Lampenfieber & dessen Medizin #137

4. Oktober 2011

In der heutigen Folge sprechen wir über das Thema Lampenfieber und wie Du damit umgehen kannst. Erfahre, wie wir unser eigenes Lampenfieber erleben und welche Wege wir gefunden haben, um dieses in positive Energie zu wandeln. Dazu haben wir einen Kontrapunkt, einen Song der Woche sowie die delamar Hörerfragen für dich vorbereitet. Es ist eine spannende Sendung geworden, die Du am besten gleich hören solltest.
Viel Spass dabei!

Lampenfieber & dessen Medizin #137

Kennst Du das auch? Eine leichte oder starke Nervosität vor öffentlichen Auftritten? Beim einen äussert sich Lampenfieber eher als Nebenwirkung während andere kaum noch geradeauslaufen können. Diese Art von Stress hat vielfältige Symptome und wir sprechen heute in den knapp 60 Minuten delamar Podcast für Musiker darüber, wie Du damit umgehen kannst.

Neben dem Hauptthema gibt es aber auch sonst sehr viel zu erzählen. Wir haben das delamar-Team-Treffen am vergangenen Wochenende abgehalten und erzählen den ein oder anderen Schwank davon. Lacher sind hier garantiert, schliesslich sollst auch Du etwas davon haben.

Hier ist eine Übersicht des Themas Lampenfieber?

  • Reihum: Hast Du Lampenfieber?
  • Wie stark und in welcher Form äussert sich diese Aufregung bei dir?
  • Ist diese Art von Nervosität grundsätzlich schlecht?
  • Wie lässt sich die innere Unruhe in positive Energie ummünzen?
  • Tipps & Tricks gegen Lampenfieber (und zwei Klischees)

Song der Woche
Der heute vorgestellte Titel stammt von unserem Hörer Ramon Smith. Die Heavy-Formation Empathea stellt ihren Song „Suffer“ vor. Im Übrigen wurde die Musik selbst produziert.

delamar Hörerfragen
In den Hörerfragen ging es heute um digitale Distribution der eigenen Musik. Erfahre, welche Tipps wir dir geben können, um den richtigen Partner in diesem Segment zu finden.

Natürlich haben wir auch einen Kontrapunkt (der im Übrigen bestens zum Song der Woche passt) im Gepäck, der das delamar Podcast Team leicht verdutzen konnte. Dich erwarten heute 60 Minuten Spass, Unterhaltung, Tipps, Tricks und eben eine Menge Informationen für Musiker.

Ich wünsche dir viel Spass beim Hören der 137. Show. Ach ja: Schreib uns dein Feedback in die Kommentare!

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4 Kommentare

bei “Lampenfieber & dessen Medizin #137

  1. Ramon Smith Okt 7, 2011

    Klasse podcast!

    Leider konnte ich nicht live mit dabei sein – musste abends arbeiten =/
    Nächste Woche bin ich hoffentlich wieder dabei!

    PS: Carlos hats richtig gemacht: Vorname spanisch, Nachname englisch.
    PPS: ‚Empathea‘ spricht man english aus ;D
    PPPS: OldSchoolHeavyMetaler (die heute noch Haare haben) haben heutzutage gewaschene, gekämmte und vor allem lange haare xD
    PPPPS: Die neuen Songs von Empathea gibts auf der Seite Facebook.com/Empathea =D

  2. Günter Okt 9, 2011

    Eine Frage zum Podcast-Player:

    Ich habe versucht, vor- und zurückzuspulen. Das führet zum Abbruch des Streams und der Player startete automatisch wieder ganz am Anfang.

    Da ich mir die bis dato gehörten 35 Minuten mangels Zeit nicht nochmals anhören konnte, habe ich den Podcasts leider abbrechen müssen. Das finde ich sehr schade.

    Was habe ich falsch gemacht? Kann man den Podcast tatsächlich nur in 1 Rutsch abhören?

    Ich wäre für ein paar hilfreiche Tips echt dankbar.

    Viele Grüße und macht weiter so!

    • Carlos Okt 9, 2011

      Hallo Günter,

      das Vor- und Zurückspulen des Podcasts funktioniert nur insofern der Podcast schon entsprechend geladen wurde. Wenn Du soweit vorspulst, dass er den Buffer noch nicht hat laden können, dann kann es zu Problemen führen.

      Davon abgesehen würde ich dir in diesem Fall einfach empfehlen, den Podcast als MP3 herunterzuladen (Download-Knopf) und ihn offline zu hören.

      Herzliche Grüße
      Carlos

      P.S.: Wenn Du ein Programm wie iTunes hast, kannst Du den ganzen Podcast auch abonnieren, dann ersparst Du dir das manuelle Herunterladen.

  3. Hi Carlos,

    recht interessanter Podcast, der mir aber nicht weit genung ins Eingemachte ging, vielleicht kann ich dazu auch noch ein bissel was beisteuern.

    Grundsätzlich sehen wir uns die Räumlichkeit wenn möglich zusammen mindestens 4-5 Stunden vorher an, gehen auf die Bühne und stellen uns vor wie es mit Publikum sein wird. Das lassen wir einige Minuten auf uns wirken, danach schauen wir uns die Technik an, die uns beim Auftritt erwartet, also Amps, Boxen, Beleuchtung, Mixer usw., klären mit den Technikern noch die Details und machen einfach noch ein bissel Smalltalk mit Veranstalter und Co. Am Schluss sehen wir uns die Sache aus der Sicht des Publikums an, stellen uns vor wie wir uns da sehen würden. Dann heisst es bis zum Gig nur noch abchecken ob das Equipment ok ist, und das in aller Ruhe.

    Ganz wichtig finde ich die persönliche Einstellung, wie man sich selber sieht. Ich habe meine Band auf folgendes eingeschworen: Wir stehen da oben, ihr seid da unten….warum? Wir sind da oben weil wir es können, ihr seid da unten weil ihr es nicht könnt…und diejenigen, die unten sind und es können, wissen genau, wie es uns hier oben geht.

    Ds klingt ein wenig arrogant, aber es hilft ungemein. Voraussetzung ist natürlich, dass man sein Zeug tatsächlich kann und trittfest ist. D. h. auch wenns mal Jemand rauswirft…weitermachen, als obs dazugehört. Laut weiter spielen, ja nicht zaghaft werden, auch wenns grad falsch ist, und Jeder wird denken es gehört sich so.

    Wir haben dabei den Vorteil, das wir nur eigene Songs haben und kaum Einer es merken würde, wenn wir mal ein bissel falsch spielen, solange es nicht übermässig schräg klingt. Die Wenigsten würden sowieso halbfalsche Akkorde raushören, nur einen falschen Takt, den hört nahezu Jeder.

    Ich denke dabei an ein klassisches Konzert vor ein paar Jahren, bei dem ein bekannter Geiger sein Solo im wahrsten Sinne des Wortes ‚vergeigt‘ hat. Aber er hat es Vollgas durchgezogen! Der Dirigent hat es genial gehandhabt, er hat die ‚Leistung‘ des Geigers ganz besonders hervorgehoben, als ob es einfach nur genial gespielt gewesen wäre, dafür gab es sogar standing ovations und tolle Kritiken.

    Vor einem Gig ist absolutes Alkoholverbot und es gibt für Sänger und Sängerin nur Trinkbares ohne Kohlensäure! Nichts ist schlimmer als ein Rülpser der quer im Hals hängt. Wenn wir dann die Bühne betreten, lassen wir keine Hektik aufkommen, wir lassen uns alle Zeit die wir brauchen. Meistens mache ich (Bass) mit dem Drummer eine kleine Einleitung, einen Quasi-Soundcheck, der dem Publikum schon mal zeigt wo es lang gehen wird. Damit geben wir die Anspannung ein bissel ans Publikum ab, jetzt sind eher die gespannt was kommen wird, und nicht wir wie gut wir spielen werden. Wenns dann richtig los geht, sind wir meist völlig entspannt, finden es nur noch geil da oben zu stehen und abzurocken.

    Wir haben auch eine interessante Feststellung gemacht: Es ist schwieriger vor 50 Leuten zu spielen als vor 1000. Bei 50 Leuten kannst du jedes Gesicht sehen, jeder schaut dir auf die Finger, du hast mit jedem mal Blickkontakt. 1000 Leute sind von der Bühne aus nur ein Einheitsbrei, du kannst nur die Vordersten halbwegs erkennen. Sowas kann man leichter als eine Probe mit grossem Equipment betrachten, das Publikum wird sekundär und hat kaum noch Einfluss aufs Lampenfieber.

    Herzliche Grüsse
    Roger von Squeel

© delamar.FM