Musik für Film, TV & Werbung #285

1. Oktober 2014

Wer Filmmusik, Kompositionen fürs Fernsehen oder musikalische Untermalungen von Werbespots erschaffen will, findet in dieser Folge des delamar Podcast alle grundlegenden Infos und mehr. Wir entschlüsseln für dich die Stichworte Produktionsmusik und Musiklizenzierung, zudem erfährst Du, wie Du an gute Deals kommst. Alles Weitere hier und jetzt…viel Spaß!

Podcast #285 – Musik für Film, TV & Werbung

Die Gründe, Produktionsmusik (neudeutsch »Production Music«) neben oder anstelle der weniger zweckgebundenen eigenen Musik zu erschaffen, sind in der Regel finanzieller Natur. Schließlich handelt es sich um Auftragswerke, bei der vorab ein fester Betrag ausgehandelt wird, mit dem Du im wahrsten Sinne des Wortes rechnen kannst. Ein wichtiges Feld, mit dem sich Musiker und Produzenten beschäftigen sollten, wenn sie nach einer alternativen Einkommensquelle suchen.

So sprechen wir heute über Produktionsmusik (alternativ »Production Music«, »Library Music« oder »Stock Music«) und die Lizenzierung solcher Musikstücke. Wie kommst Du an gute Deals? Wie viel bekommst Du dafür? Welche Unterschiede gibt es zu »normaler« Musik und welche Anforderungen stellen sich an die Produktion? Das und mehr findest Du hier heraus.

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Antworten

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2 Kommentare

bei “Musik für Film, TV & Werbung #285

  1. Mich würde noch interessieren, wie lange die Stücke so sind, die man beim Verlag einreicht. Oftmals hört man bei Filmen alle 10 sec. ein neues Thema. Einen 3:30 Track dafür zu produzieren, wäre sicherlich reine Zeitverschwendung.

    • P.Chris Nov 6, 2014

      Hallo Willi van Berg

      Filmmusik:
      Für z.B. Filmmusik komponiert man Stücke stets in voller Länge, selbst wenn daraus nur einzelne Passagen für kurze Sequenzen benötigt werden.
      Das hat mehrere sehr leicht nachvollziehbare Gründe:

      – Der Soundtrack/Score zum Film wird veröffentlicht. 10 Sekunden Stücke machen sich da nicht gerade toll *zwinker* und niemand würde Beispielweise eine CD seiner Lieblingsband kaufen, wenn darauf ja auch immer nur pro Stück ein 10 Sekunden kurzer Refrain zu hören wäre.

      – Die einzelnen musikalischen Passagen die in diversen kurzen Filmsequenzen zu hören sind, sind meist ein zusammenhängendes ganzes Stück, das verschiedene Motive, Dynamiken usw. behandelt.

      – Ein Regisseur begutachtet nicht einen nebensächlichen kurzen Cue und Demos von 10 Sekunden, sondern die aussagekräftigen langen Szenen (Schlüssel&Motivszenen), die seinem Film ja letztlich seinen Charakter verleihen.

      Thema Werbung / Produktfilm / Imagefilm etc:
      Für z.B. Werbung werden ohnehin Versionen in verschiedenen Längen benötigt (bis 15/30/45/60/75 usw. Sekunden).

      Entweder man hat so etwas eine exakte Vorgabe oder Agenturen bedienen sich bei einem entsprechenden ausreichend langen Song, bei denen Motive, bzw. Stimmungen und insbesondere Instrumente (viele suchen explizit nach Themen mit ganz bestimmten Instrumenten wie Piano oder sanftmütige A, bzw. rockige E-Gitarre oder die in letzter Zeit trendige Ukulele oder „gepfiffenes“)und ersehen dann, ob ein solcher möglichst vollständig komponierter Song von mind. 2- 3:30 Minuten Länge, ausreichend Motive enthält, um entsprechende o.g. Sekunden-Versionen für ihr Produkt anfertigen zu können.

      Es macht für ein bestimmtes Produkt (z.B. ein Waschmittel) keinen Sinn, wenn entsprechende Versionen mit immer unterschiedlicher Musik untermalt würden, da es hier um den Wiedererkennungswert geht.
      Wenn ein Stück nur als 15 Sekunden-Version komponiert wurde und noch so toll passt, steht man aber vor dem Dilemma was nun ist, wenn man aber eine 60 Sekunden Werbung als Produktfilm/Imagefilm/Präsentation braucht.

      Daher, insbesondere wenn man für Produktfilme/Imagefilm und Werbung tätig werden möchte, immer Stücke in voller Länge komponieren und davon verschiedene lange, (bzw. kurze) Versionen anfertigen !

© delamar.FM