In der ersten Folge von delamar Guitar Digital – dem Podcast rund um die digitales Gitarrenzubehör und modernes Equipment für Gitarristen – erfährst Du alles zu Modeling-Lösungen. Von den prähistorischen Verstärkersimulationen, die es in den 90ern zu kaufen gab, bis hin zu zeitgenössischen Geräten wie Helix, Kemper und Axe-FX. Ein Überblick über all die Lösungen, die über die Jahrzehnte hinweg so aufgetaucht sind.

delamar Guitar Digital #001 –
Die Historie digitaler Gitarrenverstärker

Heute diskutieren wir über Nullen und Einsen. Alles hat mal klein angefangen, auch die digitale Fraktion des Gitarrentons – es geht um das Amp Modeling. Hier ist ein Abriss von dem, was dich in der ersten Folge von delamar Guitar Digital erwartet.

Die Themen der Sendung

  • Die Geschichte der Bohne (Line 6 Pod)
  • Digitech 2101 im Rack
  • Floorboard Style, z.B. BOSS ME5
  • Combo Amps à la Fender Mustang
  • Yahmaha THR 10
  • Amp-Plugins auf Rechnern & Smartphones – Amp Room, Amplitube, UA und BIAS
  • Lineare Boxen für digitale Amp-Simulationen
  • Hardware vs. Software
  • Kemper Profiling Amp vs. Axe-FX
  • Line 6 Helix Native
  • HeadRush Pedalboard – der Nachfolger des Eleven Rack
  • Deine DAW als Gitarrenverstärker?

In der Vorbesprechung zur Sendung haben wir lange diskutiert, welche Lösungen wir unbedingt ansprechen müssen. Das Thema ist derartig umfangreich, dass wir nicht alle Geräte, die es gab und gibt, erwähnt und besprochen haben. Die für uns Wichtigsten kamen jedenfalls zur Sprache.

Leg los, erzähl uns deine Erlebnisse und Erfahrungen mit dem klingenden Zeug aus den Urzeiten der Digitaltechnik. Wir freuen uns auf deine Anregungen und Geschichten.

Antworten

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13 Kommentare

bei “Die Historie digitaler Gitarrenverstärker – DGD001

  1. Hallo Zusammen,

    danke für die unterhaltsame Podcast-Folge. Mit eurem gesammelten Erfahrungsschatz habt ihr viele Details für einen interessanten Überblick zusammengetragen. Auch wenn man manchmal meinen könnte, die Vorbereitung dafür hätte etwas intensiver ausfallen können ;-), bin ich gespannt, wie es weitergeht.

    Mir ist nicht so ganz klar geworden, ob ihr bei den Geräten nur das Amp-Modeling als solches betrachtet oder die digitale Einheit im Gesamtzusammenhang.
    Ich selbst spiele seit fast 10 Jahren das VG-99, habe vor einigen Jahren auch mal in Software reingehört und auch mal an Kemper, Eleven Rack und Axe-FX rumgespielt, bin aber weit davon weg Experte zu sein.
    Dabei hat mich eigentlich nie interessiert, wie gut oder komplex das Abbilden der Gitarren-Amps funktioniert, sondern was am Ende als Gesamtergebnis rauskommt. Modeling hat für mich immer die Absicht, etwas nachzubauen. Also wenn’s dann um Amps geht, den Sound der „echten Dinger“ digital möglich zu machen. Ich glaube aber, dass die „echten“ Amps in den meisten Fällen auch nie „pur“ klingen bzw. zu hören sind. Insofern sehe ich die Hard- und Software, die ihr hier besprecht eigentlich immer als „Gesamtkunstwerk“. Beim VG-99 gibt’s ja auch die verschiedenen „Simulationseinheiten“, Gitarre, Effekte, Amps und darin dann auch diverse Modelle bis hin zu Mikrofonierungseinstellungen.Insofern finde ich, macht auch der „Modeling“. Wenn das auch zugegebener Maßen nicht der Schwerpunkt ist. Das ist er aber wahrscheinlich, gemessen an den verfügbaren Einheiten und Einstellmöglichkeiten auch bei fast allen anderen Hard- und Softwarelösungen nicht. Und da bin ich gespannt, wie ihr das weiter ausrollen werdet.

    Macht auf jeden Fall weiter so.

  2. Patrick P. Apr 16, 2017

    Hi,
    ihzr geht ja jetzt schön durch alle möglichen Themn durch… prima. Was mich immer an den digitalen Kisten gestört hat war, dass man da versucht hat die Amps zu modellieren und die Boxen etc… mir als Gitarrist und naja Anwender des Ganzen wäre es schon immer lieber gewesen das so zu machen, dass aus meinen Fullrange Boxen das rauskommt, was man von Platten kennt. Also nicht der pure Amp etc. sondern ein schöner Gitarrensound. Evtl verschiedene Charakteristika, OK. Aber nicht der pure Amp Sound sondern schon was fertig gemixtes mit verschiedenen Mix Positionen und schon ein EQ drauf, der irgendwelche doofen Frequenzen raushaut etc… und das als Grundvorlage. Amp-Typ einstellen und loslegen.
    Bis zur nächsten Folge
    Gruß Patrick

    • Guido Laub Apr 19, 2017

      Hallo Patrick,

      vielen Dank für dein Kommentar. Ja, diesen Weg schlägt z.Zt. z.B. Line 6 mit der Software hinter dem TT ein. Also das du klingst wie Künstler XYZ.
      Auch Vox macht das z.B. mit dem Vox Vt20+. Da kann man sich dann auch aussuchen, dass man klingen möchte wie Ozzy, Gary Moore, Brian May etc.
      Ich hoffe ich habe deinen Ansatz richtig verstanden.

      Lg

      Guido

      • Patrick P Apr 20, 2017

        Hi Guido,
        naja, mir geht es gar nicht um den Künstler, sondern eher, dass der Sound einer professionellen Aufnahme gleich aus der digitalen Kiste kommt und nicht erst mal nur der rohe Amp-Sound, wo man dann doch noch ewig rumbasteln muss, bis dass dann mit der Box und dem Mic und dem Tubescreamer davor etv… endlich so passt wie man das will….
        Gruß Patrick

  3. patrick p Apr 17, 2017

    hi, hab durch zufall eben noch einen evtl älteren amp modeller gefunden
    http://www.ebay.de/itm/Gitarren-Effektgerat-Guitar-Simulator-Prozessor-IBANEZ-VA3-/352029693245?hash=item51f69ad53d:g:F0IAAOSwVctY4945
    Ibanez-VA3… laut Google seit 1997, Pod seit 1998… wenns denn stimmt.

    Und den Behringer Vamp habt ihr vergessen :-) den hab ich noch.

    Gruß Patrick

  4. OliverG Apr 18, 2017

    Hi,

    zunächst mal finde ich es gut dass ihr jetzt verschiedene Themen aufgreift und das dann in Schwerpunkt-Podcäst(!) Serien packt. Mich beschäftigt das Thema Digital und Modeling auch schon länger und bin zur Zeit bei der Software gelandet, sprich Plugins in der DAW.

    Von den von Euch genannten Plugins habe ich auch schon die meisten durch und kann mich Eurer Bewertung meist anschliessen, was mich aber zur Zeit richtig begeistert sind die Softube Marshalls für die UAD und das Wall of Sound Plugin von Two-Notes für die Speaker Simulation.

    Eine Aspekt, mit dem ich mich gerade beschäftige, ist das „Hybrid-Setup“. Ich kann einen echten Röhrenamp nehmen und gehe über eine DI/Loadbox über das Interface in meine DAW und mache dort noch die Speakersimulation. Für mich das Beste aus beiden Welten. Echter Röhrensound, dank Loadbox auch ohne Lautsprecher und damit lautlos machbar, und ich habe die Vielzahl der Speakersimulationen und IRs im Rechner zur Verfügung. Hier würde mich interessieren, ob Ihr Erfahrungen mit Loadboxen gemacht habt und wenn ja welche, Da bin ich nämlich gerade auf der Suche und stolpere gerade über so Dinge wie „Reactive Load“ vs. „Static Load“ und bin etwas Ratlos…..Aber ich bin mir nicht sicher ob Markus das Thema für den „Guitar Digital“ Podcast zulässt :-)

    Ansonsten weiter so, es macht immer wieder Spass Euch zu hören.

    • Patrick P Apr 18, 2017

      hi,
      das ist auch (fast) mein Vorgehen beim Aufnehmen. Ich nehme meine Vorstufe und dann direkt die Boxensim von Line6 die in dem UX1 (??) drin ist. Alleine die Möglichkeiten Line6 Teils haben mich damals echt überfordert… der amp mit der Box und dem Mic oder dann doch besser der Amp mit der anderen Box oder oder oder… bin dann bei meiner Engl Vorstufe (ohne Endstufe und Loadbox, aber das geht auch recht gut so) hängen geblieben… weniger ist manchmal mehr. Also weniger Möglichkeiten und mehr spielen… vor allem schraub ich lieber an Reglern als mit der Maus Knöpfe zu drehen… auch wenn der Sound der neuen Modelling-Teile echt gut ist. Ein analoger Regler ist dann doch was anderes. Und bei den Boxen hab ich mich auch auf 3 eingeschossen und gut ist.
      Gruß Patrick

    • Guido Laub Apr 19, 2017

      Hallo Oliver,

      erst mal, vielen Dank für dein Kommentar. Schön das Dir unser neues Konzept gefällt.
      Die Two-Notes Wall of Sound bzw. auch das Suhr Gerät kannte ich noch nicht. Danke für den Tipp!!! Kennst Du die (auch in der Sendung) angesprochene Software LeCap2 ?? Ich arbeite gerne mit dieser und den IR´s von Markus, die unserer Meinung nach EXTREM gute sind.
      Falls noch nicht bekannt, hier mal der Link zu den IR´s:

      https://www.cabir.eu/de/

      Lg

      Guido

      • Patrick P Apr 20, 2017

        wow, da hat der Markus ja richtig was an den Start gebracht… war schon mal zufällig auf der Seite. Das war eine Menge Arbeit, möchte ich wetten….
        Gibts da auch Free-Beispiel-IRs???
        Gruß Patrick

      • OliverG Apr 20, 2017

        Hallo Guido,

        beim LeCab hab ich das gleiche Proble wie Carsten im Podcast beschrieben hat: Ich hab eine 64-Bit DAW und LeCab ist nur mit 32 Bit erhältlich.

        Was die IRs angeht bin ich vor einiger Zeit bei Ownhammer gelandet und damit sehr zufrieden. Die von Markus habe ich noch nicht ausprobiert.

      • Guido Laub Apr 20, 2017

        Hallo Oliver und Patrick,

        leider scheint es so zu sein, dass ich nicht direkt unter einer Postings Antworten kann. Deshalb versuche ich es auf diesem Weg und hoffe meine Antwort erreicht euch.

        @Patrick: Ja das war bestimmt sehr viel Arbeit. Markus bekommt heute noch die Pimpanellen (schreibt man das so?!) wenn er von der Zeit der Aufnahme und besonders von der Nachbearbeitung der Datensätze spricht.
        Markus ich hoffe ich sehe das richtig und du erlaubst mir, wenn ich hier für Dich spreche.
        Die Idee mal eine (!) Box als Freeware anzubieten, habe ich dem Markus schon vor Wochen unterbreitet. Keine Ahnung ob da noch was kommt…ich hoffe DA GEHT MAL WAS MARKUS =) (küßchen Schatzi!)

        @OliverG: Windows User ?? Also ich habe die Reaper (64Bit) am Start auf nem Mac (somit auch 64Bit) mit der LeCab2. Die Cab2 gefällt mir so gut, weil man da 6 Boxen Zeitgleich ansteuern kann. Somit erhalte ich, wenn ich die IR´s vom Markus benutze, Ir´s von offAxis+On Axis+Raum+Raum von Hinten links und rechts und Tod und Teufel. Am Ende sind die Sounds immer sehr Dick…Naja, bringt Dir leider nix wenn Du damit nicht arbeiten kannst. Nichtsdestotrotz werde ich mir mal die Ownhammer genauer ansehen. Auch dafür noch mal Danke für den Tipp!

        LG

        Guido

    • Till M. Apr 19, 2017

      Hallo Oliver,
      ich habe mir auch längere Zeit über Aufnahme-Setups den Kopf zerbrochen. Unser Album steht vor der Tür und wir möchten das in Eigenleistung erstellen. Hier stellte sich die Frage, welche Möglichkeiten habe ich um den möglichst besten Sound zu bekommen. Ich für meinen Teil bin bei einem Silentcab mit vorgeschalteter DI Box von Rupert Neve gelandet. Aufgenommen wird im ersten Gang das DI Signal und das Mikro aus der Silent Box. Im zweiten Gang kann das DI Signal mittels eines Reampers ein weiteres mal durch den Amp gejagt werden. Nun kommt der Witz von der Rupert Neve Di Box. Diese ist in der Lage das Signal der Endstufe aufzunehmen. In der DAW wird dann das rohe Ampsignal noch mit einer IR Boxensimulation vervollständigt. (Es ist natürlich möglich das AmpSignal direkt aufzunehmen und auf das DI Signal zu verzichten.) So habe ich die Maximale Flexibilität ohne auf meinen Ampsound verzichten zu müssen.
      Meinem Eindruck nach macht es durchaus Sinn nicht nur auf die Digitalen varianten zu setzen. Je nach Musikrichtung klingt eine Mischung aus „echter Box“ und IR Box natürlicher.
      Mit dieser variante habe ich bis jetzt die besten Ergebnisse erzielen können. Ich hoffe ich konnte Helfen.
      Beste Grüße aus Köln,
      Till

      • OliverG Apr 20, 2017

        Hallo Till,

        das ist natürlich die eleganteste Variante bei der Du alle Optionen inklusive Reamping offen hast.

        Ich habe kein Silent Cab und suche deshalb eine Load Box, damit ich mit dem Röhrenamp das Endstufensignal lautlos in die DAW bekommen. Aktuell nutze ich die Behringer G100(?) DI Box, mit der ich auch das Lautsprechersignal abgreife und ohne die eingebaute Speakersimulation in die DAW schicke. Da hier aber kein Luftwiederstand drin ist muss die Lautsprecher-Box am Amp bleiben und da bin ich lautstärkemässig zumindest zu Hause beschränkt. Die Neve DI Box hatte ich auch schon im Blick, scheidet bei mir aber mangels Lastwiederstand aus.

        Deshalb warte ich auf das Two-Notes Captor als Alternative zur Suhr Reactive Load und ähnlichen Teilen.

© delamar.FM