Die perfekte Songstruktur #290

4. November 2014

Wie hieß das Gesetz noch gleich, nach dem alle Fragen in Überschriften oder Anreißertexten mit »Nein« beantwortet werden können? Egal, jedenfalls verhält es sich ebenso bei der Frage, die uns heute umtreibt: Gibt es eine perfekte Songstruktur? Nö, aber Wege, sich der (individuellen) Perfektion anzunähern. Zudem gibt es unzählige Arten der Perfektion…

Viel Spaß!

delamar Podcast #290 – Die perfekte Songstruktur

Die erste, bewusst naive Frage haben wir schon gestellt, doch um dir noch einen besseren Eindruck vom Inhalt dieser Podcast-Episode zu geben, fragen wir hier mal munter weiter. Wie findest Du die perfekte Struktur für deinen eigenen Song? Welchen Unterschied macht es, in welchen Genres und Arten von Musik man sich bewegt? Welche kulturellen und individuell gewachsenen Unterschiede in der Wahrnehmung einer Songstruktur gibt es?

Außerdem haben wir natürlich ein paar Tipps zum Ausprobieren für dich – gewissermaßen Wanderstiefel auf dem steinigen Pfad zur Perfektion. Das Zitat in den Notizen zur Sendung dieser Woche kam übrigens von olle Sokrates: »Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.«

Antworten

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6 Kommentare

bei “Die perfekte Songstruktur #290

  1. Stefan Küchelmann Nov 6, 2014

    Hi,

    postet doch mal bitte den Link des Videos, was im Podcast angesprochen wurde, also wo scheinbar mehrere Dancetracks übereinander gelegt wurden und das trotzdem noch nach nem Dancetrack klingt

    Grüsse
    Stefan

    • Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Nov 10, 2014

      Hallo!

      Zwei Videos kann cih dazu vorschlagen:
      Sowas wie die Grundidee kann man auf http://www.youtube.com/watch?v=NJGZEjLKJQQ hören („What happens when you play 4 Martin Garrix songs at once…“). Da wird nur ein Ausschnitt aus den vier Songs gleichzeitig gespelt, nämlich vom „build up“ bis zum „drop“ – und erstaunlicherweise klingt das gar nicht mal sooo durcheinander, wie man vielleicht vermuten könnte.
      Die Idee ist bei http://www.youtube.com/watch?v=7ra6_8WilqE auf die Spitze getrieben worden („Every Martin Garrix Song at Once“). Da werden die vier Songs jeweils komplett und gleichzeitig gespielt (so hab‘ ich das zumindest verstanden), und stellenwesie klingt das sogar sehr ordentlich und nach Absicht.

      Daher kommen die Vorwürfe, dass die SOngs alle nach ein und derselben Formel entstanden seien, also nicht originell seien.

      Nun ja…musikalische Formeln, an denen man sich orientiert, gab’s „schon immer“ [TM]…und auf der Tanzfläche im Club ist es wohl eher von Vorteil, wenn die Tracks sich ähnlen. So gesehen: Alles richtig gemacht! ;-)

  2. Slashgad Nov 6, 2014

    Hallo!
    Ich wollte noch meinen Senf zum Unterschied zwischen Songstruktur und Arrangement dazu geben:

    Ich würde sagen, Songstruktur ist ein Begriff, der sich auf den horizontalen Verlauf von Songteilen bezieht. Der interne Aufbau dieser Teile wird nicht genau betrachtet.

    Der Begriff Arrangement ist da weiter gefasst und geht darüber hinaus. Hier spielt zusätzlich auch der vertikale Aufbau eine Rolle: Spielt ein Instrument in einem Formteil oder nicht und welche Rolle übernimmt es dabei im ganzen “Werk“.

    Auch so grundsätzliche Fragen wie Tonart, Besetzung oder Stil betreffen das Arrangement, aber nicht die Songstruktur.

  3. Stefan Küchelmann Nov 6, 2014

    Dann mach ich mal weiter: Laut masen abou-dakn ist ein Refrain auch nicht dasselbe wie der Chorus: Der Refrain ist ein Kehrreim, der am ende der Strophe steht, masen abou-dakn bringt in seinem Buch das Beispiel von Herbert Grönemeyer: Was soll das? wo am Ende der Phrasen jeweils „Was soll das“ als Refrain steht. Im Chorus geht es dann: „Womit hab ich das verdient, dass der mich so blöde angrient“. Ich finde da kann man es gut dran erklären.

    Und den Link von dem Video (siehe oben) hätte ich wirklich gerne mal :)

    • Slashgad Nov 7, 2014

      Hallo Stefan!

      Ich glaube nicht, dass das viele so sehen wie Herr Abou-Dakn …

  4. Als ich mir irgendwann klar wurde, dass der Song „The Book of Heavy Metal“ von „Dream Evil“ dasselbe Riff bei Refrain und Strophe verwendet war ich ziemlich platt. Am Ende es Songs wird gesanglich sogar Refrain und Strophe gemischt. Fantasisch! Aber alles andere als Standard =>
    http://www.youtube.com/watch?v=o-pN8qAiZhQ

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