Kreative Tricks für deinen Master-Bus #309

24. März 2015

Was Du auf deinem Master-Bus anstellen kannst, um feinere Tracks zu basteln, erfährst Du in dieser Episode des delamar Podcast. Natürlich ist es ratsam, zuerst einmal gezielt die Einzelkanäle zu bearbeiten, doch für bestimmte Zwecke bieten sich die Insert-Slots im Master-Kanal deiner DAW definitiv an. Welche das sein könnten, kannst Du hier erlauschen.

Podcast #309 – Kreative Tricks für deinen Master-Bus

Matthias berichtet von seinem Werkzeug der Wahl, einer kapitalen Wollmilchsau (eierlegend), die nicht nur einen Analyzer mit Pegelanzeigen, Oszilloskop etc., sondern auch Audioeffekte wie Equalizer, Kompressoren, Limiter & Co. umfasst. Dann enthüllt Carlos seine Lieblings-Plugins für die Summe – zwei Instanzen eines Kompressors, der den bewährten Dynamikeffekte eines analogen Mischpults emuliert. Mit einem einfachen, aber schönen Kniff, …

…aber den hörst Du dir am besten selbst im Podcast an. Da steckt noch eine Menge mehr drin, also einschalten! Natürlich sind wir wie immer gespannt auf deine Kommentare zum Thema. Welche Hilfsmittel verwendest Du? Oder bist Du ganz rigoros, lässt die Summe gänzlich unbearbeitet und erledigst stattdessen restlos alles auf den Einzelkanälen (bzw. einigen Subgruppen vor dem finalen Bus)? Wie sieht es mit Dithering aus?

Antworten

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4 Kommentare

bei “Kreative Tricks für deinen Master-Bus #309

  1. Slashgad Mrz 26, 2015

    Waren echt wieder super Tipps für mich dabei. Großes Lob!

    Habe gecheckt, dass ich mein ganzes T-Racks RACK in nur einen Slot laden kann. Sehr COOL!
    Insgesamt muss ich in Zukunft aber besser trennen zwischen MIXING und MASTERING. Ich habe da den ganzen Master-Channel voll Effekten, während ich noch den MIX nachjustiere. Bin halt noch neu im Geschäft…

    Vielleicht trotzdem interessant, was ich beim letzten Song alles im Master-Channel hatte: Zuerst eine Bandsättigung (FEROX von TONEBOOSTERS), dann den PULTEC EQ und den FAIRCHILD Compressor (beides von WAVES), als nächstes den BRAINWORKS digital V2 EQ ( sehr geiles Tool! mit dem MONO Mackerfür tiefe Frequenzen und Mid/Side-Bearbeitung) und als letztes noch den L1 Maximizer von WAVES als Limiter.
    Der FAIRCHILD macht irgendwie so einen schönen warmen Sound und der digital V2 ist neben dem EQ-ing auch noch für die dezente Stereo-Verbreiterung zuständig.

    Eines ist mir nicht ganz klar Carlos: Wie mach ich den jeweils einen Compressor auf nur einen Kanal Links bzw. rechts (z. B. in CUBASE) ?

  2. Interessanter Punkt, den Master Bus mit Dual-Mono Kompression bearbeiten. Hat aber wohl nicht nur Vorteile. Klar leuchtet das Argument ein, dass durch ein lautes Becken oder ne Tom links der Kompressor nicht zwingend auch noch die rechte Seite mit runterziehen muss und richtig eingesetzt kann Dual-Mono Kompression den Mix sicher lebendiger machen, aber: Anders als im Podcast fälschlicherweise angenommen, kann eben gerade diese Art der Kompression temporär das Stereobild verzerren! Beispiel: links kommt der angesprochene laute Tom-Hit, gleichzeitig ist der Sänger aktiv. Da nun die linke Seite durch die Kompression kurz leiser wird, erscheint für diese Zeit der Gesang auf der rechten Seite lauter! Sprich, die Mittenortung ist gestört. Man kann sich vorstellen, das es einem bei bestimmten Songs, z.B. wenn der Drummer ordentlich die Floortom bearbeitet, das Stereobild ständig verschiebt.
    Also, genau darauf achten, kann je nach Ausgangsmaterial gut oder schlecht funktionieren.
    Übrigens hat man z.B. beim Fairchild Plugin die Möglichkeit, den Stereo-Link zu deaktivieren, d.h. man kann dieses Plugin direkt auf dem Stereo Masterbus einsetzen und entweder Dual-Mono fahren oder eben normal Stereo. Ist zu mindest bei meiner IK Multimedia-Version so (beim Opto-Komp von IKM auch)

  3. Dual Mono Kompression würde ich eher auf den Aux Bussen machen.

    Ausserdem würde ich den Master Fader mit gar nichts belegen. Maximal mit einer Bandttigung.

    Alles andere mache ich mit einem 2. Schritt.
    Erstmal das Audiomaterial exportieren in Waves Format 32 bit floating point.
    Dann mach ich diese Datei in einer neuen Session auf und bearbeite die dann.
    das hat den Vorteil, dass ich mir nichts mehr mit herumfummeln am fertigen Mix zerschiesse und ich viel entspannter mit nur einer Stereo Spur arbeiten kann

© delamar.FM