Summer NAMM 2009 / Info-Hotline der Musikindustrie / Geistiges Eigentum / Mischpulte für Homerecording #23

21. Juli 2009

Die amerikanische Musikmesse Summer-NAMM 2009 und die Info-Hotline der Musikindustrie waren die beiden Hauptthemen des heutigen delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte. Dazu sprechen wir über das Interview mit Richter Thomas Hören, in dem er die Begrifflichkeiten „geistiges Eigentum“ und „intellektuelles Eigentum“ erklärt.

Wir sprechen weiterhin über Mischpulte für das Homerecording und ab wann sich der Umstieg auf einen anderen Sequencer lohnt. Im Tipp der Woche gibt es heute etwas für die Drummer unter uns.

Summer NAMM 2009 / Info-Hotline der Musikindustrie / Geistiges Eigentum / Mischpulte für Homerecording

Trotz Hitze im Tonstudio haben wir einen höchst interessanten Podcast für Euch aufgenommen. Im Chat waren wieder weit über 20 Hörer, die an der Live-Aufzeichnung teilgenommen haben – danke! So macht das Podcasting wirklcih Spass!

Die Themen in der Übersicht:

Summer NAMM 2009: Neue Messe – alte News

Wir sprechen über die Neuheiten der amerikanischen Musikmesse, die bei genauerem Betrachten gar keine Neuheiten waren. Über die wenigen echten Neuheiten und über die Messen im Allgemeinen. Wir sprechen über den Berliner Hersteller Native Instruments, der sich der Musikmesse in jüngster Vergangenheit entsagt hat.

Info-Hotline der Musikindustrie

Was im ersten Moment wie eine gute Idee zur Aufklärung und für Information schien, entpuppte sich als schnöde Imagepflege bzw. Promoaktion für das Musikbusiness. Eine Bandansage schüchterte gleich zu Anfang die Anrufer ein und Weitersagen ist sowieso tabu. Wir sprechen über die Hotline der Musikindustrie, deren Gehalt für Wißbegierige und die Propaganda der Mächtigen.

Im weiteren Verlauf geht es dann um Joss Stone und ihre Sicht der Dinge.

Richter Thomas Hören zu den Begriffen „geistiges Eigentum“ und „intellektuelle Güter“

Wir sprechen über ein Interview des elektronischen Reporters mit Richter Thomas Hören vom Oberlandesgericht in Düsseldorf, in dem er den Kampfausdruck „geistiges Eigentum“ der Musikindustrie auseinander nimmt. Wir sprechen von intellektuellen Gütern und warum die Musikindustrie die Musiker und Bands klein halten will.

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Creative Commons

Ein nicht mehr ganz so neues Lizenzierungsmodell, das es Künstlern, Musikern und Bands erlaubt, ihre Musik kostenlos zur Verfügung zu stellen und dennoch – bei kommerzieller Nutzung – Geld damit zu verdienen. Wir sprechen über die fehlende Unterstützung in Deutschland und Vorzeige-Portalen wie Jamendo.

Verleger lassen Bücher verschwinden

George Orwell’s Ministerium für Wahrheit hätte es kaum besser gekonnt: Amazon lässt auf den Kindle Lesegeräten für ePapers die Bücher „1984“ und „Animal Farm“ des Autors über Nacht verschwinden. Wir sprechen über diesen Skandal und über den Rückkanal als Steuerungsmechanismus für die Hersteller.

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Sind Musiker die empathischeren Menschen?

Über eine Studie, die Musikern zuspricht, besser auf Nuancen in der menschlichen Stimme acht zu geben. Sind Musiker daher die empathischeren Menschen? Wir sprechen darüber und klären zudem die Frage: Ist Lemmy von Motörhead ein echter Frauenversteher?

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Die delamar Hörerfragen:

  • Welches Mischpult für das Homerecording?
  • Ab wann lohnt es sich, auf einen anderen Sequencer umzusteigen? Über DAWs und Lernkurven

Tipp der Woche

V-Beat bietet das Üben unterwegs für Schlagzeuger für 30 Euro. Link

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4 Kommentare

bei “Summer NAMM 2009 / Info-Hotline der Musikindustrie / Geistiges Eigentum / Mischpulte für Homerecording #23

  1. Alexander Becker Jan 26, 2012

    Hallo Delamaris :),

    als erstes wollte ich anmerken, dass diese Podcast`s einfach nur genial sind!

    Ich bin nun langsam auf den geschmack gekommen meinen Senf dazu zu geben…

    Meine Frage wäre.

    Ihr sprecht ständig davon, Musik kostenlos überall zu verbreiten. Einerseits bin ich dafür, da die Künstler auch Live ihr Geld verdienen können und sollen.

    Was ist eigentlich mit den Komponisten, die die Songs für die Bands (Künstler) schreiben? Wie werden die in Zukunft bezahlt? Es ist ja so, dass Komponisten an den CD`s sehr stark beteiligt werden und somit u.a. ihr Brot verdienen! Mann kann ja die Konzerte dann nicht mehr über die GEMA abrechnen (was auch eine wesentliche Rolle für den Komponisten spielt). Mit einer Einmalzahlung ist es auch schwierig, da eine angemessene Gage nicht oder nur sehr schwer zu ermitteln ist. So wären die Komponisten (für Bands, Künstler) einmal gewesen :)

    Eure / Deine meinung würde mich sehr interessieren.

    Herzlichen Gruß an alle da draußen

    • Alexander Becker Jan 26, 2012

      Ich weiß, dass ich vieleicht nicht unter dem richtigen Podcast die Frage gestellt habe (fällt mir aber spät ein)… Sorry

    • Carlos Jan 26, 2012

      Danke dir für deine netten Worte.
      In der Tat ist das eine wirklich schwierige Angelegenheit und wahrscheinlich auch eine Verhandlungssache mit den Bands. Für Komponisten kommen dann wahrscheinlich nur bezahlte Auftragskompositionen in Frage – womit kleine Bands es schwer haben werden, gute Komponisten zu finden.

      Die Sache ist nur die: Die Welt entwickelt sich weiter – ob es Komponisten, Musikern, der Musikindustrie oder der GEMA gefällt oder nicht. Die User geben vor, dass nur gute Musik gekauft wird und die Markttransparenz ist groß. Ich bin aber nach wie vor auch der Meinung, dass CDs (oder eben digitale Verkäufe) immer da sein werden und Geld in die Kasse spülen.

© delamar.FM