Pimp My Guitar! – DG004

16. März 2013

Autofreaks pimpen ihre Karren, Guitarheroes tunen ihre Klampfen. In der aktuellen Folge von delamar Guitar unterhalten sich Ann, Henry, Jens und Carlos darüber, wozu und wie man seine Gitarre bzw. seinen Bass mit einigen Handgriffen auf Vordermann bringen kann. Außerdem erfährst Du in der vierten Folge, weshalb Henry der Tim Taylor (besser: Al Borland) des delamar Guitar Podcasts ist, „Stangenware“ für Ann schlicht langweilig daherkommt und Jens es fast aus den Latschen gehauen hat, nachdem Carlos sich anschickt, mit einer Telecaster die Seiten zu wechseln. Viel Spaß!

Pimp My Guitar! – delamar Guitar DG004

Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb man an seiner Gitarre bzw. seinem Bass herumschrauben muss. Manchmal geht was kaputt und Du kommst nicht drum herum, ein Teil auszuwechseln. Dass das Pimpen Deiner Axt aber auch andere, nicht weniger handfeste Gründe haben kann, dass kannst Du in dieser Folge des delamar Guitar Podcasts erfahren. Angefangen bei einer Schönheitskur für Deine Gitarre bis hin zur Optimierung von Stimmstabilität und Klangverbesserung, alles ist möglich. Wenn Du gerade nicht über zwei linke Hände verfügst und etwas von Mechanik und Elektronik verstehst, sind viele Handgriffe an Deiner Gitarre auch in Deiner Heimwerkstatt möglich. Für weniger handwerklich Begabte, steht der Fachhändler oder Instrumentenbauer meist mit Rat und Tat zur Seite. Die Shownotes der Folge im Einzelnen:

  • Wie optimiere ich die Mechaniken an meiner Gitarre?
  • Optisches Tuning: Vorsicht bei einer Neu- bzw. Umlackierung!
  • Gegen Feedback und Brummen hilft eine verbesserte Abschirmung
  • Pickups wechseln
  • Regler austauschen
  • Die „Tim-Taylor-Mentalität“
  • Neukauf vs. Gitarre pimpen
  • Geld sparen durch Modifikation
  • Modifikationen zur Suche nach dem eigenen Ton?
  • Einbau- und Reparaturkosten

Dein Feedback ist uns wichtig! Wenn Du Anregungen, Tipps oder Kritik äußern möchtest, dann tu Dir keinen Zwang an und hau in die Tasten. Lass uns und allen Hörerinnen und Hören wissen, was Deine Meinung zum Gitarre-Pimpen bzw. zu dieser Sendung ist. Stay tuned & ROCK ON!

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11 Kommentare

bei “Pimp My Guitar! – DG004

  1. Henry Mrz 18, 2013

    Ich hab keine Flanellhemden :)

  2. Jürgen Bromant Mrz 18, 2013

    Ich bastel in letzter Zeit auch gerne an meinen E-Gitarren rum. Es macht Spaß sich z.B. eine günstige Squier Strat zu kaufen und diese dann mit der Zeit immer mehr aufzuwerten – den monetären Wert steigert dies jedoch kaum, da man beim Wiederverkauf meistens nicht das Geld zurückbekommt, das man in die Verbesserungen investiert hat – man macht es also quasi nur für sich selbst.
    Auch meine teureren Gitarren, wie z.B. meine Gibson SG habe ich leicht modifiziert, allerdings habe ich mich dabei auf optische Verbesserungen beschränkt.
    Wichtig ist es auf jeden Fall, dass die Grundlage des Instrumentes gut ist. Eine schlechte Gitarre kann man nur schwer so sehr pimpen, dass man damit zufrieden ist.

  3. WassIssn Mrz 26, 2013

    Pickup selbstgebaut.
    Das ist der Richtige :-).
    http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=8u5ilHfmv1E&feature=endscreen
    Ich habe das auch mal gemacht vor zich Jahren.
    Leider war der Kupferlackdraht zu dick und es waren
    nicht genug Windungen vorhanden damit der output
    ausreicht.
    Aber einmal hat dann doch gereicht.

  4. Henry Apr 16, 2013

    Krass – die Dinger selber zu wickeln… Daran hab ich auch noch nicht gedacht.
    Cooler Beitrag, das werden wir mal im Hinterkopf behalten ubd das mal zum Thema machen.

    Gruss
    Henry

    P.S. Heidi wird sich freuen – hahaha.

  5. Jürgen Bromant Apr 16, 2013

    Wickelt doch mal selbst ein Set „Delamar-Custom-Pickups“ für den Podcast.

  6. Henry Apr 16, 2013

    Hahaha… Ich werd mich mal schlau machen :)

    Vieleicht geht da ja was – allerdings nicht vor August.
    Bis da hin hab ich noch andere Projekte am Start.

    Gruss
    Henry

  7. Jürgen Bromant Apr 17, 2013

    Das Material zum Wickeln gibt es ja bei den großen Musikhäusern. Würde mich mal interessieren, was dabei herauskommt. Könnte gut sein, dass das Thema Pickups damit entmystifiziert wird.

  8. Henry Apr 17, 2013

    Da ist ja nichts mystisches dran. Physik und Elektro-Technik im ersten Lehrjahr.

    Das schwingen der Saiten beeinflusst das Magnetfeld der Spulenkerne. Das magnetische Wechselfeld induziert in die Wicklungen eine Spannung. Die Potenzialdifferenz treibt einen Strom. Quasi unser musikalisches Signal.
    Das kann mal alles berrechnen. Muss man mal etwas Zeit investieren.

    Grundsätzlich gilt, je mehr Feldlinien geschnitten werden (quasi je mehr Wickelungen um den Magneten gewickelt sind) desto stärker wird das Signal.
    Übertreib man es wirds den Eingang übersteuern (unharmonisch). Wenn man es jetzt übertreibt kann man. Für jede Gitarren/Verstärker Kombination spezifische Pick Ups bauen :)

  9. Jürgen Bromant Apr 18, 2013

    Ja, es ist im Grunde kein Hexenwerk. Sooo viele Faktoren gibt es auch nicht. Es sind wohl vielmehr die Hersteller, die uns glauben machen wollen, dass in ihren Pickups ein mystisches Geheimnis steckt. ;-)
    Auch die Magnetart ist eigentlich nicht so wichtig. Man kann prinzipiell mit jedem Magneten jede Klangfarbe erzeugen.Ich hatte schon Strats mit Keramikmagneten, die authentischer klangen als andere mit Alnicos.

  10. Henry Apr 19, 2013

    Moin,

    doch, die Magneten sind das entscheidende! Das Kupfer der Wicklungen ändert seine Eigenschaften nicht. Es hat immer einen Kappa(Leitwert) von 56-58 m/ohm*mm2.
    Keramische (Selteneerden) Magnete sind deutlich feldstabiler wie andere hardmagnetische Werkstoffe.
    Das bedeutet, dass der elektrische Output des Pickups letztendlich höher und stabiler ausfallen wird.

    Alles Physik und lässt sich alles berechnen :-)

  11. Jürgen Bromant Apr 20, 2013

    Das stimmt, aber prinzipiell ist es dem Magnetfeld erstmal egal wovon es erzeugt wird und ein Magnet hat auch keinen Frequenzgang, das soll heißen, dass man prinzipiell mit jedem Magneten jeden Sound hinkriegen kann, wenn man es nur richtig anstellt. Unterschiede gibt es natürlich, das ist richtig – man muss halt den Rest des PUs anpassen. Leo Fender z.B. hat bei G&L fast nur noch Balkenmagneten verwendet und auch damit seinen typischen Klang hinbekommen. Auch treten bei Balkenmagneten andere Wirbelströme auf als bei magnetisierten, einzelnen Alnico Polepieces.

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