In der ersten Folge von delamar OnStage – dem Podcast rund um Gigs, Auftritte und das Equipment für die Bühne – geht es um den Technical Rider. Was ist das überhaupt? Hier schon mal ganz kurz: Es ist ein Dokument, mit dem Musiker und Bands vor einem Auftritt den Veranstaltern bzw. Ton- und Lichtverantwortlichen ihre technischen Anforderungen mitteilen. Viel Vergnügen!

delamar OnStage #001 –
Technical Rider

Ein Technical Rider – gerne mit »Tech Rider« abgekürzt oder alternativ »Stage Rider« genannt – erleichtert den Hausherren und Technikern einer Location die Planung ungemein. So können die nötigen Vorbereitungen für den Auftritt einer Band oder sonstiger musikalischer Acts getroffen werden.

Was gehört in einen Stage Rider hinein und was eben nicht? Wir gehen ins Detail. Außerdem gibt es viele weitere technische Tipps und Themen in dieser Folge – der ersten Episode von delamar OnStage, bei dem sich alles um die Bühne dreht.

Die Themen der Sendung

Haben wir etwas vergessen, was unbedingt noch in den Technical Rider gehört? Schreib es uns in die Kommentare und wir greifen es in der nächsten Sendung mit auf.

Gefällt dir dieses Format? Wir brauchen deine Anregungen, damit wir mehr solche Sendungen machen können. Schreibe uns deine Gedanken!

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Ein Kommentar

bei “Technical Rider – DOS001

  1. Hallo Leute,

    das Thema Livemusik und Livetontechnik gefällt mir :) Ihr habt einige sehr gute und praxisnahe Anregungen gegeben die bestimmt dem ein oder anderen (Ton-)Künstler weiterhelfen, ich würde gerne aus meiner Erfahrung auch noch etwas unterstreichen bzw ergänzen.

    – der Rider darf auch ruhig ein „“Erstelldatum“ beinhalten. Rider veralten leider oder zum Glück schnell, also kann man sich als Tontechniker oder Veranstalter auf Rider eh nicht zu 100% verlassen (was eventuell auch einen Mitgrund darstellt, wieso viele Künstler den Eindruck haben, dass der Rider viel zu selten berücksichtigt wird), Wenn man aber deutlich sieht, dass der Rider bereits einige Jahre auf dem Buckel hat bekommt man vielleicht schneller den Impuls, einige Dinge noch VOR der Ankunft der Band zu klären oder zu besprechen.

    – der Hinweis, dass sich ein vorheriges gegenseitiges persönliches / telefonisches Abklopfen der Einstellung und Technikfitness als sehr wertvoll erweisen kann hat mir gut gefallen. Allerdings muss ich leider sagen, dass ich so viele (wichtige) Absprachen wie möglich auch schriftlich fixiere. Ich habe zu oft die Erfahrung gemacht, dass beispielsweise Absprachen am Telefon entweder vergessen, falsch verstanden oder bewusst ignoriert werden. Sicherlich hat das auch mit der Verlässlichkeit der Gesprächspartner zu tun, und schult einen für die Zukunft, dennoch mache ich fast immer von mündlichen Absprachen eine schriftliche „Zusammenfassung“, die ich dann noch mal zurücksende. Hört sich jetzt wilder an als es soll, aber wenn die Show beispielsweise erst in einigen Monaten stattfindet nützen ein paar Stichpunkte ganz klar beiden Seiten, wenn auch nur als Erinnerungsstütze. Und im Zweifelsfall kann man wunderbar belegen wer was an welcher Stelle verbockt hat :)

    – bei den Inputs (und Outputs!) schreibe ich immer die absolute MINDESTanzahl an benötigten Wegen und das Optimum auf (habe da in meinen eigenen Ridern so eine „MUST“ Spalte angelegt. Meist trifft man sich aus Zeit- oder sonstigen Gründen natürlich irgendwo in der Mitte, allerdings macht es je nach Band/Bühne einfach keinen Sinn unter einer gewissen Input/Output Zahl aufzutreten. Gerade wenn die Band zum Beispiel aus vielen leisen (oder ohne PA komplett unhörbaren) Instrumenten besteht und womöglich viel (In-Ear)Monitoring benötigt wird.

    – genaue Anweisungen, welcher Song welche Effekte haben könnte gehören meiner Meinung nach auch auf die Setlist, wenn ich (als Tontechniker) für eine Band aber gewisse Effekte „unbedingt“ brauche, schreibe ich diese mit auf den Rider. (*Normalerweise* sind 1-2 Hallgeräte und 1 Delay absoluter Standard, aber das gleiche gilt ja für eine ausreichende Anzahl an Inputs :) )

    – die Namen der gewünschten Mikros schreibe ich inkl okayer Alternativen auch immer mit drauf (und markiere, welche Mikrofonie ich (an dem Tag) selber mitbringe).
    . Wenn ich genau überlege taugt das auch als eine Art m&m-und-Abklopf-Test. Wenn da bpsw. lediglich ein branchenetabliertes Kürzel bei Gesangs und Gitarrenmikros steht, wird das eine sortierte Technikfirma kaum schockieren oder überfordern, wenn man aber einen aufgeregten Rückruf erhält, was denn bitte das XY59 bei den Gitarren bedeuten soll, weiß man sofort, dass man jetzt mal ein paar genaue Fragen stellen könnte :)

    – ich mag es, wenn ich direkt vom Rider die Namen der Bandmitglieder lesen kann. Oft speicher ich mir die dann auch in meine vorbereitete Szene rein. Ich finde es schöner und persönlicher wenn ich Menschen mit ihrem Namen als mit ihrer Funktion anspreche. Andersrum kann ich Aussagen der Band auch besser dekodieren. Ich finde diese typischen Missverständnisse vorm oder beim Sound/Linecheck auch unnötig bzw vermeidbar und nervig

    „So Gitarre links jetzt bitte“ „Ich oder er?“ „Mein Links“ „Ok denkst Du dran dass der Paul auch bei zwei Songs singt?“ „Wer ist Paul?“ „Gitarre links. Also mein links jetzt“

    Kennte? ;D

    Mehr fällt mir gerade nicht ein, danke für den Podcast und ich freu mich auf weitere Episoden zum Thema Livemusik!

    Liebe Grüße
    Eike

© delamar.FM