Mischpult im Tonstudio / Haptik und musikalische Kreativität / Synth Edit / Musicalaufführung #30

8. September 2009

Spannend, spannend! Wir sprechen über das Mischpult im Tonstudio: Funktion, Vorteile & Unterhaltung, es geht weiter mit dem Einfluss von Haptik auf die musikalische Kreativität und Inspiration. Wir besprechen, wie eine Musicalaufführung in einer Schule gemacht werden kann und es gibt den ersten Teil des Synth Edit Tutorials!

Mischpult im Tonstudio / Haptik und musikalische Kreativität / Synth Edit / Musicalaufführung

Wir haben etwas überzogen, aber das ist ja bisher immer gut angekommen bei den Hörern des delamar Podcasts. Die Themen waren interessant, das Publikum live hat angeregt mitdiskutiert und wir haben nur fünf Anläufe für die Abmoderation benötigt…Vielen Dank an alle, die gestern bei der Aufzeichnung mit dabei waren: Es macht einfach Spass mit Euch!

Das sind die Themen in der Übersicht:

Musicalaufführung in der Schule
Gast Michael Welzel stellt uns sein Projekt Aufführung eines Musicals in der Schule vor. Tonstudio in der Schule. Was braucht man, wie wurde das Musical umgesetzt?

 

News
Amazon gibt Orwell’s Bücher wieder kostenlos an die Nutzer der Kindle Geräte zurück.
Programm für Musikempfehlungen „Mufin Player“ in Version 1.0 erschienen und weitere.

 

Mischpult im Tonstudio
Macht es Sinn, sich ein (geschenktes) Neve-Mischpult in das Tonstudio zu stellen? Über die Kosten für die Unterhaltung sowie die Wirtschaflichkeit großer Mischpulte. Vorteile für die Musikproduktion und das Recording. Und braucht ein digitales Tonstudio noch analoge Geräte? Über Image und Prestige der Oberklasse. Geht der Trend immer weiter zur digitalen Musikproduktion? Wird Software die Hardware dauerhaft verdrängen?

Mischpult für Homerecording | Regler uns so | Mischpult als Mittelpunkt des Tonstudios

 

Einfluss von Haptik auf musikalische Kreativität
Welchen Einfluss hat die Arbeit mit Harware und Geräten auf die Musikproduktion? Wirkt ein Fader, Poti oder ein Synthesizer inspirierend? Stört die Arbeit mit der Maus in der digitalen Musikproduktion die Kreativität? Wir sprechen über MIDI-Controller, echte Instrumente und warum Drehregler Synthesizer besser klingen lassen…

Paul |

 

5 Gründe warum keiner Deine Musik kauft
Mururoar stellt eine Checkliste für Dich vor, anhand der Du deine Musik testen kannst. Welche Aspekte gehören zum Erfolg einer Band oder eines Musikers? Was mach Casting-Shows so interessant? Was ist Musik mit Geschmacksverstärker?
Mururoar

 

Tipp der Woche
Staube jetzt den kostenlosen Denoiser „Dino Isa“ für die VST-Schnittstelle ab. Wie? Hör in den Podcast rein und dann schick die Email los. Nur die ersten 20 Absender bekommen das free VST Plugin kostenlos – und die ersten beiden sind noch gestern während der Show weg gegangen!

 

Synth Edit Tutorial 1: Plugins selbst machen
Was ist Synth Edit und was kann ich damit machen? Plugins für den PC selbst machen.

 

Wie eingangs schon erwähnt: Es war spannend, spannend! Der heutige Podcast ist 63 Minuten lang und 33 MB groß. Viel Spaß beim Hören und – nicht vergessen – wir freuen uns über Kommentare!!!

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2 Kommentare

bei “Mischpult im Tonstudio / Haptik und musikalische Kreativität / Synth Edit / Musicalaufführung #30

  1. Mischpult im Tonstudio? Ja und nein. In meinem kleinen Homerecording-Studio habe ich ein Ohringer DDX3216. Ich nehme hauptsächlich Line Level-Signale auf, die schlechten Mic-Pres stören also nicht wirklich. Für mich gibt es ein paar Vorteile, das so zu machen: Zum einen sind die eingebauten VU-Meter echt komfortabel, denn was dort nicht clippt, das clippt dann auch über ADAT im Rechner nicht. Zum anderen kann ich über das Pult ein „Rapid-Prototyping“ machen, also meine Idee inkl. externer Effekte (über SPDIF angeschlossen) mal „anmixen“, wenn die Idee taugt, dann kann ich sie ausarbeiten. Randnotiz: Für ältere Analogsynths freut man sich dann noch über die eingebauten Noise Gates. Die werden natürlich nicht mit aufgenommen, erlauben aber das kreative Herumprobieren ohne nervendes Rauschen.

    Man könnte das alles auch mit einem Setup aus Controllern und USB-Audio-Interfaces machen. Die Haptik ist bei einem Digitalpult ja sowieso schon drastisch reduziert, nur noch der Fader ist zum direkten „angreifen“ geblieben.

  2. IbanezPlayer321 Sep 8, 2009

    Mir fiel zu dem Thema noch ein schöner Vergleich ein.
    Das erste Musikstück dass ich im PC erstellte entstand eigentlich aus Zufall. Ich hatte einen einfachen Gitarren-Riff und wollte ihn in eine DAW laden. Da ich zu dem Zeitpunkt kein MIDI-Eingabegerät hatte musste ich alles per Mausklick in den Sequencer reinzeichnen. Ich hatte Blut geleckt und kaufte mir ein einfaches MIDI-Keyboard. Mal davon abgesehen, dass die Eingabe von Mididaten so viel schneller und bequemer von statten ging, war auch einfach das Feeling ein anderes. Es ist halt ein Unterschied ob man ein Klaviatur bespielt, oder nur die Töne die man haben will irgendwo einträgt – wenn man denn weiß welche man haben will *g*. Das Experimentieren mit Akorden, Melodien, etc. ist fast unmöglich.

    Ich glaube mit Mischpulten ist es da ähnlich. Ich habe ein kleines Samson Audio MDR 6. Ein winziges Ding mit nur 6 Kanälen. Ich benutze es ab und zu für Gitarrenaufnahmen. Wenn ich z.B. den Sound direkt verändern will benutze ich den EQ des Mischpultes. So kann ich schon beim Aufnehmen den Soundeindruck ins Spiel mit einbeziehen. Und wenns mir doch nicht gefällt dreh ich halt wieder an paar Reglern. Eine leicht schlechter Soundqualität nehme ich in kauf, gewinne aber dabei mehr Freiheit um kreativ zu sein.
    Für das finale Mixing benutze ich Plug-Ins.

    Das Beste der Musik, steht zwischen den Noten. ;-) Ich höre z.B sehr gerne die Aufnahmen von Nirvana aus der Compilation „With The Lights Out“. Das meiste nur grottenschlechte Liveaufnahmen oder schnell aufgezeichnete Songideen. Trotzdem hat so manches Lied mehr Energie als eines von den Studioalben. Ich finde, ein bisschen von diesem Flair kann ruhig auch mal in „richtige“ Aufnahmen.

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