Happy Slapping! – DG014

25. Mai 2013

Weil es so schön war, schieben wir mit dieser Folge von delamar Guitar, dem Podcast zur Gitarre und ihren Saitensprüngen, gleich eine weitere hinterher, die sich insbesondere an die Bassisten unter unseren Hörerinnen und Hörern richtet. Slapping ist das Thema dieser Episode, in der wir uns dieser beliebten Spieltechnik widmen.

Viel Spaß!

delamar Guitar #014 – Happy Slapping!

Es mag ja Leute geben, denen das Slappen so richtig auf den Zeiger gegangen ist, als diese Spieltechnik ihren Siegeszug in der mitunter härteren Rockmusik angetreten hatte. Zugegeben, unter diesen Leuten werden weniger Bassisten zu finden sein. Die konnten das Slappen fast gar nicht mehr lassen; eine späte Rache gegenüber dem ewigen Sologenudel von uns Gitarristen. Aber Spaß beiseite. Slappen ist eine sehr prominente Spieltechnik auf dem Bass. Dieser Technik und ihrem besonderen Sound haben sich Ann, Jens und Henry bei delamar Guitar zugewandt. Du erfährst eine ganze Menge an Tipps und Tricks rund um das Slappen.

Es ist für jeden was dabei, für den Einsteiger, der sich jetzt gerade in diese Spieltechnik hineindenken möchte und auch für die Fortgeschrittenen, die schon länger mit dieser Technik vertraut sind. Letztendlich dürften aber auch die Gitarristen von dieser Folge profitieren, indem sie sich einen Einblick in jene Leidenschaft verschaffen, die den weniger besaiteten Kollegen in den Händen, Fingern und Herzen brennt. Die Topics der heutigen Folge sind:

  • Was ist Slapping und wie klingt es?
  • Slapping: Eine Spieltechnik für alle Genres?
  • Die besten Songs mit Slapping
  • Die besten Slap-Bassisten
  • Die geeignetsten Songs zum Einstieg ins Slapping
  • Empfehlenswerte Übungstechniken, Anleitungen, Bücher
  • Blasen und Schmerzen: Langsam und bestenfalls unter Anleitung anfangen!
  • Besondere Anforderung an das Equipment
  • Einstellungen am Bass und am Amp

Gehörst Du auch zu den Bassisten, die viel und gerne slappen? Wenn Du allen Hörerinnen und Hörern deine Tipps und Tricks rund ums Slappen mitteilen möchtest, dann hinterlasse doch einfach einen Kommentar. Wir sind gespannt auf dein Feedback. Stay tuned & ROCK ON!

Antworten

Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind mit * markiert

7 Kommentare

bei “Happy Slapping! – DG014

  1. Felix the Upright Bassist Mai 25, 2013

    Hallo, vielen Dank für diese Sendung; Slapping, und natürlich Popping, ist gerade am E-Bass eine tolle Technik…

    • Wer hat’s erfunden? — Nein, diesmal waren’s eher nicht die Schweizer… Wahrscheinlich der erste war wohl Larry Graham, der Bassmann von Sly & the Family Stone; am bekanntesten für ihr «It’s A Family Affair». Larry hat, wie auch viele andere gute Mucker, einige kurze Lehrvideos auf Youtube (dort fand ich auch die Geschichte, dass er Slapping erfand, weil in seinem Trio der Drummer oft nicht erschien…); Youtube ist ein guter Tipp als Alternative zum Lehrer, wenn das Geld knapp ist. Lehrreich auch, den Bassmenschen aus nächster Nähe zuzusehen, bei Workshop, Livekonzert, DVD…

    • Wo man außerdem gut lernen kann. neben den „alten Meistern“ Stanley Clarke, Marcus Miller, Victor Bailey, Victor Wooten usw.:
    Larry Blackmon von Cameo ist echt der Hammer, da er nicht wild herumklopft wie die anderen, sondern wenige, aber extrem platzierte Akzente setzt… Berühmt sind auch seine Slaps auf den ganz dicken Saiten! Als Songs u.a. empfehlenswert: «Word Up», «Candy» und «She’s Strange».

    • Effekte beim Slappen? Klar; und sogar Flanger klingt zumindest interessant; «Heathrow», eine ältere Level 42-Nummer, zeigt das ganz gut. Der Oberhammer ist jedoch Touch Wah, eine automatische Wahwah-Variante, wo die Frequenz der Hüllkurve, oder weniger technisch ausgedrückt der Lautheit, folgt. Der Anschlag klingt also jedenfalls bei Tiefpass-Filter mit starker Resonanz (also dem typischen Sound) nach “Pow Pow P-P-Pow”, was sehr funky und elektronisch klingt, aber wunderbar kontrollierbar ist.

    So viel mal von mir; man merkt wohl, wie sehr ich auch der Funky Bass Guitar zugeneigt bin… ;-)

    LG, Felix

  2. Peter Mai 27, 2013

    Hallo Delamar.

    Obwohl ich kein Saiteninstrument spiele, höre ich mir die Sendungen immer gerne an.
    Allerdings muss ich sagen das der Titel dieser Sendung, wenn man die eigentliche Bedeutung von Happy Slapping kennt, schlecht gewählt wurde.
    Etwas positives wie Musik machen mit dem wahllosen Schlagen von Menschen zu verbinden finde ich schwierig.
    Dies soll allerdings keine Kritik am Inhalt der Sendung sein.

    • Jens Geilich Mai 27, 2013

      Hallo Peter! Vielen Dank für Deinen Hinweis, aber in dieser Richtung ist mir der Ausdruck „Happy Slapping“ nicht bekannt gewesen. Ich denke aber, dass aus dem unmittelbaren Kontext klar und unmittelbar herauskommt, dass es sich um die Spieltechnik am Bass handelt und nicht um das Verprügeln von Menschen. Aber nochmal: Danke für Deinen Hinweis! Greetz Jens.

    • Felix the Upright Bassist Jun 3, 2013

      Dass der Sendungstitel die eigentliche Bedeutung des Ausdrucks auch nur andeutet, halte ich für eine steile These. Dass ein Wort mehrere Bedeutungen hat, ist ja nicht selten; und hier, in einem eindeutig musikalischen Kontext, ist das vermeintliche Missverständnis schnell geklärt.

      In Zukunft sollte der Sendungstitel vorsichtshalber bei den üblichen Suchmaschinen recherchiert werden…

      • Felix the Upright Bassist Jun 3, 2013

        Im Grunde zeigt das alles nur, wie pervers manche Gewalttäter sind…!

        Meiner Meinung nach ist die „eigentiche“ Bedeutung dieses Ausdrucks die Freude an einer wundervollen Spieltechnik und nichts sonst…!

  3. Boah Leute… also das war wirklich nur sehr oberflächlich angekratzt !

    Als Erstes hätte ich ein kurzes Soundbeispiel erwartet, damit man mal hört, wie ein geslappter Bass klingen muss.
    Nen kurzen 16-Takter hätte doch z.B. die Ann mal schnell in die Drähte kloppen können.

    Die Frage nach EQ-Einstellungen am Amp wurde zwar ausfühlich behandelt, aber die Frage zu den Speakern habt Ihr völlig vergessen.

    Da der Slap-Sound SEHR „Mittenbetont“ ist (deswegen den EQ auf Badewanne oder HIFI-V – Einstellung), sollten die Boxen natürlich auch die kurzen Impulse mitmachen können.
    Dafür eignen sich erstmal keine 12″ oder 15″ Speaker.
    Optimal sind hier die 4×10″ oder 4×8″ von z.B. Warwick.
    Denn Fakt ist, je größer der Speaker, desto träger reagiert er auch auf die extrem kurzen Slap-Impulse.
    Eine kleinere Box kommt dabei wesentlich KNACKIGER rüber, weil sie einfach schneller anspricht.

    Ein Kompressor/Limiter ist absolut PFLICHT und schont nicht nur die Anlage, sondern unterstreicht auch den knackigen Sound.

    Und dann die Frage, wo der Sound herkommt, ohne die schwarzen Funk-Basser zu erwähnen – als Neeee ;-)

    Auch das Rumgestammel mit Mark King von Level42 war recht „unvorbereitet“. Immerhin war er einer der ersten, die Slapping in der „westlichen“ Popmusik eingebracht haben.

    Natürlich wurde das auch gerne von den weißen „Rockern“ (Korrrn, Chillies, G.Apes u.s.w.) übernommen, aber das war 15 Jahre später !

    Ansonsten war ja alles soweit richtig, was Ihr da erzählt habt, aber es war wie gesagt sehr „oberflächlich“.

    Zu den Bässen, die fürs slappen geeignet sind, kann man auch noch sagen, daß nahezu ALLE Slapper mit GESCHRAUBTEN Hälsen unterwegs sind.
    Natürlich kann man auch mit einem durchgehenden Hals-Bass Slappen, aber der Bass reagiert (siehe Boxen) eben etwas knackiger, wenn der Hals geschraubt ist (andersrum haben Langhälser das bessere Sustain, aber genau DAS wolln wir ja beim slappen grade NICHT ;)

    Hier gibts speziell den Warwick „Thumb“ und antürlich noch viele andere.

    Buch-Tipps

    (speziell für Einsteiger) gibt es „Thumb Games“ von Frank Itt (AMA-Verlag ISBN: 3-927190-50-0)

    Für etwas Fortgeschrittene ist „Funk Bass“ von John Liebman zu empfehlen (Schott-Verlag ISBN: 3-7957-5090-3)

    Beide kommen mit ausfühlichen Erklärungen und natürlich incl. CDs mit Soundbeispielen.

    Es war ja alles in Allem eine sehr gehaltvolle Sendung, aber Ihr habt das Thema sehr weit aus der „Rock-Ecke“ angefasst. Und genau das ist Slap_Bass eben Nicht.
    Er kommt definitiv aus dem FUNK und Disco-Sound der 70′.

    Aber dennoch hoffe ich, ein paar ergänzende Punkte klargestellt zu haben.

    Ich grüße Euch,

    DaSa

    • Jens Geilich Jun 23, 2013

      Hallo DaSa,

      vielen Dank für Dein ausführliches Feedback. Du hast natürlich Recht, wir konnten das Thema nicht ausführlich behandeln. Aber dieses „Problem“ haben wir ja bei fast allen Themen, da unsere Zielgröße für eine Podcastfolge 30 Minuten sind. Deshalb werden wir mit Sicherheit diese bzw. dieses Thema irgendwann noch einmal aufgreifen. Bis dahin hast Du uns und den MithörerInnen schon die richtigen Stichworte genannt. Vielen Dank! ROCK ON!

© delamar.FM