Social Media Marketing für Musiker & Bands #209

19. Februar 2013

Okay, die Welt hat die ein oder andere Umdrehung hinter sich und Social Media Marketing für Musiker & Bands stand schon lange nicht mehr auf dem Programm. Deswegen erfährst Du heute, worauf es im Jahr 2013 ankommt und welche Plattformen für dich relevant sind. Es gibt zahlreiche gute Tipps & Tricks auf die Ohren, dazu eine gehörige Portion Humor, eine Prise Gitarre und natürlich noch etwas Producing & Editing im Nachgang.

Ich wünsche dir beste Unterhaltung beim Hören!

Details zu #209: Social Media Marketing für Musiker & Bands

Den Artikel zu dieser Sendung will ich für heute etwas kürzer halten, denn ich weiß ja, dass unsere geneigten Hörer hier eine Menge noch in den Kommentaren beitragen werden. Damit Du aber weißt, was ungefähr in diesen knapp 60 Minuten besprochen wird, ist hier eine lose und unvollständige Aufzählung:

  • Muss ich als Musiker oder Band überhaupt bei Social Media mitmachen?
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit dem Social Media Marketing zu beginnen?
  • Sollte ich meinen eigenen Namen, den Künstlernamen oder den meiner Band nutzen?
  • Auf welchen Plattformen sollte ich als Band oder Musiker ein Profil aufbauen?
  • Sind kleine Nischen besser als die großen Anbieter?
  • Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?
  • Wo sollte meine zentrale Anlaufstelle sein?
  • Ergibt es Sinn, die Widgets und Buttons für meine Webseite zu nutzen?
  • Wann gehe ich den anderen Nutzern auf die Nerven und wie kann ich das vermeiden?

Das, einen Gewinner und vieles mehr erwartet dich in dieser Episode des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte. Viel Spaß beim Hören!

Antworten

Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind mit * markiert

5 Kommentare

bei “Social Media Marketing für Musiker & Bands #209

  1. Grüße an alle! Zunächst mal ein ganz dickes Dankeschön, ich bin förmlich sprachlos!! Die Mail is‘ auch schon raus :)
    Nun zum Thema: Mal wieder eine Freude Euch zuzuhören. Gut wie Ihr die Pros & Cons diskutiert habt, definitiv ein nicht so einfaches Thema. Das Internet macht einem die Promo so leicht wie noch nie und doch wird’s immer schwieriger, weil ständig neue Plattformen auftauchen für oder gegen die man sich entscheiden muss.
    Wie sich Soundcloud entwickelt bleibt wirklich spannend. Derzeit ist das ja eher noch ein Geheimtipp. Als „Fan“ ist Soundcloud insofern verlockend, als dass viele Musiker dort Previews ihrer Songs hochladen. Wenn sich Soundcloud dann tatsächlich irgendwann monetarisieren muss, brauchen sie wohl mehr Hörer und vor allem Käufer, als bisher nur hauptsächlich Musiker. Denkbar wäre dann vllt. ein Verkaufsmodell à la Bandcamp.
    Da so viele Musiker/Bands FB verwenden gehen die Posts oft im unendlichen Newsstream unter, deshalb sollte man für wichtige Infos wie Releases nicht nur darauf, sondern auch auf Dinge wie `nen Newsletter setzen (kann man ja via FB organisieren). Je wichtiger, desto förmlicher der Kontakt zum „Fan“, also vom Klo twittern, aus dem Studio posten und beim Release ein Newsletter (und natürlich FB). :D
    Nochmals vielen vielen Dank!
    Beste Grüße, Flo

  2. Rotrose Feb 20, 2013

    Ich fand es auch eine spannende Sendung, das Thema würde sicherlich noch eine zweite Füllen.

    Was ich mich frage: Wenn die Halbwertszeit eines Posts auf Facebook nur 3 Stunden beträgt – wann ist dann der optimale Zeitpunkt ihn zu posten? An welchem Wochentag zu welcher Uhrzeit bekomme ich die meiste Aufmerksamkeit/Rückmeldung?

  3. ArcticA Feb 21, 2013

    Was mich insbesondere an Institutionen wie facebook stört ist, dass zuviel Aufmerksamkeit auf die Plattform selber fällt und nicht auf das, was präsentiert wird. Es wird ein künstlicher „Kult“ gezüchtet.

    Facebook versucht einen permanent dahingehend zu erziehen, up to date zu bleiben, diese u jene nervtötende Funktion unverzüglich zu nutzen, und suggeriert, dass man „sonst eh raus is“.

    Und die Leute übernehmen das ohne zu hinterfragen, sofern es „der andere ja auch schon benutzt hat“ u hypen was das Zeug hält. (Auch Leute die „nichts verkaufen wollen“, haben ja inzwischen Leistungs/ Konkurrenzdruck, bei facebook besonders hip u aktiv zu sein, da sie glauben, sich darüber mittels smartphone profilieren zu müssen…)

    Ich finde das furchtbar..

    Davon abgesehen finde ich eine gestalterisch pauschalisierte Plattform absolut uninteressant, mir macht die Aufmachung von Facebook keinen Spaß, es nervt mich.
    Und die News u Infos finde ich völlig unübersichtlich.
    Es fällt mir tatsächlich schwer die Fszination zu begreifen, die dieses „Konstrukt“ in sich birgt.

    Dennoch verstehe ich natürlich, welchen Nutzen man aus der einfachen Vernetzung ziehen kann, aber ich würde auch da sagen, dass das nur in kleinem Rahmen relevant ist.
    Wenn ich qualitativ hochwertige News möchte, gehe ich auf die Homepages der Bands, nicht auf ihr facebook Profil, wenn vermeidbar.
    (Mich interessiert es beispielsweise einen Scheibenwischer, ob Kirk Hammet sich ne neue Gitarre gekauft hat u das twittert, ich bin keine 14 mehr…)

    Nunja… ich finde, dass facebook nur Sinn macht, wenn es einem als Präsentationsplattform dient(!), nicht aber dann, wenn man verzweifelt versucht, facebook und dessen Aktionismusnötigung zu dienen. – und Letzteres ist, was ich mit facebook vorrangig assoziiere.

  4. Phunkateer Feb 21, 2013

    Mal wieder eine sehr interessante Folge!

    Homepage hui, Facebook OK, Soundcloud pfui?
    Also bei mir ist das gaaaanz anders!

    Soundcloud: >500 follower, >25.000 plays, ~500 likes, ~4000 downloads, >500 Kommentare
    Facebook: >100 likes auf Fanpage, generell gute Reichweite, auch durch Postings in Gruppen
    Homepage: 1 Kommentar, 0 Abonennten des Newsletters

    Man muss aber folgendes dazu sagen:
    – Ich mache elektronische Musik. Soundcloud ist in diesem Bereich sehr beliebt.
    – Ich vermute auch, dass die hohen Zahlen auf Soundcloud hauptsächlich durch DJs, Blogger und andere Produzenten generiert werden. Allerdings fürt das dazu, dass meine Tracks gebloggt, in Clubs gespielt und in Mixtapes gefeatured werden und somit auch beim Endnutzer landen.
    – Mein Ziel ist es nicht, Musik zu verkaufen. Ich will mir lediglich den Spaß am Musikmachen erhalten. Zum Spaß trägt bei, dass die Musik gehört wird, dass es positives Feedback gibt und auch, dass ich angefragt werde, etwas zu produzieren. Deswegen mache ich überhaupt so etwas wie ein sehr rudimentäres „Marketing“.
    – Ich kann mir vorstellen, dass bei anderen Zielen (Verkaufen, Auftreten, etc.) und Genres diese Zahlen ganz anders aussehen würden und die Homepage eine deutlich zentralere Rolle spielen würde. Der wertvollste Fankontakt ist und bleibt dessen e-mail Adresse.

    Noch ein Themenvorschlag: Wie verfolge ich meinen „Internet-Erfolg“? Wer schreibt über mich? Wer spielt mich? Wer verlinkt auf mich?

    Gruß und weiter so!
    Phunkateer

  5. IrgendeinThomas Mrz 13, 2013

    Ich kann da ArctiA in manchen Punkten zustimmen. Facebook ist ziemlich unübersichtlich gestaltet und wenn ich so sehe was da großteils von meinen Kontakten für mich Belangloses geposted wird, da hab ich oft garnicht die Zeit und Muße jetzt die für mich eventuell relevanten Informationen auszusieben. Somit kann ich mir gut vorstellen dass meine Musik-News auch oftmals in der Masse der Beiträge die meine Kontakte wiederum bekommen untergehen. Soundcloud ist ideal um Kontakte zu anderen Musikern/Produzenten zu knüpfen mit ihnen teils sogar an gemeinsamen Songs zusammenzuarbeiten, Meinungen aus der Sicht eines Musikers einzuholen,… reine Musikkonsumenten wird man damit weniger erreichen aber Musiker selbst hören und konsumieren ja schliesslich auch für sich selbst privat Musik somit wäre es bei gewisser Wertschätzung nicht auszuschliessen hier potentielle Kunden für die eventuell nächste Veröffentlichung zu gewinnen. Man sollte dort nur eines bedenken – oftmals soll dort mit Interesse lediglich nur Gegeninteresse erzeugt werden nicht jeder Follower oder Kommentar meint es somit ernst (wie einst auch bei Myspace), was aber nicht ausschliesst dass auch manchmal wirklich ehrliches Interesse vorhanden ist. Außerdem ist es wie bei so vielen Dingen halt kein Selbstläufer. Wer viele Kommentare bekommen möchte muss sich dort selbst öfters aktiv einbringen und erstmal auf sich aufmerksam machen.

© delamar.FM