Digitale Audioverbindungen für Gitarristen – DG122

14. Mai 2016

Bei delamar Guitar, dem Podcast zur Gitarre und ihren Saitensprüngen geht es heute um die digitale Audioanbindung von Gitarre und Bass – konkret um die Eigenheiten verschiedener Audio-Interfaces und Soundkarten, ihren Übertragungswegen (USB, FireWire, Thunderbolt), um Latenzen und mehr aus der Perspektive von Freunden der 4-, 6- und X-Saiter.

delamar Guitar #122 – Gitarre & Bass digital

Was muss man bei digitalen Verbindungen zur Übertragung von Audiosignalen beachten? Welche Tücken können auftreten? Welche Übertragungswege gibt es und welche sind sinnvoll bei längeren Kabelstrecken? Dante zum Beispiel? Solltest Du ansonsten lieber auf USB oder FireWire zurückgreifen? Wie verhält es sich mit den Latenzen und welche Puffergröße ist noch »gesund«? Angezeigte oder gemessene Latenz … worauf kannst Du dich verlassen?

All diese und weitere Fragen diskutieren wir diesmal bei delamar Guitar. Hast Du bereits Erfahrungen mit mehreren Audio-Interfaces sammeln können? Welche Unterschiede haben sich in der Praxis gezeigt? Immer her mit deinem Feedback zum Thema!

Antworten

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5 Kommentare

bei “Digitale Audioverbindungen für Gitarristen – DG122

  1. Ist das mit den USB-Interfaces wirklich so schlimm? Dann muss ich meine bisherigen Pläne der Anschaffung wohl noch einmal überdenken. Wollte mir extra kein Firewire-Interface mehr zulegen, da die Schnittstelle angeblich bei PCS im Aussterben sein soll.

    • fatman Mai 21, 2016

      Ich würde den Protagonisten des Podcast nicht zuviel Vertrauen schenken, da sie m.E. wenig fundiertes Wissen, höchstens ein wenig individuelle Erfahrung preisgeben.
      Meine Erfahrung: Ich kann an meinem PC (AMD 6 Kerner) ein audient iD22 über USB laufen lassen. Über eine Firewireschnittstelle hatte ich bisher ein t.c. electronic desktop angeschlossen. Da iD22 klingt besser, das desktop hat unbedeutend bessere Latenzen. Beide Schnitt-stellen laufen ohne Ausfälle. Wenn du eine Firewireschnittstelle einbauen willst, nimm eine mit Texas Instrument Bauteilen. Die anderen funktionieren oft nicht. s.Internet.

      • Vielen Dank für deine Anmerkungen fatman.
        Wir werden das beim nächsten Möglichen Podcast im Detail diskutieren

        Patrick: Ich habe ein USB Interface an meinem Mac laufen und finde das durchaus ok. Für meine Zwecke reicht das völlig aus. Es ist natürlich Schade, dass es vei dem einen oder anderen Interface Treiberprobleme mit USB Karten gibt. Das liegt aber daran, dass man als Softwareentwickler nicht jedes Chipset lennen kann und alle Individualitäten einkalkulieren kann. Das schreibe ich aus eigener Erfahrung in der Doftwareentwicklung. Manche Hersteller sind im Dupport besser wie andere und stellen auch noch Updates für ältere Geräte ein, siehe RME.

        Ich persönlich weiss nicht, wiedo man sich heutzutage mit so vielen verschiedenen Standards herum quälen miss. Jeder Rechner hat eine Erhernet Schnittstelle, die Protokolle sind auch schon seit jahrzenten genormt. Und das funktioniert. Warum die Audio Industrie bis jetzt so wehement einen Bogen darum gemacht hat bleibt mir ein Rätsel.

        Zum Thema Latenzen. Die Latenzen sind Kriegsentscheidend beim Tracking. Wenn man seine fertigen Aufnahmen abhört, fallen die dank des Latenzausgleichs deiner DAW nicht mehr wesentlich ins Gewicht. Ich hatte bis jetzt bei höheren Frameraten keinerlei Probleme.
        Wenn du möchtest, schicke uns gerne deine Fragen im Detail und wir befassen uns bei einem der nächsten Podcasts damit.

        Gruss
        Henry.

  2. Nach dem Beitrag musste ich doch mal die Latenz meines Kempers messen. Dabei kam ich auf 3 Millisekunden wie vom Hersteller angegeben. Aber vielleicht ist auch mein Versuchsaufbau falsch:

    Gitarre –> passive DI-Box
    –> Out –> Presonus 16.0.2 CH1
    –> Link –> Kemper –> Presonus 16.0.2 CH2

    Bei der Mehrspuraufnahme via FireWire habe ich dann einen kurzen Ton gespielt und anschließend die Zeitdifferenzen des Tons aus den Spuren vermessen. Es machte übrigens keinen Unterschied ob Stomp-, Stack- und Effects-Sektion an oder aus waren. Die Differenz war bei mir (keine Pitch-Effekte) immer 3 Millisekunden.

    • Hallo Uwe,

      danke für deinen Kommentar. Ich habe heute selbst nochmal nachgemessen.
      Für die Messung habe ich mein PreSonus Audiobox 1818VSL benutzt bei 64 Samples Audiobuffer

      beim direktem Loopback test komme ich auf ziemlich genau 50 Samples in Cubase nach Latenzkorrektur durch Cubase.

      Über Cubase habe ich einen Knackser abgespielt und direkt in den Kemper gegeben und wieder mit dem Audiointerface aufgenommen. Da kam ich auf 210 Samples Latenz.

      Nun ziehe ich die 50 Samples vom Loopbacktest ab (eigen Latenz vom Interface inkl. Wandler) und komme auf 160 Samples was bei 44,1khz Samplerate ca. 3,6ms ergibt. Kamst du auf genau 3ms? Warum sich diese Messung von meiner ersten so unterscheidet wundert mich auch gerade.

      Beim Einsatz der Transpose-funktion lade ich zwischen 10ms und 16ms. Jedes mal wenn ich den Knackser in den Kemper reinschicke bekomme ich scheinbar ein anderes Ergebnis.

© delamar.FM