Mobile – was ist daraus geworden? #352

10. Mai 2016

In dieser Folge des delamar Podcast für Musiker und Musikbegeisterte diskutieren wir, welche Möglichkeiten es heute zur Musikproduktion auf mobilen Geräten gibt. Nach fast zehn Jahren iPhone und dem (langsam einschlafenden) Hype um iPad-Gadgets für Musiker war es Zeit für eine Lagebesprechung.

Podcast #352 – Mobiles für Musiker

Die Erwartungen an ein mobiles Gerät – und bei dieser Definition verschwimmen die Grenzen zunehmend – sind höchst unterschiedlich. Dementsprechend hitzig gestaltete sich unsere Diskussion.

Eines scheint jedoch klar: Die klassischen Studioarbeiten mit einem mehrkanaligen Audio Interface sind an einem Tablet vielleicht (mit Einschränkungen) möglich, laufen aber der Idee des Mobilen komplett entgegen. Auch der Hype um iPad-Docks mit integriertem Audio Interface und ähnlichen Accessoires für Apples Flunder ist merklich abgeflaut.

Insofern schwenkt das Gespräch auch um auf Tools wie Ableton Link zum gemeinsamen synchronisierten Jammen von mehreren Geräten (und stationären Rechnern) sowie virtuellen Synthesizern in iOS und mehr. Alles Weitere hörst Du in der 352. Podcäääst-Folge.

Welche Erfahrungen hast Du als mobiler Musiker, Sounddesigner, Field-Recording-Freak & Co. gemacht? Wir freuen uns auf dein Feedback!

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22 Kommentare

bei “Mobile – was ist daraus geworden? #352

  1. Patrick P Mai 12, 2016

    Hi,
    zuerst mal zu mir, ich mach mit mobile apss gar nix, da die auf dem Android nicht so prickelnd sind… und wenn ich was machen will, dann geh ich eben an den Laptop…

    Zum Thema Surface … da haben die Kollegen von Musotalk eine Sendung gemacht. „Microsoft Surface Pro 4 – 100 Spuren Mixdown mit Nuendo“ am faszinierendsten fand ich allerdings, dass der Herr …(?) sein Projekt direkt vom USB3 Stick laufen lässt. Also auf dem Surface ist nur die Software installiert… so kann er den STick dann daheimn auch in seinen stationären Rechner stecken und direkt weiterarbeiten… sehr abgefahren.
    Denke dass dies die Zukunft ist, zumindest für mobile.

    Gruß Patrick P.

    • Matthias Müller Mai 13, 2016

      Ja, ich finde, man muss das Surface als geilen Laptop sehen und nicht als mobile Gerät! Man vergleicht da echt, in unserer Sendung leider auch, Birnen mit Äpfeln….! Unter dem Gesichtspunkt ist das Recording mit dem Surface Pro das Normalste von der Welt! Ich benutze unterwegs bestimmt schon seit 2009 nen Laptop bzw. das MacBook für musikalische Arbeiten.
      Die Frage beim Touchscreen ist doch, kann ich diffizile Editierarbeit am Ende besser, sprich schneller, vornehmen, als an einem gewöhnlichem Laptop mit Maus? Sorry, dass sehe ich noch nicht! Damit ist für mich das Surface aus der Sicht für Musiker nur ein alter Wein im neuem Schlauch!
      Ich gebe dir aber in der Einschätzung recht! Die Zukunft steckt im mobile bzw. Touch, es fehlt aber noch Feinjustierung!

  2. André Mai 14, 2016

    Solang auf dem iPad kein OSX läuft taugt es meiner Meinung nach nicht als Laptop-Ersatz.
    Da ist das Microsoft Surface Pro tatsächlich mal ein erster wirklich akzeptabler Tablet-PC und nicht einfach ein aufgebohrtes Smartphone.

    Apple steht sich da auch selbst im Weg. Klar ist ein Touch-Gerät erst mal zum Bedienen per Finger-Gesten vorgesehen, sich aber per se der Mouse zu verweigern und somit den User zu limitieren finde ich nicht akzeptabel. Und den „konvertible“-Ansatz mit dem Touch-Bedienung auf dem MacBook wird sich Apple auch verschliessen um dem iPad keine Konkurrenz zumachen. Bin gespannt ob da Apple aus mindestens einer dieser Sackgassen rausfindet.

    Doch letztlich scheitert es mit unter an der Software. Beim iPad noch extremer als beim Surface weil man beim iPad eigentlich für jede Display-Grösse eine eigene App programmieren muss weil sich sonst der Vorteil des grösseren Displays nicht erschliesst, Vorteil im Sinne von mehr Funktionen gleichzeit nutzbar machen.
    Und beim Surface machts auch nur dann wirklich Spass wenn die Touch-Bedienung von der Software berücksichtigt wird.

    PS: Ein Laptop ist definitiv Mobile. Schau Dir mal all die YouTuber an, die schneiden unterwegs im Flugzeug auf dem Laptop ihre Videos. Nur weil man es selbst nicht tut heisst es nicht, dass es nicht geht. Musikmachen ist im Flugzeug natürlich begrenzt möglich, vor allem wenn der Computer nicht das eigentliche Instrument ist oder man auf eine anständige Abhörsituation angewiesen ist (Mischen/Mastern). Komposition vielleicht schon eher.
    So stellt sich eher die Frage : Ist Musikmachen Mobile wenn man Mobile auf die Alltags-Mobilität reduziert ? Vielleicht die Mundharmonika ;-) Und ist für die Mitmenschen nur dann toll, wenn schon das Musizieren kann, sonst fliegt man wohl eher aus dem Bus ;-)
    Mit der Gitarre kanns dann schon mal eng werden.

  3. Liebe Leute.
    Der große UNTERSCHIED zwischen Ipad und z.B. Microsoft Surface Pro ist ein ganz einfacher, aber großer:

    Das Surface ist ein abgespeckter Laptop ohne Maus und Tastatur – dafür mit Touchbedienung.
    Er läuft unter einem VOLLSTÄNDUGEN Windows OS !

    Das iPad ist ein abgespecktes Telefon ohne Telefon-Funktion….

    Und das merkt man deutlich.
    Alles ist bei iOS abgespeckt gegenüber Windows/OSX.

    Nichts ist auch nur halbwegs ernsthaft machbar auf iOS.

    Das Hauptproblem m.M.n. ist die abgeschottete Architektur.
    Man bekommt nichts rein, und schonmal gar nichts wieder raus aus dem Tablet.

    Und damit wird das iOS-Tablet immer nur ein abgespecktes Telefon sein, welches noch nicht mal telefonieren kann.
    Egal, ob es iPad Pro heißt und mit 12,7 Zoll daherkommt.

    Ein Grund, warum ich nach meinem iPad 3 demnächst auf ein Surface Pro umsteige.

    Ich brauche es auch für Musikanwendung und Fotobearbeitung.
    Und auch mein iPad verkommt immer mehr zur Angry Birds Zocke und Internetbrowser.
    Obwohl ich alle möglichen Musik-Apps drauf habe.

    Als externer Synthsizer als Touch-Controller ist es natürlich sehr gut geeignet, das geht aber mit dem Surface Pro dann wieder perfekt.
    Und darauf läuft dann eben die GESAMTE Anwender-Software.

    Also für mich nie wieder ein iPad/iPhone !

    DaSa (iPhone und iPad Nutzer)

    • Patrick P Mai 15, 2016

      Hi,
      wobei man beim Surface ja problemlos eine Maus und eine Tastatur anschließen kann. DA ist man flexibel.
      Gruß Patrick P

      • Matthias Müller Mai 15, 2016

        Eben,…. Das Surface ist ein vollwertiger Laptop – Nichts abgespecktes….! Jedenfalls die teure Version, die man fürs Musikmachen bräuchte.
        Das Betriebssystem Windows schreckt mich allerdings noch ab!
        Das IPad Pro ist wie gesagt ein IPad…. Nicht mehr und nicht weniger! Weiß nicht warum man es als Laptop-Ersatz oder als abgespecktes IPhone sehen sollte. Ist es nicht! Man muss sich halt informieren, bevor man sich ein Gerät kauft. Bei allen Geräten spielt Audio und Audiosoftware nicht die Hauptrolle, also geht man immer einen Kompromiss ein. Ich hoffe immer noch stark auf eine transportables Standalonegerät von Akai oder Native Instrument. Naja, egal, jeder hat halt seine Meinung!

      • Stimmt genau !
        UND ich kann externe Daten einfach importieren (Samples, Fotos, Videos) und weiterverarbeiten.
        Danach bekomme ich sie genau so einfach wieder vom Tablet runter.

        Die größte Schwachstelle bei iOS !!!

        Damit haben sich die Äpfel selbst ein Bein gestellt.
        Und das wird langfristig nach hinten losgehen, wie die einbrechenden Verkaufszahlen bei iPads ja schon zeigen.
        Ein abgeschottetes iPad Pro rettet da auch nix mehr.

        Grüße,
        DaSa

      • Matthias Müller Mai 16, 2016

        Ich würde aber gern sehen, wie der Workflow beim Editing von Audiospuren auf dem Surface funktioniert, Wenn das nicht besser ist, als mit der Maus, wozu sollte man sich dann das Gerät holen? Dann reicht doch ein normaler Laptop…..!

      • André Mai 17, 2016

        @Matthias Müller
        Mit dem Finger vielleicht schwierig, doch mit dem Stift könnte das sehr interessant sein, kommt wahrscheinlich auch auf die Software-Umsetzung an. Zoomen mit Finger-Gesten, schneiden mit dem Stift. Könnte sich vielleicht schon als effizienter Workflow gestalten als mit der Mouse.
        Die Chance, dass es auf dem Surface besser geht ist allenfalls grösser als auf einem normalen Laptop, da mehr Eingabemögichkeiten, die Problematik bezüglich der Performance ist ja die gleiche. Deshalb sollte man das Surface bei einer Neuanschaffung durchaus in Betracht ziehen. Aber nur die PRO-Version versteht sich.

        Wenn schon Verzicht auf Touch-Bedienung wäre in meinen Augen nur ein Desktop-PC den man selber zusammenstellt eine andere Lösung. Da bekommt man, wenn man dies gerne tut, eine günstigere, nachhaltigere und/oder leistungsfähigere Lösung hin. Doch dann ist möglicher effizienter Workflow durch Touch-Bedienung nicht mehr die Priorität. Oder gibt es schon Touchfähige Monitore für Desktop-PCs ? Über welche Schnittstelle kommunizieren die ?

        Das Surface erfüllt die Anforderung als Laptop-Ersatz weil es eigentlich ein Laptop mit Tablet-Funktion ist. Und eigentlich weniger eine mobile Tablet-Lösung für unterwegs, dafür hält der Akku im Tablet-Modus zu wenig lang (nur 3 Stüunden). Das ist nebst dem Preis ein entscheidendes Kriterium was die Einsatzgebiete einschränkt und ein Manko das man kennen muss. Entfernt von Steckdosen musizieren zu wollen ist gewiss nicht die Haupt-Disziplin vom Surface, da wäre das iPad wahrlich besser geeignet. Doch da reden wir dann wohl auch nicht vom Editing von Audiospuren. Vielleicht noch eher von Komposition oder Sounddesign.

        Zu hoffen ist, dass die DAW-Hersteller auf die Touch-Bedienung eingehen und ihre Software dahingehend optimieren. Einzelne haben dies wohl schon getan, jedoch noch nicht alle bzw. noch nicht umfangreich genug.

        Eins bleibt aber : Wir reden jetzt hier nur von Microsoft Windows, nicht von OSX :-) Wer dies auf OSX möchte muss leider weiterhin hoffen.

      • Matthias Müller Mai 18, 2016

        Ja, ein Surface Pro bedeutet ein „vielleicht“, sehr viel „könnte sein“ und ein paar „hoffentlich werden“! ;-) Für uns Musiker auf jedenfalls.
        Das ist mir alles zu teuer, um das Versuchskaninchen zu sein! Aber warten wir einfach mal ab…. Die Richtung stimmt, es wird nur noch um die richtige Geschwindigkeit gerungen!

      • André Mai 18, 2016

        @Matthias : Gewiss.
        Ich nimm mal an Du arbeitest zur Zeit nicht mit Apple OSX ? Falls ja, wäre die Wortwahl „zu teuer“ nicht angebracht, da der Preis-Level ähnlich ist und man hohe Preise für Hardware gewohnt sein sollte. Zudem sehe die Chancen, dass diese Hoffnungen erfüllt werden viel grösser aus als wenn OSX aufs iPad kommen sollte oder Apple-Laptops Touch-Bedienung erhalten. Somit sollte das Leid der Hoffnung da grösser sein.
        Abgesehen davon ist eine gewisse Abwehrhaltung dann nur natürlich, denn ein OS-Wechsel hat viele Konsequenzen.
        Und wenn gerade nicht eine Neuanschaffung ansteht kann ich eine gewisse Zurückhaltung auch verstehen.

      • Matthias Müller Mai 18, 2016

        Darum geht’s mir gar nicht!.., ich glaube das zur Zeit, die Anschaffung eines TouchPcs oder Laptop noch nicht gekommen ist!
        Das Bedienen eines Synthies ja…das ist super! Dann reicht aber auch das IPad! Für alle anderen komplizierteren Workflows sehe ich den Nutzen als Audioengineer noch nicht. Und nur aus diesem Grund sag ich zu teuer! Für Grafik ist Touch jetzt schon toll…… Und was jemand jetzt geschrieben hat…. 3 Stunden Akkulaufzeit für ein Mobiles Gerät? Kann ich ja gar nicht glauben…..!
        Aber Hey….. Wenn du ihn dir das Surface kaufen willst gerne! ich kann den Delamaris aber noch keine Kaufempfehlung geben.

      • Matthias Müller Mai 18, 2016

        Ich meine eigentlich für einen mobilen Audioengineer ist ein Laptop das richtige! Ein normaler Laptop – ohne Touch – völlig ausreichend.
        Kein IPad – nur für Spezialfall gut – kein Surface – Zu teuer für Audioleute – Technik noch nicht wirklich brauchbar!

      • André Mai 20, 2016

        @Matthias : Mir erschliesst Deine Logik nicht.
        Der Laptop ist das Richtige ? Der Laptop mit Touch-Screen nicht ? (Nichts anderes ist das Surface) Worin liegt da die Logik.

        Zudem schreibst Du oben, dass Du gerne den Workflow sehen möchtest, doch urteilst schon vorher darüber, dass es zu teuer sei. Ist das professionell ? Ich denke nicht.

        Legitim wäre ja zum Schluss zu kommen, dass Musikmachen und Mobile nur bedingt tauglich ist, als Audioengineer. Doch dann kann man nicht den Laptop für das Richtige halten. Das Notebook Top-Modell von Apple kostet auch 3 TEUR und das soll dann die richtige und preisgerechte Lösung sein ? Und vom Bedienkonzept kann dies alles das Surface auch und sogar mehr. Man muss Touch ja nur dort nutzen wo es Sinn macht. Wichtig : Neben den Fingern kann man das Teil auch mit einem Stift bedienen. Darüber darf man urteilen, doch eigentlich sollte man es zumindest mal probiert haben bevor man urteilt. Das macht nicht nur zum malen Sinn.

        Ich will gar nicht das Surfce so in Schutz nehmen, doch ich empfinde es mangelt ein wenig an Objektivität. Was lagitim ist, doch dann sollte man es so benennen. Ich verstehe jeden der gerne bei einem anderen OS bleiben möchte und dies nicht als Lösung ansieht oder jemand der gar nicht so mobil sein möchte, wird darin auch keine Lösung erkennen. Ebenfalls kann man der Meinung sein, dass die Software noch nicht ausgereift genug ist um es gewinnbringend einzusetzen. Doch da sollte man es defintiv erst mal ausprobiert haben bevor man urteilt.

        Und sollte es nur an der Bauform liegen, dann nimmt man halt das Surface Book. Bei diesem war es übrigens, das getrennt von der Haupteinheit als Tablet nur noch 3 Stunden-Akkulaufzeit hat, da habe ich was durcheinander gebracht. Empfinde ich auch als Mangel, andererseits denke ich auch, dass man damit umgehen kann. Habe geschäftlich viel mit Laptop-Usern zu tun und die gehen so ziemlich alle gleich sofort zur Steckdose.

        Ich warte noch auf das Surface Book mit 4 Prozessor-Kernen. Ja, das gibt es bei der Surface-Serie leider noch nicht und ja, auch ich finde die Preise happig. Doch nicht nur beim Mircosoft Surface sondern auch beim angebissenen Apfel. Doch da jammert niemand oder niemand mehr.

        Ich beobachte auf jeden Fall immer wieder, dass Menschen intuitiv bei erscheinen mancher Symbole versuchen dies auch am Laptop mit dem Finger zu bedienen. Das beweisst mir, dass Geräteklasse Laptop sich nicht prinzipiell mit Touch-Bedienung widerspricht und es vom Hersteller falsch ist sich ideologisch davor zu verschliessen. Bin gespannt wie lange man dies aufrecht halten wird.

      • Matthias Müller Mai 21, 2016

        Glaub es wurde alles gesagt zu dem Thema,oder?
        Ich hab meine Meinung dazu geäußert, ich finde ich habe sie gut dargelegt und sehe eigentlich keine Wiedersprüche. Vielleicht einfach noch mal genau nachlesen. Es dir jetzt genau zu aufzudröselnden ist mir zu mühsam. Ich habe meiner Sorge Ausdruck verliehen und jeden Delamari empfohlen das Surface nur zu holen, wenn er damit wirklich schneller editieren kann als mit der Maus …
        Ich habe nichts dagegen, wenn er sich es aber trotzdem kauft. Muss ja jeder am Ende selbst wissen. Aber ich habe meiner Sorgfaltspflicht genüge getan.

  4. Fragt mich als blinde Nuss mal, wie lustig das Arbeiten mit Maus oder Touch wirklich ist. :-)

  5. Stefan Mai 18, 2016

    Ganz entscheidend ist, wie hier schon bereits erwähnt und in der Podcast Episode selbst etwas unglücklich rüber gebracht, das Betriebsystem.
    Ein IOS oder ANDROID hält halt einfach noch nicht mit den gestandenen Desktop Betriebsystemen mit. Daher ist ein Laptop mit Windows oder MacOS natürlich absolut tauglich.

    Ganz interessant aus meiner DJ Sicht fand ich vor einigen Jahren dass es mittlerweile Lösungen gibt um eine akzeptable DJ Performance am tablet hinzulegen, und es sogar möglich ist eine Timecode Vinyl Software auf einem ipad zu nutzen. Das war auf einer Musikmesse mal ein echter aha Effekt.
    Aber im Endeffekt ist man auf den Tablets doch wieder limitiert durch den begrenzten Speicher für die Musiksammlung und die Audio Headphone Schnittstelle, die nicht Profi tauglich ist.
    Also ganz interessant als Home Lösung, aber keine Profi Lösung.

    Native Instruments ist ja auch sehr auf den mobile Zug aufgesprungen und ich bin gespannt was aus dieser Richtung noch kommen wird. Ich habe zumindest noch niemanden mit seinem itraktor oder imaschine im Club spielen sehen…

    Was ich jedoch sehr begrüße, was Matthias im Podcast auch sagte, sind die Software Lösungen um die Geräte als Klangerzeuger zu nutzen, und grade in Verbindung mit Ableton Link könnte das eine echt spassige Angelegenheit fürs Studio und gemeinsame Sessions werden. Leider wird Ableton Link derzeig nur in der IOS Welt unterstützt und es gibt von Ableton auch keine Info dass es mal für Android verfügbar sein wird.

  6. Henry Kresse Mai 19, 2016

    Hier sind meine 2 Cents zum Thema.
    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und die Technik macht riesen Schritte.
    Ich bin der festen Überzeugung, dass es in 10 Jahren schwer sein wird eine Maus und ein Keyboard zu finden. Genauso, wie es heute schon nicht einfach ist beim Mediamarkt einen gescheiten Desktop PC zu kaufen.
    In den 90er. hat man mich ausgelacht, wo ich gesagt habe, dass in spätestens 10-15 Jahren Videotelefonie Alltag sein wird und die komplette Musiksammelung auf einen kleinen Datenträger passt, wo man aufpassen miss, dass der Hund den nicht auffrisst. Heute ist es tatsächlich Alltag. Ich denke ich muss bei diversen Leuten Wettschulden einfordern ?.

    Ich bin überzeugt, daß dem Keyboard und der Maus ein Abschied bevorsteht.
    Die Kids von Heute haben doch teils schon gar keine Ahnung mehr, wozu eine Maus da ist. Und mit besserer Hatdware wird die auch eine gewisse Habtik und Genauigkeit bekommen von der wir heute nur Träumen können, wenn dann Touchscreens überhaupt noch gebaut werden und nicht längst dirch Hologramme ersetzt wurden. Warten wir es ab.

    Zum Microsoft Surface Pro. Das Teil hat bessere Spezifikationen wie mein altes Macbook, es läuft auf dem Tril ein vollwertiges Betriebssystem und es lassen sich Treiber installieren. In der Automation wird das Zeug schon seit Erscheinen eingesetzt. Und das in der Industrie. Warum sollte man das Teil nicht in der Audioproduktion nutzen. Es ist hoch mobil und stabil. Es läuft ohne nennenswerte Probleme.

    Gruss
    Henry

    • Matthias Müller Mai 19, 2016

      Und das die gesamten 3 Stunden lang!
      Ja….. Ne, wahrscheinlich Spaß! Aber gut, ich bin gespannt! In dreißig Jahren passiert das alles mit Gedankenübertragung!

    • PS – Ich hasse Touchscreens und Autokorrektur… Zumindest mit meinen dicken Fingern…

  7. Matthias Müller Mai 20, 2016

    Ne Spaß beiseite! Du hast gefragt warum sollte es nicht eingesetzt werden?
    Eine Technologie wird sich durchsetzen, wenn sie einer anderen überlegen ist! Ich hab schon nach der Erfindung des Automobils damals gesagt….. Ey, Pferdekutschen werden sich nicht mehr halten…. alle haben mich ausgelacht! Das hat voll geschmerzt, aber jetzt lacht niemand mehr!
    Sobald man mit der Touchtechnologie, genauer oder schneller arbeiten kann, als mit Gedankenübertragung, wird sich die Technologie durchsetzen….. Das schöne ist, Gedanken sind ja schon von sich aus mobil, weil sie meist im Kopf abgespeichert werden und den hat man ja immer dabei, außer man vergisst ihn zuhause neben dem Turnbeutel! Aber das kann dir mit dem IPad auch passieren……. Kurzum – wir brauchen alle viel mehr Geld, um uns Dinge kaufen zu können….

    • Frei nach dem Motto:
      Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht.

      So werden Innovationen blockiert und nicht geförtert. Hauptsache Billig.
      Das Forschung und Entwicklung auch bei Hardware und nicht nur bei Software Geld kostet ist wohl völlig ins Vergessen geraten.

      Steuerungen per Gedanken sind heutzutage im Übrigen schon machbar.

      Gruss
      Henry

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