Musiker sucht Musiker #249

14. Januar 2014

Ja, der Slogan „Musiker sucht Musiker“ könnte tatsächlich als Titel für die Kleinanzeige in der lokalen Zeitung herhalten. Die heutige Folge des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte dreht sich darum, wie man am geschicktesten Musiker finden kann – in deiner Stadt oder über die Stadtgrenze hinaus. Worauf kommt es an, wenn deine Anstrengungen zum Musiker suchen noch nicht so richtig gefruchtet haben? Was sind die Fallstricke und wo genau gebe ich mein Inserat mit „Sängerin gesucht“ auf? Das und vieles mehr erwartet dich in den kommenden 30 Minuten…

Viel Spaß beim Hören, ich wünsche dir beste Unterhaltung.

Tipps zu „Musiker sucht Musiker“ – in deiner Stadt oder sonstwo

Schon aus der eigenen Erfahrung heraus wird mir bewusst, dass das Unterfangen „Musiker sucht Musiker“ sich leider nicht als ganz so trivial herausstellt, wie es im ersten Moment klingen mag. Zwar gibt es (unter dem Strich) einen Haufen suchender Musikanten in Deutschland, allesamt willig, das nächste große Projekt oder die nächste geile Band hochzuziehen – doch irgendwie findet man sich am Ende dann doch nicht so richtig zusammen. Woran liegt das wohl?

In der heutigen Episode des delamar Podcasts geht es um Strategien und Tipps, um die richtigen Musiker finden zu können. Erfahre mehr darüber, wo sich diese Gelegenheiten geben und wo Du die passenden Kollegen für deine Band abseits der der Musikersuche gewidmeten Portale findest. Wir diskutieren über die üblichen Stolperfallen wie Ziele, Macher und Folger sowie andere Eigenheiten, die wichtig für eine erfolgreiche Band sein könnten.

Es ist eine spannende Sendung geworden und wir freuen uns über deine Erfahrungen in den Kommentaren.

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8 Kommentare

bei “Musiker sucht Musiker #249

  1. André Jan 15, 2014

    Hallo Leute,
    Eure Sendung hat mir mal wieder sehr gefallen.
    Habe mich in vielen Punkten wiedergefunden, da ich für meine eigenen Songs Musiker gesucht habe.
    Am Ende habe ich mich dann für die Musiker entschieden, die in etwa die gleichen Ziele verfolgen, ungeachtet des Levels…
    Zugunsten der Ziele und der Harmonie in der Band.

    Euer André.

  2. Peter C. Jan 15, 2014

    Irgendwie kam mir der Pod heute sehr kurz vor, trotzdem dort ca. 30 Minuten Spieldauer steht. Gutes und auch demnächst für mich aktuelles Thema, zu dem ich auch noch aus reichlicher Erfahrung beisteuern möchte.

    Zuverlässigkeit ist eines der wichtigsten Kriterien überhaupt. Nicht nur das Einhalten von Terminen und gewisse Pünktlichkeit, sondern auch das Einstudieren und Beherrschen seiner Parts.
    Da nützt einem auch der göttlichste Umgang mit seinem Instrument nichts, wenn die Person einfach eine sehr unzuverlässige und faule ist, aus welchen Gründen auch immer.

    Bei allen Machern in einer Gruppierung sollte es jedoch auch immer den einen geben, der irgendwo das letzte Wort hat. Ansonsten verrennt man sich in ewigen Diskussionen, überflüssigen Spielereien oder sogar Frust und verliert Zeit, die man in andere Songs oder kreative Aufgaben besser investiert hätte.

    Kritik unfähige und beratungsresistente Egos, die sich stetig in den Vordergrund spielen und bringen wollen und nicht im Dienste des Songs arbeiten können oder wollen, sind auch so ein nicht seltenes und leidliches Thema bei der Suche nach Mitmusikern.

    Das man als Mitmusiker verschiedene Einflüsse hat, kommt der Produktivität und Repertoire einer Band nur zugute, allerdings sollte die Musikrichtung in die man mit der Band gehen möchte im Vorfeld klar festgelegt sein und die Mitmusiker auch ganz klar in der Richtung spielen wollen.
    ich erinnere mich leidlich an einen Gitarristen, der ständig überall Jazz-Arpeggi in einer Pop-Nummer einfließen lassen wollte und einen Drummer, der immer in die Offbeats gehen wollte um seine Ska-Einflüsse hervorzuheben.
    Eine bunte Mischung an Können und sich mal gewisser Genre und Techniken bedienen und einfließen lassen zu können ist eine feine Sache, aber wenn ein Konzept der Band nicht vorhanden ist und man bunt zusammengewürfelte Songs in allen Stilen durcheinander spielt (sofern man nicht gerade Cover macht), dann ist das nicht mehr interessant, sondern dann weiß man auch im Publikum nicht, was man eigentlich mit der Band anfangen solle.

    Leidliches Thema Geld.
    Ich habe auch schon von einigen abgehoben hören müsse, was er denn bekäme wenn er in der Band mitspielt ? Meine Standardantwort ist dann zu dieser geworden, was er uns denn zahlt, um überhaupt in der Band mitspielen zu dürfen !
    Aber Spaß Beiseite. Eine Band kostet Geld !
    Miete für den Proberaum, Promo durch Printmedien wie Flyer oder der zuverlässige Server für die eigene Homepage usw. von der auch alle profitieren möchten und da ist es auch nur fair, das sich auch alle die Kosten teilen, die für die Band anfallen.

    Um generell Querelen und Streitigkeiten bei natürlich erhofften Einnahmen zu vermeiden, sollte auch ein Bandvertrag gemacht werden, in dem festgelegt ist, wer wie viel bekommt.
    Dieses Thema versucht man gerne im Dienste der Freundschaft (anfänglich) zu vermeiden, aber es ist nicht selten, das wenn erst einmal der Rubel rollt, Streitigkeiten darüber entstehen, wer was seiner Meinung nach zu bekommen hätte.
    Ein Bandvertrag wird zwar solche Streitigkeiten nicht völlig vermeiden können, aber er wird hilfreich sein, ungerechtfertigte „Argumente“ auf einer soliden Basis widerlegen zu können.
    Eine nachträgliche Modifikation der Kondition von Verträgen können ja jederzeit untereinander neu ausgehandelt werden, aber erst einmal braucht man ein Fundament bei der jedermann weiß, so steht es geschrieben und hat es abgemacht und so wird es auch bis dahin eingehalten.

    MK kann ich auch nur absolut zustimmen, das wenn man bei der Bewerbung eines Mitmusikers um hörbares Demomaterial oder Videos bittet und man nichts vorweisen kann, weil man im Moment nichts hat, ist das schon sehr mit Vorsicht zu genießen.
    Wie oft liest man so Sätze in Antwortschreiben a là „Musik ist mein Leben“ ?
    Wenn man dann kein Demo vorweisen kann, dann hat man anscheinend bisher nicht viel mit seinem Leben anzufangen gewusst !
    Wer nichts vorweisen kann- auch nachträglich nicht, aber erzählt was er musikalisch schon so alles gemacht hätte, dann kann das kein Musiker sein. Kein Musiker der sich Musiker nennt, hat nicht irgendwo Material von sich.
    Was soll das denn für ein “ Musik ist mein Leben“ sein, wenn man die für einen wichtigsten Momente seines Lebens nicht irgendwie festgehalten hat ?

    Auch sind solche Anliegen wie „ich hab zwar nichts parat, aber kann ich vorbei kommen und Dir was vorsingen oder spielen ?“ meiner Erfahrung nach einfach Zeitverschwendung.
    Ich habe zumeist dadurch Erfahrungen machen müssen, wie sich jene „Musik ist mein Leben“ Personen doch ganz schön selbst überschätzen, Kritik unfähig und dann sauer sind und Dir aus Frust Einträge in deinem Gesuch, Website ö.ä. hinterlassen und zu den schlechtesten Märchenerzähler werden, die selbst von RTL2 nicht beneidet würden.

    Ich hoffe, ich konnte mit meinen Erfahrungen noch etwas wissenswertes zum Pod beisteuern.

    Viele Grüße
    Peter

  3. Brachial Jan 16, 2014

    Fantastische Sendung, die so viele meiner Gedanken widerspiegelt und sogar noch Anregungen hatte. delamar ist das Beste! :D

  4. Hallo lieber Matthias Müller
    und alle die Matthias‘ Tipp dieser Sendung ev. auch interessiert!

    Nach meinen Spezialfragen dazu folgt auch ein entsprechender Themenwunsch für Delamar, der sich unmittelbar aus den Fragen ergibt.

    Die Fragen:

    – Gibt es in Rocksmith auch eine etwas entspanntere Darstellungsmöglichkeit oder ist man dazu verdammt durch dieses Videospiel-Bunt-Nebel-Blitzgewitter zu spielen? Also eine Umstellmöglichkeit auf eine simple schwarz/weiße Griffbrett und Tabulaturansicht?

    – Läßt sich das Programm auch für Linkshänder umstellen?

    – Was kostet ein neuer Song und wie oft ist bereits ein neuer Song erschienen, seit Du das Programm hast?

    – Benötigt das Programm unbedingt das zugehörige „Real Tone Kabel“ oder läßt sich auch jedes andere Audio-Interface („AI“) mit hochohmigem Gitarreneingang verwenden? Das „Real Tone Kabel“ ist prinzipiell nichts anderes, aber hoffentlich auch eines welches bekannten Standards folgt (ASIO etc…). Aber im schmlimmsten Fall eben auch eines, welches ausschließlich mit der Rocksmith-Software zusammenarbeitet und damit für Leute, die schon ein „AI“ haben, ein weiteres überflüssiges Stück Elektroschrott ist.

    Zum Themenwunsch…wie nenne ich ihn eigentlich am besten…hm…vielleicht (Arbeitstitel ;)…

    Programme und Möglichkeiten mit dem PC Gitarre zu lernen
    ========================================================

    Was ich dazu bisher gefunden und mir überlegt habe:

    1. „Guitar Pro“ (habe die Free-Version ausprobiert)
    Positives:
    + Schnelle intuitive Eingabe von Tabulaturen
    + Abspielen/Nachvollziehen in beliebiger Geschwindigkeit mit einem virtuellen Gitarrensound als Referenz und auch Band-Begleitung

    Negatives
    – Neue Begleit-Instrumente können nur von GuitarPro selbst nachgekauft werden und sind meiner Meinung von bescheidener Qualität – insbesondere wenn man bereits eine DAW hat und/oder damit vergleicht.
    – Keine (oder doch?) Synchronisationsmöglichkeit mit externem Equipment oder einer DAW, (MIDI-Clock oder ähnliches habe ich nicht gefunden) – würde den ersten Nachteil aufheben

    2. Rocksmith (habe ich nicht testen können, daher alles mit Fragezeichen)
    Positiv?:
    – Spielverbesserung wird vom Prog. registriert und angemeckert(?)
    – Passt sich automatisch der Spielgeschw. an – funktioniert das gut?
    – Mit jedem AudioInterface nutzbar? FRAGE?

    Negativ?:
    – Videospieldarstellung („Videospiel-Bunt-Nebel-Blitzgewitter“ ;)
    – Keine eigenen Songs bzw. beschränkt auf die akt. Songangebote von Ubisoft(?)
    – Nur mit „Real Tone Kabel“ als AudioInterface nutzbar? FRAGE?

    3. Selbst machen mit einer DAW
    (positives und negatives jeweils zusammengefasst ;-)

    – Man muß sich alles – wirklich alles – selbst erstellen (DIY-Total ;)
    – Eine Tabulatureingabemöglichkeit sollte/muß in der jew. DAW vorhanden sein. Diese ist aber vermutlich nicht immer ganz so schnell und intuitiv zu erreichen/erlernen, wie z.B. bei Guitar Pro
    – Völlige Flexibilität: Gewünschten Song von CD rippen und auf beliebige Geschwindigkeit „runter-warpen“ oder eigene Spuren mit Drums, Bass etc…..
    – In dem grippten Song ist die Gitarre, die man lernen will und was und WIE sie spielt trotz Warping, im Zweifel nicht für jeden immer erkennbar. Man sollte sich also auch die (hoffentlich richtigen) Tabulaturen im Netz suchen oder auf Songbooks kaufen (und in die DAW eintippen…DIY-Total ;).

    Falls Ihr das Thema mal angehen wollt:
    Mir wäre auch SEHR wichtig, dass insb. zu Punkt 3. auch ein DAW-Spezialist anwesend ist (Carlos mit Cubase z.B.).
    Also auch dann, wenn es bei Delamar-Guitar laufen sollte: Es ist oder sollte auch als „global Homestudio-Technisches Thema“ behandelt werden.

    Viele Grüße,

    Kai

    • Matthias Müller Jan 22, 2014

      Hi Kay,

      kann dir natürlich nicht alle Fragen beantworten. Rocksmith hab ich jetzt 22 Tage…. ! Ich mag das Video-Spielprinzip! Du merkst eigentlich nicht, daß du am ende die Songs spielen kannst. Du kannst in den Grafikeinstellung den Locationmode ausstellen, dann ist es vielleicht nicht ganz so blinkend…. aber das Arcarde-spielmäßige ist trotzdem noch erkennbar. Nichtsdestotrotz zeigt es dir rigoros Timingschwächen und falsche Noten an.

      Was ich auch sagen kann: du brauchst zwingend das Rocksmithkabel. Das funktioniert denk ich mal als ne Art Dongle. Wenn man wollte würde es wahrscheinlich auch anders funktionieren.

      Ich hab die Macversion, da läuft alles einwandfrei mit den eingebauten Soundkarten. Bei manchen Effekt-Sounds der Gitarre merk ich manchmal eine geringe Latenz, welche aber für mich noch nicht störend ist.

      Ich hab gehört für die PC-Hacker gibt es auch ne Möglichkeit eigene Song einzupflegen, aber von offizieller Seite ist das bis jetzt nicht vorgesehen. Ich hab aber alle Songs aus Rocksmith 1 und 2 geschätzt circa 100 Song, das dauert erst mal, wenn ich jeden Tag nur einen neuen hinzunehme und die anderen übe, bis ich alle durchhabe.

      Es gibt diverse Tools (Riff-verlangsamung) und Minispiele (Raumschiffschlacht durch richtiges Akkordgreifen) was noch zusätzlich erheiternd ist.

      Ich ann es nur empfehlen.

      • Hi Matthew,

        vielen Dank für Deine Antwort! :-)

        Falls Dir (oder auch mal jemand anderes ;-) in den Optionen des Programmes ein Linkshänder-Modus auffällt, würde ich mich noch über eine Info freuen.

        Viele Grüße,

        Kai aka Kay West…äh…Left ;-)

      • Matthias Müller Jan 28, 2014

        Es gibt auch ein Linkshändermodus! Ja!

  5. Danke Matthias!

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