Comping – DG034

12. Oktober 2013

Die moderne digitale Aufnahmetechnik hat uns viel Segen beschert. Heutzutage ist die hierzu nötige Ausstattung auch erschwinglich geworden. Die Frage, die uns in dieser Folge von delamar guitar beschäftigt, ist, ob und inwiefern sich diese Technik bereits beim Komponieren einsetzen lässt – Schwerpunkt dabei bildet das Thema Comping.

Viel Spaß!

delamar guitar #034 – Comping

Anknüpfend an das Special Gitarre für Anfänger auf delamar.de und den dort präsentierten Workshop zum Comping diskutieren Ann, Henry und Jens in dieser Folge von delamar guitar, dem Podcast zur Gitarre und ihren Saitensprüngen, die Errungenschaften der digitalen Aufnahmetechnik für die Komposition. Das Comping spielt dabei eine besondere Rolle und bildet den thematischen Schwerpunkt dieser Folge.

Wir stellen uns die Frage, ob und inwiefern die Technik unsere Kreativität unterstützen kann, welche Möglichkeiten, aber auch Grenzen dabei das Comping hat. Comping ist ein sehr nützliches Hilfsmittel, um aus einer Improvisation oder einer Jamsession Schritt für Schritt zu einer ersten konkreten Idee und schließlich zum fertigen Song zu gelangen. Es hilft uns dabei nicht selten, Schreibblockaden zu überwinden und die eingetrampelten Pfade unserer Lick- und Riffbibliotheken zu verlassen.

Wenn Du immer schon wissen wolltest, wie die Moderatoren von delamar guitar das Songwriting anpacken und welche Hilfsmittel sie dabei verwenden, dann wirst Du mit dieser Folge voll bedient. Heiß diskutiert werden folgende Themen:

  • Der beste Weg zum Solo: Komponieren oder Improvisieren
  • Was ist Comping und wozu verwendet man es?
  • Comping als Kreativitätstool
  • Exkurs: Gemeinsam kreativ sein – Songwriting in bzw. mit der Band
  • Gibt es Nachteile beim Comping?
  • Die Grenzen des Comping
  • Nichts ist praktischer als eine gute Theorie

Welche Tools zum digitalen Recording setzt Du beim Komponieren ein und spielt dabei das Comping eine Rolle? Teile deine Erfahrungen und diskutiere mit den delamaris. Stay tuned & ROCK ON!

Antworten

Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind mit * markiert

6 Kommentare

bei “Comping – DG034

  1. Artem Okt 13, 2013

    Das Buch, welches in diesem Podcast erwähnt wurde und in dem es um verschiedene Notationsstile geht, hat sich spannend angehört.

    Könntet ihr vielleicht herausfinden, wie das heißt und von welchem Autor das ist?

    Danke!

    • Hallo Artem,
      das Buch heißt Notations 21, ist von Theresa Sauer aber leider schon vergriffen und nur zu horrenden Preisen zu haben.

      Habe es selber in einer Musik-Bibliothek gefunden :)

  2. Diese Sendung ist irgendwie langweilig geworden…. Wo ist Carlos und die Anderen?

    • Jens Geilich Okt 14, 2013

      Hallo Lemmy! Vielen Dank für Dein Feedback, auch wenn es kein positives ist. Wir wollen natürlich nicht langweilig sein und deshalb würde uns brennend interessieren, weshalb wir Deiner Meinung nach langweilig geworden sind. Vielleicht kannst Du etwas konkreter werden, so dass wir anhand Deiner konstruktiven Kritik wachsen können. Carlos wird bestimmt wieder Gast in unserem delamar guitar Podcast sein. Markus war zur Aufzeichnung dieser Sendung leider verhindert. Stay tuned & ROCK ON!

  3. Alex 28 Okt 15, 2013

    Hallo,

    irgendwie fand ich die ganze Sendung komisch. Nicht weil ihr das zu dritt moderiert habt, sondern, mir zumindest nicht klar geworden ist was die Sendung am Ende aussagen soll.

    Ich gehe hier einmal, ein bisschen, in das Deteil, was mir einfach aufgestoßen ist.

    Erstens muss ich sagen das, das was ihr als Comping bezeichnet, oder so genannt wird, ich in meinen über 16 jahren noch nie gehört habe. auch in meiner Band kennt das so als Begriff keiner. Für uns ist das einfach allgemein die Produktion des songs.

    Die Komposition, also das finden der Harmoniefolgen, Dreiklang, Melodie, Hook usw. entsteht doch irgendwo schon mit der Idee der Harmonien. Also zumindest ist das bei meinen mitmusikern und mir so.

    Sicherlich gibt es immer welche, die da anders arbeiten wie man es ja auch schon in eurer Sendung hört, selbst ihr ja unterschiedliche Herangehensweisen habt, bis das ganze in die DAW geht.

    Jens fängt das ja ganz gut an, mit Loopaufnahmen in das Detail des ganzen zu gehen, dann kommt Ann das ganze aus der Sicht in einer Band zu beschreiben. Tolle Sache, nur finde ich ist das ein Thema, das für die par Minuten die es angesprochen wird zu wenig, da aus meiner Erfahrung heraus, das schon sehr komplex wird.

    Dann bringt ihr U2 und ACDC mit rein und bringt noch den Tontechniker mit hinein. Ich finde das das genze mehr Ausarbeitung benötigt um das ganze klarer und präziser herüber bringen zu können.

    Hier kommt ihr ja schon wie ich finde deutlich in den produzierenden Teil herein, der ja zu dem reinen Comping als Nachschritt auch gehört, aber ich finde das es hier ein bisschen hin und her geht und etwas die Linie verliert.

    Bis es zu den nachteilen geht. Dann geht es wieder an das Thema und gewinnt an Substanz. Hier kommt Ann auch auf einen sehr wichtigen teil. Denn ohne eine gute Harmoniefolge bringt doch die ganze Komposition nichts. Dann kommt das ganze urplötzlich auf Solospiel heraus. Wie soll ich das auf einen Nenner bringen können?

    Und was Henri dann einbringt, wirft laut der Meinung meiner mitmusiker und mir das ganze nun völlig um und an dem Punkt fragt man sich, wenn man nicht, das Thema Comping vor Augen hat, wo man denn nun auf einmal ist.
    Produktion, Comping, Solo und wie komme ich durch das komponieren von Musik auf ein Solo?

    Nur durch andere wie Ann es sagt, oder gibt es noch andere Wege?

    Am Ende kommt das ganze wieder zum Thema zurück.

    Hier bleibt aber offen, was denn nun auf einmal im Schlusswort der Einwurf der modernen mittel bedeuten soll.

    Am schluss betrachtet finden meine Bandkollegen und ich, habt ihr hier viele sehr komplexe Themen in eine halbe Stunde gepackt, die locker, jedes für sich, teilweise jeweils eine ausfüllen würde.

    Nun wurde es doch mehr als ein bisschen. Ich hoffe das ist genehmigt und hilft euch weiter.

    Gruß und mit freude, auf weitere eurer Themen

    Alex.

    • Jens Geilich Okt 16, 2013

      Lieber Alex! Vielen Dank für Dein ausführliches Feedback! Deine konstruktive Kritik ist angekommen und wir sind stets bestrebt, uns zu verbessern. Grundsätzlich müssen bzw. wollen wir uns jedoch an die 30-Minuten-Regel halten und hinsichtlich des Tiefgangs hier einige Kompromisse machen. Wenn wir in dieser Folge für Dich und Deine Band zum Thema Comping den Punkt nicht ganz getroffen haben, tut uns das leid. Dass Du den Begriff „Comping“ in diesem Zusammenhang noch nicht kanntest, ist ja an sich kein Problem. Was Du allgemein als „Produktion“ bezeichnest, ist ja auch nicht falsch, aber die Produktion eines Songs differenziert sich in verschiedene Phasen, wovon das Comping eben eine, Editing, Arrangement, Mischen, Mastern andere sind. Das dies natürlich eine rein analytische Differenzierung des Produktionsprozesses darstellt, wo es in der Praxis oft keine trennscharfen Grenzen gibt, ist auch klar. Stay tuned & ROCK ON!

© delamar.FM