Die 7 Todsünden schlechter Musikvideos #155

7. Februar 2012

Erfahre in der heutigen Folge unsere Tipps & Tricks zum Erstellen von Musikvideos für deine Band, deine Musik oder dein Projekt. Es geht um Formate, Codecs, Skripte, Drehbücher und vieles mehr. Dazu kommen noch ein Song der Woche sowie die delamar Hörerfragen zum Thema Studiomonitore kaufen.

Eine spannende Sendung, hör doch einfach rein!

Musikvideos machen – delamar Podcast #155

Fast könnte man meinen, das Thema „Musikvideo“ sei etwas off-topic geraten im Rahmen des delamar Podcasts, der sich ja bekanntlicherweise an Musiker und Musikbegeisterte richtet. Doch seitdem im August 1981 der erste Musiksender on-air ging, wurde das Musikvideos zu einem wichtigen Teil der eigenen Bandpromotion und des Musikmarketing. Insofern sind wir dann doch näher am Thema geblieben als uns selbst vielleicht vorher klar war.

In der heutigen Folge unterhalten wir uns also über die Wahl des richtigen Formats, verraten was ein Codec ist und welcher aktuell zu empfehlen sein dürfte und klären den Unterschied zwischen HD, HD ready und Full HD. Erfahre mehr über YouTube als Vermarktungsplattform, Breitbild vs. 4:3 Aspect Ratio und warum es nicht reicht, Musiker beim Spielen zu filmen.

 

Song der Woche

Unser Hörer Holger schickt uns einen Song seiner Band „Spagat“. Der Song trägt den Titel „Wasted“ und weitere Informationen findest Du auf der Webseite spagat-music.de

 

delamar Hörerfragen

In den delamar Hörerfragen geht es heute um das Thema Studiomonitore kaufen. Erfahre, welche Lautsprecher wir derzeit zum Kauf empfehlen und warum.

Und jetzt wünsche ich dir beste Unterhaltung beim Hören der aktuellen Folge des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte.

Antworten

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14 Kommentare

bei “Die 7 Todsünden schlechter Musikvideos #155

  1. Hallo,
    dies war mal wieder ein sehr informativer Podcast!
    Zwei Podcast’s die einander aufbauen! Cool…
    Stolz dies miterleben zu dürfen.
    thx

    Frage: Besitzt Ihr Werbebanner für die priv. Website?

    Frank
    alias Uncommerce

  2. Zum Thema Eigenproduktion:
    Man kann mit etwas Ehrgeiz und Eigeninitiative einiges hinbekommen. Folgendes Video wurde z.B. für den Portal 2 Videocontest gemacht und hat die Auszeichnung für „Best use of green screen“ bekommen.
    http://www.youtube.com/watch?v=XKbQdU-rt94
    Es war zudem das erste Video überhaupt, dass mein bruder gemacht hat. Zum Einsatz kamen dabei eine kleine Digitalcamera von Sanyo und ein großes Stofftuch, dass diese spezielle grüne Farbe hat. Das Tuch wurde im Wonzimmer nur mit einer Leine zwischen zwei Schränken gespannt und dabei nur mit TTageslicht ausgeleuchtet. Die Personen wurden natürlich einzeln aufgenommen. Anschließend wurde dann das ganze mit Adobe Aftereffects nachbearbeitet. Das Mühsamste dabei war, sich in After Effects einzuarbeiten und kosten tut die Software natürlich auch was. Sicher. Man hätte bestimmt einiges noch besser machen können, aber es zeigt, was man sich innerhalb kurzer Zeit, alles selber beibringen kann.

  3. Alexander Becker Feb 8, 2012

    Sehr cool, ich war jetzt nun schon zwei mal bei der Sendung dabei!

    Ich höre mir zur Zeit komplett alle Podcast`s an, die je von euch aufgenommen wurden! Ich konnte bisher eine sehr interessante erkenntnis machen, aber dazu mehr wenn ich fertig bin ;)

    Ansonsten kann ich ich euch nicht zu oft loben! Vielen Dank dass IHR das alles hier für Leute da draußen macht!!!

    Delamaris ihr seid Spitze!

  4. Thema Öffentliches Gelände:

    Bahnhöfe sind kein öffentliches Gelände, sie gehören der DB, von daher darf man dort nicht ohne Drehgenehmigung drehen. Baustellen (auch verlassene) sind ebenfalls Privatbesitz.
    Ne Drehgenehmigung ist trotzdem immer gut, die bekommt man beim Ordnungsamt und kostet nichts und man kriegt die relativ schnell online.
    Je nach dem, welche Szenen man drehen will (also ne Kampfszene z.B.) dann sollte man auch der Polizei bescheid geben über den Drehtag, Drehort etc. damit man keinen Polizeieinsatz verursacht.

  5. Marcus Wiswedel Feb 8, 2012

    Vielen Dank für den tollen Podcast, der einen Seitenblick in die Filmszene geworfen hat. Ich habe mich anschließend noch mal mit dem Thema SD oder HD auseinandergesetzt und muss dem Moritz zustimmen. Die Rohaufnahmen von meinem SD-Camcorder mögen zwar noch ganz gut aussehen, wenn ich diese aber zusammenschneide und bei Youtube hochlade, dann entspricht die Qualität nicht mehr dem heutigen Standard.

    Gute HD-Camcorder gibt es bereits ab 200 Euro, wie beispielsweise den Panasonic HDC-SD40, es macht also keinen Sinn mit SD zu arbeiten und sich hinterher zu ärgern, dass die Qualität nur befriedigend ist. Wer dennoch mit SD arbeiten möchte, kann sich gerne bei mir melden, ich habe eine Canon FS 200 zu vergeben.

  6. Derk Naujokat Feb 10, 2012

    Toller Podcast. Das Thema Videoschnitt wurde nur sehr kurz gesteift. Seit einiger Zeit gibt es Lightworks auf lightworksbeta.com für umsonst. Mit Lightworks wurden schon einige große Blockbuster geschnitten und es gibt auch einige gute Videotutorials dafür.
    Noch eine Idee: Wenn ihr einen Kameramann sucht oder einer der euch den Schnitt macht. Sucht doch einfach nach einen engagierten Hobbyfilmer. (Über Facebook/Homepage/lokaler Filmclub/etc.) Ich bin selber einer und habe schon mal an einen solchen Projekt mitgemacht und es ist ein Gewinn für beide Seiten und hat mir sehr viel Spaß gemacht.

  7. ArcticA Feb 14, 2012

    Also Carlos Zahlenangaben sind in dieser Folge recht fehlerhaft.

    Full HD = 1080p
    HD = 720p (BD Mindestanforderung u nicht auch über 1000p)

    U die A7x haben nur 6,5 Zoll? Warum heißen sie dann A SIEBEN x? Sofern da nicht nachgemessen u die offiziellen Angaben wiederlegt wurden, kann da was nich stimmen.

    • Carlos Feb 14, 2012

      Hallo Arctica, danke für dein Feedback. Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich Full HD mit 1920×1080 angegeben – oder eben 1080p. HD ist aber in der Tat wie Du sagst 1280×720 oder auch 720p.
      Was den Woofer der A7x angeht: Der ist 6,88 Zoll groß oder aufgerundet 7″ :)

  8. Ben Blutzukker Feb 16, 2012

    Hallo delamar.

    Habe mir gerade den Pod angehört und möchte etwas „Werbung in eigener Sache“ machen.
    Unser letztes Video. Eine witzige Idee. Kein Investition:
    blutzukker – ¥€$ http://www.youtube.com/watch?v=JZyztttNSXg

    lg,
    Ben

  9. Hallo Delamari’s,
    habe gerade ein Video zu eigener Musik fertig gestellt, was meines Erachtens bestens zu diesem Podcast passt.
    Es entstand aus einem gewissen Impuls heraus aber es zeigt einmal mehr wir man 09.30 min füllen kann.
    http://www.youtube.com/watch?v=rj83fzOxxFI
    Ich hoffe ich habe dabei an alles gedacht?
    Intertainment, Intro, Licht, Spannungsbogen, Lautstärke, Musik, Abspann, Erlaubnise, Danksagung, Copyright, Directed by, keinerlei Gemarechte, Links und und und ;-)

    lg frank

  10. Bokoroko Mrz 5, 2012

    Wenn man auf öffentlichem Strassen auch fremde Menschen Filmen will/muss, darf man halt nur niemanden hervorheben. Also keine Großaufnahmen von einzel Personen. Aber Gruppen über 7 Personen kann man Filmen ohne Einverständniss. Einzelpersonen kann man zum Beispiel drin lassen wenn sie nur Beiwerk sind wie z.b. ich will den Reichstag Filmen und da stehen ein Paar Leute vor, da brauch mir keine Sorgen machen. Menschen die mir durchs Bild laufen und offensichtlich bemerken das sie gefilmt werden und nicht ausdrücklich sagen das sie nicht gefilmt werden wollen kann ich auch drin lassen. Das nennt man konkludentes handeln, also eine Stillschweigendes einvertändniss.

  11. Bokoroko Mrz 5, 2012

    Und einen Fehler gibt es bei den Pixelseitenverhältnisse und zwar redest du von 1440*1050 diese auflösung gibt es so nicht. Es gibt nur 1440*1080p bzw. I. Fürs internet würd ich übrigens immer P(progressive=Vollbild) empfehlen(da computer Monitor kein halbbilder haben), will man aber was fürs Fernsehen machen benutzt man I(Interlaced=halbbilder) benutzt man Interlaced fürs Internet kann es zur Kammbildung(geriffelte kanten an den Konturen besonders bei schnellen bewegungen) führen.

    Ansonsten wie immer ein super Pod, in sachen Musikproduktion schon viel dazu gelernt.

    Wünsch euch einen schönen Tag

  12. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Mrz 19, 2012

    Hallo!

    Was die rechtliche Seite des Filmens in der Öffentlichkeit angeht, hab‘ ich die folgende Seite gefunden, die mir ganz interessant erscheint: http://www.rundumpresse.de/catalog/infopage.php/content/bild/mid/ – nein, ich hab‘ mit der Seite nix zu tun. :-)
    Dort steht eine Übersicht häufiger Rechtsfragen zur Herstellung von Bildaufnahmen.

    Wikipedia geht natürlich auch immer: http://de.wikipedia.org/wiki/Recht_am_eigenen_Bild

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