Der Einfluss der Hardware #294

2. Dezember 2014

Der delamar Podcast geht in die nächste Runde – heute mit dem Thema, welchen Einfluss die Hardware auf die Klangqualität der Musik hat. Welche Rolle spielt die Qualität des Equipments, das zum Musikmachen benutzt wird? Wir wägen je nach Produktkategorie ab und Du erfährst, an welchen Stellen es sich lohnt, mehr Geld in die Hand zu nehmen als an anderen.

Podcast #294 – Der Einfluss der Hardware

Welchen Einfluss hat Hardware auf die Klangqualität? Für wen lohnt es sich, viel Geld in die Hand zu nehmen? Vielleicht die wichtigste Erkenntnis schon mal vorab, damit hier nicht ganz so viele Fragezeichen stehen: Es kommt auf die Stelle an, wo Du die Hardware einsetzt. Konkretes dazu im Podcast selbst. ;)

Wir untersuchen heute die folgenden Produktgattungen: Mikrofon und Mikrofonvorverstärker, Synthesizer, Gitarrenverstärker, Drum Machine und Audio Interface.

Welche Erfahrungen hast Du mit diesen und anderen Arten von musikalischem Equipment gemacht? Wo kann man auch mal etwas preisgünstiger fahren und wo sollte man das tunlichst unterlassen?

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4 Kommentare

bei “Der Einfluss der Hardware #294

  1. Axel Christel Dez 2, 2014

    Ludwig Thoma Leute! Schaut euch wenigstens mal die Lausbubengeschichten mit Hansi Kraus an, das lohnt sich auf jeden Fall. Hardware des DVD-Players hat in dem Fall keinen Einfluss ;)

  2. Christoph Lege Dez 4, 2014

    Zu Beginn danke für die vielen Stunden informativer Unterhaltung! Ich möchte anmerken, dass ich es sehr schade finde dass ihr nie Soundbeispiele in den Podcasts einbaut. Es ist ein Podcast in dem es um Musik geht also wäre es doch super passend. Besonders in der Folge als über die unterschiedlichen Effektgeräte für Gitarren ging wäre es so toll gewesen wenn jeder der Gitarristen auch ein Beispiel seines Lieblingseffekts abgespielt hätte!

  3. nevian Dez 11, 2014

    Ich würd Euch gerne mal komplett widersprechen :) – zwar NICHT in Bezug auf Mic, Preamps, Interface, Speaker… also bzgl. Aufnahme- und reiner(!) Wiedergabekette zum Abhören.
    Aber in allem, was die Klangerzeugung angeht, bezweifle ich diese „Analog >>> Digital Ideologie“ aus Überzeugung und behaupte, dass kaum ein Produzent wirklich alle klangfördernden Tools & Methoden (aus)nutzt, die auf digitaler Ebene zur Verfügung stehen.

    Worauf ich hinaus will…
    …Wenn ich mein Leben lang immer z.B. Musik mit einem schönen analogen Nakamichi Dragon Tapedeck für 4.500 DM aufgenommen habe und das Teil dann nach 30 Jahren gegen ein Kombigerät aus hochwertigem CD-Rekorder plus durchschnittlichem Tapedeck eintausche, dann darf ich mich nicht wundern, dass darüber jetzt neue Aufnahmen – selbst mit bestem Tapematerial – vergleichsweise schrottig klingen!
    Wer würde sich denn da beschweren mit einer Erkenntnis, dass Aufnahmen mit einem neuen digitalen Gerät grundsätzlich weniger taugen oder schlechter klingen als mit einem alten analogen?

    Was ich damit sagen möchte: Vielleicht sollte ich mir dann doch endlich die KOMPLETTE Bedienungsanleitung durchlesen, und nicht nur die Seiten übers Tapedeck, anschließend auf die Suche nach einer Bezugsquelle für diese komischen neuen runden Dinger namens „Rohlinge“ gehen, von denen ich da gelesen hab, und vielleicht(!) schaffe ich es ja, eine Scheibe richtig positioniert in die CD-Schublade einzulegen und den Input bei der Aufnahme – entgegen meinen Gewohnheiten – mal NICHT „hot“ zu fahren…

    Wenn die Producer heute – Stand 2014, bald 2015 – mit DER zur Verfügung stehenden Rechenpower und DEN inzwischen exisitierenden und – im Vergleich zum Analog-Zeitalter – wirklich ABGEFAHRENEN Tools immer noch meinen, EQ und Kompressor sind neben Delay, Chorus und Reverb die EINZIGEN Werkzeuge, die mich zum geheiligten Sound bringen, dann sollten jene vielleicht mal anfangen, Rohlinge zu suchen… ;)

  4. Circuit Circus Dez 23, 2014

    Also ich bin von dieser Sendung ein bisschen enttäuscht. Aber ich möchte auch gleich einräumen, dass ich möglicherweise verpasst hab, ob ihr noch vorhabt, eine Episode über speziell analog (und elektromechanisch) vs digital zu machen. Es wurde zwar etwas zum Einfluss der Wandler und den Preamps gesagt, allerdings wurden ein paar Sachen außer Acht gelassen, die zum Verständnis der „vermeintlichen“ Unterschiede, wie das immer bezeichnet wird, auch wichtig wären. 1. Warum klingt ein Rhodes/Wurli Sample Patch nicht ganz so, wie ein echter? Das hat weniger damit zu tun, dass diese Libraries heute irgendwie besonders jiggy für eine bestimmte Art für Kommerz-Zauber-Stil gemacht wären, wie man das hin und wieder hört oder ließt, sondern: Diese Samples werden deshalb von rauem Rauschen/Brutzeln „gesäubert“, damit eine so sauber wie mögliche Polyphonie-Fähigkeit gegeben ist (weil Rauschen sich auch aufaddieren kann). Und das mit der CPU-Last für analog-nahe Berechnungen wurde ja schon von euch gesagt. 2. Warum klingt ein digitaler Synthie anders, als ein analoger? Man hat schlicht manche Optionen gar nicht, die ein Variabler Oszillatior hat, bzw. können sie digital nicht genau genug umgesetzt werden: Z. B. die weich übergehende Änderung von Triangel zu Saw zu Square und Pulse mod, wie ich sie an meinem Moog hab, das geht eben so nicht digital. Mit Wavetable lässt sich das nur ganz grob gerastert umsetzen. Andererseits hat ein digitaler Synthie eben schon Vorzüge in der Polyphonie und der Effektvielfalt. Man muss wissen, was man will, und wofür man es einsetzt. Wenn Instrumente nur im Background vorkommen, sind Qualitätseinbußen nebenbei auch viel weniger dramatisch. Aber zu diesem Thema wurde schon so oft diskutiert, dass man es gar nicht weiter vertiefen sollte. Es ist wie der Versuch, Gläubige vom Glauben abzubringen.

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