorher ausgiebig anzutesten kauf ich mal gar nichts mehr…
    Vieleicht macht der Fleischer bei der Wurscht stress, aber Verstärker und Boxen empfehle ich unbedingt vorher ausgibig zu testen. Bei Boxen und Röhrenverstärkern muss man auch aufpassen. Wenn die Kabel innen etwas brüchig sind oder es kalte Lötstellen gibt, die dann den selben Effekt haben, wie einen offenen Verstärkerausgang, himmelt man die Röhrenendstufe ziemlich schnell…
    Von ebay würd ich die Finger lassen, wenn man das Ding nicht selber abholen kann!

    Hey komm Ann… so mies ist der Mark III nicht, aber auch nicht so gut wie der Mark IV – hehehe…

  7. Raphael Mrz 4, 2013

    @ Henry:

    Bei Autos wäre ich vorsichtig, v.a. wenn die viel Technik haben!!! haha…
    hm…bei Röhrenamps…nun ja…natürlich ist das immer so ne Sache mit den Vorbesitzern. ABER…ich habe da bisher eigentlich keine schlechten Erfahrungen gemacht, was gebrauchte Teile angeht. Es gibt ja mittlerweile auch – das sieht man hier ja auch unter den Hörermeinungen – ja auch nicht mehr so diese aktive Tuner Szene wo jeder Amp aus Prinzip mal frisiert wird. Auch unter jungen Musikern fällt mir immer mehr auf, dass man auf „jungfräuliches“ Equipment wert legt. Egal ob ein Drum Set oder ein Röhren Amp. Zurück aber zum Röhrenamp. Soviel kann da i.d.R. nicht kaputt gehen. Entweder die Röhren oder hier und da mal ein Kondensator oder ein Elko. Aber mehr ist’s in der Regel ja nicht.
    In einem Punkt stimme ich dir zu: Man kennt die Vorgeschichte des Amps nicht. In diesem Fall rate ich jedoch: Man muss nur mit den Leuten reden! Musiker sind ja meistens aufrichtige Gestalten…

    UND ein weiterer Punkt in dem ich Henry zustimme:
    Wer nicht mit Werkzeug umgehen kann und technisch gesehen drei linke Daumen hat und auch nix von Elektrik und Elektronik versteht, der sollte wirklich nicht an nem Röhrenamp rumschrauben!!! Wenn man so ein Ding aufschraubt sollte man schon einigermaßen wissen was man macht und wo man hinlangen arf und wo nicht.

    @Ann:
    Mag sein, dass man auch von Behringer halbwegs brauchbare Amps bekommt.
    Generell finde ich es jedoch auch ganz schön auf ordentlich verarbeitetem Equipment zu spielen /arbeiten. Die bekannten Firmen baucen da auch Amps, die -wenn sie halbwegs pfleglich behandelt wurden – auch nach mehreren Jahrzehnten noch laufen (wie z.B. mein Mark III, den Bass 400 oder mein Marshall Plexi von 1967!!!).
    Man hat einfach mehr spass damit!!! Und die Dinger halten ewig…
    Aber generell hast du recht, in einer kurzfristigeren Perspektive tut’s auch Behringer…

    Achso was den Techniker angeht (war das auch henry?):
    Den sollte man als stolzer Besitzer eines Röhrenamps generell irgendwie haben. Denn Röhren sind Verschleißteile und müssen ab und an mal gewechselt werden. Spätestens, wenn sie mikrofonieren. Gerade Endröhren sind da nicht ganz ohne. Bei manchen Herstellern kann man Röhren für teures geld kaufen, die dann auch gemachted sind und wo man nix mehr an der Bias einstellen muss. Bei anderen Röhren muss man halt ggf. noch den Ruhestrom justieren…bzw. lassen!

    @ Henry:
    Was den Mark III angeht. Sound ist subjektiv. Mark III ist auf jedenfall ein extrem guter Amp zum üben, denn er beschönigt den Sound nicht wirklich! Deshalb mag ich den Amp so :-)
    UND…das alte Fenderkonzept mit dem allgemeinen EQ vor der Zerrstufe ist ein etwas eigenartiges Konzept, das vielleicht bei der Zerrfraktion ein bissel komisch anmutet.
    Ich mag den Amp auf jedenfall…

  8. Patrick Pierson Mrz 5, 2013

    Hallo, der Sohn einer Freundin hat vor ca einem Jahr mit Gitarre spielen angefangen und der hat sich ne Bullet Squier Strat gekauft und einen peavey Vypyr15 (den kleinen). Da ist man knapp über 200€ und das (vor allem die Strat) klingt besser und man hat bei dem Amp mal alle Effekte etc dabei, die man so braucht und klingen tut das auch soweit ganz in Ordnung, als ich damals als Anfänger hatte. Meiner Meinung nach reicht das erst mal um so die ersten erfahrunge zu sammeln. KLingt auf alle Fälle besser, als meine „Erstlingsausstattung“ die damals 500DM (oder 700DM??) gekostet hat.

    Patrick

  9. Michael Mrz 5, 2013

    Also meine Meinung ist folgende. Mann kann das Blatt drehen und wenden wie man will aber für unter 500€ neu bekommst du keine anständige neue Gitarre an der Du nicht mehr rumschrauben mußt bis sie einigermaßen vernünftig klingt. Selbst der blutigste Einsteiger wird mit einem sogenannten starter Kitt nach 6 Monaten nicht mehr glücklich sein. Wer billig kauft kauft 2 Mal. Das ist ein ehernes Gesetz. Ich habe für meine erste Klampfe und den Verstärker damals die Sommerferien auf dem BAu geschuftet. Die KLampfe kam 800 Mark und der JCM 800 Kombo 1074 DM. Das war jede Menge Geld aber es hat sich ausgezahlt. Den JCM spiele ich heute noch dann und wann. Auch sollte man wissen das Gitarristen irgendwo eine Schraube locker haben. Hast Du ein Setup das Dich in der einen Wochen unendlich glücklich macht bist du in der nächsten Woche schon wieder auf der Suche nach einem noch geileren Sound. In so fern sei jedem Anfänger geraten das das völlig normal ist. Wir Gittaristen sind immer auf der Suche. Ich bin heut zu Tage in der glücklichen Lage für jede Stimmung ein Tandem aus Verstärker und Gitarre zu haben. Ob Engl Fender oder Marshall. Gibson/ Dean/ Fender/ DBZ aktive und oder passive Pickups. Das hat aber auch 20 Jahre und viel Überredungskunst gebraucht. Jedem Anfänger kann ich nur den JVM 210 oder JVM 410 von Marshall empfehlen. Auf Software zu üben beginnen würde ich dringenst von abraten. Modelling Amps oder Software haben durchaus ihre Berechtigung zum recording weil es die Sache wirklich einfach macht. Aber um zu wissen wie geil es ist ein Gitarrsit der hard rockenden Fraktion zu sein mußt du den Orkan den eine 4×12 Box um dein Hosenbein entfacht erlebt haben. Das Taube Gefühl im Ohr wenn Dein Ohr die Kalotte des Lautsprechers fast berührt hat. Du mußt die Musik und ihre Macht und Energie fühlen. Sorry liebe Modelling Freunde. Aber das geht mit Halbleitern nicht. So toll diese Dinger auch für den Hausgebrauch geworden sind. Auch halte ich nichts davon den Sound gerade am Anfang mit Effekten zu verwaschen weil man so das Gefühl für den Ton nicht entwickelt. Schnappt euch wenn es euch zu Hardn N heavy oder BLues zieht Still Got The Blues von Gary Moore (R.I.P) und jammt dazu mit. Einen besseren Lehrer kann man nicht finden.

  10. Jürgen Bromant Mrz 5, 2013

    Da muss ich vehement widersprechen. Die 500€-Regel stimmte vielleicht anno 1990 mal, aber mittlerweile ist sie überholt.
    Allein schon die Classic Vibe Serie von Fender Squier bringt für 350€ ein absolut super spielbares, wertiges Instrument, das man mit ins Studio und mit auf die Bühne nehmen kann und an dem man lange seine Freude haben kann.
    Auch die mexikanischen Strats, die so um die 450€ kosten, kann man mittlerweile wirklich vorzeigen.
    Ich habe mir letztes Jahr eine Epiphone Classic SG (mit P90s)gekauft und die war auch für 300€ absolut perfekt. Spiele sie bis heute so gut wie jeden Tag und ich bin eigentlich nur gute (und teurere) Gitarren gewöhnt.
    Ob es jetzt wirklich eine Bullet für 100€ sein muss, darüber lässt sich streiten – aber ab 250€ aufwärts bekommt man schon wirklich etwas brauchbares.

  11. Uhiuhiuhi…

    Ich denke nicht, dass man als Beginner so viel Kohlen investieren muss. Weiss man den, ob man überhaupt dabei bleibt? Ich find jetzt nicht schlimmes daran eine kleine Lernkurve zu durchlaufen.

    Die Kohle hat nicht jeder, schon gar kein Schüler oder Lehrling.
    Klar hast dur recht, du hast ja auch ne Menge richtig gutes Material aufgelistet.
    Wenn ich erstmal 2000 Euro hätte sparen müssen, hätte ich vermutlich nie angefangen Gitarre zu spielen.

    Der grosse Vorteil an preiswerten Instrumenten ist halt der, wenn man was gavierend falsch mach und es geht etwas kaputt ist dss nicht unbedingt ein Beinbruch und man lernt u.U. auch gleich noch zwei Dinge. Einmal, wie man es nicht macht und zum anderen wie man seinen Murks wieder repariert.

    Wenn man das dann mit einer 1000€ Gibson oder Fender macht würd mich das ganz schön anstinken…

    Effekte… is in meinen Augen alles Spielerei – Nice to have, aber kein Must have. Das ganze Zeug vermust den schönen Verstärkersound… Wozu braucht man denn bitte einen Chorus vor der Röhrenendstufe?! Dann kann man gleich direkt mit dem Chorus ins Pult gehen… (Die Diskussion ist eröffnet :) ).
    Ich hab ein paar Tretminen, die ich gerne nutze und das sind durchweg Klassiker…

    • Jens Geilich Mrz 5, 2013

      Diskussion eröffnet … iss schon klar, Henry ;-)
      Bei mir gibt es keinen Einsatz des cleanen Channels ohne Chorus. Nicht too much … immer ein bisschen. Ja … ich bin halt ein Kind der 80er und stehe dazu!

      • Raphael Mrz 5, 2013

        …machst du auch Chorus druff, wenn du sowas wie Funk spielst?

      • Jens Geilich Mrz 5, 2013

        … ich spiele keinen Funk ;-) Sollte ich das mal, dann natürlich ohne Chorus … allenfalls einen Compressor.

      • Raphael Mrz 5, 2013

        Was spielst du denn so Jens?

      • Jens Geilich Mrz 6, 2013

        Rock, Hardrock, Heavy Metal … sowas halt. Hier und da auch mal ein bisschen Blues bzw. Blues Rock (da kommt dann kein Choris drauf … hehehe).

    • Raphael Mrz 5, 2013

      Da würde ich dir zustimmen…
      auf preiswerteren Instrumenten bastelt es sich auch nicht schlecht und man kann hier auch mit einigen Kniffs und mit dem Griff zum Lötkolben auch echte Wunder bewirken!

  12. Jürgen Bromant Mrz 5, 2013

    Man kann aber auch argumentieren, dass wenn die erste Gitarre zu schlecht ist, ein Anfänger erst gar keine Freude daran entwickeln kann.
    Dank des Internets befinden wir uns seit einigen Jahren in einem Qualitätshoch. WIRKLICH schlechte Gitarren gibt es ja kaum noch.
    Der Markt ist transparent und das wissen die Hersteller auch.
    Wer Mist auf den Markt wirft, erntet schlechte Reviews und ist bald im Abseits.
    Nur von den absoluten Billg-Klampfen, die in den Supermärkten und teilweise bei Ebay angeboten werden, würde ich abraten. Das ist teilweise echt eine Frechheit.

  13. Alexander Haden Mrz 5, 2013

    Hi alle,
    hab es schon mal in den Kommentaren zum ersten Podcast geschrieben.
    Habe mir letztens erst diese hier gekauft:
    Harley Benton HBL450GT P90
    Natürlich habe ich die Ratschläge aus den Bewertungen entsprochen und die Gibson Saiten aufgezogen. Die Paula ist bundrein gestimmt und macht mit den P90 einen Fetten Sound. Der haut dich weg. Klar ist es keine originale Paula von Gibson. Aber wer hat denn 700 Euro für ne Gitarre der nicht einen Haufen Kohle verdient und keine Kinder oder Family hat.
    Meiner Meinung nach entscheidet aber jeder einzelne ob er zufrieden ist damit.
    Viele Grüße
    Haal39

    • Jens Geilich Mrz 5, 2013

      Das stimmt! Du solltest mit dem Instrument zufrieden sein und Dich nicht beirren lassen. Wenn Du Dich wohl fühlst, hast Du Dein Instrument gefunden.

  14. Raphael Mrz 5, 2013

    Ist der Preis heute wirklich noch ein zuverlässiger Maßstab für Qualität? Ich sag nur Gobalisierung und komparative Lohnkostenvorteile.

    Unabhängig ob ne Fiedel funzt oder nicht. Man sollte sich halbwegs damit wohlfühlen und sie sollte (unabhängig vom Preis) einem Spass machen. Denn wenn ein onstrument Laune bereitet, dann nimmt man es auch gerne in die Hand.
    In der Tat ist es leider aber auch so, dass gerade bei den billigeren Instrumenten oft noch ein wenig Nacholbedarf herrscht. Z.B. ist mir schon des öfteren aufgefallen, dass Sattelkerben nicht tief genug gefeilt sind, so dass die Saitenlage am 1. Bund zu hoch ist und die Gitarre dadurch nicht mehr bundrein ist, bzw. in den tiefen lagen einfach nicht gut und stimmrein gegruffen werden kann.
    Im Prinzip ist sowas ne Kleinigkeit und meinereins würde dem Fuzzi im Musikladen nen 10er in die Kaffeekasse lgen und ihn fragen ob ich mir mal die Bundfeilen ausleihen könnte und würde den Mangel entsprechend beheben…ABER…nicht jeder ist technik affin und dann kommt’s auch gerne mal zum Frust. DESHALB…es ist nie ein Fehler jemanden zu kennen, der weiß was zu tun ist!

    Zu den oben genannten Effekten:

    Effekte sind alles schön und gut. Und mit Sicherheit ist da auch der Zeitgeist vom jeweiligen Weltbild geprägt.
    Als ausgebildeter Musiker bin ich persönlich ein Fan davon erst mal ohne Effekte zu spielen. Ich habe schon oft Leute gehört, die mir Effekten ok klingen, aber wehe man nimmt denen den Chorus weg, dann sieht man mal wie bescheiden die Spieltechnik ist und dass das Vibrato mehr wie ein Schaf auf der Weide klingt als ein vernünftiges Vibrato…
    Deshalb bin ich ein Fan davon erst mal trocken und ohne Effekte zu üben und wenn man das kann, dann kann man imemr noch mit Effekten kommen.

    • Jens Geilich Mrz 5, 2013

      Jep! Jetzt weißt Du, warum ich einen Chorus benutze ;-)

      • Raphael Mrz 5, 2013

        Ein Kind der 80er?! ;-)

      • Patrick Mrz 6, 2013

        clean nehm ich auch immer nen chorus :)

        nur mal so – aus 24min Podcast wird hier eine 120min (gefühlt) Diskussion. Macht doch den Podcast länger und baut da mehr ein…
        find ich witzig.
        Die 100€ Bullet sTrat mit Humbucker is toll. Immer noch meine Meinung.

    • Jürgen Bromant Mrz 6, 2013

      Womit wir schon bei der nächsten Preis-Diskussion wären! ;-)
      Müssen es teuere Boutique Effekte sein?
      Oder gar nur ein günstiges Multieffektgerät?
      Ich persönlich habe kein Pedal, das über 100€ gekostet hat.
      Viele meiner Treter sind aus der True Tone-Serie von Harley Benton und die haben alle nur 30€ gekostet.
      Bei Effekten ist es noch weitaus auffälliger als bei Gitarren:
      Auch die teuren Hersteller kochen nur mit Wasser.
      Ich behaupte die billigen Harley Benton Effekte klingen genauso gut, wie ihre teureren Gegenstücke.
      Teilweise verfügen sie sogar über dieselben Schaltkreise. Das ist Elektronik auf dem Stand der 70er. Da lachen die Chinesen drüber und machen’s ganz billig nach.
      Eine trittsichere Stahlummantelung haben sie sowieso.
      Das einzig wirklich grottige Pedal das ich besitze, ist das RP-55 von Digitech. Ein Multieffektgerät, welches klanglich absoluter Müll ist. Nimmt dem Klang jegliche Dynamik und klingt einfach nach „Dose“.

      • Jens Geilich Mrz 6, 2013

        Effekte werden mit Sicherheit ein Thema einer Folge sein.

      • Raphael Mrz 6, 2013

        Globalisierung!!!

        Viele der Boutique Effekt Pedale werden von Hand in kleinen Schmieden gefertigt, die in den klassischen Hochlohnländer sind (Industrieländer). D.h. es ist daher nur logisch, dass diese Pedale teurer sind als die von dir benannten für 30 Stutz.
        Des Weiteren besagt das Attribut „Boutique“ ja schon was weiter Sache ist: Nämlich…es handelt sich um ein Gerät, das mit hochwertigen Bauteilen gebaut wird.
        Grundsätzlich müssen die billigeren Pedale nicht schlechter sein (man verlasse sich auf sein Ohr) auch wenn sie eher „industrieller“ Natur sind und Massenware darstellen. Sie werden nur wo anders produziert…das sollte man im Hinterkopf haben.

      • Jens Geilich Mrz 6, 2013

        So kann man es auch sehen, Raphael!

  15. Ich machs mir seit ein paar Jahren sehr einfach:
    Alles was man in die Finger kriegen kann ausprobieren und was man gut findet behalten und nicht jeden Mist mitmachen…

    Hahaha…

    Im Ernst, meine Meinung zu Chorus und sonstigem gemuse:
    Modulationseffekte wie Chorus, Phaser und Co. gehören nicht vor eine Röhrenendstufe. Nur wenn man Mus und Matsch mag…
    Beim Clean Channel mag das ja noch ganz nett sein. Aber wenn man auf die Endstufenverzerrung aus ist macht das Zeug einfach keinen Sinn, weil sich das in der Band dann nicht mehr durchsetzt und matschig klingt.
    Wenn man einen geilen, breiten Endstufenzerrsound haben will, würd ich 2 Amps nehmen (ja, jetzt wirds teuer…) und dann mit einem Delay(wie man dass dann einstellt verrate ich heute nich…) an einem Amp spielen. Da moduliert nix und die Endstufen behalten ihren Dampf… Und wenn es denn unbedigt ein Chorus sein muss, dann würd ich den Amp mit dem Chorus clean lassen und mit dem anderen das volle Brett fahren.

    Dem Ausprobieren ist ja keine Grenze gesetzt :)

    • Jens Geilich Mrz 6, 2013

      Hahaha … auf die Auskunft, wie Du das dann machst, bin ich auch sehr gespannt. Wird dann einmal Thema einer Folge unsers Podcasts werden, schätze ich ;-)

  16. Guido Aug 19, 2013

    Hallo Delamar-Team,

    Danke erst mal, dass ihr euch die Mühe macht die ganzen Sendungen zu machen. Die Podcast unterhalten mich auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück.

    Jetzt zum Thema,…ich selber habe über 20 Jahren pause wieder Bock gehabt ein wenig Musik zu machen. Allerdings hat mir mein Finanzminister die Daumenschrauben angelegt und so hatte ich nur 200€ zur Verfügung. Es wurde dann eine Roxanne 200 von LAG / B-Stock mit kleinen Lackfehlern in nicht Rot :-) für 209€ und HZ ähnlichen EMG´s drin. Kurze Zeit vorher hat sich mein Bruder, der recht erfolgreich mit seiner Deutschrock Band unterwegs ist, und ich mach jetzt hier keine Werbung, dass wäre ja FAHRLÄSSIG, Ups ! jetzt ist es wieder passiert,…naja weiter, also der besagte hatte sich für fast 700€ ne Gibson LesPaul Studio gekauft. Natürlich habe ich ihn mitgenommen und Alllllter war der danach angefuchst das er soviel mehr bezahlt hatte. Also es muss nicht immer teuer sein. Meine LAG macht nen Bomben Sound und das für die paar Kröten. Da lache ich über die Musiker die 2000€ und mehr bezahlen aber nicht den Mehrwehrt von 1800€ bekommen. Ich schrieb ja schon, ich habe eine 20 jährige Pause hinter mir und bei nem e-moll7 krieg ich schon nen Knoten in die Finger. Wenige Wochen nach dem kauf hatte ich Kontakt zu nem Gitaristen der schon seit gefühlten tausend Jahren spielt. Der sieht meine Klampfe, schnappt sich die und zaubert (!) Töne aus dem Ding….unglaublich. Da war mir klar,…vergiss die Hölzer, ob der Steg auf Krill-Knochen ist…alles Päng…wie habt ihr so richtig angemerkt ? der Sound kommt aus den Fingern und den Saiten. Auch bei 200€ teilen.

    Einen Wunsch habe ich allerdings,…macht doch mal ne Sendung zum Thema Bausätze für kleines Geld. Ich selber hab nen Bass für 99€ gebaut und bin am Weihnachten mit nem Bau einer 12 Saitigen LP dran. Gaaaanz spannendes Thema ! Sicherlich nix für Blutige Anfänger, aber nach nem Jahr intensiven reinknien und wenn man nen Kumpel hat der im 2. Lehrjahr zum Schreiner, Lackierer oder Elektriker ist, kriegt so´n Ding zusammen. Den Rest an Info´s zieht man sich aus dem Netz und alles wird gut.
    Nochmal zu den 100€ und den 15Jährigen…ne Nintendo 3DS XL kostet das doppelte ohne Spiel und die haben mit 15 schon min. 2 von den Dingern totgedaddelt. Ich freu mich auf die nächste Sendung !!!

  17. Henry Kresse Aug 19, 2013

    Hi Guido

    Erst einmal vielen lieben Dank für deinen Kommentar :)

    Deinen Vorschlag haben wir aufgenommen und schauen mal, wie wir den umsetzen können.
    Du kannst dir ja in der Zwischenzeit unsren Podcast zu einem ähnlichen Thema anhören, bei dem es um Effektpedale geht:

    http://www.delamar.tv/gitarreneffekte-selber-bauen-dg008/

    Viel Spass beim anhören :)

    Gruss
    Henry

  18. Guido Aug 19, 2013

    Hey Henry,

    Danke für den Tip, aber da war ich schneller. Den Podcast habe ich doch schon längst durch :) das Thema war nicht wirklich meins, da ich im Homerecording auf Software setze und die Tretminen nicht gebrauchen kann. Aber nochmal’s danke. Wenn ihr die Sendung macht, schalte ich mich gerne via Skype oder ähnlichem auf und Quatsch mit euch über meine Bausätze, bzw. Die Erfahrung damit…ist nur en Angebot.

  19. Henry Kresse Aug 19, 2013

    Jo Guido

    Es wird sicherlich noch etwas dauern, bis wir dahingehend was machen. Aber wir werden an dich denken :)

    Gruss
    Henry

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