Neid unter Musikern #268

3. Juni 2014

In dieser Folge geht es beim delamar Podcast um Neid unter Musikern. Manchmal äußert sich das im Gebaren der »Musikerpolizei« in der ersten Reihe deines Konzerts und manchmal sitzt die Missgunst noch tiefer. Was sind mögliche Gründe? Welche Folgen kann das haben? Motiviert das vielleicht sogar?

Viel Spaß!

delamar Podcast #268 – Neid unter Musikern

Warum sind Menschen neidisch? Und hier fragen wir uns ganz besonders: Warum sind Musiker neidisch? Abseits davon gehen wir den möglichen Auswirkungen von Neid auf den Grund – den einen lähmt er, den anderen spornt er an. Er wartet gefühlt hinter jeder zweiten Ecke und wir sprechen darüber, welche Macht er haben kann. Aber keine Bange, denn Du erfährst hier auch, was Du tun kannst, um dich gar nicht erst demotivieren zu lassen! Schließlich wollen wir dich anspornen, Angst und Zweifel zu überwinden.

Welche Erfahrungen hast Du schon mit Neid unter Musikern machen müssen? Wie immer sehr gespannt auf dein Feedback: Dein Team von delamar.

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8 Kommentare

bei “Neid unter Musikern #268

  1. Patrick Pierson Jun 4, 2014

    Hallo, thema Neid….
    muss ich gleich mal kommentieren. Tolle Show und auch so Aspekte, die ich für mich auch entdeckt habe. Im Endeffekt sind das zwei Sachen.
    1.) Klar ist man neidisch auf manche Leute… wenn man aber mal drüber nachdenkt, was die Konsequenz wäre, dann relativiert sich das wieder. z.B. auf so einer großen Bühne stehen, wie der Typ, der auf meiner Schule war… aber die Konsequenz ist Band haben, viele Songs schreiben, ständig auf Tour sein, Plattenfirma suchen und und und….wär nix für mich… es wird einem halt nix geschenkt…

    2.) Aufhören sich über Dinge aufzuregen, die man nicht in der Hand hat, die man eh nicht ändern kann. Hat Carlos so oder so ähnlich gesagt. Hab ich mir auch angewöhnt.

    Macht weiter. Hör euch jede Woche gerne.

    Darauf bin ich auch neidisch, dass ihr Tonstudios habt, Leute aufnehmt und dann auch ein cooler professioneller Sound rauskommt, nicht so wie bei mir daheim… aber gut mein Zeug kostet ja auch weniger als eines euerer Mikros…

    ciao Patrick

  2. Polyaural Jun 4, 2014

    Ich bin neidisch auf eure coolen Podcasts … :-)

  3. zille1976 Jun 4, 2014

    Neid ist ein wichtiger Teil des Mensch sein. Neid treibt uns an, uns ständig zu verbessern bis wir das Maximum erreicht haben, was wir leisten können oder wollen. Je näher wir diesem Punkt kommen, desto weniger wichtig wird die Neid in unserem Leben.

  4. P.Chris Jun 5, 2014

    Carlos hat dies schon sehr genau getroffen, das es in ihrem Unterschied insbesondere zwei wesentliche Formen des Neides gibt.

    Der „Neid ohne Missgunst“, das man sich z.B. Fähigkeiten oder Besitztum auch für sich selbst wünscht, aber dabei anderen dieses auch gönnen zu können.
    Ich nenne das „Wunschneid“. Eine sehr natürliche Form eines typischen aber gesunden Neides, den so ziemlich jeder Mensch in sich trägt und auch oft Ansporn sein kann, sich selbst durch Tatkräftig- und Zielstrebigkeit weiter zu entwickeln.
    Es ist daher durchaus eine positive Form des Neides.

    Dann gibt es den „missgünstigen Neid“, anderen ihren Besitz, ihren Erfolg und insbesondere andere ihre Fähigkeiten überhaupt nicht gönnen zu können. Ich nenne dies „Konkurrenzneid“ und das ist von Maria Kimberly trefflich dargestellt.

    Konkurrenzneid kann mitunter aber auch zu einer sehr obsessiven, krankhaften Form des Neides werden.
    In jedem Fall ist es immer eine negative Form des Neides, da eigene Unzulänglichkeiten und Schwächen mitunter nicht akzeptiert werden wollen und die eigene Entwicklungsfähigkeiten bremsen können, da man sich auf Domänen und Ziele versteift, für die man keine Anlage und Begabung hat und jene in sich möglicherweise anderweitig schlummernde Talente und Neuland ignoriert, für die man vielleicht viel besser geeignet wäre.

    Ich habe diese Form des Konkurrenzneides, fast genau so wie ihn Maria Kimberly so trefflich darstellt, vor vielen Jahren selbst und in fast schon exzessiver Form intriganter Manipulation als Opfer zu spüren bekommen.

    Ich möchte da auch keine lange Geschichte draus machen und nur aus eigenen Erfahrungen zusammentragend im Fazit hinsichtlich Gesang folgendes sagen:

    Singen ist etwas, was einem mit der Stimme schon in die Wiege gelegt wird.
    „Schönes“ Singen ist etwas, das man bei völliger Talentfreiheit weder erlernen und schon gar nicht erzwingen kann !
    Man kann aus einem Raben auch keine trällernde Nachtigall machen, wenngleich beide Singvögel sind.
    Ein nicht seltenes Problem von insoweit Talentfreien ist auch die kaum vorhandene Wahrnehmung der eigenen Stimme, bzw. das ehrliche Eingeständnis einer Nichtbegabung.

    Auf meinem Weg habe ich leider selbst zu spüren bekommen, wohin einen missgünstiger Neid in einer krankhaften Form bringen kann.
    Über Boykott bis hin zur Diskriminierung und intriganter Manipulation, die einen in Selbstzweifel stürzen und mangelndes Selbstvertrauen nach sich ziehen können.
    Konkurrenzneid ist keine schöne Sache und eine meiner Meinung nach sehr charakterschwache Eigenschaft von mit Minderwertigkeitskomplexen geplagten Menschen.
    Mann könnte es auch locker das „Rampenlichtsyndrom“ nennen, wenn man selbst den Mittelpunkt des Geschehens für ausschließlich sich selbst beansprucht und anderen jeglichen Hauch oder nur den Gedanken von Rampenlicht missgönnt.
    Solchen Menschen, die unter schon stärker ausgeprägte Formen von Konkurrenzneid leiden kann ich nur raten und sagen:“ Schuster, bleib bei deinem Leisten !“

    Erfolge, Selbstbestätigung und Befriedigung findet man doch letztlich dadurch in dem man tut, was man kann- und nicht, was man nicht kann !

  5. Roland Jun 8, 2014

    Mir ist aufgefallen dass, wenn es um Missgunst geht, dieses als negative Eigenschaft oder sogar als krankhafter Neid angesehen wird. In der Regel sind aber Neid und Missgunst gerechtfertigte, menschliche Emotionen zu denen man stehen sollte.

    Grundsätzlich ist man immer neidisch auf andere die etwas besser können als man selbst.
    Missgunst kommt dann ins Spiel, wenn jemand etwas schlechter kann als man selbst, aber größeren Erfolg damit hat.
    Problematisch ist es erst dann, wenn man anderen den Erfolg nicht gönnt, obwohl diese es besser können als man selbst. Der Grund ist dann wahrscheinlich eine Überschätzung seines eigene Könnens (siehe DSDS:).

    Gruß, Roland

    • P.Chris Jun 9, 2014

      Das was Du beschreibst, nenne ich wie in meinem Kommentar verfasst, den „Wunschneid“.
      Wenn man sich, gleichwohl man nun etwas besser oder schlechter kann, zumindest auch Erfolg und Anerkennung wünscht.

      Das wohl beste Beispiel für neidvolle Missgunst ist aber dieses:
      „Wenn ICH es nicht haben kann, darf es KEINER haben !“
      Das ist von mir genannter „Konkurrenzneid“ !

      Ich könnte mich natürlich in meiner Auffassung aber auch irren.

      Was ich allerdings nicht verstehe ist, inwiefern nun diese Form neidischer Missgunst anhand des o.g. Beispiels bitte (moralisch) „gerechtfertigt“ sein solle ???

      Gruß, Peter

      • Roland Jun 10, 2014

        Das Beispiel ist moralisch natürlich nicht zu rechtfertigen. Würde ich aber eher als „Egoismus“ bezeichnen.

  6. Sid Vicious Jul 1, 2014

    Ich bin neidisch auf jeden der besser ist und hasse sie alle aus tiefstem Herzen !

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