Q&A Ausbildung, Musikbusiness & Homerecording

13. September 2011

Noch mehr Fragen und noch mehr Antworten, die von Homerecording und Producing über Geld verdienen und Musikbusiness gehen. Wie findest Du mehr Auftritte für deine Band? Was hat es mit dem Routing von Audioeffekten auf sich? Das und vieles mehr kannst Du in der heutigen Episode erfahren.

Viel Spass mit der 134. Folge!

Q&A Ausbildung, Musikbusiness & Homerecording

Die Show selbst haben wir mit nur drei Moderatoren, dafür aber umso mehr delamari im Live-Chat aufgezeichnet. Da sich viele Fragen während unserer Sommerpause angesammelt hatten, klären wir in knapp 60 Minuten viele wichtige Punkte der Musikproduktion und im Musikbusiness.

Damit Du dir ein Bild davon machen kannst, worum es in der aktuellen Episode unserer Show geht, sind hier einige der aufgegriffenen Themen in der Übersicht:

  • Was hat es mit dem Abmischen auf dem Kopfhörer und den entsprechenden Emulationen auf sich? Lohnen sich diese Geräte?
  • Wie kann ich den Klang meines Yamaha mo6 in Cubase bekommen? Erfahre mehr zum Routing von externen Synthesizern in deine DAW-Software.
  • Wie kannst Du einen Song für den delamar Podcast einschicken?
  • Wie kann ich meinen Korg Kaossilator mit meinem Apple iPad 2 verbinden?
  • Welche Ausbildungen gibt es in der Musikbranche und welche können wir empfehlen?
  • Wo bekommst Du Samples, Clips und Drum Loops für dein DJing her?
  • Macht es Sinn, die eigene Musik in Dienste wie Musicfox oder Jamendo zu geben?
  • Kannst Du jedes beliebige Audio Interface für die Arbeit mit Native Instruments Traktor 2 verwenden?
  • Wie lege ich Audioeffekte auf meine MIDI-Spuren?
  • Wie kommst Du mit deiner Band mehr Auftritte? Tipps & Tricks von uns für deine Band

Es ist eine selten spannende Sendung geworden, aus der Du eine Menge Tipps & Tricks für dich und deine Musik mitnehmen kannst. Wir freuen uns über deine Kommentare und dein Feedback zur aktuellen Folge.

Viel Spass beim Hören!

Antworten

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5 Kommentare

bei “Q&A Ausbildung, Musikbusiness & Homerecording

  1. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Sep 16, 2011

    Hallo!

    Im Podcäst kam die Frage auf, woher man kostenlose Samples für die eigene Produktion herbekommen könne. Dazu möcht‘ ich ein paar Ideen anbringen:

    – delamar weiß natürlich Rat (wie schon im Podcäst angemerkt). Jede Woche wird auf delamar auf kostenlose Samples hingewiesen, die Artikel sind auf delamar.de/category/free-samples/ zu finden.

    – Im Netz gibt’s natürlich gefühlte Milliarden an Samples. Als ein Beispiel sei hier auf „SampleRadar“ verwiesen, wo ganz offiziell Samples gigabyteweise zum Herunterladen bereitstehen: musicradar.com/news/tech/sampleradar-free-sample-downloads-217833/1 .

    – Manchen Musikzeitschriften liegen DVDs bei. Auf diesen sind manchmal auch Samplesammlungen drauf, die durchaus einige hunderte Megabyte umfassen können. Musikzeitschriften besprechen oft auch im Heft kommerzielle Sample-DVDs, so dass man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann: Man bekommt direkt nutzbare Samples _und_ auch noch Rezensionen weiterer Sample-Sammlungen. (Beispielsweise ist „Beat“ eine solche Zeitschrift, die auf ihrer Heft-DVD oft Samples hat und im Heft kommerzielle Samples bespricht – da gibt’s aber sichlich noch einige andere Zeitschriften, die das auch so machen.)

    Egal, woher man Samples bekommt – die Geschäftsbedingungen sind immer wichtig, vor allem im Hinblick auf eine etwaige kommerzielle Nutzung. Sogar kommerzielle Sample-DVDs erlauben nicht immer die kommerzielle Nutzung.

  2. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Sep 16, 2011

    Hallo!

    Paul hat sooo recht: Angry Birds ist klasse! :-)
    Wer’s mal als Browserspiel ausprobieren will, kann’s kostenlos auf chrome.angrybirds.com spielen. Ich glaube, ich werd‘ so allmählich süchtig, auch wenn ab dem 10. Level die Anforderungen echt schwer werden.

  3. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Sep 18, 2011

    Hallo!

    Nach etwa 21 Minuten kam die Frage, ob ein Korg Kaossilator an ein iPad angeschlossen werde könne. Eine Internetrecherche hat dazu folgendes ergeben:

    – Auf iosmidi.com/devices/ wird der „Korg Kaossilator Pro“ als kompatibel zum iPad bezeichnet.
    Allerdings kann ich selbst das nicht beurteilen, weil ich kein iPad habe – ich muss mich also auf das verlassen, was dort steht. Vielleicht bietet diese (englischsprachige) Seite auch andere nützliche Informationen für ähnliche Fragen – also am besten selber durchlesen.

    – Die englischsprachige Seite createdigitalmusic.com/2011/02/how-to-use-midi-to-make-an-ipad-more-musically-connected-productive-video-resources/ widmet sich dem Musikmachen am iPad, auch in Verbindung mit MIDI.

    – Die deutschsprachige Seite handymusik.wordpress.com/ becshreibt sich selbst als Seite fürs „Musikmachen, Musizieren und Musikproduktionen mit Smartphones (Handys), Tablets (iPad & Co) und tragbaren Spielkonsolen“.

    Vielleicht sind da ja hilfreiche Infos dabei.

  4. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Sep 18, 2011

    Hallo!

    Auch zur Frage, wie man als Amateurband zu Auftritten kommt (nach etwa 36 Minuten), möcht‘ ich Ideen + Meinungen einbringen:

    – Ich finde es geradezu obszön, wenn man als Band für den eigenen Auftritt bezahlen soll – Geld rausrücken, damit man überhaupt spielen darf? Nein, bitte nicht.
    Neben diesem moralischen Aspekt sehe ich auch ein eher pragmatisches Problem: Wenn ein Veranstalter so sehr aufs Geld aus ist, dann hat er vielleicht auch keine Hemmungen, die Bands auch anderweitig abzuzocken – womöglich muss die Band am Ende dann noch mehr draufzahlen. :-(

    – Die Idee, nur für den Eintritt zu spielen, ist nicht ohne. Das soll ja so laufen: An der Eingangstür wird Eintritt verlangt (daher auch der Ausdruck „gegen die Tür spielen“), die Band bekommt die Eintrittsgelder, der Wirt bekommt die weiteren Einnahmen (also vor allem Theke und Essen).
    Das Problem dabei: die Kontrolle darüber, wieviele Leute tatsächlich Eintritt bezahlt haben. Der Wirt kann beispielsweise behaupten, dass die ersten 25 Leute kostenlos reinkommen durften, damit der Saal nicht so leer aussieht; oder er sagt, dass hübsche Frauen umsonst rein durften … und und und. Mit anderen Worten: Die Band bekommt dann vielleicht weniger, als ihr eigentlich zustünde.
    Deswegen ist es überlegenswert, dass die Band (beziehungsweise ein vertrauenswürdiger Vertreter der Band) die Eintrittkasse von Beginn an übernimmt oder zumindest jemanden dabeisitzen hat, der den Eintritt an der Kasse mitkontrolliert. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser (und Paranoia ist am besten ;-) ).
    Man kann auch vorher mit dem Wirt bereden, wieviele Leute überhaupt kostenlos reindürfen (Stichworte: Gästeliste; Leute, die ganz früh oder ganz spät kommen; hübsche Frauen als Gäste; Feiergesellschaften, bei denen ein ganzes Dutzend Leute umsonst reinwollen).

    – Wenn die Band eine Beteiligung am Umsatz bekommen soll, ist das erst recht eine Vertrauensfrage: Die Band kann so gut wie gar nicht kontrollieren, wieviel Geld der Wirt an dem Abend tatsächlich eingenommen hat. Ob man so viel Vertrauen in den Veranstalter aufbringt, muss man selbst entscheiden.

    – Vielleicht ist es auch überlegenswert, einen schriftlichen Vertrag aufzusetzen. Das mag manche Wirte / Veranstalter abschrecken – wer sich allerdings davon abschrecken lässt, der hat manchmal Gründe, _keine_ schriftlichen Zusagen machen zu wollen.

    – Die bisherigen Punkte gingen ja ausschließlich darum, dass die Welt schrecklich, böse und gemein ist. Deswegen jetzt mal was anderes…
    Wenn man als Band noch ganz am Anfang steht (und ich meine: wirklich _ganz_ am Anfang), dann kommen möglicherweise kommerzielle Auftritte noch nicht in Frage. (Die Eigenbezeichnung „Amateurband“ bringt mich dazu; aber natürlich möchte ich der Band, von der die Frage kommt, nicht Unrecht tun.) Stattdessen tut’s vielleicht erstmal zwei Nummern kleiner: Das können Auftritte bei größeren Geburtstagsfeiern sein (wenn beispielsweise ein Kumpel seinen 25. groß im eigenen Festzelt feiern will) – oder auch Veranstaltungen von freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe oder von Organisationen zur Förderung musikalischer (Sub-)Kultur. Im Klartext: Das sind beispielsweise Jugendzentren, kommunale Freizeitzentren, örtliche Vereine zur Musik- und Kulturförderung, Veranstaltungen und Festivals regionaler Sponsoren und so weiter und so fort.
    Das sind -zugegebenermaßen- nicht die allergrößten Auftrittsmöglichkeiten – deswegen habe ich ja erwähnt, dass es mir hier um Bands geht, die noch am Anfang stehen; da kann’s vielleicht auch mal noch ’ne Nummer kleiner sein. Inwieweit solche kleineren Auftrittsmöglichkeiten zur Band passen, hängt natürlich auch von der anvisierten Zielgruppe, von der Musikrichtung, vom Alter der Band und der potentiellen Zuschauer vor Ort ab.

    – Wer’s mutig mag, kann sich mit anderen Bands zusammenschließen und gemeinsam einen Auftritt veranstalten. Dazu gehört natürlich auch ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko und viel Einsatz, weil sich sowas ja nicht von selbst organisiert.
    Dazu lässt sich bestimmt ein ganzer Fortsetzungsroman schreiben, was man dabei alles beachten sollte – das erspar‘ ich uns mal an dieser Stelle. :-) Aber unerwähnt möchte ich diese Möglichkeit eines gemeinsamen, selbstorganisierten Auftritts natürlich auch nicht lassen.

  5. Wizzo Name Sep 20, 2011

    minute ~43. n scheiss bucht er dich nochmal, denn wie richtig erwähnt ist das angebot ist größer als die nachfrage. wenn, dann musst du darum betteln, dass du noch einen termin bekommst. ausserdem geht es den inhabern/veranstaltern um abwechslung. davon abgesehen spielen „künstler“ nicht immer in dem gleichen club – und schon garnicht in einer woche. und bei djs ist das noch schlimmer.

    der hauptgrund für mich ist, dass die veranstalter keine coole typen mehr sind, sondern „planlose“ geldgeier, die einen scheiss auf musik geben und auch keine ahnung (mehr) von musikrichtungen und den dazugehörigen einstellungen der hörer besitzen. und wenn jemandem deine musik nicht interessiert bzw. etwas wert ist, warum soll er sich dann um dich oder deine band bemühen? wenn, dann braucht es gute leute hinter den veranstaltern (booker) denen er vertrauen kann. den klassischen veranstalter / clubinhaber gibt es meiner meinung nach fast(!) nicht mehr. die sind alle viel zu „youtube“ geworden. kultur muss sich lohnen oO

    sorry, carlos, deine ansichten sind mindestens 5-10 jahre alt und wenn überhaupt, dann funktionieren deine tipps für headliner, die bestimmt nicht in dem rahmen laufen, den ihr als eure zielgruppe erwählt habt. es sei denn man wird ein headliner – und selbst dann spielt man gewiss nicht in dem selben club für mehrere wochen. kann dir absolut nicht folgen.

    das einzige was funktioniert sind kontakte, kontakte und kontakte. und natürlich eine gute show abzuliefern – das versteht sich von selbst.

    für mich war dieser podcast z.b. nicht besonders hilfreich. ich freu mich trotzdem immer auf den podcast und eure lacher.

    den song find ich übrigens ganz cool. absolut radiotauglich.

    good bye

© delamar.FM