Musikempfehlungen über Mufin / Beatles & HipHop als Studiengang? / Erste Hörer Fragerunde

10. März 2009

In der heutigen Show, der vierten Episode des delamar Podcasts für Musiker und Musikinteressierte, haben wir neben den Themen Mufin, einem Player bzw. Dienst für Musikempfehlungen auf Basis von klanglichen Eigenschaften von Songs, und der Diskussion um Sinn oder Unsinn der neuen Studiengänge „Beatles“ bzw. „HipHop“ im englischsprachigen Raum, die erste Fragerunde für Leser und Hörer von delamar. Weitere Informationen unten.

Podcast #4: Musikempfehlungen über Mufin / Beatles & HipHop als Studiengang? / Erste Hörer Fragerunde

Der vierte delamar Podcast für Musiker und Musikinteressierte ist etwa eine Stunde lang und hat eine Größe von 48 MB. Eine Stunde scheint sich als gute Länge für das Aufnehmen zu etablieren, gerne wüsste ich Eure Meinung dazu. Schreibt uns doch in die Kommentare, welche Länge Ihr persönlich für optimal haltet und warum.

Die Themen der vierten Episode in der Übersicht:

Mufin – ehemals Music Finder

Dieser Dienst und der dazugehörige Mufin-Player sind eine Entwicklung des Fraunhofer Instituts und schicken sich an, Musikempfehlungen auf Basis von 40 verschiedenen klanglichen Eigenschaften auszusprechen. Die klangbasierte Musikentdeckung funktioniert so, dass der User einen Titel als Ausgangstitel anwählt und dann vom Mufin Player weitere Songs angezeigt bekommt, die musikalisch ähnlich aufgebaut sind und gefallen könnten.

In dieser Diskussion klären wir, warum Metallica nicht weit von Achim Reichelt’s Musik ist und wie der aufgebackene Mufin gegenüber Pandora oder iTunes Genius abschneidet.

Webseite von Mufin und Blog
Weitere Informationen zu Mufin hier und hier und auch hier.

 

Beatles und Hiphop als Studiengang?

Eine englische Universität bietet ein Beatles-Diplom, ein amerikanisches College einen HipHop-Studiengang an. Wir reden darüber, ob diese Ausbildungen Zukunft haben bzw. inwieweit sich ein solcher Studiengang für das Fortkommen im Musikbusiness anbietet. In der weitschweifenden Diskussion geht es um HipHop und Jazz als Geisteswissenschaften und über die Notwendigkeit eines geschichtlichen Bewusstseins für das Producing und Recording.

Übersicht auf laut.de
Kommentar zum Thema und weitere exotische Studiengänge
Meldung von mururoar

 

Fragerunde: Hörer und Leser stellen ihre Fragen

Der dritte und letzte Teil dieser vierten Folge wird von drei Hörer- bzw. Leserfragen um folgende Bereiche eingenommen:

  • Effektgerät Boss GT-10 für Gitarristen. Nützlich / problematisch als Ersatz für ein Audio Interface?
  • Brummen im Sequencer: Was man gegen ungewünschte Nebeneffekte beim Spielen von virtuellen Instrumenten machen kann und wie Florian solche Probleme mit Hilfe von Magie löst.
  • Wie baue ich mein Homerecording Studio auf? Über die M-Audio Fasttrack Pro und über den richtigen Weg, Equipment zu kaufen. Warum teuer kaufen auf Dauer billiger ist.

Die beste Soundkarte? Das beste Audio Interface? – Ratgeber zum Kauf von Soundkarte und Audio Interface
Infos zur M-Audio Fast Track Pro
Boss GT-10 Video

Antworten

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26 Kommentare

bei “Musikempfehlungen über Mufin / Beatles & HipHop als Studiengang? / Erste Hörer Fragerunde

  1. Sasch... Mrz 10, 2009

    Servus… Ich kann die Maudio Fast Track Pro nur empfehlen. Nutzte sie für Live Acts und sie hat alles was man braucht und funktioniert stabil. Sie ist sogar einer der wenigen Karten, welche das Auflegen ermöglichen, da man 2 getrennte Kanäle hat (was man ja zum Vorhöhren braucht) und auch direckt am Gerät auswählen kann, was man auf dem Kopfhöhrer drauf haben will.
    Allerdings nochmal der Hinweis das sie erst aber XP mit Service Pack 2 (und später) funktionert!

    Ansonsten würde ich persönlich auch erstmal empfehlen mit den vorhandenen Boxen / eventuell sogar Kopfhöhrer durchzustarten. Meine Erfahrung ist, daß einfach sehr viele in der ersten Zeit sowieso die Lust verlieren, weil sie es sich viel leichter vorgestellt haben und gar nicht die Geduld haben sich das alles erstmal anzueignen. Und davon abgesehen ist ja noch lange nicht gesagt das jemand auch ein Händchen dafür hat. Deswegen würde ich empfehlen erst nach einem Jahr oder ähnlichem über weitere Anschaffungen nachzudenken ;) Midikeyboard, Soundkarte, Musikprogramm & co und vielleicht noch einen besseren Kopfhöhrer falls man gar keinen hat. Ich finde das reicht.

    Viele Grüße
    Sasch…

  2. mackie Mrz 11, 2009

    komische experten seid ihr.der eine will einen anfänger gleich n rme interfaced andrehen,was überdemenzoniert ist und der andere meint das ne stereoanlage erstmal ausreicht.da würd ich doch lieber das geld an der rme einsparen und mir monitore kaufen.

    • Carlos Mrz 11, 2009

      Das wirklich Komische daran meiner Ansicht nach: Es macht sogar Sinn. Wer billig kauft, kauft meistens zwei Mal. Das Audio Interface ist ohne Zweifel der Kern Deines Homerecording Tonstudios und insofern sollte man gerade dort in etwas Zuverlässiges investieren.

      Die Boxen sind nicht minder wichtig, wenn es darum geht, gute Mischungen und eine gute Produktion hinzubekommen. Aber zum Musik machen und komponieren reichen auch gute HiFi-Boxen aus.

  3. Thomas Seitter Mrz 11, 2009

    Hallo Delamar-Team,

    Danke für die Aufgreifung meines Problems mit Cubase 4.

    Der PC ist gerade mal 4 Monate alt ist Blitz Blank im Gehäuse.
    Die Soundkarte wie auch die Powercore sitzen perfekt und sind von den Kontakten her sauber. Auch die Rams sitzen richtig drin.
    Mit dem Brummen meinte ich folgendes:
    Ich spiele über eine Tastatur von CME die Melodien ein. Die Tastatur hat zum einen MIDI wie auch USB Ansteuerung zur verfügung.
    Das Brummen müßt Ihr euch so vorstellen, ich spiele einen Synth-Sound, dieser Klang verschwindet plötzlich und ein lauter Ton wie ein langanhaltender Synth Sound setzt ein. Weder Cubase kann auf play oder stop gesetzt werden, noch hab ich Zugriff auf das Plug In selber.

    Lass ich nun die Finger von der Tastatur und spiele keine weitere Note ein, so verschwindet das laute Brummen und mit viel Glück hängt sich Cubase nicht auf (meist hängt sich Cubase auf).
    Von allen Soft und Hardwarekomponenten sind die aktuellen Treiber vorhanden.
    Das die CPU überlastet ist kann ich nicht glauben, da sonst kein weiterer Synth angesteuert wird.( Intel Quad 9450).

    Was ich mir evtl. auch schon überlegt hab ist die Grafikkarte ( GT 8800 ), oder das Mainboard ( X48C Platinum ).
    Alles andere hab ich schon bestimmt 7-8 mal ausprobiert, auch Win XP bestimmt 4 mal neu installiert.

    Ich hoffe ich hab Euch nun genug Input verschafft.
    Nochmals vielen Dank für den Aufruf meines Problems.
    Würde mich über eine Lösung freuen.

    Grüße an Euch von der Schwäbischen Alb, sendet Thomas

  4. Florian Scholz Mrz 11, 2009

    Hallo Thomas,

    trotz neuem PC: Hast Du die Karten auch mal heraus genommen und frisch eingesetzt? Oft fällt das nicht auf, das etwas nicht richtig sitzt…

    GraKa ist natürlich auch ein Ansatzpunkt!

    Grüße

    Florian

  5. Marc Weissenberger Mrz 11, 2009

    Also, zu den Monitoren hab ich mal nen Vergleichstest zusammengefasst, vielleicht dient er hier als Entscheidungshilfe. Ich finde, dass man sich gerade im unteren Preissegment durchaus angemessenes Equipment besorgen kann. Und gerade für Einsteiger, die beabsichtigen, sich ein Homestudio einzurichten und als DJ zu arbeiten, sind eingermaßen gute Monitore zu empfehlen.

    Vergleichstest von neuen Nahfeld Monitoren in der Juni Ausgabe des Professional audio MAGAZIN:

    Die Cracks des P.A.M. haben sich 10 neue Produkte im Nahfeld-Monitor Bereich zur Brust genommen und getestet.
    Das Preissegment geht hier von 184 Euro (Wharfedale-Diamond Studio 8.2) bis hin zu 898 Euro (APS-Aeon)

    Auf mehreren Seiten werden sämtliche technische Daten besprochen, Messkurven aufgezeigt etc.pp. Die Details kann man sich natürlich in der aktuellen Ausgabe des Professional audio Magazine anschauen.

    Hier die kurze Zusammenfassung der Testergebnisse:

    Wharfedale – Diamond Studio 8.2 (184 Euro)

    • Zwei Wege Aktivboxen
    • Ausgangsleistung Tieftonkanal: 60 Watt
    • Ausgangsleistung Hochtonkanal: 40 Watt
    • Klangeigenschaften: Tonal recht ausgewogen, nur ganz minimal blechern. Gutes Impulsverhalten und gute Bässe, die allerdings leicht angedickt sind. In den Höhen klar und sauber, hier kommt das gute Impulsverhalten zum Tragen. Raumdarstellung ist auf dem Niveau des kleinen Wharfdale. Ein brauchbarer Lautsprecher mit tolerabler Verfärbungs-Neigung
    • Gesamtnote: Mittelklasse gut
    • Preis/Leistung: sehr gut

    KRK-RP8 (297 Euro)

    • Zwei Wege Aktivboxen
    • Ausgangsleistung Tieftonkanal: 70 Watt
    • Ausgangsleistung Hochtonkanal: 20 Watt
    • Klangeigenschaften: Ein insgesamt recht neutral abgestimmter Lautsprecher mit guter Raumdarstellung. Hier allerdings gelegentlich leicht schwammig (frequenzabhängig). Das gute Impulsverhalten, der gute, konturierte und verhältnismäßig tiefe Bass erinnern an den wesentlich teureren VXT-8. in den Höhen sauber, etwas weich, aber ohne Schönfärberei. Mittenbereich sauber, ohne Überbetonung der oberen Mitten. Trotz kleiner Schwächen ein guter Monitor
    • Gesamtnote: Mittelklasse gut bis sehr gut
    • Preis/Leistung: sehr gut

    ADAM-A5 (333 Euro)

    • Zwei Wege Aktivboxen
    • Ausgangsleistung Tieftonkanal: 25 Watt
    • Ausgangsleistung Hochtonkanal: 25 Watt
    • Klangeigenschaften: Insgesamt ausgewogen und tendenziell neutral, leicht hell. Hervorragendes Impulsverhalten, gerade im oberen Mitten- und Höhenbereich. Bässe größenbedingt nicht allzu tief, aber sehr sauber und konturiert. Bei der Raumdarstellung sehr gut in der Breite mit deutlicher Phantommitte, in der Tiefe ebenfalls gut.
    • Gesamtnote: Mittelklasse sehr gut
    • Preis/Leistung: sehr gut

    Wharfedale-Digi-Sonic DSSA (398 Euro das Paar)

    • Zwei Wege Aktivboxen
    • Ausgangsleistung Tieftonkanal: 60 Watt
    • Ausgangskanal Hochtonkanal: 40 Watt
    • Klangeigenschaften: Das Klangbild ist sehr präsent und etwas blechern. Bässe sind ordentlich, da nicht künstlich angedickt, echten Tiefbass kann der kleine Lautsprecher nicht liefern. Überraschend gute Raumdarstellung in Breite und Tiefe. Wer vor allem darauf wert legt, ist mit dem kleinen Silberling gut bedient. Dennoch ist eine bessere tonale Ausgewogenheit wünschenswert.
    • Gesamtnote: Economyklasse gut
    • Preis/Leistung: sehr gut

    EVENT-ASP6 (459 Euro)

    • Zwei Wege Aktivboxen
    • Ausgangsleistung Tieftonkanal: 200 Watt
    • Ausgangsleistung Hochtonkanal: 80 Watt
    • Klangeigenschaften: Bei guter Raumdarstellung in Breite und Tiefe ist das Klangbild etwas präsent und die Höhen sind leicht zischelig, gleichwohl sauber. Der Bass ist klar, wenn auch nicht sehr tief. Der Lautsprecher besitzt Monitor-Qualitäten, Neutralität ist aber nicht ganz seine Sache.
    • Gesamtnote: Oberklasse befriedigend bis gut
    • Preis/Leistung: befriedigend bis gut

    Mackie – HR624 MK2 (559 Euro)

    • Zwei Wege Aktivboxen
    • Ausgangsleistung Tieftonkanal: 100 Watt
    • Ausgangsleistung Hochtonkanal: 40 Watt
    • Klangeigenschaften: Tonal ausgewogener Lautsprecher mit sehr klaren Mitten und äußerst sauberen Höhen. Der Bass ist tief, klar und konturiert, allerdings minimal angedickt. Sehr gutes Impulsverhalten auf dem Niveau von KRK und Emes. Die Raumdarstellung ist gut bis sehr gut mit starker Phantommitte, lediglich etwas eng.
    • Gesamtnote: Oberklasse gut bis sehr gut
    • Preis/Leistung: sehr gut

    Event – ASP 8 (659 Euro)

    • Zwei Wege Aktivboxen
    • Ausgangsleistung Tieftonkanal: 200 Watt
    • Ausgangsleistung Hochtonkanal: 80 Watt
    • Klangeigenschaften: Im Klangcharakter erkennbare Familienähnlichkeit zum kleineren ASP 6, allerdings deutlich weniger präsent. Vor allem im Bassverhalten eine Klasse besser: Bass ist tief und klar. Spielt insgesamt sehr dynamisch auf, mit guter Grob- und Feindynamik, auch bei der Raumdarstellung präziser als der kleinere Event. Ein ordentlicher Monitor.
    • Gesamtnote: Oberklasse gut
    • Preis/Leistung: gut

    EMES – Black tv HR active (709 Euro)

    • Zwei Wege Aktivboxen
    • Ausgangsleistung Tieftonkanal: 100 Watt
    • Ausgangsleistung Hochtonkanal: 100 Watt
    • Klangeigenschaften: Systembedingt sehr gute Raumdarstellung in Breite und Tiefe und einer starken Phantommitte. Der Bass ist tief und sauber, ohne künstliche Überbetonung und sehr konturiert. Der Mitten- und Höhenbereich ist sauber, insgesamt erfreulich neutral, Verfärbungen sind kaum feststellbar. Ein echter ehrlicher Nahfeldmonitor.
    • Gesamtnote: Oberklasse sehr gut
    • Preis/Leistung: gut bis sehr gut

    KRK – VXT-8 (773 Euro)

    • Zwei Wege Aktivboxen
    • Ausgangsleistung Tieftonkanal: 120 Watt
    • Ausgangsleistung Hochtonkanal: 60 Watt
    • Klangeigenschaften: Tonal sehr ausgewogener Lautsprecher mit klar konturierten Bässen, gutem Mittenbereich und differenzierten, gut aufgelösten Höhen. Bei der Raumdarstellung sehr gut, fast dreidimensional mit starker Phantommitte. Kommt der Referenz aus eigenem Hause (Exposé 8) erstaunlich nahe
    • Gesamtnote: Oberklasse sehr gut
    • Preis/Leistung: sehr gut

    APS – Aeon (898 Euro)

    • Zwei Wege Aktivboxen
    • Ausgangsleistung Tieftonkanal: 150 Watt
    • Ausgangsleistung Hochtonkanal: 70 Watt
    • Klangeigenschaften: Bei der Raumdarstellung etwas flach, ansonsten gut bis sehr gut, vor allem in der Breite. Starke Phantommitte. Der Bass wirkt verschlankt wegen einer leichten Schwäche in den Oberbässen. Das Impulsverhalten ist hingegen sehr gut. Sehr ausgeglichen im Mitten- und Höhenbereich. Vor allem die Höhenauflösung ist sehr fein. Der Lautsprecher hat eine gewisse Tendenz zum „Schönen“, besitzt aber in jedem Fall Monitorqualitäten.
    • Gesamtnote: Oberklasse gut bis sehr gut
    • Preis/Leistung: gut

    Quelle: Professional audio MAGAZIN 6/Juni 2008
    Zusammengefasst von: Marc Weissenberger, www.localheroes-radio.de

  6. Thomas Seitter Mrz 11, 2009

    Hallo Florian,
    der PC hatte ein Mainboard drin, das mir von den PCI Steckplätzen nicht ausreichte.
    Daraufhin habe ich dann das X48C Platinum neu gekauft und eingebaut.
    Mehr als 5-6 mal hatte ich sämtliche Hardware rausgenommen und frisch gesteckt. Mittlerweile hab ich die seitliche Abdeckung des PC Gehäuses offen gelassen.
    Vom Prozessor her liegt die Temperatur im normalen Bereich.
    MIttlerweile macht es echt kein Spaß mehr, wenn nach 3 min. die Kiste Hopps geht.
    Hab schon dran gedacht auf einen Apple umzusteigen, aber die sind Schweineteuer.

    Grüße sendet Thomas

  7. Markus Fiedler Mrz 12, 2009

    @ 3 mackie

    Selbstverständlich kann man über eine gute Stereoanlage sehr gut abmischen. Ich nehme mal an, dass viele derzeit erhältliche gute Hifiboxen recht ansprechende Ergebniss erzielen. Bitte auch daran denken, dass die uralten Yamaha NS10 Monitorboxen eigentlich Hifiboxen sind. Tatsächlich sind viele Boxen im Mittenbereich etwas schwach, was dem Mixing nicht dienlich ist. Aber dafür sind diese Boxen schon vorhanden, erzeugen keine Mehrkosten und sind meisten sogar deutlich besser als sogeannte Aktivmonitore für ca. 150,- Euro das Paar.

    Bevor man sowas kauft, lieber erst mal die eigenen Hifiboxen unter Zuhilfenahme eines guten Kopfhörers ausprobieren.
    ich denke, ich habe mit dem Titel Yamahastereoanlage schon deutlich gemacht, dass ich von einer gewissen Qualität bei diesem Produkt ausgehe.

    Viele Grüße, Markus

  8. Sasch... Mrz 11, 2009

    Hi Thomas… Wie in dem Podcast schon erwähnt, würde ich auch auf den sogenannten Denomalisierungsbug (hoffe das stimmt so) tippen. Ich habe damit seit Pentium3 zu kämpfen. Es scheint so das aus heiterem Himmel die CPU auf einmal überfordert ist ohne das es wirklich ein Grund dafür gibt. Bei mir steht dann die Auslastungsanzeige auf astromischen Werten wie 200-1000%. Audio deaktivieren/aktivieren hilft manchmal, meistens aber auch nicht.

    Die Ursache dafür sind eine Art Endlosschleife beim Rechnen des Prozessors… Und ausschlaggebend sind die Plugins! Oft sind es ältere Plugins die diesen Bug auslösen können – allen voran Reverbs und Gates. Da der Bug total unverhofft auftritt und nicht nachdem das Übeltäterplugin aktiviert wird, kommt man auch so leicht nicht dahinter. Eigentlich kann man nur versuchen immer mal ein verdächtiges Plugin in den folgenden Produktionen wegzulassen. Denke DAW interne Plugins kann man schonmal getrost vertrauen. Aber obs das wirklich sein sollte ? Keine Ahnung… Probieren geht über studieren würde ich sagen ;)

    Viel Glück
    Gruß Sascha…

  9. Florian Scholz Mrz 12, 2009

    Da kann ich Markus im Kern nur recht geben! Meine ersten ernst zu nehmenden Monitore waren ein paar Kenwood HiFi-Boxen bei denen ich die Hochtöner getauscht hatte. Das waren (bzw. sind, im Keller stehen die noch) recht alte HiFi-Boxen, die noch relativ neutral waren (kein Mittenloch). Ich habe ein paar meiner besten Mischungen darauf gemacht. Ich würde diesen Boxen sogar sofort den Vorzug geben vor den JBL Control 2!

    Gute sehr Monitore gibt es auch schon für schmales Geld zu haben. Sehr gut gefallen mir in diesem Zusammenhang die Yamaha MSP5. Mit zwei solcher Boxen habe ich sogar schon Mini-Beschallungen gemacht!

    Bei dem Brummproblem bin ich, ehrlich gesagt, eher nicht mehr bei der Denormalisation. Die weiteren Beschreibungen lassen (nach meinem Dafürhalten) eher auf ein Hardware-Problem schließen. Wenn Du die Denormalisationsfrage ausschließen willst, hilft dieses PlugIn: http://www.digitalfishphones.com/main.php?item=2&subItem=6/dontfollow

    Hast Du zwischenzeitlich mal eine neue GraKa verwendet? Oder einen alternativen Treiber probiert? Auch eine Möglichkeit wäre, die verschiedenen PCI(e)-Karten in verschiedenen Slots zu probieren.

    Viele Grüße

    Florian

  10. Tischhupe Mrz 12, 2009

    Ich fänds übrigens noch super, wenn ihr dazu schreibt ab welchem Zeitindex welches Thema beginnt. Dann muss ich nicht rumsuchen. :-)

  11. Carlos Mrz 12, 2009

    @Tischhupe:
    Sorry, aber obwohl ich den klaren Vorteil sehen kann, würde das den Arbeitsaufwand für die Produktion eines Podcasts nochmals deutlich in die Höhe treiben.

  12. Thomas Seitter Mrz 12, 2009

    Herzlichen Dank nochmals an das Delamar Team,

    sollte ich das Problem beseitigt haben, werde ich Bericht an Euch erstatten.
    Bis dahin viele Musikergrüße an Euch.

    Thomas

  13. Thomas Seitter Mrz 15, 2009

    Hallo Delamar-Team,

    was lange dauert wird gut. Habe das Problem des Brummens gefunden.
    Die EInstellungen vom Bios und das Bios selber ergaben diese Problematik, bei dem mein Intel Prozessor statt 4 Kerne mit 2,66 GHZ nur mit 4x 1,33 GHZ und auch der 1333 Bus nur mit 665 lief.
    ( ausschläge der CPU in roten Bereich ).

    Problembehebung:
    Intel bietet auf der Homepage ein Programm zur Prozessorerkennung an, bei dem man die Leistung jedes einzelnen Kernes dann sieht.(kostenloser download).
    Auch das Programm CPU-Z ist genau so gut und ist auch kostenlos.

    Nachdem ich dann mein Bios über USB-Stick geflasht hatte und die Einstellungen für CPU Volt. und Prozessor Voltage angepasste, lief die Kiste rund.
    Ohne Probleme habe ich jetzt in Cubase 4- Battery 3 mit 6 MIDI Spuren
    2 Zeta+, 2 Venguards, Stylus RMX, Halion 2, Effekte meiner Powercore -Karte offen, steuere diese per MIDI an bei einer Prozessorleistung von 10-20 %.
    Ich hoffe ich konnte jemandem mit dieser Antwort weiterhelfen.

    Grüße an Euch, Thomas

  14. Florian Scholz Mrz 15, 2009

    Hi Thomas,

    vielen Dank für die Rückmeldung, und super, dass es jetzt bei Dir rund läuft.

    Musikalische Grüße

    Florian

  15. dieter198 Mrz 17, 2009

    Ich würde als Anfänger auf jeden Fall in gute Monitore investieren.
    Das Audio Interface lässt sich später doch völlig problemlos austauschen (Wobei ich M-Audio auch nicht als Billigkauf bezeichnen würde).
    Der Austausch von Monitoren ist hingegen problematisch, da man viel Zeit braucht um sich auf neue Monitore einzuhören.

  16. Florian Scholz Mrz 17, 2009

    Hallo Dieter,

    da ist absolut was dran! Zumal Monitor-Boxen eine höhere Investitionssicherheit darstellen als ein Audiointerface!

    Ein gutes Beispiel ist das verschwinden des Firewire-Ports bei den MacBooks!

    Grüßle

    Florian

  17. Franz Mrz 17, 2009

    Und was nützen dann die guten Monitore,wenn man eine Audiointerface hat,was nicht gut läuft,weil man gespart hat?
    Ihr könnt es drehen wie ihr wollt!Mna sollte schon die richtige reihenfolge einhalten,wenn an vielen Problemen aus dem Weg gehen will..My 2 Cents

    • Carlos Mrz 18, 2009

      Also ich würde heute wahrscheinlcih in folgender Reihenfolge kaufen:

      Audio Interface
      Master-Keyboard
      Studiomonitore
      Schaumstoff, Bassfallen, etc.

  18. Florian Scholz Mrz 18, 2009

    @ Franz

    Sicher brauchst Du von allem was gutes! Eine schlechte Audio-Karte wird nicht von guten Monitoren herausgerissen oder umgekehrt: Das „Henne-Ei-Problem“.

    Klar ist: Es stellen Geräte wie Monitore, Mikrofone… die höchste Investitionssicherheit dar! Habe ich ein gutes Audio-Interface, und schließe es an einem schlechten Lautsprecher an, „verbrenne“ ich quasi gute Leistung. Laufen muss das Interface aber immer gut! Egal ob preisgünstig oder teurer… sonst brauchen wir gar nicht anzufangen!

    Grüßle
    Florian

  19. Also irgendwie kann ich eure Argumente contra mufin nicht teilen. Weder wird mir für Britney Spears‘ Toxic Schwule Mädchen geliefert, noch für Metallicas One Achim Reichelt. Viel schlimmer noch: es werden wirklich passende Songs gelistet. Spielt man die Songs kurz nacheinander an, hört man sogar ähnliche Klangcharakteristiken und Rhythmiken…

    Beispiel:
    http://www.mufin.com/de/britney_spears/toxic–/track/108576?src=browse/dontfollow

    Ich finde, dass Basement Jaxx‘ Oh My Gosh schon sehr nah an Toxic liegt und auch klanglich kaum entfernt davon ist. Und genau das ist scheinbar das, was man schnell falsch versteht an mufin. Ziel von mufin ist ja nun nicht, im selben Genre zu bleiben oder gar eine Band X zu finden, die im Durchschnitt ähnliche Songs wie Band Y schreibt. Ein Zitat aus der FAQ zeigt das eigentlich ganz deutlich: „Dein Vorteil von klangbasierter Musikentdeckung? Herkunft, Genre oder Popularität spielen bei mufin keine Rolle, allein der Klang entscheidet ob Dir ein Track vorgeschlagen wird oder nicht.“ Klangbasierte Musikentdeckung ist hier das Schlagwort und das dabei auch mal ein Van Morrison als Antwort auf Metallicas One genannt wird, mag komisch klingen, denkt man jedoch wie ein Algorithmus, passt das sehr wohl. Im Übrigen empfinde ich One als doch sehr üblen Kandidaten für einen Algorithmus. Allein der deftige Unterschied zum Ende hin lässt den Song nicht wirklich eindeutig kategorisieren! Im Vergleich zu Pandora, last.fm und Genius geht man mit mufin nun endlich mal einen schönen Schritt Richtung wissenschaftl. Analyse des Musikmaterials und nicht weiter diesen stupiden Weg des Tag-Matchings, denn das ist ja nun genauso nutzlos wie die muntere Genre-Verteilung mancher Musikmagazine.

    Als Positiv-Beispiel, das mich sehr begeistert hat, möchte ich noch folgendes nennen. Als „Nachbaren“ für den Song The Dagger vom All-Star Album des Labels Roadrunner (dort spielten div. Musiker aller Bands des Labels miteinander neue Songs ein), wurden mir tatsächlich Songs von Bands vorgeschlagen, deren Gitarristen, Sänger und Drummer bei diesem Song mitgewirkt haben. Das fand ich dann doch schon sehr erstaunlich, wenngleich viele natürlich gleich die Augenbrauen rümpfen werden, da es bei dem ewig gleichklingenden Metalcore ohnehin nicht schwer ist, ähnlich klingende Bands zu finden…

    Was den Punkt Privacy angeht: egal ob nun Titeldaten übertragen und/oder weiterverwendet werden – bei welcher Software ist man denn davor gefeit?! iTunes, Winamp??? Da kann man wirklich nur sicher sein, wenn man OpenSource Software nutzt und vor dem Kompilieren auch mal selbst in den Code schaut. Alles andere ist blankes Vertrauen in Hersteller, den Internet Provider und als letzte Stelle in den eigenen (viren- und trojanerfreien) Computer. Außerdem glaube ich kaum, dass bei der massiven Vielzahl an raubkopierter Musik, dieser Datenmenge seitens Musikindustrie Herr geworden werden will – zumindest solange es um individualisiertes Tracking geht, Statistiken werden zur Marktanalyse ohnehin geführt.

    Dennoch freut es mich, dass mufin angesprochen wurde, denn wie gesagt, mir erscheint das als sinnvoller Schritt in die Zukunft. Getaggte Nachbarschaften sind mir persönlich einfach zu wenig sophisticated. In Benutzung habe ich mufin aber auch nicht wirklich, zum einen weil ich oft doch selbst weiß, was ich hören möchte und zum anderen, weil der Player einfach Banane ist und Tonnen an Speicher frisst. Als Technologie finde ich das Projekt mufin jedoch sehr interessant und was charakertistik-basierte Analyse angeht, sind die Fraunhofer-Institute schon auf einem guten Weg, so dass mufin nicht das Letzte sein wird, was in dieser Richtung das Tageslicht erblicken wird.

    Es grüßt der Andreas vom awokenMIND Blog

  20. Carlos Mrz 22, 2009

    Danke Dir Andreas für Deinen umfangreichen Kommentar und übrigens auch für die Idee, mufin im delamar Podcast zu besprechen.

    Ich denke mufin geht einen guten Schritt in die richtige Richtung. Aber die Ergebnisse, die wir im Podcast erwähnen, haben wir uns nicht ausgedacht. Die kamen genau so heraus – in meinem Fall aus der Onlinesuche. In der Tat liefert mir mufin heute für Toxic deutlich bessere Ergebnisse. Vielleicht hat es ja dazugelernt oder einen schlechten Tag damals gehabt.

    In Sachen Privacy hast Du recht. Wer weiss schon so genau, was die Programme in den Äther schicken. Eine Firewall hilft jedenfalls sehr gut, um sich einen Eindruck zu machen.

  21. Laberfasel Apr 14, 2009

    Zum Mufin: Also derartig schräge Ergebnisse habe ich mit mufin nicht finden können (14.4.09), daher vermute ich, dass es sich um einen echten Programmierfehler gehandelt hat, oder? Die Empfehlungen, die mir mufin zu Metallica – One anbietet, sind m.E. wirklich brauchbar. Ausreißer hab ich jetzt nur noch selten…meine Empfehlung dagegen lautet: Weiter beobachten ;-)

  22. Laberfasel Apr 14, 2009

    Zum GT-10: Wenn es prinzipiell am PC & Mac problemlos läuft, spielen die Latenzen beim Einspielen eigentlich keine Rolle, weil das Signal direkt vom GT-10 gemonitored wird. Latenzen spielen bei VSTis eine Rolle oder bei Effekten, die vom Computer selbst gerechnet werden.

  23. markus Sep 18, 2011

    APS – Aeon (898 Euro)

    • Zwei Wege Aktivboxen
    • Ausgangsleistung Tieftonkanal: 150 Watt
    • Ausgangsleistung Hochtonkanal: 70 Watt

    Ich habe die APS seit gut einem jahr, die sind absolut sensationell, kann ich nur empfehlen.

© delamar.FM