Gemeinsam Musik machen im Internet #84

28. September 2010

Die heutige Folge ist gänzlich dem Musik machen mithilfe des Mediums Internet gewidmet. Erfahre, welches unsere Erfahrungen damit sind, welche Tools, Plattformen und Musikprogramme wir dafür empfehlen und worauf Du sonst noch achten kannst. Es gibt einem Tipps mit Profiwissen in einfachen Worten, Insights und vor allem auch eine Menge Spass. Darüber hinaus erfährst Du auch mehr über den auslaufenden Dienst mit „delamar Profitipps zu deiner Musik„, es gibt einen Song der Woche (dieses mal instrumental) und die Hörerfragen zum Musikstück „Hold You Down“ von Fat Joe und J.Lo.

Natürlich kannst Du auch in der heutigen Episode den neuen Showteil „Der Kontrapunkt – Note gegen Note“ hören mit Gibson Les Paul vs. Fender Stratocaster. Ich wünsche dir viel Spass beim Hören der aktuellen Sendung. Und wir freuen uns auf dein Feedback in den Kommentaren.

Gemeinsam Musik machen im Internet delamar Podcast #84

War es das Thema, der Tag oder die gute Laune, die den gestrigen Abend zu einem wundervollen Event haben werden lassen? Ich glaube, dass Du es warst. Du und die anderen delamari, die sich live im Chat eingefunden haben, um über das Musikmachen im Internet zu sprechen. Full House im Live-Chat, hunderte Zeilen lockerer Gespräche und einige Freundschaften, die sich anbahnen. Das ist der Live-Podcast bei delamar – ein einzigartiges Event für alle Beteiligten, wie ich finde.

Das Hauptthema der heutigen Show ist: Gemeinsam Musik machen im Internet. Und das ist etwas, das alle Musiker betrifft, denn gemeinsam Musik machen ist so viel mehr als nur die Summe aller Einzeltteile. Daher erfährst Du in der aktuellen Sendung eine Menge Tipps und Tricks, die dir diesen besonderen Teil des Musikmachens vereinfachen sollen. Hör, welche Erfahrungen wir selbst gemacht haben, welche Klippen es zu umschiffen gilt und wie Du diese Stolperfallen erfolgreich vermeidest. Des Weiteren erfährst Du auch, welche Tools und Onlinedienste dir zur Verfügung stehen, um gemeinsam mit anderen Musikern kreativ zu werden.

Im weiteren Verlauf der Sendung erfährst Du noch wichtige Informationen rund um die delamar Profitipps, die jetzt Ende September auslaufen – deine letzte Chance, deine Musik von einem Profi evaluieren zu lassen. Wir haben zudem einen Song der Woche für dich vorbereitet. Dieser kommt von a.live und heisst „on the run“. Es ist ein Instrumentalstück mit einer schönen Stimmung, aber hör selbst rein.

Links zu den Tools:
Dropbox (mein persönlicher Favorit, verwenden wir auch für den Podcast)
Wuala

Der Kontrapunkt – Note gegen Note

Heute messen sich Gibson Les Paul und Fender Stratocaster – zwei echte Giganten unter den Gitarren. Ich brauche wohl kaum erwähnen, dass der Gewinner dieser Gegenüberstellung eine dritte Gitarre sein soll…pfff ;)

In den delamar Hörerfragen geht es heute schliesslich um den Song „Hold You Down“ von Fat Joe und J.Lo. Paul erkärt in Grundzügen, wie das Klavier und der Beat aufgebaut sind. Sieh und hör selbst:

[youtube sEzoCpuKpN0]

Ich wünsche dir viel Spass beim Hören dieser 84. Episode des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte. Über dein Feedback freuen wir uns selbstverständlich. Und nicht vergessen: Die nächste Live-Sendung ist am kommenden Montag ab 21 Uhr! Also eine Stunde früher als bisher.

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10 Kommentare

bei “Gemeinsam Musik machen im Internet #84

  1. Julian Sep 29, 2010

    Zum Thema One-Click-Hoster kann ich nur sagen: Finger weg! Nicht nur weil man maximal 100MB Packete hochladen sondern diese via Freeacount im Durschnitt nur mit 50 KB/sek.

    runterladen kann. Darüber hinaus gibt es mittlerweile etliche Cralwer, welche diese Hoster durchsuchen und somit u.U. eine Person von außerhalb an diese Daten drankommt. Passwortschutz in einem Archiv ist zwar auch möglich, aber jedes mal mehrere 100MB zu verschlüsseln ist auf Dauer nervig.

    Was auch noch als Technik zum Dateiaustausch gut eignet ist ein kostenloser Web-DAV Hoster. Dazu benötigt man noch nicht mal einen extra Client, weil Web-DAV ja das HTTP-Protokoll nutzt, welches standardmäßig von allen Betriebssystemen beherrscht wird, und alle Dateien werden im jeweiligen Betriebssystem wie ein normaler Ordner dargestellt.

  2. Beim Datenaustausch gibts noch die Möglichkeit „Opera“(den Browser) zu verwenden.
    Mit dem Feature „opera unite“ kann man seinen PC ziemlich unkompliziert in einen Fileserver verwandeln und bietet seinen Bandkollegen damit direkten, sicheren Zugriff auf die Audio Files, ohne irgenwelche Hoster im Netz dazwischen.
    Einziger Nachteil: der PC muß ständig online sein, wenn die Files zu jeder Zeit abrufbar sein sollen.
    Aber da kann man sich bestimmt auf entsprechende Zeiten einigen.

  3. Ich denke,es kommt darauf an, wie intensiv man das betreiben möchte. Professionell, dann sollte man auf Performance und Speicherplatz achten. Das sollte einem schon einen eigenen Server oder direkte Verbindung von PC zu PC wert sein.
    Für mal ab und zu ein paar Files austauschen reicht auch schon ein Account bei einem Webspace Anbieter. Das habe ich selbst schon problemlos über Google gelöst.

    btw: Noch mal ein Dankeschön für’s Zuhören beim Song der Woche.

  4. Patrick Okt 3, 2010

    Hallo,
    ich habe schon mal meinen Musikrechner über Teamview gesteuert und den Sound, der da, wenn er denn kommt echt nur miese mp3 qualität hat, über reastream-standalone gestreamt und auf dem Rechner mit dem ich gesteuert habe hab ich das ganze dann gleichzeitig über vsthost mit eben reastream (ein plugin von reaper, dass man aber auch kostenlos runterladen kann und dann als vsts plugin verwenden kann) abgehört. klappte wunderbar. ob reastream das auch übers internet macht, weiß ich nicht, aber da wurde doch ein programm erwähnt, mit dem man quasi ein heimnetz übers internet machen kann…. könnte funktionieren.
    Patrick

  5. Patrick Okt 3, 2010

    oh,
    den Kontrapunkt könnt ihr euch schenken. Schade, dass ihr da so ein „gekünsteltes“ ich bin der und der Meinung etc. macht. Nehm ich euch nicht ab. Man kann ja mal drüber reden, aber bitte nicht so. Passt nicht zum Podcast, der ansonsten sehr natürlich und offen daherkommt.
    ciao pat

  6. Julian Okt 4, 2010

    Naja, der Kontrapunkt ist ja auch irgendwo mit nem gewissen Spaßfaktor verbunden. Es handelt sich ja nicht um eine öffentliche, politische Debatte oder dergleichen :-)

  7. Danke für die schöne Podcastfolge #84!

    Ein bisschen vermisst habe ich in eurem Beitrag eigentlich die neuen Wege, die das Internet bereit hält. Sicherlich ist die Technik, von einem Rechner zum anderen die files auszutauschen und die Aufnahmen einzelner in der Welt verstreuter Musiker nacheinander einzusammeln und zusammenzusetzen auch eine Möglichkeit, die erst durch das Internet möglich wurde. Was ich jedoch noch spannender finde ist die Möglichkeit,
    auf eine neue Art und Weise Musik und „Kunst“ herzustellen.

    Ich versuche das auf die Art und Weise, dass ich (oft völlig unbekannte Personen) via Email oder Kontakt über deren Homepage dazu „überrede“, mit mir ein Stück Musik übers Internet zu fabrizieren. Dazu schicke ich denen oft einen Vorschlag an Musik oder bediene mich an einer Musik, die man mir zur Verfügung stellt. Was dann folgt, ist sehr spannend und vielschichtig. Ich sage den Mitwirkenden: Hört es euch an, macht was daraus, was euch einfällt. Oft bleibt es dabei, dass der Mitspieler dann einfach eine weitere Linie über mein Erdachtes rüberspielt. Aber hin und wieder kommt es vor, dass etwas zurückkommt, was mit meinem ursprünglichen Stück erst einmal nichts mehr zu tun hat. Da wurden dann Fragmente bearbeitet, Stücke herausgerissen, im Klang verändert oder oder oder.

    Und das ist das Spannendste an der Sache: Man weiß so recht nie, was dabei herauskommt und was von der Ursprungsidee übrig bleibt. Oft kommt es mir vor, als ob zwei Bildhauer nacheinander an dem gleichen Werk arbeiten. Da haut der eine von der Statue einen Arm ab, der andere klebt einen zweiten Kopf an usw.

    Eine Grundvoraussetzung ist es, dass man loslässt. Ich muss dabei meine Idee „fliegen“ lassen und warten, was zurück kommt. Und vor allem darf ich nicht enttäuscht sein, wenn das, was ich mir vorstellte, so nicht passiert.

    Das hört sich jetzt alles vielleicht sehr tief greifend an. Ich treibe das ganze jedoch als reinen Zeitvertreib (das hört man leider oft auch an der Qualität der Aufnahmen). Ich habe dadurch mittlerweile eine stattliche Anzahl an Musiker „kennengelernt“.

    Ich glaube, dass hinter der Idee, so Musik zu produzieren, ein durchaus ernstzunehmendes musikalisches Konzept steht, welches ohne das Internet so nicht möglich wäre! Ich nenne es oft die internetionale Zusammenarbeit.

  8. Julian Okt 6, 2010

    @Pio Interessante Art udn Weise einen Titel zu produzieren. Ich würde diesen Weg sicher auch gerne mal ausprobieren. Was dabei herumkommt sieht man ja beim Projekt „playing for change“. Ich denke die „gesammelte“ Kreativität verschiedener Leute wird auch immer weitreichender sein, als die Vorstellungen und Ideen eines Einzelnen. Denn irgendwo fällt man ja auf Grund seiner Art und/oder musikalischen Auffassung immer in das selbe Schema und verleit somit einem Stück die persönliceh Note, was sicher gut ist, jedoch auf Dauer die Gefahr einer Monotonie in Sachen „Vielfalt der Musikstücke“ mit sich bringen kann. Ich meine mal vor etlichen Jahren in eienr Zeitschrift gelesen zu haben, daß eine DAW dieses „Multiwork) übers Netz beherrscht – und das live. Keine Ahnung ob es Logic war aber es bezog sich auf jeden Fall auf den Mac – soviel weiss ich noch…

  9. Patrick Okt 8, 2010

    Ich hatte mal Cubasis3 und 5 und bilde mir ein, dass man mit einer der beiden sich übers Internet bei laufenden Projekten anmelden konnte und alle neuen Spuren oder Aufnahmen wurden dann als irgendeine komprimierte Audio Datei auf alle beteiligten Rechner kopiert und an der richtigen Stelle eingefügt. Weis nicht mehr, wie das da hieß. War aber mir ISDN echt kein Spass und ich hab das auch nur einmal versucht…. aber sowas gabs mal…

  10. mitura Okt 11, 2010

    Mit Ableton verfühgt man bereits über eine fest integrierte Funktion seine Produktionen einfach mit allen oder jemanden zu teilen: Ableton Share (http://www.ableton.com/de/share).

    Hat man kein Ableton und möchte an einer, mit dieser DAW erstellten Produktion mitarbeiten? Kein Problem: Dazu offeriert Ableton kostenlos eine zeitlich begrenzte Lizenz.

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