Ruhm, Erfolg & Karriere als Musiker #237

22. Oktober 2013

Viele Musiker, Künstler und Bands wünschen über Nacht erfolgreich werden zu können, doch nur den wenigsten ist dies vergönnt (und dann auch nicht über Nacht). In der heutigen Episode haben wir den Autor Volker Vorndamme zu Gast, der uns mehr über die richtige Weichenstellung für den Erfolg im Musikbusiness und über sein Buch „Das Arschtritt-Prinzip: Der Weg zu Ruhm und Traumjob“ erzählt.

Volle Packung auf die Ohren, viel Spaß beim Hören.

Ruhm, Erfolg und Karriere als Musiker – delamar Podcast #237

Bereits zum zweiten Male beehrt uns der heutige Gast Volker Vorndamme, der zuletzt zur Sendung Ruhmservice als Einstieg ins Musikbusiness? seine Version eines sozialen Netzwerks für Musiker vorstellte. Heute sprechen wir gemeinsam über den Weg zum Erfolg im Musikbusiness und mit welchen Aufgaben sich Musiker, Bands und andere Künstler konfrontiert sehen. Ruhm und Erfolg kommen nicht von jeher, so unser Gast, der dafür plädiert, immer 110% zu geben und den einen zusätzlichen Schritt zu gehen.

In den heutigen 30 Minuten Show erfährst du mehr über Glaubenssätze, warum es besser ist, seine Stärken auszubauen statt die Schwächen auszubügeln und welches die drei wichtigsten Regeln für den Erfolg im Musikbusiness sind. Auch die Wirtschaftlichkeit einer Unternehmung wird von unserem Gast beleuchtet – du erfährst hier, warum 80% der Ergebnisse bereits in 20% der investierten Zeit erreicht sind. Und was noch spannender ist: Was zu machen ist, wenn Du bei 80% angekommen bist.

Es ist eine spannende Sendung…und wer reinhört, kann noch etwas gewinnen…stay tuned.

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14 Kommentare

bei “Ruhm, Erfolg & Karriere als Musiker #237

  1. meiner Meinung nach

    das.
    Thema.
    schlechthin.

    Auf diesen Pod hab ich echt gewartet. Super!
    Lässt sich nicht wirklich auf ein paar Punkte runterbrechen.

    Wenn hier auch jemand das Gefühl hat, dass das Thema Potenzial für ihn bietet – dem möchte ich unbedingt den „NLP fresh-up“ Podcast wärmstens ans Herz legen.

  2. Simon Okt 23, 2013

    Super Pod!

    Ich bräuchte einen A****tritt für Webradiobemusterungen. Das schiebe ich lange vor mir her :(

  3. Carson Okt 23, 2013

    Einen Tritt brauche ich für meinen eigenen Musik-Podcast, an den Jingles bastele ich schon viiiel zu lange.

    (:

  4. Patrick Okt 23, 2013

    hey, würdest du einen Mitarbeiter einstellen, der in einem Text für deine WEbsite bei 100 Wörtern 10 Rechtschreibfehler macht? Würdest du jemanden einstellen, der unfähig ist, eine Abrechnung richtig zu schreiben bzw richtig zu berechnen? Würdest du jemanden mit ner 5 in Rechnungswesen einstellen um deine Steuererklärung zu machen? ??????? Hey, keine Fehler machen, sonst kannst du es vergessen. Kinder müssen lernen genau zu sein und keine Fehler zu machen. Du würdest auch keinen in der Band haben wollen, der ständig Fehler spielt… also was soll das. Natrülich muss man an den Schwächen arbeiten!!!!!

    Gruß Patrick

  5. Sören Okt 23, 2013

    Patrick, du hast das denke ich nicht richtig verstanden.

    Klar, wird niemand im Rechnungswesen eingestellt, der nicht richtig rechnen kann. Diese Person soll ja eben aber auch nichts mit Zahlen arbeiten, sondern etwas, dass er kann.

    Rechtschreibung ist für einen Komponisten nicht so wichtig, wie das wissen über Musiktheorie.

    Nehmen wir mal an, dass ein Komponist 4 Aufträge im Jahr bekommt. Er führt auch Schriftverkehr mit den Auftraggebern, lässt diese Texte aber immer durch seine Frau Korrektur lesen. Nehmen wir jetzt mal an, er steckt seine Energie in die deutsche Rechtschreibung: super, seine Frau muss nicht mehr Korrektur lesen, er bekommt aber trotzdem nur 4 Aufträge im Jahr. Es wird also eigentlich nichts besser.
    Nehmen wir aber jetzt mal an, dass er seine Energie mehr in Sachen wie Musiktheorie und was sonst noch so dazugehört: schade, seine Frau muss noch Korrektur lesen… ABER: er bekommt dadurch u.U. jetzt 8 Aufträge im Jahr, verdient das doppelte, hat doppelt so viel Spaß doppelt was auch immer.

    Es geht doch gar nicht darum, dass jemand animiert werden soll kein Deutsch mehr zu lernen, nur weil er ja viel besser Basketball spielt. Es geht nur darum, dass Menschen, die etwas Bestimmtes eben besonders gut können (und JEDER kann IRGENDWAS, er muss es nur herausfinden), dieses Besondere fördern. Es sagt keiner, dass es total sinnlos ist an seinen Schwächen zu arbeiten… aber warum sollte man dafür Dinge, die man kann vernachlässigen?

    Und genau das passiert in unseren Schulen. Stärken werden dort nur selten gefördert. Es geht nur darum, dass alle den gleichen Stand vermittelt bekommen. Statt, dass jemand eine Extrastunde in Deutsch bekommt (vllt. Litartur oder so… was weiterführendes eben, dass an einer Realschule bspw. nicht so wirklich „unterrichtet“ wird), wird ihm ein Mathe-Zusatzkurs angeboten, weil da seine Leistungen eben nicht so toll sind. Und die Stunde, die dieser Schüler hätte nutzen können um von Göthe zu lernen, darf er dann über Pythagoras und Co. kotzen. Ist das wirklich zielführend?

    Sorry, dass das so ein langer Text geworden ist aber ich finde einfach Herr Vorndamme hat einfach nur sowas von recht. Vielen Dank!

  6. An Schwächen ARBEITEN, heißt Fehler zu machen, bewusst und absichtlich.

    Ich muss nicht an jeder nicht gut ausgeprägten Fähigkeit feilen, nein. Tango tanzen ist eindeutig meine Schwäche, aber Tango tanzen ist auch nicht mein Ziel. Bitte mal nicht so weit am Thema vorbeizielen.

    So wie ich kein Tänzer werde, wird sich Dein Rechnungswesen-Typ eben eher selbst einen suchen, der da gut drin ist, und diese Störke ausgebaut hat. Wenn er ständig daran arbeitet, sein Rechnen zu verbessern, was soll denn dabei rauskommen? Einer der seine Talente bzw. Leidenschaften verkümmern lässt und den ganzen Tag Sachen macht, in denen er schlecht ist bzw. An denen er keine Freude findet??

  7. Ich brauche einen Arschtritt, damit ich mir endlich mal die Delamartial Drums runterlade… :)

    Wenn ich das Buch nicht gewinnen sollte, dann kauf ich es mir ;)

  8. Ich brauche einen Arschtritt, endlich mehr Geige und Akkordeon zu üben, die hier schon seit einem Jahr rumstehen habe und wegen Klavier und Kompositionsgeschichten viel zu selten anrühre!

  9. Sören Okt 24, 2013

    Ich brauche einen Arschtritt, weil ich nach meinem Bandausstieg und einer viel zu langen Pause alles zu stark hab schleifen lassen und jetzt nicht mehr genau weiß wo ich wie anfangen soll.

  10. Es ist kein Problem, nicht zu wissen wo und wie man anfangen soll. Anfangen kann man trotzdem :)

  11. Maurice Okt 25, 2013

    Passiert selten, dass ich stark kontrovers zu dem Inhalt einer Folge stehe. Zunächst, ich stimme Patrick da im Groben zu.

    @Max „Bitte mal nicht so weit am Thema vorbeiziehen“
    Wenn schon das gesamte Schulwesen kritisiert wird, dann darf man wohl auch etwas in den Kommentaren ausholen, oder?

    Zu der Sinuskurve. Der Vergleich ist vielleicht ganz gut, was die Verteilung der Talente angeht, sprich Grundvoraussetzung.

    * Aus der Sendung: „Stärken fördern bringt mehr als Schwächen auszugleichen (immer nur mittelmäßig)“. Ein guter Musiker/Produzent/… ist einer, der zumindest weiß, was die einzelnen Musikrichtungen ausmachen. Jeder sollte sich mal Funk, Jazz, Metal angeschaut haben.
    * Spaß soll dabei sein. Dinge die nicht Spaß machen gehen schneller von der Hand, wenn man geübter ist (den Minus Bereich ausgleicht)
    * Was die Schule vermittelt ist nur in einem bestimmten Rahmen Wissen. Was du aus der Schule rausnehmen sollst, ist zu abstrahieren und problemorientiert nach Lösungen suchen zu können. Dies wird anhand der einzelnen Fächer dann erlernt. Nur Dinge zu tun, die „Spaß machen“ und „Talente fördern“ vereinfachen einem das Leben und letzlich sorgt es dafür, dass die Gesellschaft noch mehr Scheue vor Aufwand entwickelt.
    * Aus der Sendung: „Begabung hat keinen Wert, Fleiß und Ausdauer schlägt Begabung“. Also ist die Sinuskurve hinfällig, solange man hartnäckig arbeitet. Ergo kann man „Weltklasse“ in etwas sein, bei maximal schlechter Voraussetzung. Steht 180° entgegen zu dem bisher gesagtem…

    • Sören Okt 25, 2013

      Es sagt ja auch keiner, dass Schule gänzlich schlecht ist. Aber es ist nicht wirklich richtig die individuellen Starken der Schüler nicht zu fördern. Klar, liegt halt am generellen System. Schule ist eher etwas kollektives und nicht zur Individualisierung gedacht.

      Was das „problemorientiert“ und „abstrahiert“ angeht. Das mag auf Schulen wie Fachgymnasien oder sowas so sein… diese Schulen wählt man aber eh nach seinen stärken aus.

      Ich bleibe bei dem Beispiel Realschule. ich hier bewege ich mich mal zu den Nebenfächern. Warum muss ich unbedingt Musik oder Religion machen, wenn ich doch eh lieber Mathe machen würde, weil ich damit auch später mal was beruflich machen möchte? Ich rede nicht von Abschaffung…. Aber was spricht denn dagegen, Nebenfächer nur auf ein halbes Jahr Pflicht zu begrenzen und den Schüler dann entscheiden zu lassen was er lieber machen möchte (alles außer Gammeln versteht sich). In den meisten Nebenfächern reicht ein halbes Jahr um einiges fürs Leben zu lernen (trink bitte keine Salzsäuse z.B.). Ich denke es ist klar, worauf ich hinaus will.

      Zu sagen, dass Aufwand und Spaß sich ausschließen (vorletzter Absatz) ist meiner Meinung nach auch nicht ganz korrekt. Musik machen z.B. bedeutet teils großen Aufwand (gerade am Anfang üben üben üben, langweilig, kotz) und dennoch macht es im Großen und Ganzen immensen Spaß. Und anderen Menschen geht es mit anderen Dingen eben auch so.
      Wie ich schon schrieb: man muss erst einmal herausfinden, was einem liegt. Und ich finde (um wieder auf die Schule zu kommen), dass unsere „Standard-Schulen“ dabei nicht gerade ne Stütze sind.

  12. ArcticA Okt 25, 2013

    Wollte eigentlich nur mal gucken ob ich der Einzige bin, der sich an den „Weisheiten“ der Sendung teilweise stört.

    Scheinbar nicht. :)

    Talent definiert sich dadurch, dass man etwas nicht lassen kann??
    Ähm.. nein.
    Sag das den Leuten, die in Discos jedes Wochenende für bewegungsbedingten Augenkrebs sorgen. Sag das den Leuten, die in den widerlichsten Tönen jeden verdammten Song im Radio mitträllern. Tag ein, Tag aus.
    Oder Leute, die mit nicht ein realistisches Landschaftsgemälde malen können, sich daher hinter lächerlichen modernen Kunswerken verstecken und sich von genauso desolat befähigtem Publikum feiern zu lassen.
    Es stimmt zwar, dass man das, was man zu können glaubt gerne und freiwillig macht, so häufig es geht, aber das bedeutet nicht, dass man talentiert ist.

    Was die Schule angeht, sehe ich es als völlig richtig an, dass sie eine unausgegorene „Ergebnismaschine“ ist, die keinen Raum für Individualentfaltung bietet.
    Das Problem hier ist allerdings, dass keineswegs jeder Zweite Schulbesucher ein „unerkannter Beethoven/ Einstein“ ist.
    Es ist das Klammern an Hoffnung, Selbstbetrug und die Neigung die Schuld bei anderen zu suchen. Dabei ist die Wahrheit meistens, dass garnichts zu holen ist, gewesen wäre und auch nicht sein wird.
    Ausnahmen gibt´s natürlich allein wegen der Vielzahl der Menschen genug, aber… inzwischen geht ja jedes Paar Eltern davon aus, dass das Kind hochbegabt ist, nur weil es irgendeinen unnachvollziehbaren Stuss farbriziert, anstatt das zu tun, was ihm abverlangt wird.

    Klar, auch leichte Talente sind förderungsrelevant aber ein Talent reicht nicht, wenn das Gehirn an anderer Stelle rumspackt. Das Gehirn funktioniert nicht so schubladenmäßig.
    Wenn jemand beispielsweise eine massive Konzentrationsschwäche hat, die ihn schon die Schule hat versauen lassen, dann nützt ihm jedwedes Talent nur in Maßen. Ein Musiker, der seinen Kram nicht notengenau lernen kann, wegen Konzentrationsschwäche, und ihn sich dementsprechend nicht merken kann, er aber ein super feeling beim Spielen hat, was hat der dann für Chancen? Berufsmusiker?? Eher nicht. Er kann klimpern und für sich selbst rumeiern, aber wer soll langfristig mit ihm arbeiten können?

    Meine Meinung ist, wer wirklich gut in etwas ist… der setzt sich meistens auch früher oder später durch. Und das bedeutet nicht unbedingt „reich und mega erfolgreich zu sein“.

    ps: will nicht drauf rumreiten aber schon anmerken, dass das sprachlich unbeholfene „so“ mir sehr in die Ohren stach und ich echt überlegt hab, ob ich es mir komplett anhöre. Doch dann kam wieder der neuerdings recht hastige Carlos zu Wort und man wusste „ah, is neuerdings eh gleich wieder vorbei“. Könnte wetten, ich hab mich wieder beliebt gemacht. Macht nix..

  13. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Okt 25, 2013

    Hallo!

    Einen Arschtritt brauche ich (den aber nur von mir selbst), damit ich endlich mal alle Kommentare, die mir bei delamar einfallen, auch mal schreibe. ;-)
    (Der Arschtritt kommt da natürlich con mir selbst – denn nur ich selbst kann auch meine Kommentare schreiben.)

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