Workflow optimieren – Wie Du mehr Musik machen kannst #103

8. Februar 2011

In der 103. Folge melden wir uns mit einer bierernsten Folge zurück, die das aufregende Thema „Workflow optimieren – Wie Du mehr Musik machen kannst“. Erfahre heute Tipps und Tricks, wie Du deine Arbeitsweise mit kleinen Optimierungen derart verbessern kannst, dass Du mehr Musik am Ende des Tages machen kannst. Und geht es uns allen am Ende nicht genau darum? Darüber hinaus erfährst Du in dieser Show alles über das exklusive Korg Kronos Event vom Wochenende, auf dem ich eingeladen war, hörst den Song der Woche und einen kontrovers diskutierten Kontrapunkt. In den delamar Hörerfragen geht es um 80s Drums und wie Du diesen Klang heute in deinem Tonstudio nachempfinden kannst.

Es ist eine spannende Folge, schalte ein, es lohnt sich!

Workflow optimieren – Mehr Musik in kurzer Zeit

Natürlich möchten wir uns auch heute bei allen delamari und Hörern bedanken, die Woche für Woche unseren Podcast hören und uns im Live-Chat während der Aufzeichnung mit ihrem Feedback sowie Kommentaren versorgen. Wir freuen uns jede Woche wieder auf den delamar Podcast und auf dich!

Das Team ist heute mal wieder vollständig beisammen und die Tipps sind zahlreich geflossen. Zu Beginn sprechen wir über die neue Workstation Korg Kronos, bzw. das exklusive Event in Holland, zu dem ich eingeladen war. Es ist wirklich ein Game Changer geworden und wenn dich diese Music Workstation interessiert, dann empfehle ich dir den Link weiter oben. Dort findest Du einen vollständigen Bericht über das Gerät und das Event.

Am Rande erfährst Du noch etwas Hintergrundwissen über den Song Unheilig – Geboren um zu leben, zu dem wir vor einiger Zeit eine Songanalyse veröffentlicht haben. Henning Verlage, einer der Songwriter, der für diesen Song verantwortlich zeichnet, hatte sich beim Korg Event zum Thema geäussert.

 

Workflow optimieren – Mehr Musik machen

Jenseits leerer Phrasen um das Thema „Mehr Musik machen“ gibt es heute handfeste Tipps, um deinen Workflow zu optimieren. Hier geht es beispielsweise um die Aufteilung der Arbeitsphasen, das Machen von Pause und in welchen Abständen ein Reset der Ohren angesagt ist. Erfahre mehr über zeitliche Distanz, und warum eine Beschränkung dich auch unter Druck setzen kannst. Erfahre auch, inwiefern deine Arbeitsweise sich an der aktuellen Aufgabe orientieren sollte.

Dazu gibt es Tipps und Tricks zur Planung, Vorbereitung sowie Organisation und warum diese dir dein Leben vereinfachen können. Erfahre, was ein Songsheet ist, wozu Du das brauchst und wie das deinen Workflow im Tonstudio optimieren kann. Darüber hinaus gibt es noch Informationen zu sinnvollen Checklisten und warum diese deiner Kreativität Flügel verleihen und nicht etwa hemmen.

Was hat es mit Templates und Vorlagen auf sich? Wie können dir Track Presets die Arbeit vereinfachen? Wie kannst Du dir diese Vorlagen selbst anlegen? Wie kannst Du dir deine Plugins und Instrumente so personalisieren, um Zeit zu sparen?

Das und noch viel mehr erfährst Du heute im Hauptthema…

 

Song der Woche

Der heutige Track kommt aus der elektronischen Musik und kommt von Phillip Wallrich, der uns unter dem Künstlernamen „El Filomeno“ das Musikstück Lejos vorstellt. Wenn Du mehr zum Künstler und/oder Song erfahren willst, dann schau hier vorbei: soundcloud.com/elfilomenal

 

Kontrapunkt

Was der heutige Kontrapunkt mit Halsketten, Aliens und dem Musikbusiness zu tun hat, das erfährst Du nur, wenn Du in den delamar Podcast reinhörst.

 

delamar Hörerfragen

In der heutigen Frage geht es um das Abmischen von Schlagzeug im typischen Mid-80s Sound. Erfahre, welche Drum Machines Du benötigst und welche Rolle der Gated Hall hierbei spielt.

 

Es ist ein spannender Podcast geworden und er ist voll wertvoller Tipps für deine Musikproduktion, dein Songwriting oder Homerecording. Hör rein, es lohnt sich. Und wenn dir unser Podcast gefällt, dann empfiehl uns doch bitte weiter! Danke!

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5 Kommentare

bei “Workflow optimieren – Wie Du mehr Musik machen kannst #103

  1. Yven Crestings Feb 10, 2011

    Hi,

    also ich höre auch Eure Pods, die mich nicht so interessieren!
    Und das NUR wegen Euren Albereien!

    Grüße

    Y. Crestings

  2. Thomas Nimmesgern Feb 11, 2011

    Hallo!

    NORA! ALIENS! HALSKETTEN! …ganz schnell zu einem anderen Thema:

    In Sachen „Workflow“ möcht‘ ich noch einen Tip geben: Beschränkt Euch in der Wahl der Mittel! Eine solche (freiwillige) Beschränkung hat den Vorteil, dass man die zur Verfügung stehenden Ressourcen besser beherrschen und einsetzen kann, anstatt von einer übergroßen Menge von Ressourchen erschlagen zu werden.

    Aus meiner eigenen Erfahrung als (Noch-Hobby-)Musiker sehe ich das so:
    Ich habe _sehr_gerne_ VSTs aus dem Internet heruntergeladen…wie sich das gehört, natürlich keine Raubkopien, sondern ausschließlich Freeware (über den Sinn und Zweck von Freeware-Plugins mag man streiten, aber das ist ein anderes Thema).
    Beispielsweise schau‘ gerne mal bei vstplanet vorbei, wo fast jeden Tag neue Freeware-VSTs und kostenlose Samplebibliotheken aufgelistet werden. Nach einiger Zeit sind bei mir etwa 1.500(!) Freeware-VSTs zusammengekommen, die ich mir fast alle auch mal angehört hab‘.

    Problem bei der Sache: Bei einer solchen Unmenge an Möglichkeiten fehlt natürlich die Zeit, sich jeden einzelnen VST genau anzuschauen, die Stärken und Schwächen eines jeden VSTs herauszuarbeiten usw. Das kann schnell dazu führen, dass die Suche nach dem einen tollen Klang zu einem Glücksspiel wird, weil man vor lauter Möglichkeiten gar nicht weiß, in welchem VST man suchen soll.

    Beschränkt man sich hingegen auf einige wenige Plugins, hat man mehr Zeit, die Möglichkeiten der betreffenden Plugins herauszufinden. Ich glaube, nur so kann man die eigenen Plugins wirklich ausreizen.

    Diese Überlegung gilt im Prinzip für jede Form von Ausstattung: Jedes neue Equipment muss erst mal in den eigenen Arbeitsrhythmus integriert werden und in die bereits vorhandene Software- und Hardwareumgebung eingebaut werden – und vor allem muss jedes neue Equipment erstmal begutachtet werden.
    Egal, ob neues Mikro, neuer VST, neue DAW oder neuer MIDI-Controller: Dieses Einarbeiten kostet immer Zeit + Nerven und lenkt womöglich von der Musik ab – wenn Du 1.500 VSTs begutachtest, hast Du zum Komponieren kaum noch Zeit. :-)

    Deswegen: erstmal die vorhandene Ausstattung gut kennen – und wenn dann _wirklich_ was fehlt, kann man ja immer noch was Neues besorgen.

    Im Podcast is‘ ja schon erwähnt worden, welchen Vorteil das mit sich bringen kann:
    Es kann ein echter Vorteil sein, wenn man -dank Erfahrung- schon im Kopf hat, welches Plugin wie klingt oder welches Plugineinstellungen man für einen bestimmten Klang wählen sollte (so ist das, glaube ich, im Podcast gesagt worden). Ich glaube, diese Erfahrung kommt auch dadurch, dass man sich etwas einschränkt und erst einmal die vorhandene Ausstattung so gut kennenlernt, dass man Vor- und Nachteile des vorhandenen Equipments quasi im Kopf hat.

  3. Markus Feb 13, 2011

    Hallo!

    Macht bitte genauso weiter wie bisher! Der Podcast ist immer sehr unterhaltsam – und bei dieser lockeren Atmosphäre lernt es sich doch viel leichter!
    Wer das nicht mag, der kann ja auch ganz ernst und langweilig ein Buch lesen :-(

    War wieder ein super Podcast – Vielen Dank :-)

    LG

  4. Julian Feb 16, 2011

    Noch ein Tip für die 80s Drumsounds: Der Halion liefert auch etliche Percussion Drums aus dieser Zeit, u.a. die typischen Tom-Tom Sounds von elektronischen Schlagzeugen.

© delamar.FM