Podcast #6: Abmahnungen durch Musikindustrie? / Topverdiener und Dumpingpreise / Musikmesse 2009 / MP3HD

24. März 2009

Kaum ein Thema dürfte so polarisierend und hitzig diskutiert worden sein wie die Hexenjagd der Musikindustrie auf Raubkopierer mit Hilfe von Abmahnungen und zivilrechtliche Verfolgungen. Gerade schien durch die Einführung der Bagattelleinstufung durch die Staatanwaltschaften etwas Ruhe eingekehrt zu sein, da kündigt die Musikindustrie an, wieder auf 1.000 Abmahnungen im Monat kommen zu wollen.
Wir reden weiterhin über Downloads von Musikalben für 4,99 Euro, die Musikmesse 2009 in Frankfurt und das von Novation versprochene „biggest product“ sowie das neue und vielversprechende High Definition MP3-Format „MP3HD“.

Abmahnungen durch Musikindustrie? / Topverdiener und Dumpingpreise / Musikmesse 2009 / MP3HD

Die kontrovers geführte Diskussion in der sechsten Episode des delamar Podcasts hat uns mal wieder die Zeit vergessen lassen und so kommen wir – wie in der Zwischenzeit für diesen Podcast üblich – auf knapp eine Stunde Spieldauer. Die heutige Episode musste leider ohne Florian auskommen – ein Missverständnis in der Planung.

Die Themen der sechsten Episode des Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte:

 

Musikindustrie kündigt neue Abmahnwelle an

Trotz einer Steigerung des Umsatzes legaler Downloads um 34% kündigt der Branchenverband der Musikindustrie die nächste Welle der Hexenjagd gegen illegale Downloads. Auf etwa 1.000 Abmahnungen im Monat gedenke man zu kommen – schliesslich verzeichne man auch 316 Millionen illegale Musikdownloads. Wir sprechen zudem über den Prozess in Schweden, über den französischen Präsidenten Sarkozy und über die Strafbarkeit von illegalen Downloads.

Über Raubkopierer auf dem Scheiterhaufen, materielle und ideelle Werte, Ladendiebstahl und die Sicherheitskopie.

Meldungen auf Tagesschau und IP|Notiz

 

Der Wert von Musik: Topverdiener und Dumpingpreise

Eine großer Elektrohändler bietet noch einige Tage lang den Download von Musikalben für gerade einmal 4,99 Euro je Album an. Wir sprechen in diesem Zusammenhang über den Wert der Musik, den eines Musikalbums und die Preisstrategie von iTunes und anderen Musikdownload-Portalen.

Wie verhält sich die Musikindustrie in diesem Fall? Gibt es Absprachen oder wird sie auch hier gegenschiessen? Wie stehen diese Dumping-Preise im Verhältnis zu den Topverdienern der Branche, die alleine locker über eine Milliarde US$ verdienen?

Topverdiener im Musikbusiness
Weitere Infos hier und hier.

 

Vollmundige Versprechungen zur Musikmesse 2009: Novation kündigt „biggest music making product“ an

Was wird Novation auf der diesjährigen Musikmesse vorstellen? Handelt es sich nur um das übliche Marketing oder können wir vielleicht die eierlegende Wollmilchsau erwarten? Über die großen Versprechungen und die Dinge, die wir in Frankfurt sehen werden.

MIDI-Controller mit Sequencer? Die nächste Groove-Box mit Sequencer-Software? Back to the roots? Spekuliert mit uns und schreibt uns in die Kommentare, was Ihr von der Musikmesse erwartet…

Novation auf der Musikmesse 2008
Musikmesse 2009

 

Fragen an uns?

Stelle Deine Frage zu Musikproduktion oder Homerecording an die Experten des delamar Podcasts!
Schick uns eine Email mit Deiner Fragen an fragen[at]delamar.de und wir besprechen sie in einem der nächsten Podcasts!

MP3HD: High Definition MP3s, verlustfrei und abwärtskompatibel

Es ist nicht der erste verlustfreie Codec, der sich aufmacht, um dem althergebrachten MP3 ernsthafte Konkurrenz zu machen. Was macht dieses Format so besonders? Die Abwärtskompatibilität! Dieser Codec dürfte sich auch auf den alten Abspielgeräten nutzen lassen und könnte damit wirklich das MP3 ablösen.

Über MP3, MP3HD, MP3Pro, MP4, Ogg und Flac. Über iPods und Datenmengen, Musikproduktion über das Internet und alte Autoradios.

MP3HD
Weitere Informationen und hier
Audiocodecs im Vergleich

 

Der delamar Podcast # 6 ist 43 MB groß und nicht ganz 58 Minuten lang.
Viel Spaß beim hören!

Antworten

Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind mit * markiert

7 Kommentare

bei “Podcast #6: Abmahnungen durch Musikindustrie? / Topverdiener und Dumpingpreise / Musikmesse 2009 / MP3HD

  1. Markus Mrz 25, 2009

    … wieder mal ein Interessanter POD … wie immer !

    mich als rel. Anfänger würden mal einige kreativen Komponenten beim Komponieren interessieren, wie geht Ihr da ran ?

    … was kommt bei euch als erstes, Text oder Musik ?
    … wie Textet Ihr ?
    … wie Intrumentiert Ihr ?
    … was macht Ihr bei kreativen Blackouts, wenn euch garnichts
    mehr einfallen will ?

    Das wäre doch mal ein nettes Thema für einen der nächsten POD’s,
    gibt sicherlich eine menge Leute die das interessieren würde.

    Grüße aus Ostwestfalen-Lippe
    Markus

  2. Tischhupe Mrz 25, 2009

    Das wird wahrscheinlich ein Fusscontroller, auf dem man rumspringen kann! Oder ein ganz großes ModWheel für Leute mit Riesenwachstum! Oder das erste Nasenkeyboard, für Leute wie Ingolf Lück. Mein Gott, ist das aufregend!!! :-)

  3. Novation Dwarf Mrz 25, 2009

    Ich glaube, Novation wird eine riesige Kiste vorstellen mit 10 Zwergen drinnen, die alle Musik studiert haben und dann auf Befehl alles in jeglicher Stilrichtung produzieren.
    Damit das ganze funktioniert, muss man nur ordentlich Essen in den Slot werfen, die 1o Zwerge über Nacht arbeiten lassen und am nächsten morgen hab ich dann die perfekte Produktion.
    Die Zwerge werden alle in China gezüchtet und können per UPS verschickt werden. Wenn man zum Beispiel ein Posaune-Plug-In braucht, dann kommt per UPS oder DHL eine kleine Kiste, mit einem Bajonettverschluss, die man einfach an das große Modul anschraubt und schon arbeitet der Posaunenzwerg mit den anderen.
    Im nächsten Jahr wird Novation das Ganze dann in einer kleineren Version vorstellen, diesmal allerdings mit Schlümpfen drin!
    In diesem Sinne: Der Flötenschlumpf fängt an!

  4. Sasch... Mrz 26, 2009

    Also ich muss hier mal ne kontroverse Meinung zum Thema ‚Mp3-saugen‘ ist ja nicht sooo „schlimm“. „Früher war Musik auch frei zugänglich“… Und Stichwort Miesepeter „böse Musikindustrie“…

    Finde das alles sogar dermaßen bedrohlich, daß ich nicht nur das Ende von der CD sehe, sondern längerfristig nur noch die Majors überleben sehe. Die Gleichung sieht ja folgendermaßen aus:

    1. Es wird weniger gekauft bzw. Artists bekommen einfach weniger Geld durch Verkäufe
    2. Artists müssen sich mit Live Gigs überm Wasser halten und versuchen davon zu leben. Dieser Trend ist ja so seit geschätzten 3 Jahren Normalität geworden. Stichwort: „Ich schmeiße meine eigenen Songs sogar heimlich ins Netz zum illegalen Download – Hauptsache ich werde gehört, gespielt, und bekomme dadurch Popularität und Bookings.

    Denke soweit sind wir uns noch alle einig ;)

    – Ich rede jetzt nicht vom Major Bereich! –
    Den Künstlern gehts immernoch einigermaßen gut. Zumindest wer vor wenigen Jahren schon auf dem Markt war, wird jetzt oftmals immernoch über die Runden kommen. Das Leute nur vom Produzieren leben können, gehört zwar ziemlich der Vergangenheit an, aber die Leute können (durch Live Auftritte eben) von Musik leben, wenn sie wirklich gut sind.
    So und jetzt zeichnet sich eine ungeahnte Konsequenz in Form folgenden Rattenschwanzes ab:

    Die ganzen Labels gehen kaputt weil es für Labels nichts mehr zu verdienen gibt. Ein Artist konnte ja noch mit wenigen Verkäufe überleben – ein Label natürlich nicht mehr. Wie die Fliegen starben die kleine Labels und die Vertriebe weg in den letzten 1-2 Jahren. Wobei viele den Sprung zum Mp3 Label gemacht haben, wo sie keine finanzielle Risiken mehr haben….
    Und jetzt kommen wir langsam auf den Punkt:
    ohne finanzielle Risiken sprießen die „mp3 Labels“ wie Pilze aus dem Boden. Es gibt keine Selektion mehr! Der Käufer ist überfordert und verliert das Interesse. Wieviele neue, reine digitale Labels konnten sich aus dem Nichts erfolgreich etablieren ? Es waren auch in letzter Zeit nur die neuen Labels, die auch Hardware angeboten haben – auch wenn sie am Ende mit digitalen Verkäufen maybe sogar mehr verdienten.

    Hardware (CD, Vinyl o.ä.) war durch den finanziellen Aufwand, die überaus wichtige Vorauswahl für den Konsument. Wer 2000 Euro in eine Veröffentlichung steckt, geht meistens davon aus, daß die Musik gut genug ist um sich genug zu verkaufen (Liebhaber und Verrückte mal außen vorgelassen ;)…
    Der nächste Punkt ist, das die Quantität auf einmal zunahm das kein Konsument mehr hinterher kam. Warum auch nicht jede Woche eine neue „Mp3 releasen“ ? Kost ja nichts und irgendeinen finde ich immer der noch ein unwichtigen Track auf der Festplatte am vermockern hat. Auch wenn die Digitalen Vertriebe das schnell erkannten und Aufnahmebedingungen verschärft haben, bleibt das Problem immernoch bestehen: nämlich
    bei allen vorhanden Labels, die jaden Sprung in den Aufnahmetopf ja
    schon geschafft haben.

    Die ganzen digitalen Labels die noch ein bisschen Geld damit verdienen, sind jene die einst Hardware Labels waren – oder natürlich noch sind.

    Das ist und bleibt das letzte Kriterium für den Konsumenten – und selbst dieses Fundament bricht gerade weg. Wo die Reise hinführt zeichnet sich jetzt schon ab: Eine Masse von guten wie schlechten „Produzenten“ die noch lauter Schreien und versuchen durch noch aggressivere Werbung aufzufallen. Wer einen Myspace Account hat, weiß, was das heutzutage noch bringt: Man ist als Konsument nur genervt von dem ewigen „Out now!“, „Download for free“ „New Track online“ „please listen!“ Gejammer, welches ein Ausmaß angenommen hat, daß eigentlich kein Mensch mit dem lesen hinterher kommt – geschweige dem reinhören ;) Kaufen ? Ha ha ha

    Die nächste Überbrückungsphase wird meiner Meinung nach sein, daß es nur noch Labels von Artists selbst geben wird, die bereit sind die 2000 Euro (für eigene Werbezwecke) in den Sand zu setzten, um an Bookings zu kommen. Alle Faktoren haben schonmal gemeinsam, daß ein Artist kaum noch Muse und Zeit hat, richtig gute Musik zu machen. Quantität ist gefragt und je enger der Zeitplan, desto mehr bleibt die Qualität auf der Strecke.
    UND GENAU DAS bekommt am Ende der Konsument ab und muss es ausbaden – egal ob er vorher für Musik bezahlt hat oder nicht. Ist irgendwie ein bischen wie mit der Umwelt und dem Klima ;)

    Naja und danach wirds dann meiner Meinung nach irgendwann in erster Linie nur noch Majors geben, die dann mit seltsamen Tricks wie ‚Casting Shows‘ dem Konsumenten aufdrücken wollen, was er doch bitte zu hören hat. Spielt sich dann halt alles über die Medien ab, bei denen die Indis
    ja außen vor sind.

    @Marc
    Nochmal zu Kassetten: Abgesehen davon das sie sich mit jeder Kopie ziemlich verschlechtert hat… Ich glaube wir sind ungefähr das gleiche Alter. Bei all den ganzen Kassetten die wir rummfliegen hatten/haben: rechne mal deine ganzen gekauften CD’s und LP’s zusammen, die du in den 90er Jahren gekauft hast. Und dann rechne mal dagegen, wieviel du seit 2000 für Cd’s und Mp3’s ausgegeben hast. Und wahrscheinlich hattest du in den 90er Jahren altersbedingt viel weniger Geld zur Verfügung. Vielleicht war es bei euch anders, aber wenn ich mir überlege wieviele CD’s und Vinyl’s wir gekauft haben obwohl wir sie schon auf Kassetten hatten… warum auch immer.

    Und Madonna wird wohl kaum den großen Teil an Tonträgerverkauf verdient haben. Wieviel kostet eine Karte fürs Madonna Konzert ? Wieviel Besucher sind dann dort ? ;)

    Viele Grüße
    Sasch…

  5. Marc Weissenberger Mrz 26, 2009

    Hallo Sasch,

    erst mal danke für dein ausführliches feedback!
    Die Diskussion des Podcasts bezog sich ja primär auf das Thema „Raubkopierer“ und in meinen Augen fand ich es erstmal wichtig, die Definition und Tatbestandsgrundlage zu hinterfragen. Von daher kam mein Verweis auf die Kassetten, denn de facto, konnte und kann man diese ja auch als Raubkopien betrachten.
    Zurück zu den 90er Jahren (wir scheinen wirklich im selben Alter zu sein :-) ): Schon damals habe ich – wie du zurecht sagst – sehr viel Vinyl und CDs gekauft, allerdings hauptsächlich bei kleinen Independent-Verlagen wie z.B. dem sensationellen Malibu-Versand. Zum einen, weil dort meine Sparten angeboten wurden und zum anderen, weil die Preispolitik dort einfach stimmte. Der Store bestand nämlich lediglich aus dem Taschenbuch großen Heftchen, das jeden Monat rauskam, teilweise mit Kritiken und das wars. Dementsprechend kosteten die CDs und Vinyls ein Drittel bis 50% weniger, als die von den Major Companies. Man musste nicht für die Regale in den Kaufhäusern, die aufgeblasene Werbung in sämtlichen Medien etc. bezahlen und dies führte dazu, dass ich ein treuer Kunde wurde!

    Zum Thema Selektion:
    Du hast recht, wenn du sagst, dass der Markt aufgrund des MP3s überflutet wird. Aber genau das ist die Chance, die einige kleine Labels erkannt haben! Ein gutes Label macht auch eine gute selektive Promoarbeit, bringt die Künstler an die richtigen Musikredakteure, informiert die Fans etc. Aus meiner Arbeit als Musikredakteur kann ich nur sagen, dass gerade die jammernden Majors ihren Job eben nicht gut machen! Noch vor zehn Jahren reichte es aus, den Radiostationen einfach jeden Monat ein dickes Packet mit neuen Releases zu schicken – es gab ja sonst nicht viel anderes Material – das den Weg in die Sender fand. Mittlerweile sieht es so aus: Die Majors fahren immer noch dieselbe Schiene, riesige Pakete ohne persönliche Kontakte zu den Musikredakteuren, alles, was irgendwie gesignt ist, wird auf einen Haufen geworfen und wir müssen uns den ganzen Kram anhören. Die kleinen Labels hingegen bieten einen grandiosen Service! Persönlich auf den Redakteur zugeschnittene Auswahl an Material, online-releases für die Redakteure mit entsprechenden Feedback-Formularen etc.
    Bei uns führt das dazu, dass jeder Redakteur genauesten über die neuesten und interessantesten Produkte des Labels informiert ist, zeitnah und effizient und dementsprechend aktuell die Sendung gestaltet.
    Die Majors betreiben keine Selektion, arbeiten hier nach friß-oder stirb-Methode und schaden hier den Künstlern. Ein Label ist immer noch ein Dienstleister!

    Du hast auch Recht, wenn du sagst, dass ein reines MP3 Label schwer aus dem Boden zu stampfen ist. Dies wäre meiner Meinung nach auch viel zu kurz gedacht. Es gibt haufenweise Labels, die sowohl MP3s, Wavs und FLACs anbieten als auch die normale CD, Vinyl, Special Edition etc. Und aus Gesprächen mit Labelbesitzern weiß ich, dass die Kunden dort auch sehr wohl den höheren Preis für eine CD, mit Artcover und Booklet zu schätzen wissen. Aber auch breche ich das Ganze wieder auf einen Punkt runter: Ein Label ist nur so gut, wie seine Arbeit für den Künstler und die Kunden! Und nur als Beispiel, Audiolith hat dies ausgezeichnet in den letzten Jahren gemacht und mittlerweile gibt es in diversen Clubs ganze Audiolith Parties, die Künstler werden vermehrt gebucht etc.
    Und wenn wir uns über die MP3 Situation und Labels unterhalten, dann führe ich hier gerne einmal WARP an: Im Januar 2004 startete Warp Records den Online-Händler Bleep.com. Warp verzichtet im Gegensatz zu anderen Online Stores wie z.B. iTunes dabei auf jegliches Digital Rights Management (DRM) und setzt auf mit LAME enkodierte MP3s und FLAC-Dateien.
    Auch WARP macht einen ausgezeichneten Kunden- und Artistjob, MIT MP3s, Vinyl etc. Das haben die schon vor 5 Jahren (!) erkannt, während andere die Abmahn- und Klagewelle losgetreten haben.

    Aber, um hier auch noch eines klarzustellen: Jeder Künstler / Label soll natürlich für seine Arbeit bezahlt werden, der Preis sollte aber nachvollziehbar sein.

    Und noch zum Thema Tonträgerverkauf: Dass ein Künstler sich nicht mehr allein durch den Tonträgerverkauf finanzieren kann, ok, dann muss halt mal wieder back to the roots gegangen werden und Mucke gemacht werden, will heißen, touren, touren, touren. Komischerweise beschweren sich die Künstler der kleinen Labels nicht über diesen Umstand.

  6. Marc Weissenberger Mrz 26, 2009

    Und noch ein ganz aktueller Nachtrag: Auf techdirt wurde gerade ein artikel veröffentlich, in der ein Analyst der Musikindustrie erstens meint, die P2P Geschichte wäre gar nicht das Problem, sondern – festhalten – die onlinestreamings! Also wer mittlerweile einfach nur Musik hört, ist schon verdächtig. Besonders den letzten Absatz mit dem Kommentar des Autors finde ich absolut gelungen:
    „This morning, at the Leadership Music Digital Summit, Russ Crupnick, a music industry analyst at the NPD Group, gave a „state of the industry“ talk, where he pointed out (good) that p2p file sharing isn’t as big a problem as the industry makes it out to be, but then dove into the „problem“ that more and more consumers of music are „only listening to music,“ using these various online sites and services, rather than buying the music. It seems to be quite a strange world where the idea that lots of people are paying attention to your product and it’s seen as a „problem.“ He even noted that folks who do buy (such as concert tickets) tend to spend a lot more on music-related goods (beyond just concert tickets) but seems to brush over that.

    While it’s good to see that folks are starting to get beyond just blaming P2P (though, Crupnick did repeatedly refer to it incorrectly as „stealing“ music), this industry has a serious problem: it looks at every single opportunity as a „problem“ or a „threat“ and never as an opportunity. I would argue that’s a much bigger problem than fans daring to listen to and share music.“ (Quelle: techdirt.com)

  7. Markus Fiedler Mrz 29, 2009

    Mann, Ihr schreibt hier Romane…. Das könnten ganze Artikel werden, und nicht nur Postings. :-)

    Gute N8, Markus

© delamar.FM