Abzocke im Musikbusiness #165

17. April 2012

Heute wird es heiß, denn es geht um das Thema Abzocke im Musikbusiness. Auf die Anregung eines Hörers hin, besprechen wir einige dubiose Angebote von Labels und geben dir Kriterien an die Hand, mit denen Du selbst entscheiden kannst, wie seriös ein Angebot tatsächlich ist. In den delamar Hörerfragen geht es dann um das Entpacken von RAR auf dem Mac und ansonsten erwarten dich auch so noch eine Menge Spaß und beste Unterhaltung.

Wann ist es Abzocke im Musikbusiness?! – delamar Podcast #165

Das Thema ist uns vorgeschlagen worden von einem unserer Hörer, der gerne unsere Meinung dazu hören wollte. Nun, es kursieren eine Menge Gerüchte dort draußen über angebliche Labels, die versuchen, junge Songwriter und Produzenten über den Tisch zu ziehen. Und dann gibt es dort auch noch Maschen, am Ende soll gar der umworbene Musiker für die Auslagen aufkommen.

Ob und wie es sich dabei um eine Abzocke handeln könnte, wird heftig in der heutigen Show diskutiert. Zwar gehen wir ganz tief ins Detail, benennen jedoch keine konkreten Angebote. Vielmehr kannst Du in den folgenden 60 Minuten erfahren, an welchen Merkmalen zu bemerken ist, wenn dein Gegenüber nur seinen eigenen Vorteil sieht.

Uns interessiert natürlich auch brennend, welche Erfahrungen Du selbst in diesem Bereich gemacht hast und ob Du auch schon solchen Angeboten begegnet bist. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare und lass auch die anderen delamari an deinem Wissen dadurch Teil haben.

Ich wünsche dir jetzt viel Spaß beim Hören der 165. Sendung des delamar Podcasts!

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14 Kommentare

bei “Abzocke im Musikbusiness #165

  1. thehasko Apr 19, 2012

    Leute,

    einen super Podcast macht ihr da, wie schon früher bemerkt. Hin und wieder läuft’s aber auch mal nicht so gut, ist ja normal. Z. B. dieser Cast. Ganz ehrlich: Mich hat’s dieses Mal genervt.

    Maria war definitiv die Stimme der Vernunft! Abzocke ist doch keine juristische Kategorie. Anstatt Halbwissen über Jura („Wer das Kleingedruckte nicht liest, ist doch selber schuld“) oder Finanzwesen („Labels sind Kreditgeber“) zu verbreiten, wäre es interessanter gewesen, Kriterien zu formulieren, an denen man Abzocke erkennen & vermeiden kann.

    Z. B.: Wenn 50 Radio-„sender“ angeschrieben werden, ist die Liste definiert? Sind das ggf. Sender im deutschsprachigen Raum? Handelt es sich tatsächlich um Rundfunk oder fallen auch Internetradios darunter? Sind die Hörerzahlen bekannt? Passt das Genre? Wenn nämlich der Wrestling-Sender ruppeldizupp.fm von einem pickeligen Solipsisten in Neuseeland betrieben wird und geschätzt 0,2 Hörer hat, nützt das dem Musiker recht wenig. 50 Sender von dieser Qualität mit einem Standardtext angemailt, womöglich ohne einen Ansprechpartner dort zu kennen, ist sicher keine 200 Euro wert – schon gar nicht 1000. Dito wenn die Mail an info@ffh.de geht.

    Und sowas einem Musiker oder einer Band ohne Erfahrung anzudrehen mit wer weiss was für *mündlichen* Versprechungen — das *ist* Abzocke, auch wenn es legal ist.

    (Ich kenne ruppeldizupp.fm übrigens nicht — vielleicht ist das ein super Sender.)

    ‚tschuldigt, dass ich heute ein bisschen meckern musste. Am Ende bin ich selber schuld: Ich hätte ja auch live dabeisein können und im Chat direkt meinen Senf beitragen können. :)

  2. Carlos sagt: "Sekunde!" Apr 19, 2012

    Erstmal sorry Carlos für den Namen, der Scherz mußte mal sein ;-)

    Ich hatte noch nie so einen Vertrag aber was ich ja daran schwer nachvollziehbar finde – wie beweist mir dieser Manager das er tatsächlich diese Kontakte hat? Es kann ja jeder herkommen und sagen „Ich habe Kontakt zu vielen namhaften Radiostationen – Geld her und ich werde deine Musik dorthin schicken“
    Wer beweist mir das er das tatsächlich macht? Da ist ja – wenn es Jemand wirklich darauf abgesehn hat – Tor und Tür für jegliche Abzocke offen. Selbst eine von ihm selber geschriebene Liste kann ja nur ein „Fake“ sein. Natürlich kann man jetzt auch das Gegenargument verwenden und sagen jeder ist selbst schuld der so naiv ist, das sollte aber niemals Abzocke entschuldigen und bagatellisieren.
    Carlos hätte Recht wenn dieser Manager einen guten Nachweis erbringen kann (für 200 Euro und mehr kann man dann eigentlich auch Bestätigungen von Seiten des jeweiligen Senders erwarten, evtl. auch mit Datum und Uhrzeit wann dieser Song gespielt werden wird) ansonten geb ich hier eindeutig Maria Recht. Ohne eindeutigen Nachweis – und eine Liste mit Radiosendern wäre das sicher nicht, das könnte jeder von uns in kürzester Zeit aufsetzen – kann das stimmen oder auch nicht.
    Und ich denke das ist der wichtigste Punkt an der Sache, bekommt man einen seriösen Nachweis dafür (und wie thahasko schon schrieb auch eine zielpublikumsgesteuerte Auswahl an Sendern) oder sagt Manager xy einfach nur das er das an 50 Sender verschickt und evtl. in Wahrheit keine einzige Mail seinen Postausgang verläßt.

    • Stadler Apr 20, 2012

      Ob es sich um ein seriöses Angebot handelt, kann man nur im Einzelfall und nach Prüfung der Faktenlage entscheiden. Wo das praktische Problem bezüglich der Liste der Radiosender sein soll, kann ich gar nicht verstehen: Der Anbieter kann mir die 50 Sender benennen. Der Nutzen für mich besteht ja nicht darin, dass jemand eine Liste von 50 Sendern hat, denen er eine E-Mail mit meinen Songs senden kann. Der Nutzen besteht darin, dass der Absender beim Radiosender bekannt ist, dass seine E-Mails und Bemusterungen als relevant erachtet, gelesen und ggf. im Programm berücksichtigt werden. Dies setzt eine ganze Menge an Vorarbeit voraus, die ich selber nicht leisten kann/möchte und die daher eine angemessene Bezahlung verdient. Wer in anderen Branchen unterwegs ist, weiss, dass 200 bis 1.000 Euro für eine solche Dienstleistung Peanuts sind.

      Einen Nachweis darüber, dass es sich um ein seriöses Angebot handelt, erbringt der Anbieter, indem er mir Kunden und Ansprechpartner als Referenzen benennt, mit denen er erfolgreich zusammen gearbeitet hat. Alleine die Frage nach solchen Referenzen trennt i. d. R. bereits die Spreu vom Weizen: Unseriöse Anbieter werden Referenznennungen ablehnen. Wird dein Ansprechpartner beim Sender genannt, kann ein Anruf hilfreich sein: Selbst wenn der Ansprechpartner nicht zu sprechen ist, bekommst du eine Information darüber, ob er überhaupt (noch) beim Sender beschäftigt ist.

      Aber: Bevor man überhaupt diesen Aufwand betreibt, muss man sich die Frage nach dem Ziel der Maßnahme stellen: Ich wüsste nicht, was es mir bringen sollte, wenn ich einmal bei einem Radiosender gespielt werde? Und ich wurde schon bei einem Sender gespielt ;-)

      Vielmehr muss doch das Ganze drumherum stimmen – Einzelmaßnahmen versenken nur Geld. Das ist auch der Grund, weshalb ich davon überzeugt bin, dass der Großteil eigener Bemühungen in Richtung Plattenfirmen und Radiosender bei den Delamaris überhaupt nichts bringen werden.

      Vielmehr – und das wurde bei Delamar insbesondere von Carlo schon oft thematisiert – muss zunächst die musikalische Performance im Vordergrund stehen. Ken Scott hat das übrigens im aktuellen AudioNowcast sehr schön am Beispiel der Beatles demonstriert. Es gab wohl einen Wettbewerb, bei dem es für Bands möglich sein sollte, in den Abbey Road Studios unter den gleichen Bedingungen wie bei den Beatles damals zu produzieren. Am Anfang gab es Interesse, bis nach und nach die Bands ausgeschieden sind, weil sie das alleine schon spieltechnisch und im Zusammenspiel als Band gar nicht hinbekommen haben. Auch die Kaiser Chiefs sollen das als echte Herausforderung empfunden haben ;-)

      Lange Rede kurzer Sinn: Bevor man sich überhaupt mit Labels und Radiosender beschäftigt, sollte man sich auf das eigene Handwerk, ein interessantes Bandkonzept und erfolgreiche Live Auftritte konzentrieren. Wenn man das beherrscht, zudem das Durchhaltevermögen hat, eine Fan Basis aufzubauen und darüber hinaus sein Repertoire aus dem Effeff beherrscht, kann man immer noch Entscheidungsträger einladen und diese mit Leistung überzeugen und liefern.

      Den einfachen Weg gehen nur Kidz, die mehr über Fruity Loops als über ihr Instrument wissen und glauben, dass eine Maus die Spieltechnik und Loops die Noten- und Harmonielehre ersetzen können. Das Schlimmste daran aber ist: Diese Leute verstopfen nicht nur das Internet oder quälen uns mit ihrem Song der Woche, sondern sie tun dies auch noch mit den relevanten Personen im Musik Business, die echt Besseres verdient haben. Insofern wäre es nicht schlecht, vor Inanspruchnahme von Dienstleistungen zur Vermarktung der eigenen Ergüsse, zunächst einmal überhaupt musikalisch etwas von Bedeutung zu erschaffen, um sich und anderen die Enttäuschung zu ersparen.

  3. Stadler Apr 20, 2012

    Aus meiner Sicht hat der Podcast #165 die eigentliche Problematik verdeutlicht: Wenn man ein emotionales Thema mit Emotion diskutiert, bleibt es beim Schwarz-Weiß-Denken. Positiv daran ist, dass am Ende sogar Alle– aus der jeweiligen Perspektive betrachtet – Recht haben. Ich möchte an dieser Stelle dennoch einige bisher unberücksichtigte Grauschattierungen hinzufügen und mit einer Praxiserfahrung enden.

    Eine Grauschattierung sehe ich zunächst darin, dass es einen Unterschied zwischen dem Zurückhalten einer Information und der (vorsätzlichen) Lüge gibt. Wir alle wissen: Die Grenzen sind fließend. Um beim Podcast zu bleiben: Das Nichtangeben der Empfänger bei den Radiostationen wäre die Zurückhaltung der Information, dass Nichtversenden der Bemusterungsunterlagen die vorsätzliche Lüge (da die Leistung versprochen wird). Über die vorsätzliche Lüge brauchen wir gar nicht zu diskutieren: Der Sachverhalt ist gemäß unserer gesellschaftlich definierten Normen klar, denn Betrug ist nicht erwünscht und wird daher sanktioniert.

    Deutlich schwieriger ist die Beurteilung von sowie der Umgang mit zurückgehaltenen Informationen. Weil das so ist, haben die Wirtschaftswissenschaftler Akerlof, Stieglitz und Spence im Jahr 2001 den Wirtschaftsnobelpreis für Ihre Arbeiten zur sog. Informationsasymmetrie erhalten. Die Kenntnis der grundlegenden Aussagen ist für die Beurteilung von Sachverhalten wie z. B. dem im Podcast gewählten Beispiel von außerordentlicher Bedeutung, zumal Informationsasymmetrien nicht nur im Musikbusiness auftreten, sondern in allen Bereichen menschlichen Handelns. Ich verzichte auf Ausführungen dazu, da das Internet unter den Stichworten „Informationsasymmetrie, Principal-Agent-Theorie, Moral Hazard, Market for lemons“ ausreichend Informationen zur Verfügung stellt.

    Informationsasymmetrie bedeutet immer, dass der informierte einen Vorteil gegenüber einem weniger informierten Marktpartner besitzt und diesen Vorteil zu seinen Gunsten nutzen kann. Dabei kommt es regelmäßig zu einer Übervorteilung und damit zu ungewünschten Effekten. Für die Praxis schlage ich vor, vor der Prüfung der eigentlichen Informationen zunächst folgende Aspekte bei der Beurteilung eines Sachverhalts zu berücksichtigen:

    1. Motivation: Menschen streben i. d. R. nach Anerkennung und Erfolg. Künstler und Musiker sind hiervon ganz besonders betroffen, wenn eine professionelle Karriere angestrebt wird, da Anerkennung und Erfolg die wirtschaftliche Grundlage für die eigene Existenz bedeutet. Das Streben nach Anerkennung und Erfolg hat zur Folge, dass schwache Charaktere empfänglich für ungefiltertes Feedback von Außen sind, auch wenn es seiner Grundlage entbehrt. Dies gilt umso mehr, wenn bereits jahrelang der gewünscht Erfolg ausbleibt und die Alternativen geringer zu werden scheinen. Aber auch im Erfolgsfall finden sich gerade unter Künstlern zahlreiche schwache Charaktere, die ihr mangelndes Selbstwertgefühlt durch „jubelnde Massen“ ausgleichen lassen wollen. Die Rock- und Pop-Geschichte ist gefüllt mit diesen Charakteren, die im Erfolgsfall die Bodenhaftung verlieren und nach Drogen- und Alkoholexzessen – meist zu früh – ihr kreatives Schaffen beenden.

    2. Knappheit: Erfolg und Anerkennung in dem von zahlreichen Musikern erwünschten Maße ist ein knappes Gut, da der Markt mit seiner Nachfrageseite nicht in dem Maße gewachsen ist, wie das Angebot. Es gibt heute mehr talentierte Musiker als je zuvor. Zudem waren das Angebot an und der Zugang zu U-Musik nie so groß, wie heute. Damit einher geht eine Veränderung der Bedeutung und der Wertschätzung von Musik. Insofern bezieht sich die Knappheit nicht auf talentierte Musiker oder das Angebot, sondern auf den Zugang zu den Entscheidungsträgern im Musikbusiness, also den sog. Gatekeepern, die darüber entscheiden, was als Produkt verkauft werden kann und was nicht.

    3. Preise: Knappheit hat stets zur Folge, dass Preise steigen. Wer die Musikmesse in Frankfurt besucht und ein Hotelzimmer buchen möchte, muss aufgrund der großen Nachfrage i. d. R. den zwei- bis dreifachen Preis für die Übernachtung zahlen. Wenn also, wie im Podcast, von 200 bis 1.000 Euro die Rede ist, dann ist schon deshalb Vorsicht geboten, weil der Preis als Indikator in diesem konkreten Fall bereits darauf hindeutet, dass die Maßnahme keine sein wird, die den Weg zum gewünschten Erfolg ebnen wird.

    Die Herausforderung bei dem Umgang mit der Informationsasymmetrie besteht somit darin, die o. g. Aspekte stets als Filter im Hinterkopf zu haben und – statt leichtfertig auf ein Angebot einzugehen – zunächst die Informationslage genau zu prüfen. Die Recherche- und Informationsmöglichkeiten sind heute besser als je zuvor. Wer auf das Einholen von Informationen vor dem Vertragsabschluss verzichtet, ist – da stimme ich Charlos zu – selber schuld.

    Nun zu meiner Praxiserfahrung: Mein Bandkollege und ich waren der Meinung, dass unsere Musik für die Menschheit von Relevanz sei. Wir sind auf eine Anzeige in dem Fachmagazin Keyboards gestoßen, in der ein sog. Musikproduzent mit seinen hilfreichen Kontakten warb. Wir haben einen Termin vereinbart und ein Gespräch geführt. Wir wurden mit Lob für unsere tollen 8-Spur-Aufnahmen, die sich wie eine professionelle Produktion anhörte, überhäuft. Am Ende wurde uns offeriert, 1.000 Mark (damalige Währung ;-) zu investieren. Wir hätten dafür nicht nur 30 CD’s mit unseren 4 Songs, sondern auch einen Sendeplatz für einen Song bei ARD oder ZDF kurz vor dem Sendeschluss erhalten.

    Ich bin nach meinen o. g. Kriterien vorgegangen: Anerkennung haben wir erhalten – allerdings lediglich von dem Produzenten, der dafür Geld haben wollte. Die Anerkennung von unserer Zielgruppe wäre uns bei dem Angebot verwehrt geblieben. Mit der Knappheit war es nicht so gut bestellt, da der Musikproduzent für uns ohne größere Hürden erreichbar war. Die einzige Anstrengung bestand darin, ein Promopaket zu versenden und ein Telefonat zu führen. Der Preis hingegen war heiß: Damals nach dem Tonstudiobesuch für uns gerade noch machbar und doch viel zu gering, gemessen an unserem Ziel. Das konnten wir damals aber nicht wissen.

    Wirklich schwierig – und deshalb ist der Vorwurf „Selber schuld!“ in der Praxis sehr leichtfertig dahingesagt: Entscheidungen dieser Art werden im Bandkontext selten von einer Person alleine getroffen: Insofern hatte ich große Schwierigkeiten, meinen Bandkollegen davon zu überzeugen, auf die Dienste des Produzenten zu verzichten. Diskussionen wie diese führen in der Praxis zu großen Spannungen und i. d. R. zur Infragestellung gemeinsamer Ziele. In der Retrospektive ist dies positiv – in der jeweiligen Situation hingegen nicht.

    Und noch etwas zum Thema Seriosität von Beteiligungen an den Produktionskosten: Auf dieser Basis wurde der 50:50-Deal zwischen Daniel Miller und Depeche Mode – zum Beginn deren Karriere – per Handschlag geschlossen. Auch wenn es zwischenzeitlich einen Vertrag gibt: Am Deal selbst hat sich nichts geändert. Es ist wie immer im Leben: Es gibt seriöse und unseriöse Menschen. I. d. R. zieht sich ein bestimmter Menschenschlag gegenseitig an, denn: Wer kein verlässliches Wertegerüst mit sich trägt, wird auch kaum jenes seines Gegenübers auf Übereinstimmung prüfen können. Ein konformes Werteverständnis ist jedoch die Grundlage für Vertrauen und Vertrauen schlussendlich nach wie vor die Grundlage für gute Geschäfte.

    • Matthias Apr 20, 2012

      Super Kommentar…..

    • Chris Mai 19, 2012

      Herzlichen Dank für diesen hervorragenden Kommentar. Im Podcast fand Maria mit ihrer Praxiserfahrung erfreulich deutliche Worte. Du, lieber Stadler, wärest mit Deinen fundierten Ansichten und Erfahrungen eine echte Bereicherung im Podcast gewesen. Schade, dass nicht jeder, der den Pod hört, auch diesen Kommentar liest.

  4. Thomas Apr 20, 2012

    Tschuldigung, diese Folge war destruktiv. Thehasko hat Recht, dass Kriterien hilfreich gewesen wären und „Carlos sagt: „Sekunde!“ ist der beste Beweis dafür, dass diese Kriterien nach wie vor fehlen. Carlos sollte die Moderation an Paul abgeben: Der stellt wenigstens intelligente Fragen, statt seine Gesprächspartner mit der eigenen Meinung zurecht zu weisen.

    • Matthias Apr 20, 2012

      Ich dachte, wir haben einige Tipps einfließen lassen. Hör einfach mal das letzte Drittel an.

      Zusätzlich ist mir aber auch noch folgendes eingefallen…

      Frage dich – ist die Dienstleistung überhaupt sinnvoll? (wäre spannend zu diskutieren, aber nicht der Punkt)

      Frage dich – Habe ich die Zeit oder das Know How dafür?

      Frage dich – Wie lange brauchst Du selbst, wenn Du die Arbeit erledigen würdest?

      Frage dich – Ist das sinnvoll? Könntest du mit einer anderen Arbeit nicht mehr Geld verdienen?

      Frage dich – Kann ich einen Fan damit beauftragen, der das freiwillig oder für kleines Geld erledigen kann?

      Rock on,

      Matthias

    • Stadler Apr 20, 2012

      Konstruktiv wäre, deine Kriterien zu benennen …

  5. thehasko Apr 20, 2012

    Na, soweit wie Thomas würde ich nicht gehen. Immerhin ist delamar immernoch mein Lieblings-Podcast aus dem Musikumfeld!

  6. IrgendeinThomas Apr 20, 2012

    Kann mich meinem „Namensvetter“ nicht anschliessen, auch wenn Carlos sicher diesmal…sagen wir mal… „unglücklich“ agiert oder besser gesagt argumentiert hat ohne konkrete nachvollziehbare Beispiele bzw. hier erwähnten Kriterien für seinen Standpunkt zu nennen, macht er meist m.M. nach seine Sache recht gut.
    Kontroverse kann ja manchmal zu recht interessanten Diskussionen und Standpunkten führen nur war bei diesem Podcast die Argumentation von Carlos zu sehr an der Oberfläche um beiden Seiten (Maria und Carlos) aus dem jeweils anderen Blickwinkel etwas abgewinnen zu können. Mag auch Geschmackssache sein aber ich finde Carlos ist im Regelfall ein guter Moderator (aber Paul wäre es natürlich auch)

  7. Matthias Apr 20, 2012

    Ach ja, und wenn Carlos nicht den Advocatus Diaboli gemimt hätte, wäre es wohl kaum zu einer Diskussion gekommen.

    Aber das wissen nur die Leute, die Live dabei waren…… :-)

  8. Maria Kimberly Apr 23, 2012

    Kontroverse entstehen durch Opposition. Und wenn wir alle immer der gleichen Meinung wären, dann würde hier auch nicht so viel geschrieben werden…also ich finds daher gelungen ;-)

    Carlos ist halt nun mal nicht nur Moderator, sondern auch Podcast-Teilnehmer. Von daher wäre es falsch ihn als solchen isoliert zu betrachten. Wir machen den Podcast ja aus Spass und da hat glaub ich keiner Lust einen auf Frank Plassberg zu machen ;-)

    Carlos war halt die Regierungspartei und ich die Opposition….hmm…wer wäre ich dann blos…..hmm….schwierig….vielleicht die Partei der Biebeltreuen Christen oder so…..(!NOT POLITICAL INCORRECTNESS NOT!!) :-)

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