Gitarre selber bauen – DG035

26. Oktober 2013

In dieser Folge unterhalten wir uns mit unserem Gast Guido Laub über Gitarrenbausätze. Treue HörerInnen von delamar Guitar ahnen vielleicht schon, dass man – genau wie Pedals für Gitarreneffekte – eine Gitarre selber bauen kann. In einer spannenden Folge erfährst Du, wie Du dir deine Traumgitarre baust.

Viel Spaß!

delamar Guitar #035 – Gitarre selber bauen

Was haben wir nicht schon so alles gebastelt bei delamar guitar, jedenfalls in der Theorie. Nach den Effektpedals Marke Eigenbau kommt jetzt die Signature Guitar aus deiner eigenen Werkstatt. Immer, wenn es ums Handwerken geht, ergreift Jens die Flucht – zwei linke Hände und Heimwerken passen nicht zusammen. Dafür sitzt bei Jens die Zunge locker und er führt dich zusammen mit Ann, Henry und Markus durch eine unterhaltsame wie informative Sendung zum Thema »Gitarre selber bauen«.

Das Team wird in dieser Episode durch Guido Laub verstärkt, der sich mit dem Selbstbau von Bässen und Gitarren gut auskennt. Du kannst Guido auf seiner Homepage »Frankensteins-Braut« besuchen und Dich dort eingehender zum heutigen Thema informieren.

Doch vorher erfährst Du in dieser Folge von delamar Guitar, dem Podcast zur Gitarre und ihren Saitensprüngen, warum es interessant ist, eine Gitarre selber bauen zu können und was Du hierfür mitbringen musst. Mit welchem Ergebnis kannst Du rechnen kannst und was hast Du letztendlich davon? Hier sind die Antworten. Die Shownotes der aktuellen Folge:

  • Gitarren selber bauen…wie kommt man dazu?
  • Der Preis ist heiß – oder: die Budget-Frage
  • Gitarrenbausätze vs. Einzelteile
  • Welche Werkzeuge brauchst Du?
  • Tim lässt grüßen: Heimwerkerkompetenzen
  • Bausatz vs. günstige Gitarren von der Stange
  • Wider den Markenfetischismus?
  • Lerngewinne durch Eigenbau
  • Wo findest Du gute Bausätze?

Hast Du schon einmal eine Gitarre oder einen Bass selbstgebaut? Wir interessieren uns sehr für deine Erfahrungen und deine Meinung – unten im Kommentarfeld kannst Du dich zum Thema dieser Folge äußern. Stay tuned & ROCK ON!

Antworten

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17 Kommentare

bei “Gitarre selber bauen – DG035

  1. Carsten Okt 26, 2013

    In wiefern lohnt es, die Bausätze mit Markenmechaniken, Tonabnehmern, Wirbeln, … zu ergänzen?!

  2. Locke Okt 27, 2013

    Hey, cooles Thema. Würde ich auf jeden Fall mal in Betracht ziehen mich daran zu wagen. Habt Ihr noch hilfreiche Links um bei den anspruchsvolleren handwerklichen Arbeiten ne Hilfestellung zu haben?
    Danke.

  3. Im Podcast ist ja schon deutlich die leichte Ungläubigkeit von Jens bezüglich der Qualität von <100 Euro Bausätzen zu spüren. Dem konnte ich ganz gut nachfühlen! Es ist unmöglich ein wirklich brauchbares Instrument aus 90 Euro Parts, bei dem der Hersteller natürlich schon Gewinn gemacht hat, zu bauen. Natürlich kommt es auf die eigenen Ansprüche an, sowie auch auf die eigene Fähigkeit Unterschiede zu erkennen. Ein unerfahrener Anfänger wird keine Unterschiede zwischen einem 100 Euro Selbstbau und 500 Euro Instrumente erkennen können, weil ihm einfach die Erfahrung fehlt. Gleichzeitig ist er auch absolut nicht in der Lage, ein solches Instrument angemessen einzustellen.

    Trotzdem ist es sicherlich ganz witzig ein solch kleines do it yourself Projekt zu starten, weil man ein Gefühl über die Funktionsweise eines Instrumentes bekommt.

    Einem Anfänger, oder auch schon Fortgeschrittenem mit wenig Geld, könnte ich jedoch nur einen Gebrauchtkauf zusammen mit einem Fachkundigen empfehlen! Kleiner Tip: die günstige Korea-Serie von PRS (SE Modelle) gibt es gebraucht bereits ab 350 Euro und sind selbst zum Neupreis fast Konkurrenzlos. Wer der Gitarre noch ein kleines PiO Caps Upgrade für wenige Euros spendiert, erhält ein Instrument was sich selbst professionell langfristig nutzen lässt.

    Hat Spaß gemacht wieder zuzuhören, freue mich auf weitere Gitarrenpodcasts.

    Gruß aus Wiesbaden
    Georg

  4. @ Carsten : Die Frage ist extrem schwer zu beantworten. Grundsätzlich kannst Du davon ausgehen, das die Mechaniken, Tremolo, Pickup´s etc. nicht schlecht sind. Aaaaber,…es immer eine Frage des Persöhnlichen Geschmacks und eine Frage welche Ansprüche Du hast bzw,. an dein Istrument, sei es Gitarre oder Bass, stellst. Ich arbeite gerade an einem Nebenprojekt (auf meiner Internetseite zu finden) und will da Orig. Fender Tex Mex Pickup´s verbauen. Ein Freund von mir spielt die in einer Squier und mir gefallen die sehr gut. Es kann aber gut sein, das Du mit dem Sound nicht klarkommen würdest und Du, wenn Du in meiner Situatiob wärst z.B. EMG oder andere PU bevorzugen würdest.
    Dieses Beispiel liese sich jetzt auf alles übertragen.

  5. Alex 28 Okt 28, 2013

    Super Thema.

    Mich würde noch interessieren, wenn man schon mit einem 100,00 EUR Bausatz einen 400,00 EUR Bass in den Schatten stellen kann, dann ein deutlich teurerer bausatz, so um die 400,00 EUR vom Sound und der Qualität her, gegenüber einem fertigen erreichen kann.

    Kann man hier in etwa vom Prozentsatz her, das gleiche wie zwischen 100 und 400,00 EUR erwarten?

    Denn Interesse habe ich schon lange mich da heranzuwagen und als gelernter Tischler traue ich mir das auch zu, ein Instrument ordendlich zusammen bauen zu können.

  6. Michi Okt 28, 2013

    Cooles Thema!

    Wäre echt gut wenn es einen zweiten Teil geben würde,
    wo das das Thema etwas vertieft wird!

  7. @ Locke : weitere Links findest Du auf meiner Homepage. Ansonsten ist das Netz voll mit Informationen. Sucht Du was bestimmtes ?

  8. @ Alex28 : so wie ich das sehe geht die Rechnung nicht auf. Leider. Bei den 400€ Bausätzen bei ML-Factory z.B., bekommst Du für dein Geld noch ein Kahler Floyd Rose Tremolo und Mahagoni als Holztyp für den Body. Beide Komponenten zusammen ergeben dann aber nicht den Mehrwert um damit gegen 1000€ Klampfen anstinken zu können. Nie im Leben !
    Aber ich bin überzeugt, das Du als Tischler auf ein traumhaftes Ergebnis kommen würdest. Trau Dich ! ;-)

  9. @ Georg : Du liegst mit deiner Kritik absolut nicht falsch. Es liegt wirklich sehr viel an den eigenen Ansprüchen und klar gibt es sehr gute Bässe und Gitarren für zum Teil, blitz wenig Geld. Einen weiteren Vorteil eine Gitarre im Geschäft zu kaufen und sich nicht selber zu bauen, haben wir in der Sendung zwar angesprochen, musste aber leider weggeschnitten werden, im Geschäft kannst Du hören und fühlen ob das was Du Dir da kaufen möchtest auch gefällt. Beim Bau einer Gitarre, eines Basses, kauft man schon die Katze im Sack.

  10. Jürgen Bromant Okt 29, 2013

    Naja, naja, aus einem Bausatz für 100€ einen Bass zu bauen, der qualitativ an 500-600€ geht, finde ich schon arg utopisch.
    Normalerweise sind die gängigen Bausätze der großen Musikhäuser identisch mit deren billigen Hausmarken, nur eben nicht zusammengebaut.
    Wenn ich kein Geld habe bzw. nicht viel ausgeben möchte, kauf ich lieber direkt den billigen Bass von Harley Benton, Jack & Danny usw. für 30€ mehr und bekomme ihn fertig zusammengebaut und vor allem professionell lackiert.
    Es ist dann ja trotzdem immer noch ein sehr günstiges Instrument.

  11. Targon Okt 29, 2013

    Also ich habe vor ca. einem Jahr mal einen Bass-Bausatz von ML-Factory bei Ebay ersteigert. Während ich von der Holzqualität des Bausatzes sehr begeistert bin, war die Hardware schlicht und ergreifend Schrott. Die Mechaniken hatten bis zu 180° Spiel, die Innensechskanschrauben an den Saitenreitern der Brücke haben schon das erste Einstellen der Oktavreinheit nicht überlebt, ein Poti war am Gewinde gebrochen usw. Ich habe inzwischen alles außer dem Hals und dem Body ausgetauscht (vernünftige Qualität) und kann mich jetzt über ein gutes Instrument freuen. Allerdings hat sich der Preis dadurch ca. verdreifacht. Die Erfahrung ein eigenes Instrument gebaut zu haben möchte ich nicht missen.
    Zu dem Podcast kann ich sagen, dass ich ihn mit großen Interesse verfolgt habe und trotz meiner schlechten Erfahrungen wieder Lust bekommen habe mir mal wieder einen Bausatz zuzulegen. Da in der Sendung die Qualität der MPM Bausätze gelobt wurde habe ich mich auf deren Website mal umgeschaut und recht schnell festgestellt, dass dort offensichtlich die Instrumente als Bausatz und als fertige Gitarren angeboten werden. Bei der Semi-Akustik-Gitarre, die ich mir angeschaut habe betrug der Preisunterschied gerade mal 30,- €. Das lässt mich dann doch etwas an der Aussage, die Instrumente könnten qualitativ mit Instrumenten, die viermal so teuer sind mithalten zweifeln.

  12. Alex 28 Okt 29, 2013

    @Guido: danke das du mir das auch zutraust.
    Doch sind mir so einige weitere Fragen aufgekommen. Als ich mir meinen ersten Bass kaufte, merkte ich, das selbst Bässe aus einer Baureihe Unterschiede aufwiesen. Woran hat das deiner Meinung nach gelegen?
    Rein am Bau des instrumentes, oder eher an den Einstellungen von Sattel Saiten und usw.?
    Kann man denn überhaupt bei einem Bausatz vorher ausmachen, in welche Richtung das ganze klingen kann?
    Also Beschaffenheit der Materialien, Lack, Beize oder der gleichen?
    Wenn ich von hochwertigen bausätzen rede, meine ich hier schon rockinger.de und hier nicht das billigste. Ist doch mein größter Traum ein ordendlicher Fender Jazz Bass. Die haben anscheinend die richtigen Bauteile dafür und ein originaler Fender Jazz Bass aus dem Handel kostet ja auch nicht ein fünfer.

    Um das einmal vorweg zu nehmen, was aber auch in der Sendung angesprochen wurde und ich hiermit definitiv bestätigen möchte. Was ich an Zeit dafür brauche ist mir total egal. Auch die Zeit dann in Wert aufzurechnen. Es geht um den Spaß daran und ja ich denke eine noch engere bindung zum Instrument selber zu haben, auch auf die Gefahr hin, das man mich hier nun für verrückt halten könnte. Diesen Wert dann, wenn es den gibt, kann eh keiner bezahlen. Oder?

  13. @ Alex28 : Entschuldige bitte wenn ich Dir zu nahe getreten bin. Mit „Trau Dich!“ habe ich nicht deine Fachliche Kompetenz als Tischler auf ironische Art und Weise untergraben wollen.
    Wenn ich deine Frage richtig verstehe dann meinst Du Bässe die man normal im Geschäft käuflich erwerben kann und Du meinst keine „Bausätze“, richtig. Nun ich geh mal von einer normalen Serienstreung aus wie wir es fast überall finden. Übrigens auch bei den Bausätzen.
    Bei einem Bausatz kauft man Spiel und Soundtechnisch immer eine „Wundertüte“ Entweder es gefällt was am Ende endstanden ist, oder man darf nochmal Geld in die Hand nehmen und andere Pickup´s oder Hardware kaufen.
    Das ist ein ganz klarer Nachteil gegenüber den Instrumenten die man im Handel anspielen kann.
    Die Sachen von Rockinger scheinen deutlich hochwertiger zu sein. Aber ich kann zu Rockinger nichts sagen. Hab die Sache nie wirklich in der Hand gehabt.
    Was mich aber interessieren würde, was man bezahlen müsste wenn man alle Rockinger Teile einzeln kaufen würde. Ich denke ein Orig. Fender J-Bass geht so bei 700€ los oder ?…also von der Finanziellen Seite her würde es sich fast nicht rechnen. Aber das ist Mutmaßung.
    Ich hoffe die Sätze bringen noch ein bißchen mehr Licht in dein Projekt.

  14. @ Tragon : ich hab mich ja schon über den Preis sehr weit aus dem Fenster gelegt. Jetzt geh ich mit diesem posting wahrscheinlich in die nächste Runde…
    …ich habe zwei Bausätze von MPM gekauft richtig. Ich bin jetzt aber mal so vermessen und behaupte. Sämtlich auf dem Markt in Deutschland zu bekommende Bausätze, kommen aus 1-2 Fabriken aus China. Es spielt somit nahezu keine Rolle ob Du bei dem einen oder anderen Händler einkaufst.
    Jetzt liegt es nahe zu sagen :“also alles ein und der selbe scheiß!“,…ja kann man so sagen wenn man nur das beste vom besten gewohnt ist. Wenn man aber Instrumente aus dem unteren Preissegment spielt sage ich, kann man für 100,200,300€ plus X€ für Farbe, Beize, etc., echt interessantes Rohmaterial bekommen und es in die Richtung steuern die einem gefällt.

  15. Alex 28 Nov 1, 2013

    @ Guido, war auch ironisch gemeint.
    Was ich allerdings mit meiner Frage genauer meine ist folgendes.

    Also ich kenne so einige, die sich ein Airbrush auf ihre Gitarre bzw. Bass haben machen lassen und dann feststellten, das es dann hinterher dunkler oder heller geklungen hatte. Hier wäre interessant zu erfahren, in wie weit denn der Lack den Sound positiv, bzw. negativ beeinflusst und ob es gewisse Richtlinien dabei gibt, was die Beschaffenheit vom verwendeten Lack betrifft? Also Bestandteile, Kunzt – oder Naturharz usw.?

    Ich meine das unabhängig von den Pickups und verwendeten Saiten.

  16. @ Alex28 : …und schon wieder so ne Frage für deren Beantwortung ich in der Gitarristen Hölle schmoren werde ;-)…

    probieren wir´s mal ganz, ganz diplomatisch,…die Edel Marke Marleaux stellt einen Bass her ganz ohne Lackierung für 4800€ nur mit Leder bezogen…

    Auf meiner Homepage, unter der Rubrik „Philosophie“ schreibe ich :“…Einen ähnlichen Glaubenskrieg kann man führen über das Thema Nitrolack oder Acryllack. Mir kann doch kein Mensch erzählen das er im Blind A – B Test raushören kann, :“…schöner Gitarrenpart, geile Telecaster und wie selten aus Linde, aber die 6, nein 7 Schichten Acryllack dämpfen etwas die Mitten bei 600 Hz. Hätte er lieber Nitrolack vom Hersteller XY benutzt und dann nur 5 Schichten aber mit nem guten Primer, dann wäre er jetzt über das gesamte Frequenzspektrum präsent“

    Spätestens jetzt müsste deutlich werden wie ich zu dem Thema stehe…

  17. Sascha Ehresmann Nov 3, 2013

    Hallo zusammen,

    ich habe den Podcast auch mit großer Begeisterung gehört und erst recht, da ich den Bass von Guido Laub kenne und selbst mal anspielen durfte.
    Ich selbst bin aktiver Musiker in einer Band, spiele Hauptsächlich ne Gibson LesPaul Studio, werde von Engl Endorsed (deswegen ratet mal welche Verstärkermarke ich spiele :-) ) und Toure recht häufig durch die Gegend.
    Ich hatte schon etliche Gitarren und Bässe in der Hand (auch die S E Serie von PRS, die (sorry wenn ich da meinen Geschmack mit einbringe) für mich Brennholz mit dem Namen PRS ist (ich fand die, die ich angespielt habe Soundtechnisch und von der Verarbeitung her wirklich vergleichbar mit Harley Benton etc. <- Mein persönliches Empfinden. Ich denke jeder erwartet etwas anderes von seinem Instrument, man sollte sich aber nicht unbedingt von den "Namen" zu viel versprechen!

    Der Bass vom Guido ist wirklich super. Ja klar, man merkt das es kein 1000.-€ Instrument ist, oder ein "echter" Custom-Bass vom Gitarrenbauer, aber der Sound ist wirklich super! Die Mechaniken fühlen sich wertig an und sind super verarbeitet, die Einstellungen (Halskrümmung etc.) sind sehr gut ausbalanciert und der Bass hört sich druckvoll aber nicht übertrieben an. Es ist natürlich ein Rock-Bass und vielleicht nicht unbedingt ein Jazz-Bass, aber das war auch nicht das Ziel des Projektes.
    Ich habe Gitarrenbausätze immer ein wenig belächelt und mir keine Hoffnungen darauf gemacht, dass so ein selbst "zusammengefrickeltes" Instrument wirklich auch nur Ansatzweise was taugen kann. Aber der Bass hat mich doch schon überzeugt.
    Ich würde mir auch gerne eine eigene Klampfen zusammenwimsen, was aber für mich nicht wirklich in Frage kommt, da ich Handwerklich in die Kategorie Homer Simpson einzuordnen bin (der baut auch, egal was er vor hat, immer ein schiefes Gewürzregal!).
    Aber ich denke das mein Nachbar (Guido) mir bestimmt mal (wenn er es fertig hat) sein nächstes Gitarren-Projekt mitgeben wird. Ich werde es dann mal mit auf Tour nehmen und auf Herz und Nieren prüfen und gerne auch darüber berichten, oder durch Guido berichten lassen.
    Ich würde diese Preisvergleiche trotzdem sein lassen. Auch das mit der Soundverändernden Lackierung etc… Ist zwar alles schön und gut und für den ein oder anderen (je nach Musikstil) wirklich ein wichtiges Thema, aber stellt Euch mal folgendes Szenario vor:
    Ihr bestellt Euch über den Winter einen Bausatz, habt ein wenig handwerkliches Geschick und baut Euch EUER Instrument zusammen. Nicht wie der "Custom"-Shop von Gibson oder Fender es "vorgibt", sondern selbst… Mit der Form die IHR wollt, der Farbe wie IHR sie mögt etc…. Ohne dafür 3000.-€ für ne gute Custom-Gitarre auszugeben, sondern für wenig Geld… Ich wette mit Euch das Ihr das selbstgebaute Instrument mehr "liebt" und mehr darüber wisst, als wenn Ihr Euch ne "Fender Birdflower Telecaster Master built by Yuriy Shishkov" für 45.000€ an die Wand hängt…
    Ich denke man sollte nur eins beachten:
    An einen Bausatz sollte man sich erst wagen, wenn man schon Gitarre spielen kann und sich etwas mit dem Instrument auskennt. Wenn man seit 2 Jahren Gitarre spielt und sich als zweites Instrument ein eigenes Bauen möchte, dann sollte man auf jemanden zurückgreifen der einem hilft und wirklich Ahnung von Gitarren hat. Sonst kann das bestimmt auch leicht frustierend werden!…
    Gruß
    Sascha

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