Gitarre aufnehmen. Der Einstieg – DG058

5. Juli 2014

Die hier vorliegende Episode von delamar Guitar verrät, wie Du deine Gitarre aufnehmen kannst. Es geht um Equipment für das Homerecording – was brauchst Du dafür, welche Mikrofone sind zu empfehlen und was wird das Ganze kosten? Das und noch so einiges mehr erfährst Du hier. Viel Spaß!

delamar Guitar #058 – Gitarre aufnehmen

Heute geht es um das Gitarre aufnehmen – wie so oft wollen wir Einsteigern unter die Arme greifen und ganz von vorne beginnen. Welches Equipment brauchst Du, wenn Du deine Gitarre aufnehmen möchtest? Was muss dein Computer haben, damit Du überhaupt vernünftige Gitarrenaufnahmen machen kannst? Welches Mikrofon setzt man wo und wie ein? Mit welchem Budget musst Du planen? Welche Qualität kann man von Aufnahmen aus dem Homerecording-Umfeld erwarten? Wo solltest Du in Anbetracht der zu erwartenden Lautstärke aufnehmen? Welche Möglichkeiten gibt es, um den Krach nicht zu groß werden zu lassen?

Du ahnst es sicher schon: Hier kriegst Du die Antworten auf diese und weitere Fragen, die sich um das Thema »Gitarre aufnehmen« drehen. Viel Vergnügen!

Antworten

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11 Kommentare

bei “Gitarre aufnehmen. Der Einstieg – DG058

  1. Guido Laub Jul 7, 2014

    Hi zusammen,

    interessante Sendung ! Ich würde gerne mehr erfahren über die voxengo deconvolver Nummer. Wenn ich das richtig verstehe Recorde/Sample ich den Sound, sagen wir mal den ENGL AMP oder genauer die ENGL Box meines Bruders und würde dann ein Top Teil meiner Wahl als Vorverstärker benutzen. Was würde passieren wenn ich gar keine Vorstufe sondern ein AudioInterface vorklemmen würde ? Somit bräuchte ich auch gar kein Power Soak weil keine Power entsteht und die EQ Situation des Amps kann man auch mit einer Amp Simulation erzeugen können, also auf Software Basis oder ? Oder ich pfeife auf die Simulation und benutze einfach so nen EQ…nee Moment dann hab ich nur ne Simulation der Box, aber darum ging es doch nur oder ?! Ich bin verwirrt !…

    • Markus Jul 21, 2014

      Eine Impulsantwort hält ein lineares Ereigniss im Frequenzbild fest. Keine Non-lineare Ereignisse, wie Dynamik, Verzerrung, etc. Solange ein Gitarrenlautsprecher, genauer die Membrane nicht in die Eigenverzerrung fährt (was generell nicht passiert) kann man es als lineares Ereigniss sehen: Der Verstärker schickt ein Frequenzbild an den Lautsprecher, dieser gibt dieses Bild verfälscht wieder. Verfälscht, da typische Gitarrenlautsprecher eben alles andere als lineare Wiedergabemedien sind (im Gegensatz zur theortischen FullRange-Flat Response Box = ein PA System, als theoretische Beispiel). Gitarrenspeaker betonen also gewisse Frequenzen mehr, andere weniger. Klassische Mikrofone, insbesondere zur Gitarrenabnahme beliebte ebenso. Die Positionierung des Mikrofons hat ebenfalls einen „frequenzverändernden“ Einfluss auf die Aufnahme. Das Boxengehäuse, etc. auch. Im Ergebniss agiert ein gitarrenlautsprecher also wie ein riesiger Equalizer. Das Mikrofon ebenso, die Positionierung dessen auch.
      Am Ende schickt man also eine bestimmtes Frequenzbild, kommend vom Verstärker in die Box und am anderen Ende des Mikrofons kommt ein anderes Frequenzbild raus. Es geht also nur um Frequenzen, nicht um Lautheiten. Genau das macht sich das Impulse Response Verfahren zu eigen: Man schickt eine Sinuswelle (anstatt eines Impulses wie ein Pistolenschuss) durch die Aufnahmekette: Also alle Frequenzen zwischen 20Hz – 20KHz und jede einzelne gleich laut.. Am Ende misst man wiederum alle Frequenzen und deren Lautheiten. Subtrahiert man nun das Messergebnis von der originalen Welle bleibt genau das Frequenzbild der Aufnahme Kette: BOX->Mic / Position -> Mic Preamp übrig. Und genau dieser Vorgang wird vom Voxengo Deconvolver gemacht – verinfacht gesagt. Am Ende ergibt sich die Impulse Response. Dabei können durch die verwendete Länder der Sinuswelle und durch Bestimmung der Länge der Impulse Antwort die Auflösung auf der Frequenzachse, aber auch auf der Zeitache bestimmt werden … so ganz grob …

  2. Sascha B. Jul 9, 2014

    Hallo liebes Gitarren Podcast Team,

    erst mal an dieser Stelle ein Dank der vielen unterhaltsamen Folgen Eurerseits und da Ihr auf Anregungen zu den kommenden „Gitarre aufnehmen“ Episoden aufmerksam gemacht hattet hätte ich im Zuge meiner momentanen Aufnahme und Mix Arbeit gerne ein Thema angesprochen, welches mich derzeit selber als ambitionierten Homerecordler vor offene Fragen, bzw. Probleme stellt:
    DIE BOXENABNAHME MIT MEHREREN MICROFONEN UND DAS MISCHEN VON DIESEN SIGNALEN ZU EINEM ( BESSEREN !)GITARREN GESAMTSOUND……..VORGEHENSWEISEN / EFFEKTE / EQUALIZING UND WAS SONNST ALLES DAZUGEHÖRT!
    Im Zuge meiner momentanen Gitarrenaufnahmen ( Orange 1×12 Box mikrofoniert mit Shure SM57 + Rhode M3 oder auch Rhode T1000 als Zusatzmikro über mein Focusrite Saffire Pro 24 into Logic Pro 9 ) habe ich nämlich einen erheblichen Aufwand beim Mischen dieser beiden Signale zu EINEM GUTEN GESAMTSIGNAL und mich würde daher interessieren wie man sich bei dieser Art der Microfonierung mit mehreren Micros erstens richtig verhält ( Positionierung der Micros / Welche Microfone sind mit welchen verträglich / welche gehen garnicht / Phasenauslöschung usw. / Equalizereinsatz und alles was Euch sonnst noch dazu einfällt ). Mich würde persönlich interessieren wie Ihr das konkret macht und auf was ihr dabei achtet, denn leider hab ich zu diesem Thema bis heute noch wenig konkrete Ansprachen oder lesbares gefunden. Besten Gruss und Danke Euch jetzt schon!

    • Markus Jul 21, 2014

      Für den Einstieg empfehle ich folgende Video-Trilogie: Erster Teil: http://www.youtube.com/watch?v=EizSb9RwRdE
      Jede Menge Praxis Tips, nachvollziehbar und gut erklärt.

  3. Slashgad Jul 10, 2014

    Hi!
    Also das würde mich auch interessieren mit der Impulsantwort, wie ich so was mache mit der Aufnahme und wie ich das dann in meiner DAW umsetze.Und brauche ich da besondere Mikros usw… Für mich wäre das ne Sendung Wert, auf jeden Fall!

  4. Tommi Jul 11, 2014

    Tolle Sendung! Freue mich schon auf die Forsetzung!

  5. Patrick Jul 17, 2014

    Hallo,
    ich fände es schön, wenn ihr zu den verschiedenen MÖglichkeiten auch Soundbeispiele etc. anbieten könntet. Das find ich immer besonder spannend, wie denn das Ergebnis sich dann am ende anhört.
    Ich persönlich nehme Bodentreter über eine Röhrenvorstufe von ENGL auf und gehe damit dann in mein Line6 Audiointerface, von wo dann noch die Boxemsim kommt. Klingt bei mir am besten, die sache mit Micro hat nie so funktioniert. Da muss man dann doch lauter machen, dass das klingt….
    Gruß Patrick

  6. Hi. Ihr wolltet Feedback :)
    Ich fände es gut, wenn ihr eine Sendung über die Impulse Response Geschichte machen würdet. Gehört hab ich den Begriff schon oft, aber dennoch keine Ahnung wie man das anstellt. Ideal wäre eine Anleitung, die plattform- und softwareübergreifend funktioniert und auch die IR-Pflaume ganz am Anfang abholt.
    Mit Recording kenne ich mich recht gut aus. Ich suche vor allem eine Möglichkeit, das Ganze zu vereinfachen, denn der 100W-Vollröhren-Laney mit 4x12er Box ist doch recht viel Aufwand, zumal er auch noch 25km entfernt ist :(
    Umgekehrt überzeugen mich die virtuellen Rigs noch nicht so recht. Das beste Programm scheint mir Peavey Revalver zu sein, nicht so hübsch wie GuitarRig und Konsorten, aber es klingt wenigstens nicht ganz so synthetisch. Wirklich angekommen ist man damit aber auch nicht…

    • Hallo kai,

      weiter oben habe ich unter Guidos feedback kurz umrissen, wie die IR Geschichte funktioniert. Die praktische Umsetzung kann mittels Voxengo Deconvolver plattformübergreifend von statten gehen. Im Ergebnis wird eine IR im .wav-Format ausgegeben, die dann in jedem IR Player (und die Boxensimulation in revalver beispielsweise ist nichts anderes) genutzt werden kann. Revalver halte ich im übrigen bei den Software basierten Amp-Modellern ebenso für eines der authentischsten Programme, S-Gear von Scuffham solltest Du aber auch mal anchecken. Eine kostenfreie 15-Tage trial gibt es hier: http://www.scuffhamamps.com/product/s-gear. Wer es dann noch „echter“ haben will muss auf Kempers Profiler oder das Fractalaudio Axe-Fx II zurückgreifen. Lesenswert, was die deutsche Studio-Legende Peter Weihe dazu schreibt: http://www.xound.com/fractal-audio-axe-fx-ii-mk-2/peter-weihe-zum-fractal-audio-axe-fx-ii-.html

  7. Basti Jul 22, 2014

    Also die Impulse-Response Technik würde mich auch nochmal genauer interessieren! Also ich nehm mir damit quasi meine eigene Amp-Simulatio auf, und kann dann meinen Amp-Sound nur über Soundkarte-Rechner-Kopfhörer hören? Klingt nach einer super Lösung

  8. Patrick Jul 23, 2014

    @Markus
    toller Tipp diese Video-Trilogie….

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