Musiker bei Laune halten #176

3. Juli 2012

In der heutigen Folge geht es um die gute Stimmung im Tonstudio beim Musikmachen. Wie man andere Musiker bei Laune hält, für gute Stimmung und damit für den guten Ton sorgt, dazu erfährst Du in den kommenden 60 Minuten eine Menge Tipps & Tricks aus unserer Praxis. Dazu gibt es bereits jetzt die gute Laune auf die Ohren und eine Menge Informationen rund um das Tonstudio, das Musik Equipment und mehr – und hatte ich unser Gewinnspiel bereits erwähnt? Nein? Nun, auch heute verlosen wir eine Kleinigkeit.

Viel Spaß & beste Unterhaltung beim Hören!

Gute Stimmung im Tonstudio – delamar Podcast #176

Wir haben heute zwischen den Zeilen mal wieder ein wahres Feuerwerk an Tipps & Tricks für Musiker, Produzenten und alle, die im Bereich Musikmachen unterwegs sind. Angefangen mit Tipps zum Nachproduzieren aktueller Chart-Hits, einige Informationen aus der Musikbranche und die Herstellung von Aschenbecher.

Den Kern der aktuellen Folge bilden aber natürlich die Informationen zum guten Umgang im Tonstudio. Du erfährst beispielsweise, wie Du Sänger motivieren kannst, besser, richtig oder emotionaler zu singen, wie Du deine Gäste im Tonstudio so unterhältst, dass sie der Produktion nicht im Wege stehen und welche Sprüche unbedingt im Repertoire eines jeden Toningenieurs sein sollten.

Dazu gibt es Hands-On-Tipps für Sänger, die zu tief oder zu hoch singen, etwas Laien-Psychologie und viele weitere Dinge, die ansonsten nirgendwo thematisiert wurden.

Es ist eine sehr spannende Sendung geworden, die mal jenseits des Geplänkels über Musik Equipment hinter die Kulissen erfolgreicher Tonstudios schaut.

Ich wünsche dir beste Unterhaltung beim Hören und wie Du am Gewinnspiel teilnimmst, erfährst Du natürlich in der Sendung selbst.

Antworten

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4 Kommentare

bei “Musiker bei Laune halten #176

  1. Hallo Carlos und das Team von Delamar!

    Ich fand diese Sendung (#176) wieder äußerst spannend, weil ich mir diese Frage bei einer Session in der letzten Woche im Studio gestellt habe. Eine Aufnahme mußte ca. 30 mal wiederholt werden, weil der Gitarrist mit seinem Solo nicht zufrieden war und es irgendwie auch nicht besser wurde. Wir haben zwischendurch mal eine kurze Verschnaufpause gemacht und uns danach daran gemacht, uns die Takes anzuhören. Und tatsächlich kann man sagen, dass die Qualität von Take zu Take nicht besser sondern irgendwie schlechter wurde. Wir haben uns jedenfalls für eine Aufnahme aus den ersten 10 Takes entschieden. Es fiel mir irgendwann auch nicht leicht, die Augen aufzuhalten. ;-)

    Die Vocals wollten auch nicht so klappen, worauf ich dann auch irgendwann den Vorschlag gemacht habe, die Session zu vertagen. Auf Biegen und Brechen etwas zu versuchen macht wenig Sinn. Dann lieber mit frischer Motivation und besserem Gefühl einen neuen Anlauf wagen. Aber stets mit den richtigen, motivierenden Worten und nicht verletztend.

    Solche Situationen gibt es immer wieder und dann muß man es einfach an einem anderen Tag probieren – meist klappt es dann auch super.

    Danke für euren Podcast!

  2. Jürgen Bromant Jul 5, 2012

    Bei dieser Folge musste ich an den legendären amerikanischen Produzenten Phil Spector denken. Er ließ zu Anfang jeder Session die Musiker immer wieder und wieder ihre Parts spielen, bis sie sich ‚ausgetobt‘ hatten und erste Ermüdungserscheinungen auftraten. Erst dann glaubte er, ihnen jede Eigensinnigkeit genommen zu haben und brachte sie somit dazu seinen Anweisungen Folge zu leisten.
    Legendär ist die Anekdote bei der Ramones-Gitarrist Johnny Ramone wutschnaubend das Studio verließ, da Spector ihn über Stunden ein und dasselbe Riff spielen ließ.

  3. Hallihallo liebe Leute, erstmal natürlich ein großes Lob an alle Beteiligten dieses POdcasts.
    Dieses Thema hat mich doch sehr an eine Situation erinnert, die ich noch letztens durchlebt habe.

    Ich mache zurzeit ein Solo-Projekt (irgend so ein Prog-Metal-Verschnitt) bei dem ich mir vorgenommen habe, alle Instrumente (alle Gitarren- und Bassspuren) selber einzuspielen. Drums habe ich zuvor programmiert und Gesang wird es erstmal nicht geben. Ich habe mir natürlich gedacht, wir stellen den Amp und dessen Mikros ein, nen schönen Distorsion Sound dazu und dann spiele ich zwei bis dreimal in die DAW ein und gut ist. Aber dem war nicht so^^. Der Herr am Mischpult hat mit mir die Wall-of-Sound Methode durchgeackert, so das ich mal locker für eine Spur (die aus 6Teilen oder so bestand) ca. ne Stunde oder mehr brauchte. Das machten wir dann noch so oft bis die erste Gitarrenspur endlich fertig war. Ich muss sagen, um dann für drei komplett eingespielte Gitarren etwa 6 Stunden zu brauchen, macht einen schon bekloppt^^. Aber im Großen und Ganzen war es eine super Erfahrung. Der Mischpultmann hat es nebenbei erwähnt auch sehr gut geschafft mich bei Laune zu halten. Das wars^^.

    Alles Gute und macht schön weiter so!!!

  4. Raphael Mai 5, 2013

    Spannende Sendung und auch sehr schön zu sehen mit welchen Ideen ihr da so ran geht und dass Kleinigkeiten sehr viel bewirken können…

    Zum Thema Timing aus dem Pod:

    Wenn jemand nicht „Clicksicher“ ist kann es ggf. auch hifreich sein, wenn man sich hinter oder neben der jeweiligen Person positioniert, die man aufnimmt und ihr/ihm dann den Click auf die Schulter klickt…

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