Facebook Marketing Tipps #240

12. November 2013

Wenn es um das Thema Facebook Marketing geht, vergessen viele Bands und Musiker, dass sich auf der anderen Seite des Internets echte Menschen befinden. Und so verwundert es kaum, dass viele Maßnahmen im Sand verlaufen oder gar die Fans als solche verloren gehen. Auf delamar haben wir die Grundlagen zu Facebook für Musiker bereits erzählt, in dieser Folge verraten wir dir, was Du am besten unterlässt und welche anderen Stolperfallen auf dich im Social Web warten.

Beste Unterhaltung beim Hören.

Tipps zum Facebook Marketing – delamar Podcast #240

Die Liste mit unangemessenen Marketing-Maßnahmen ist ellenlang und genauso erfindungsreich wie die Menschen und Musiker, die sie sich im besten Sinne einfallen lassen. Damit Du dir nicht deine besten Fans vergraulst, haben wir dir in dieser Episode einige der unangenehmsten Faux Pas zusammengestellt.

So erfährst Du beispielsweise, warum es ungeschickt ist, dieselbe Message jeden Tag auf’s Neue in den Äther zu schicken, oder warum ein offenes Ohr notwendig ist, um am Puls der Zeit zu bleiben. Es erwarten dich 30 Minuten geballte Informationen rund um das Facebook Marketing. Tipps & Tricks für Bands, Musiker und andere Künstler, um noch mehr Fans in den sozialen Medien zu erreichen und diese auch zu halten.

Und: Es war zwar nicht im Vorfeld angekündigt, doch in dieser Folge kannst Du ein Exemplar des Buches „Changes“ von Felix Schell im Wert von 39,95 Euro gewinnen. Wie das geht? Einfach in diese Episode reinhören und nicht nur die besten Facebook Marketing Tipps mitnehmen, sondern auch erfahren, wie Du am Gewinnspiel teilnehmen kannst.

Ich wünsche dir nun beste Unterhaltung beim Hören der 240. Episode des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte.

Antworten

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15 Kommentare

bei “Facebook Marketing Tipps #240

  1. Hallo Delamar,

    meine Lieblingsfolge ist die #220, einfach weil ich den Bereich Auftragskomposition immer als ein bisschen unterrepräsentiert empfinde und der Joachim Griebe ein super authentischer und angenehm anzuhörender Kerl ist.
    Danke für den Pod- sehr schade, dass er nur noch halbstündig ist!

  2. troll Nov 14, 2013

    [Anm. d. Red.: Hier fehlen einige Sätze.]

    Der Podcast war irgendwie nicht sonderlich kredibel. Ich glaube nicht, dass das hier irgendjemanden bereichert hat. Was NICHT böse gemeint ist, ich finde solche Podcasts grundsätzlich ja super.
    Aber von Leuten, die täglich jeden Tag Müll bei Facebook posten, kann man sowieso keine musikalischen Wunderwerke mehr erwarten. „Like hier, votet für das.“. Wer bitte macht das? Mit Sicherheit keiner der Produzenten deren Musik ich im Club spiele. Auch nicht deren Labels. Da reicht es nämlich, dass man sich die Musik anhören kann und wenn sie gut ist, dann will man das halt einfach haben und fertig. Keine Sau interessiert sich für das hundertvierundsechzigste Bandfoto.

    Naja, da du den Kommentar sowieso löschst, sag ich jetzt einfach nur noch: Hi Carlos!
    Freundliche Grüße

    • Matthias Müller Nov 14, 2013

      Na gut,
      Facebook scheint an Trollen natürlich vorbeizugehen. Wahrscheinlich weil sie da mit echten Namen unterschreiben müssen und sich nicht in der Anonymität verstecken können. Finde das gut….. :-)

  3. An den troll, der über mir wohnt und dem (nicht von mir) gelöschten Teil…;-)

    1) Ein perfektes Beispiel zur letzten Folge, danke dafür!
    2) Zu meiner Person: wer hat gesagt, dass du mich mögen musst? Ich besteht da nich drauf….;-)

    Aber gut war der Post trotzdem und ein Anstoss meine verwahrloste Homepage mal wieder auf Vordermann zu bringen…danke dafür! :-)

    Wohlsein!
    Maria

  4. troll Nov 14, 2013

    =)
    War auch nicht böse gemeint, war spät gestern.

    Du machst ja auch unter anderen Pseudonymen Musik.
    Ich glaube nur wirklich, dass es klüger ist sich als Künstler in den digitalen Medien rarer zu machen.
    Das ist ja genau das, worüber ihr gesprochen habt.
    Ich bin da vielleicht nur etwas empfindlicher.
    Wenn mich die Person hinter der Musik mit privatem nervt, kann ich sie nicht mehr ernst nehmen.
    Das selbe gilt für Leute, die jede Woche drei halbgare Tracks bei Soundcloud hochladen.
    Da mach ich mir irgendwann nicht mal mehr die Mühe reinzuhören.

    Investiert eure Zeit in Musik. Wenn die gut ist, könnt ihr damit irgendwo anklopfen und alles andere ergibt sich von alleine.

    Kommt ja nicht auf die Idee eine Facebook-Seite zu erstellen und 10 („Presse“)-Fotos hochzuladen, bevor ihr überhaupt einen Track fertig habt.

    @Matthias: Fakeaccounts gibts bei Facebook doch auch.
    Gerade in der Rapfraktion ist das der Hammer, wie sich Leute gegenseitig beleidigen und ich glaube nicht, dass das immer echte Namen/Bilder/Personen sind.

  5. Matthias Müller Nov 14, 2013

    Leider sind die manche Leute wirklich so…… !

  6. Glückwunsch zum 240.
    Möget ihr in weiteren 240 Sendungen weiterhin euer Wissen verkünden und Erleuchtung über uns kommen lassen (egal wie hoch der Strompreis wird :D)

    Zum Thema:
    Ich kann dem „Troll“ in einigen Punkten zustimmen.

    Den Social Media Networks wird auch meiner persönlichen Erfahrung nach etwas zu viel an Wichtigkeit beigemessen.

    Facebook&Co sind eine Option(!) des Marketings, aber viele sehen sie als einzige(!) Chance.
    Viele versteifen sich daher auch zu sehr auf den Aspekt der Selbstvermarktung, haben aber kein echtes Produkt vorzuweisen, von der Musik bis hin zu einem Image, das sich eigentlich vermarkten ließe.
    Das reicht von halbgaren Songs und nervenden PM’s die einem im amerikanischen Stil etwas verkaufen wollen, das keiner haben will, aber von der jeder denkt, das die Menschheit sie braucht !

    Es gibt im Umkehrschluss aber auch viele Leute, die richtig gute Musik machen, Solo und als Truppe auch was hermachen, ein sogar gutes Marketing mit originellen und witzigen Aktionen ausbaldowern und aber nur 5 Fans haben die sich bereit erklären, auch mal was springen zu lassen.
    Trotzdem setzen sie alles mit aller Hoffnung weiter daran, um auf Facebook&Co irgendwann und wie den Durchbruch zu schaffen.

    Da liegt für meine Erfahrung auch das Problem, da es manchen schon gar nicht mehr in den Sinn kommt, evtl. auch noch andere Wege zu gehen als ausschließlich in den sozialen Netzwerken ihre Chance zu suchen, weil diese durch Hypes etc. ja so gut frequentiert sind.
    Aber wie viele der Leute kaufen z.B. deine Platte oder Single ?
    (Es ist sogar erstaunlich, wenn es um Sachen wie ein bißchen Geld geht, sich eine Fangemeinde doch erstaunlich schnell dezimieren kann !)
    Wie viele Leute werden eben trotz Übersättigung auf einen aufmerksam ?

    Solche Netzwerke mögen ja durchaus ein Sprungbrett sein. In erster Linie sollte sie aber nur als eine(!) von vielen Möglichkeiten erachtet werden.
    Ich denke, wer sich alleine nur spezialisierend auf Facebook&Co versteift und nicht flexibler ist, wird sich andere evtl. aussichtsreichere Türen verschlossen halten.

    Facebook&Co ist definitiv ein probates Mittel für etablierte, sich im Geschäft zu halten und in Vermarktung und Interaktion an die Fan-Gemeinde heranzutreten und diese zu versorgen, zu informieren und zu unterhalten (und umgekehrt).
    Diese Etablierten haben sich aber i.d.R nicht erst durch Facebook usw. einen Namen erarbeitet.
    Diesen haben sie sich in unserer schnelllebigen Zeit durch jene Netzwerke eigentlich eher weiterhin erhalten, bzw. ein wenig weiter ausgebaut.

    Für den Newcomer&Laien finde ich es daher fatal, sich soziale Netzwerke als (einzige) Messlatte zu nehmen und den Irrtum zu unterliegen, das es ohne die sozialen Netzwerke eigentlich gar nicht (anders) ginge.

    Im wesentlichen sollte man aber bei aller Suche nach Konzepten, Marketingstrategien und Vertriebsmöglichkeiten nicht vergessen, das es die Musik ist, um die sich der Kern der Produktivität primär drehen sollte und letztlich das Produkt ist, was ja vermarktet werden will.

  7. Matthias Müller Nov 14, 2013

    Niemand spricht von einziger Messlatte…. ! Facebook ist für das Internetmarketing neben Youtube und der eigenen Page, die wichtigste Anlaufstelle. Natürlich solltest du auch alle anderen Möglichkeiten nicht ausser acht lassen, vorallen die im Reallive.

    Übrigens, das man gute Musik haben muss, die ankommt ist Grundvoraussetzung. Wir sagen aber dies nicht bei jeder Folge immer wieder dazu. Mir ging es wirklich darum, daß Künstler eben nicht ohne Sinn und Verstand „Marketing“ für ihre Musik auf Facebook betreiben, sondern mal ein bisschen kreativer sein sollen. Diese wirklich nervende Aktionen, die einige veranstalten, vergraulen eben die Fans. Ich glaube, die Leute, die es betrifft, werden sehr dankbar sein…. Auch wenn sie es nicht sofort zugeben werden….. :-)

  8. Hallo Matthias,

    für Promo möchte ich den Stellenwert Facebook’s auch keineswegs absprechen. Fatal wäre es da, auf Facebook zu verzichten !

    Als Sprungbrett aber- insbesondere in Hinblick auf Newbies und ihre Musik wirklich verkaufen zu wollen und können (und das versprechen sich ja die Meisten davon), halte ich soziale Netzwerke für etwas zu überbewertet.

    Ich denke da, man sollte Portale wie Facebook, Twitter, YouTube usw. generell bezüglich der Auffassung von Verwendungszwecken trennen.

    Der eine Zweck dient alleine der Promo, Marketing und Interaktion… und die andere Seite der Medaille ist schlicht die Umsetzung in bares Geld.
    Da bin ich mir sicher, das wohl niemand seinen Verlag abschwören wird, weil man das ja alles alleine auf Facebook erledigen könnte…und sich Gewinnbeteiligungen spart.

    Aber es hat eben nicht jedermann einen Verlag und Vertrieb im Rücken, der sich um alles das kümmert und in verdiente Brötchen ummünzt und daher sind die Anlaufschwierigkeiten insbesondere für Newbies natürlich weitaus steiniger. Ich glaube, in diesem Punkt dürften wir uns einig sein ;-)

    Deinen Einwand bezüglich „ohne Sinn und Verstand-Marketing“
    (und das ist ja das was der „Troll“ ja auch meint und ich ihm beipflichtete) trifft für mein Empfinden so ziemlich den Nagel auf den Kopf.
    Das betrifft allerdings nicht (nur) explizit Facebook, das ist ein generelles Problem auch außerhalb sozialer Netzwerke :D

    Ich lag da auch oftmals im Clinch mit meinem Bruder (wie es der Zufall will, ist dieser Marketing-Mensch) und stets der Meinung ist, das es nur darauf ankommt jemanden davon zu überzeugen, das er etwas haben will, was er eigentlich gar nicht braucht (in meinem o.g. Post habe ich daher diese typisch amerikanische Metapher mal umgedreht :D) und ich aber wert drauf lege, was ja auch sicherlich Aussage deines Arguments war, das es immer noch auf das Produkt ankommt- und die Reputation, die man dadurch erntet, oder ?

    Liebe Grüße
    Mex

  9. Sebastian Nov 18, 2013

    Auf die Frage nach meiner Lieblingsfolge ist mir sofort eine Folge des Delamar Guitar-Podcastes eingefallen (Ich hoffe das zählt trotzdem fürs Gewinnspiel :P ), nämlich Podcast Nr. 9 – „Phrasen aus der Hölle“. Habe noch nie so heftig mit Jens, Ann und Henry mitlachen müssen ;)

  10. IrgendeinThomas Nov 18, 2013

    Ich finde Facebook wird als Marketing-Instrument viel zu sehr überbewertet denn soweit ich das auch schon aus eigener Erfahrung und Umgang mit Facebook mitbekommen habe lassen sich dort schwer neue Fans gewinnen – zum. nicht in relevantem Ausmaß. Wildfremde Leute anschreiben und um ihr „Like“ zu bitten ist nicht nur peinlich sondern wird wohl meist auch als Spam empfunden. Facebook ist lediglich gut um schon bestehende Fans in gewissen Abständen (wie im Podcast schon erwähnt nicht zu oft) mit relevanten News zu informieren. Aber Facebook ist für den wichtigeren Teil des Marketings, nämlich die Fanbase zu erweitern (in der Wirtschaft würde man sagen „Neukundengewinnung“) nicht geeignet.

  11. Matthias Müller Nov 19, 2013

    Ja…. Neukundengewinnung ist eher schwierig, aber die Bestandskunden lassen sich prima bedienen.

  12. Hey sehr verehrtes Delamar Team,

    an eurem Gewinnspiel möchte ich natürlich teilnehmen. Ich spiele meine Gitarre bisweilen rein nach Gehör (und erziele ganz anständige Ergebnisse, auch im Bandkontext). Trotzdem denke ich nun aber nur weiter zu kommen, wenn ich mich auch einmal mit der ungeliebten Harmonielehre etc. beschäftige. Daher mein Vote für eine besonders gelungene und interessante Sendung: #223 ‚Internetradio & Webradio bemustern?‘. (Vielen Dank auch an euren tollen Gast) Diese Sendung hat für meine Band besondere Relevanz, da wir uns Gedanken darüber machen, wie wir unsere Musik demnächst an den Mann kriegen (nachdem wir hoffentlich bald das Recording, Mixing und Mastering in Eigenregie erfolgreich abgeschlossen haben ‚Übrigens mit weitreichender Hilfe eures Podcasts“)

    VG und weiter so!
    Lars von Oscar and the Peak Prices

  13. Zum Gewinnspiel:
    Meine Lieblingsfolge war die #70 – die Unheilig Songanalyse =)

    Zum Thema:
    Ich habe in meinem Blog auch schon ein paar „Don’t“s beim Facebookmarketing für Bands niedergeschrieben:
    http://ben.blutzukker.com/2011/07/10/facebook-ist-nicht-myspace/

    Grüße,
    Ben

  14. Heiko Dez 4, 2013

    Ich bin auch der Meinung, dass man nicht nur facebook als Promotool nutzen sollte. Es wird hier oft von anderen Möglichkeiten gesprochen. Nur lustigerweise hat bisher niemand diese „anderen“ Möglichkeiten definiert.
    Eine Band, die ganz am Anfang steht oder auch schon fortgeschritten ist, wird es schwer haben, andere Möglichkeiten auftreiben zu können. Magazinartikel wären eine Option, jedoch werden solche auch immer weniger gelesen. Wer kann „andere“ Möglichkeiten definieren?

© delamar.FM