Reverb & Hall Tutorial – Teil 1 #146

6. Dezember 2011

Heute erwartet dich eine Sendung vollgespickt mit dem wichtigsten Knowhow zum Thema Hall & Reverb (Tutorial) – vielleicht der schwierigste Teil in der Musikproduktion. Viele Amateurproduktionen zeigen gerade hier, dass noch viel Potenzial drin steckt. In der heutigen Show sprechen wir über die unterschiedlichen Typen von Hall, Du hörst, wie diese klingen und erhältst erste Informationen darüber, wo diese eingesetzt werden. Dazu kommen noch weitere Grundlagen zu Parameter und Verständnis des physikalischen Phänomens.

Und natürlich haben wir heute auch einen Song der Woche, den Kontrapunkt und die vielleicht kürzeste Hörerfrage aller Zeiten! Du kannst dich auf eine spannende und informationsreiche Sendung freuen! Viel Spass beim Hören!

Reverb & Hall in der Musikproduktion – Teil 1 #146

Das Thema scheint sehr beliebt zu sein, wenn ich mir die weit über 80 delamari in Erinnerung rufe, die schon live im Podcast dabei waren. Und für die hat es sich natürlich dicke gelohnt, denn wir haben von 21 Uhr bis kurz nach 23 Uhr aufgezeichnet und gesendet…diese Woche verpasst Du also 60 Minuten, wenn Du lediglich die geschnittene Version hörst. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen kannst Du dich auf die wichtigsten Informationen zu Hall & Reverb (Tutorial) in einer Stunde komprimiert freuen.

Hier sind einige der Punkte, die wir in der Sendung besprechen:

  • Der Unterschied: Analoger Hall / Digitaler Hall
  • Die Hall-Typen: Federhall (Spring Reverb), Platte (Plate), Echo Chamber, Room, Faltungshall (Convolution Reverb), Gated Reverb
  • Wie klingen die unterschiedlichen Hall-Effekte? Mit vielen Hörbeispielen
  • Die wichtigsten Parameter: Dry/Wet, Early Reflections, Pre-Delay, Reverb Time, Decay Time
  • Tiefenstaffelung

Das ist natürlich nur ein Bruchteil dessen, was dich erwartet. Hör einfach in die heutigen Sendung rein und lass dich gut unterhalten mit vielen Informationen und Knowhow.

 

Song der Woche

Unser Hörer Malik Dirik schickt uns den Song „My War“ seiner Trash Metal Band „Steel Ignition“ – Weitere Informationen zur Band findest Du hier: myspace.com/steelignition

 

delamar Hörerfrage

Kein Einzelfall und auch nicht zum ersten Mal. Wie binde ich ein free VST Plugin in mein Cubase ein? Erfahre es heute im delamar Podcast.

So, jetzt wünsche ich dir viel Spass beim Hören der 146. Episode des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte!

Antworten

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13 Kommentare

bei “Reverb & Hall Tutorial – Teil 1 #146

  1. Bernreuther Dominic Dez 6, 2011

    Hallo an das ganze Delamar-Team,

    ich durfte gestern zum ersten Mal live beim Podcast dabei sein. Ich bin schon seit längerer Zeit fleißiger Leser/Hörer der großteils hilfreichen und interessanten Tutorials, Testberichte und Potcasts.
    Ich hoffe, dass noch viele interessante Themen folgen werden. Aber nun zum eigentlichen Thema.

    Nach etlichen technischen Schwierigkeiten zu Beginn hat es dann doch geklappt. Ich hatte mir jedoch etwas mehr Tipps und Tricks im Umgang und in Anwendung mit den verschiedenen Hallarten erhofft, da ich doch soweit fortgeschritten bin, dass ich die Hallsorten kenne und weis wie diese klingen. Umso mehr fieber ich der nächsten Sendung entgegen. Bis dahin…!!!
    Trotz allem eine gelungene Sendung, die für einen blutigen Anfänger sehr aufschlussreich sein könnte.

    Gruß
    Bern-D

  2. Phunkateer Dez 7, 2011

    Zum Thema „Send ist besser als Insert bei Hall“: Von dieser Meinung komme ich immer mehr ab. Ich benutze Hall (und auch andere Effekte) fast nur noch als Insert. Das hat folgende Gründe:
    – Oftmals Freeze ich einen Track und setze das entstandene WAV neu zusammen. Hier will ich den Effekt mit in dem WAV haben.
    – Bei „Zerhacker“-Plugins wie dblue Glitch oder The Finger will ich auch den Hallanteil mit im zerhackten Signal haben
    – Reverbs auf dem Send können faul machen und verleiten dazu diese einfach mal aufzudrehen. Oftmals würden aber andere, speziellere Reverbs dem Signal gut tun. Bspw extrem kurze Reverbs auf Percussion oder extrem lange Reverbs auf Synth-Leads.
    – Oft will ich den Reverb unterschiedlicher Signale unterschiedlich EQen.
    – Wenn ich Stems exportiere will ich das i.d.R. inklusive dem Hallsignal machen.

    Ich mache elektronische Musik – für das Abmischen von Bands mag das alles nicht gelten.

    • feelKlang / Steffen Brucker Dez 28, 2011

      Sehe ich genauso, gerade für FX-Hall ist der Insert die bessere Wahl

  3. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Dez 7, 2011

    Hallo!

    Ui, wir haben sogar Hausaufgaben aufbekommen… :-) …und sollen uns über die physikalischen Hintergründe von (Sc)Hall informieren.

    Dass Matthias das gut findet, kann ich nur unterstützen, aus zwei Gründen:
    — Wenn man weiß, was man tut, kann das Zeit (und Nerven) sparen – vor allem, wenn man weiß, _wie_ man etwas tun muss, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Da geht’s also um Arbeitseffizienz ( -> das gewünschte Ergebnis in möglichst kurzer Zeit), und gerade das finde ich in einem kommerziellen Tonstudio überaus verständlich.
    Wenn ein Tontechniker -aus Unkenntnis- eine halbe Ewigkeit bräuchte, um einen bestimmten Hall hinzukriegen, verlöre er wohl recht schnell seine Kunden.
    — Auch am heimischen Rechner halte ich solches Wissen (zumindest ein Grundwissen) für vorteilhaft. Netterweise hat mein Zuhause nicht diesen Erfolgsdruck wie ein kommerzielles Tonstudio – wenn man allerdings so gar nicht weiß, was man macht, dann muss man ewig und drei Tage lang alle möglichen Regler ausprobieren, bis es klanglich passt. Das kann kurzfristig spannend sein, auf Dauer is‘ das eher frustrierend sein, glaube ich.
    Oder man ist auf Voreinstellungen in diversen Effekten angewiesen – eigene Klangvorstellungen wird damit aber nicht oder nur annähernd (mit viel Ausprobieren) hinkriegen.

    Ich möchte mal ein schönes Zitat von Carlos aufgreifen: Es sei gut, wenn man ein musikalisches Ziel hat, das man mit der eigenen Produktion erreichen möchte. (Kann ich nur unterstreichen.)
    Ich möchte anschließen: Wenn man darüber hinaus auch weiß, _wie_ man das Ziel erreichen kann, erreicht man das musikalische Ziel einigermaßen stressfrei – deswegen finde ich Grundkenntnise in Sachen Hall sehr hilfreich, wenn man einen passenden, überzeugenden Hall in die eigene Produktion einbauen möchte.

    • Carlos Dez 7, 2011

      Kann dir nur zustimmen, wobei ich noch zwischen den physikalischen Gegebenheiten und der Bedienung von Hallgeräten unterscheiden möchte: Ich muss nicht wissen, wie ein Motor funktioniert, um mit dem Auto nach Berlin zu fahren – es reicht, wenn ich das Auto fahren kann.

      • Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Dez 7, 2011

        Hallo!

        Das is‘ natürlich richtig…oder auch nicht?!

        Im Endeffekt geht’s um die alte Frage, wieviel Grundlagenwissen und wieviel Expertenwissen ich brauche, um etwas richtig zu machen.
        Wo da genau die Grenze verläuft (wieviel Wissen man genau braucht und wo die Grenze zwischen Experten und Grundlagenwissen genau liegt), kann man sicherlich endlos diskutieren.

        …und solange der Motor läuft und das Auto fährt, ist doch alles sin Ordnung.
        Stimmt natürlich, da gebe ich Carlos recht. Zum Grundlagenwissen gehört es (beim Autobeispiel), dass man wissen muss, ob der Motor mit Super, Diesel oder Strom läuft.
        Dazu gibt’s auch weiterführendes Wissen, beispielsweise wie der Kraftstoffverbrauch zustande kommt…hat man mir seinerzeit in der Fahrschule erklärt – brauch‘ ich das, um ein Auto zu fahren? Nein, natürlich nicht – weitergehendes Wissen hilft mir allerdings, Benzin zu sparen. Damit sind wir wieder beim Punkt Effizienz.

        * * * * * *

        Die Unterscheidung zwischen den physikalischen Grundlagen und der konkreten Bedienung find‘ ich richtig.
        Ich komm‘ nochmal auf meine Beispiele von oben zurück: Ich will einen ganz bestimmten Hall und Raumklang erzielen – da interessiert mich vor allem, an welchen Reglern ich wie drehen muss, damit ich das gewünschte Ergebnis bekomme (-> die Bedienung eines konkreten Hallgeräts). Ich glaube, je konkreter die Vorstellung vom gewünschten Raumklang ist, umso hilfreicher sind Kentnisse über die physikalischen Hintergründe; ein Beispiel dazu: das unterschiedliche Klangverhalten von Kacheln und tapezierten Wänden – wenn man (dank Hintergrundwissen) weiß, welche Faktoren dabei wichtig sind, ist das womöglich einfacher.

        * * * * * *

        Wie gesagt: Sowas lässt sich bestimmt in alle Ewigkeiten diskutieren…oder zumindest bis nächsten Montag. :-)

  4. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Dez 7, 2011

    Hallo!

    Nachtrag: Vielen Dank für die Witze in der Livesendung! Die haben einigen Nachhall gefunden! :-)

    Da kann ich gerne noch was nachschieben:
    Für die nächste Sendung wünsche ich Euch Hall- und Beinbruch, vielleicht könnt Ihr als Gast auch Hanne Haller einladen – das hör‘ ich mir dann in Bad Hall an. A propos Bad: Die Millionäre unter uns können sich da mehr leisten und gönnen sich Bad Reichenhall. Ich hingegen kann mir nur ’ne Minor Hall leisten. *schnief*
    Was woll S.Hall dazu sagen würde? Wohl nur: Skip The Hall! Naja, egal…vielleicht könnt‘ Ihr beim nächsten Mal noch den Schwäbisch Hall erwähnen, mein‘ ja nur.

    Das muss an platten Witzen reichen.)
    Wer mir sagen kann, welche Halle hier so drinstecken, bekommt zur Belohnung ’ne Tafel Schallkolade. :-)

  5. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Dez 7, 2011

    Hallo!

    …ich mal wieder…diesmal mit zwei konkreten Hinweisen:

    — Auf https://www.delamar.de/musikproduktion/free-vst-plugins-800/#delay+reverb findet man einige kostenlose VST-Effekte für Reverb, unter anderem auch den „Christian Knufinke SIR“, einen Faltungshall.

    — Wer kostenlose Impulsantworten sucht, wird vielleicht auf http://irlibrary.org/index.php fündig.

  6. Interessant, wie viele unterschiedliche Herangehensweisen es mit Hall gibt. Bei Moritz ist es einer der letzten Effekte, die wenn überhaupt, eingeschaltet werden, wohin ich ihn als erstes nach dem Instrument anschmeisse.
    Überhaupt ist der Hall für mich einer der wichtigsten Effekte und mag ihn besonders gerne groß und übernatürlich mit viel Chorus. ^^
    Das kommt natürlich auch immer auf das Genre an. Manche können auf Hall verzichten und manche leben teilweise sogar davon.

  7. Uwe N. Berger Dez 14, 2011

    Freue mich auf den 2ten Teil!

    Bitte nach dem Plattenhall auch den:

    CD und DVD Hall erklären.

    (;-)

    Keep on rocking!
    Uwenberger

    • Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Dez 14, 2011

      Hallo!

      Is‘ doch veraltet – da mag ich lieber den BlueRayVerb. :-)

  8. Federhall wird eigentlich nur im Dub/Dubstep bereich gern eingesetzt sonst braucht den kein mensch aber fürn paar gute dub effekte (eventuel kombiniert mit delay) macht er sich gut auf snare , percussion und auch ma vocals ….

© delamar.FM