Spotlight Max Martin #252

4. Februar 2014

Der Songwriter und Produzent Max Martin ist sicherlich eine der unbekannten Größen der letzten 20 Jahre im Musikbusiness. In der heutigen Folge des delamar Podcasts für Musiker wollen wir uns mal die Verteilung der Aufgaben auf der schaffenden Seite ansehen und über Komponist, Interpret und die Personalunion der beiden sprechen. Dazu gibt es eine nette Diskussion mit vielen Anregungen über Sinn und Unsinn von von fremden Songmaterial auf dem eigenen Album sowie über die Rolle von Musikverlagen in dieser Hinsicht.

Ich wünsche dir beste Unterhaltung mit dieser Folge!

Max Martin im Spotlight #252

Es ist schon sehr spannend auf die Vita eines Max Martin zu schauen. Mit der eigenen Musik wenig erfolgreich startet er durch, als er zu der Produktion des Hit Albums der Band „Ace of Base“ in den neunziger Jahren beiträgt. Seither sind wirklich viele bekannte Künstler und noch viel mehr echte Hits hinzugekommen, die im Radio hoch und runter gespielt wurden, gerade jetzt gespielt werden oder auch schon wieder erneut aus dem Archiv ausgegraben und neu aufgelegt werden. Der Mann hat eine schier unendliche Credit List – kein Wunder also, dass sein Konto ebenso prall gefüllt ist.

Vielleicht werfen wir mal noch einige Namen ein, für die Max Martin Songs und Hits produziert bzw. geschrieben hat: Katy Perry, Britney Spears, Backstreet Boys, Kelly Clarkson, N’Sync, Taylor Swift, Celine Dion, Christina Aguilera,Pink, Avril Lavigne, Usher, Ke$ha, Bon Jovi, Bryan Adams oder Maroon 5.

Mehr Hintergründe erfährst Du in dieser Sendung, viel Spaß beim Hören!

Antworten

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3 Kommentare

bei “Spotlight Max Martin #252

  1. polyaural Feb 6, 2014

    Gemeinheit. Nur weil ich früher schon mal den Delamar-Podcast auf iTunes bewertet habe, darf ich keine weitere Bewertung schreiben. Dabei habe ich mir einen netten Text ausgedacht: „Wenn es tatsächlich einen besseren Podcast über die Musikproduktion gibt als Delamar, dann hat er sich aber richtig gut versteckt. Glaube ich aber nicht … “ *****

    Ist doch so. Echt jetzt …

    Ach ja, noch was zum Bandnamen: Der „richtige“ Bandname ist in so fern wichtig, als das er im Web gefunden werden muss! Am besten der Name ist als Domäne noch frei. Idealerweise hat er keine Umlaute, ist nicht zu lang, und er muss international „funktionieren“.

    Als ich den Namen zu meinem Musikprojekt suchte habe ich diese Punkte für wichtig erachtet, und entsprechend lange gesucht. Man kann über meinen Namen sagen was man will. Manche sagen, er ist zu „verkopft“. Aber er ist an keine Sprache gebunden, war als Domäne frei, und wer ihn in Google eingibt bekommt auf der ersten Ergebnisseite nur einen einzigen Treffer der NICHT! zu mir führt. Von den 12 Ergebnissen bei Google zeigen 11 auf etwas von mir. Ich finde das ganz ok.

    Ich kannte mal ein Musikprojekt das sich „Blue Moon“ nannte. Ich habe nach den Jungs im Web gesucht, und sie nur gefunden, weil ich genau wusste wie ich sie finden konnten. Sie waren auf der 17. (siebzehnten!) Ergebnisseite! Mal im ernst, wer klickt am Fuß der Suchseite öfters als 4 oder 5 Mal auf „weitere Ergebnisse…“?

    Also ganz unwichtig ist der Bandname auch wieder nicht …

  2. Roland Feb 11, 2014

    Um in der Lage zu sein mehrere Nr.1 Hits zu schreiben und diese dann auch noch als Sänger rampensaumäßig dem Publikum zu präsentieren erfordert es schon ein hohes Maß an Multitalent. Ich denke mal dass mindestens 80% der Sängerinnen und Sänger in den Charts reine Interpreten sind. Demnach müsste der Marktanteil für „GUTE“ Songwriter eigentlich recht hoch sein. Wenn ein Star oder Sternchen behauptet, dass ihm o. ihr die Idee zu dem Song als kosmische Eingebung während des morgendlichen Mittelstrahls gekommen ist, dann ist das wohl meist pures Marketing.

    Eine Frage an Maria.
    Du sagtest ihr hättet 10 Songs vom Verlag bekommen, die eurem Stil entsprachen. Waren die Songs den schon fertig produziert? Also mit Drums, Bass, Gitarre, etc.? Ich habe gehört, dass Verlage lieber Songs nehmen, bei denen der Gesang einfach nur mit Piano o. Gitarre begleitet wird. Der „Käufer“ produziert den Song dann sowieso in seinem eigenen Stil.
    Die Frage ist, ob das Max Martin auch so macht. Dann würde natürlich eine Band wie Bon Jovi mit der gleichen Komposition einen ganz anderen Song produzieren als der Produzent von Katy Perry.

    Dieter Bohlen schreibt seine Songs übrigens auch selbst. Wenn ihr wisst was ich meine…

© delamar.FM