Routine-Arbeiten im Heimstudio #212

12. März 2013

In knapp 60 Minuten sprechen wir über die vielen kleinen Routine-Arbeiten, die in einem Heimstudio oder Tonstudio anfallen und die optimiert werden können. Es sind oftmals auch die kleinen Dinge des Lebens, mit denen sich die Arbeit und der Workflow weiter optimieren lassen. Und so dreht sich das Gespräch heute um Dinge, die im Vorfeld gar nicht zur Sprache gekommen waren…Dazu erwartet dich ein Gewinnspiel sowie eine delamar Hörerfrage zum Thema Lizenzierung von Musiksoftware für Bands bzw. Personen.

Viel Spaß beim Hören & beste Unterhaltung.

Routine-Arbeiten im Heimstudio #212

Nicht nur, dass es eine Menge Neuigkeiten rund um delamar in den vergangenen sieben Tagen gegeben hat, auch das Thema der heutigen Sendung entpuppt sich als überaus ergiebig und spannend. Optimierungen im Workflow können an so vielen Stellen getätigt werden und welche einige davon sind, erfährst Du in dieser geselligen Runde mit Maria, Matthias und meiner Wenigkeit. So sprechen wir über die Ordnung im Tonstudio, die Aufbewahrung von Gerätschaften, das Aufrollen von Kabeln, die Sortierung auf dem Audio PC, und das Sammeln von Passwörtern und Lizenzen.

Im Gewinnspiel kannst Du nach wie vor den RHA SA950i gewinnen, kommende Woche verkünden wir dann den Gewinner.

Bis dahin wünsche ich dir viel Spaß beim Hören der heutigen Folge.

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11 Kommentare

bei “Routine-Arbeiten im Heimstudio #212

  1. Paul Liebchen Mrz 12, 2013

    „Backup“

  2. Alex28 Mrz 12, 2013

    Super Sendung wie immer,

    lange habt ihr ja über das Thema Speichermedium gesprochen und ich halte es auch für das beste festplatten dafür zu verwenden. Vor kurzem aber, wäre ich ehrlich gesagt, fast gewaltig auf die …… gefallen. Da ich vor langer Zeit von Cubase auf Pro Tools umgestiegen bin, Cubase aber nicht mehr auf meinem Rechner habe, rette mich, das ich meine Daten zusätzlich noch in Plattformübergreifenden dateiformaten speicherte.

  3. Ja das ist ein ewiges Thema „Backup“ da ich aus dem IT bereich komme bete ich das Kunden immer vor, könnte fast mal ein Lied draus machen. Aber wenn dann alles zu spät ist kommen sie mit nem Stück Kohle (ehemalige Festplatte) und wollen alles gerettet haben. Also Delamari immer schön Backups machen!!

    MfG Uwe

  4. Zum Thema „Backup“: Wuala bietet hier clientseitige Verschlüsselung und europäische Server. Darin sehe ich einen gewissen Vorsprung gegenüber Google, Dropbox & Co.

  5. Harald Roebers Mrz 14, 2013

    @Maria: 1. Nicht mehr laufende Medien – vielleicht hilfts noch und du hast noch nicht alles weggeworfen: ja, ich habe auch noch Backup-CDs und -DVDs aus den 90er – sogar noch goldene Rohlinge, die damals pro Stück 25,00DM kosteten !!) und was soll ich sagen, auf neuen Brennern oder Laufwerken funktionieren die oftmals schon Anfang 2000er auch nicht. Nehme ich aber meinen (bin genauso Jäger und Samnmler wie Matthias) alten Pentium I mit meinem ersten Yamaha Brenner der 8-fach konnte und damals 1800,00 DM netto (kein Tippfehler!) – der liest die Medien doch tatsächlich noch ein. Zusammengefaßt: je älter das Optische Backup Medium, desto älter sollte auch das Laufwerk sein! Stichworte sind Brenngeschwindigkeiten und Firmware Updates (eben keine Firmwareupdates von heute!!). Also wenn Du noch den alten Brenner hast (wäre am Besten) könntest du deine alte Band wieder zum Leben erwecken…

    2. Brenngeschwindigkeit – Beim letzten Podcast erwähntest du mehr nebenbei, dass Du maximal 8fach brennst: das sollte man sich gut überlegen, da die neuen Medien (meist 52fach) ja für die schnelleren Brenngeschwindigkeiten produziert werden. Du erreichst mit 8fach Brennern auf nem 52er-Rohling unter Umständen genau das Gegenteil: Man kann sich das so vorstellen, dass die Datenaufnahmeschicht der neuen Medien viel „weicher“ hergestellt werden, damit es der LAser einfacher hat, um in schnellerer Geschwindigkeit Pits unmd Lands zu schreiben. Wenn Du nun mit 8fach schriebst, steht der Laser länger am jeweiligen Brennstandort und es kann passieren dass die Pits and Lands leicht ausfransen: Die „Rille“ wird praktisch etwas breiter, aber eben auch ungenauer. Ein guter Wert Audio-CDs zu schreiben, scheint (auch für BilligRohlinge) 10-20% unterhalb des angegeben MaxWertes. 32fach funzt meiner Erfahrung tadellos. Aber hier gilt auch: Test/Backup auf dem CD-Player Standalone oder Auto – es liegt eben nicht nur am Medium.

    3. Passwortmanager: seit 2 Jahren benutze ich den kommerziellen Manager Roboform Everywhere – Vorteil: 4 Rechner plus Handy werden automatisch synchronisiert – außerdem gibt es noch eine Edition für den USB Stick – für Wartung oder Arbeit am fremden PC natürlich super.
    Kostenfrei checke ich gerade bei einem Kunden KeePass – für die meisten Anwender sicherlich ausreichend. (LastPass kannte ich noch nicht, aber deshalb höre ich ja delamar…;-))
    Wichtig: Masterpasswort muss natürlich gut sein. Die generiert das Tool übrigens auch ;-))

    4. Kompliment an die Truppe – ich höre (bei der Fahrt ins Studio) von Anfang an delamar, habe auch alle podcasts auf der Festplatte „gebackuped“ – klasse. Manko derzeit: mir fiel bei der Stammbesetzungsankündigung mal wieder auf, dass mir der liebe Paul fehlt.
    So nun Schluss mit dem Aufsatz: aber ich dachte mir, höre schon solange zu, da kann man auch mal etwas Längeres dazu beisteuern…

  6. Markus Mrz 14, 2013

    Hi,

    interessanter Podcast wieder mal!

    „Backup“

    Zur Cloud hätte ich noch eine Frage.
    Wenn ihr Projekte auf mehreren Rechnern bearbeiten müsst, wie verteilt ihr die Projekte? Werden die in die Cloud geladen, und dann auf einer lokalen Kopie gearbeitet (damit die Änderungen nicht ständig hochgeladen werden), oder welche Methode wäre eurer Meinung nach am bestern wenn mehrere Leute am gleichen Projekt arbeiten müssen?

    Lg,
    Markus

  7. Superwaldi Mrz 18, 2013

    Zum Thema Passwörter:

    Auf die browsereigene Paßwortverwaltung verzichte ich aufgrund von Sicherheitsbedenken.

    Ich nutze seit 2 Jahren Password Depot. Dort speichere ich alle Passwörter, lasse mir sichere Passwörter generieren, speichere meine Serienummern und füge ggf. Fotos anbei.

    password-depot.de

    Ich habe nichts davon, hier für das Programm Werbung zu machen und schreibe aus Überzeugung.

  8. Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Mrz 18, 2013

    Hallo!

    Zum Thema „Backup“ ein paar Anmerkungen meinerseits:

    Wenn man wirklich auf Nummer Sicher gehen will, sollte man mehrere Sicherungskopien haben; vorzugsweise auf verschiedenen Medien an verschiedenen Orten.
    Die Sicherungskopien an unterschiedlichen Orten zu hinterlegen, verhindert, dass mit einem Schlag alle Sicherungen auf einmal kaputtgehen. Im schlimmsten Fall kann das ein Hausbrand sein; aber auch ein Wasserrohrbruch, ein umgefallenes Aquarium oder auch neugierige, spielende Kinder können Sicherungskopien in Mitleidenschaft ziehen – da ist es ratsam, das Risiko zu minimieren, indem die Sicherungskopien nicht alle an ein und derselben Stelle gelagert werden.
    Auch sollten die Sicherungen nicht direkt bei den eigentlichen Arbeitsdaten gelagert werden – da gilt die gleiche Überlegung: Wenn Sicherungen und Arbeitsdaten direkt nebeneinander liegen, können auch beide direkt auf einen Schlag zerstört werden (was dem Sinn einer Sicherung ja widerspricht).
    Wie viele unterschiedliche Orte man zum Aufbewahren der Sicherungen wählt, hängt von der Wichtigkeit der Daten ab: je wichtiger, desto zahlreicher.

    Eine andere grundsätzliche Überlegung ist die Frage, ob man die Sicherungskopien später wieder einlesen kann. Alte Menschen wie ich :-) können sich vielleicht noch an Disketten, Streamerbänder oder ZIP-Disketten erinnern. Wer mal versucht hat, eine Diskette auslesen zu lassen, weiß, was ich meine. ;-)
    Solche Überlegungen sind bei heutiger Technik vielleicht nicht mehr so wichtig wie früher, weil die Technik heutzutage zuverlässiger und langlebiger als früher ist; aber wer seine Sicherungen länger als nur ein paar Monate aufbewahren will, sollte zumindest Hinterkopf behalten, ob man die Daten auch später noch problemlos einlesen kann.
    Das ist nicht nur eine Frage des Datenträgers, sondern auch des Datenträgerformats (z.B. das alte FAT12) und der Dateiformate. Dateiformate von früher lassen sich heute nur noch umständlich auslesen; das wird vor allem dann ein Problem, wenn man das ursprüngliche Programm nicht mehr hat oder dieses nicht mehr auf aktuellen Betriebssystemen läuft. (Beispiel: Eine umfangreich gestaltete WordPerfect-Datei von 2001 lässt sich heute kaum oder nur mit Verlusten öffnen, wenn man das originale WordPerfect nicht mehr hat.)

    Im Podcäst sind ja verschiedene Medien genannt worden, die allesamt ihre eigenen Nachteile haben:
    – Optische Datenträgern (CDs, DVDs, Blu-Rays) halten wohl nicht sooo lange, wie man’s gerne hätte. Ich hab‘ zwar Sicherungs-CDs, die auch nach zehn Jahren noch lesbar sind – aber darauf kann man sich wohl nicht immer verlassen.
    Ganz sooo ablehnen will ich optische Datenträger allerdings nicht; sie sind zumindest eine Ergänzung zu anderen Sicherungskopien (allerdings keinesfalls die Haupt-Sicherungsmethode). In einem Podcäst ist mal erwähnt worden, dass manche Projekte bis zu 10 GB groß sein können; das entspricht in etwa ein Doube-Layer-DVD. Da könnte man also ein fertiges Projekt auf eine DVD brennen, mit allen Arbeitsdateien; _zusätzlich_ zu anderen Sicherungsmethoden.
    – Festplatten sind heutzutage wohl das Sicherungsmedium der Wahl: einfach zu handhaben, vielfach beschreibbar, nicht so teuer. Interne Festplatten sind als dauerhafte Sicherungskopien nicht empfehlenswert, weil sie an der selben Stelle wie die Haupt-Arbeitsdaten platziert sind – mitten im Rechner: Wenn die Haupt-festplatte kaputtgeht, geht die Sicherungs-Festplatte möglicherweise auch mit kaputt. Unschön. Als eine sehr einfache und schnelle Möglichkeit der Sicherung ist eine interne Festplatte also gut möglich, aber nicht als Hauptsicherung ratsam.
    Externe Festplatten sind da schon besser. Ich persönlich halte externe Festplatten mit eigener Stromversorgung für besser als externe Platten mit USB-Stromversorgung: Über eine eigene Stromversorgung kann die Festplatte immer genau so viel Strom wie nötig ziehen, ohne dass es Probleme an den USB-Verteilern gibt; das kann die Lebensdauer der Festplatte verlängern. Sollte man NAS-Festplatten verwenden, sollte man sicherstellen, dass sie keine eigenen, betriebssystem-relevanten Treiber brauchen, sondern nur mit dem zugrundeliegenden Protokoll arbeiten (beipielsweise kann es sein, dass solche spezifischen Treiber nicht unter Windows 7 laufen; hingegen ist das Protokoll in praktisch allen Betriebssystemen implementiert).
    Festplatten haben auch ihre Nachteile: Mit Magneten kann man sie unlesbar machen, dann sind alle Daten weg; und sie sind kaum stoßsicher, sind beim Runterfallen also ganz schnell kaputt. Zwar kann man physikalisch bechädigte Festplatten mit Spezialwerkzeug auslesen (sogar noch nach einem Brand oder halt nach einem Sturz), aber das ist TEUER. Nach einem Magnetüberfall dürfte gar nix mehr gehen – da denken wir nochmal an die spielenden Kinder, die ich eingangs erwähnt habe.
    – Die virtuelle Wolke ist meine Sache nicht; da bin ich ehrlich. Mir fehlt das Vertrauen in die Langlebigkeit der Anbieter (was ja im Podcäst schon angesprochen worden ist). Einen Grund für die Wolke sehe ich aber durchaus: Man kann einfach Daten austauschen, was bei einem laufenden Projekt sehr hilfreich sein kann (zumal dabei auch eine Verzeichnisstruktur und Rechtevergabe möglich ist, die einem die Übersicht erleichtert).

    Ach ja, noch etwas: Sicherungskopien können nicht nur durch Atombomben, Überschwemmungen, Explosionen, Autounfälle oder spielende Kinder kaupttgehen – manchmal reicht auch eine Überspannung (wenn drei Straßen weiter ein Blitz eingeschlagen hat) oder ein kleiner Magnet.
    Gegen die Überspannung können technische Maßnahmen helfen, die fast alle nach dem selben Prinzip funktionieren: Es wird eine Art Sicherung dazwischen geschaltet, die bei Überspannung kaputtgeht (anstatt dass die dahintergeschalteten Geräte kaputtgehen). Das können einfache Zwischenstecker für ein paar Euro sein oder auch teure Überspannungsschutzgeräte direkt nach dem Sicherungskasten.
    Und gegen den Magneten hilft nur Vorsicht. :-)

  9. LOWRANTS Mrz 18, 2013

    33:05 ist ein kleeeeiner Schnittfehler… es sei denn es sollte noch einmal darauf hingewiesen werden, dass Carlos sich mit ein paar Kumpels Skyfall reingezogen hat. hehehe

  10. LOWRANTS Mrz 18, 2013

    aber ihr habt ja gott sei dank ein “ BackUp“ und könnt das noch einmal ändern ;-)

  11. polyaural Apr 19, 2013

    Kommt was spät, muss aber trotzdem sein:

    Der Mac hat ein Programm mit dem Namen „Schlüsselbundverwaltung“an Board. Darin speichert er systemweit verwendete Passwörter, wie z. B. das WiFi-Passwort.

    Hier der Beschreibungstext:

    „Mit dem Schlüsselbund können Sie vertrauliche Daten, die nicht mit Ihrem Computer im Zusammenhang stehen, sicher aufbewahren. Hierzu gehören beispielsweise persönliche Kennnummern (PIN) für ein Bankkonto, Kreditkartennummern, vertrauliche Notizen, Geheimcodes und andere Informationen, die anderen Personen nicht zugänglich sein sollen.“

    Die Daten werden verschlüsselt gespeichert.

    Mehr in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Schl%C3%BCsselbund_(Software)

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