Backup und Dateimanagement #297

23. Dezember 2014

Fehlende oder fehlerhafte Daten können fatal sein, wenn es darum geht, eine musikalische Produktion rechtzeitig abzuliefern oder nach einiger Zeit weiterzubearbeiten. Daher befassen wir uns im delamar Podcast heute mit dem Thema Backup und Dateimanagement. Was spröde klingen mag, kann Leben retten, also versammelt euch vor den Empfangsgeräten, liebe Leut‘!

Podcast #297 – Backup und Dateimanagement #297

Nur kurz ein Griff in die Mottenkiste der Geschichte: CDs und DVDs sind eine gaaanz schlechte Idee, wenn es um die Aufbewahrung von Projekten, Samples oder gar fertige abgemischten Songs geht – Maria kann ein Lied davon singen. Aber die Welt hat sich längst weitergedreht und so stellen wir heute Strategien zur Sicherung und Aufbewahrung von Daten (englisch: »Backup«) vor. Auch um vernünftiges Dateimanagement geht es, damit die Vielzahl der Daten nicht heillos verwildert.

Wie machst Du das? Welche Tricks hast Du auf Lager und was hat sich bei dir als praktisch erwiesen, um nicht irgendwann eine böse Überraschung zu erleben? Wir freuen uns auf reges Feedback deinerseits!

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3 Kommentare

bei “Backup und Dateimanagement #297

  1. André Dez 29, 2014

    Hallo delamar-Team

    Interessante Diskussion, super Podcast.

    Möchte noch folgeden Input einbringen :
    Ein NAS mit RAID ist keine Backup-Lösung im eigentlichen Sinne sondern schützt „nur“ vor Hardware-Ausfall. Es schützt nicht vor dem „versehentlichen“ Löschen, „versehentlichen“ Bearbeiten oder vor Virenbefall. Ausser man speichert auf dem NAS mehrere Versionen der Daten und kann auf ältere Punkte zurückgreifen im Sinne der Timemachine (Versionierung) von Apple. Braucht dann aber eine kluge Backup-Software. Da kann man dann inkrementelles Backup machen. Hat aber auch so seine Tücken weil man jeden einzelnen Backup-Punkt braucht.
    Weiss jetzt allerdings nicht welche Software da am besten wäre.

    Auch das RAID an sich bietet entsprechende Risiken :
    Die Daten werden Controllerspezifisch gespeichert. Geht die Electronik (der Controller) flöten und es gibt dieses Modell nicht mehr könnte es schwierig werden die Sache wieder zum Laufen zu bringen. Bei einer Spiegelung der Daten geht das wohl schon noch, bei höheren RAID-Levels wird schwieriger. Die meisten NAS speichern im Lunix-Format da sich kleine Linux-Server beinhalten. Um bei so einem Ausfall der Electronic auf die Daten zugreifen zu können muss man dafür sorgen, dass man das Linux-Format lesen kann. Geht aber mit entsprechender Software schon.
    Sollte man vielleicht wissen bezüglich NAS-Lösungen.Gibt auch da Ausnahmen welche im NTFS-Format speichern.

    Ich würde das machen was Carlos angeschnitten hat aber nicht ausführen konnte. Ich würde mehrere Festplatten zulegen und regelmässige Abzüge der Daten machen und die Festplatte(n) an einem anderen Ort lagern (Schutz vor Feuer, Flugzeugabsturz usw.). Da ist man nicht auf einen Cloud-Dienst und Leitungen angewiesen. Macht aber entsprechenden Aufwand.

    Wahrscheinlich wäre das Thema mal eine umfassende Beleuchtung wert. Wenn man eine professionelle Lösung erarbeiten möchte braucht es schon ausgeklügelte Konzepte oder teure Lösungen.

    Auch bezüglich dem Dateimanagement gibt es in diesem Podcast sehr gute Lösungen die mir auch gerade helfen. Doch auch da wäre mal eine umfassende Abhandlung toll.

    Weiter so und vielleicht gibts ja mal zu diesem Podcast eine Version 2 :-)

  2. Patrick Pierson Dez 30, 2014

    Hallo,
    ich lasse bei mir (fast jeden) Sonntag ein kleines Programm laufen, das DirSync heißt. Das vergleicht einfach Dateien der Festplatte oder eines Ordners und kopiert die neueren auf die externe Festplatte. Hatte es mal so eingestellt, dass der Rechner danach runterfährt, hat sich aber bei mir aber als nicht praktikabel erwiesen, fand ich aber auch cool.

    Zum Vorredner: bei uns auf Arbeit steht das NAS auch nicht im Serverraum, sondern beim Hausmeister im Zimmer.

    Zu CDs: hab mal ein Lied für meine Frau gemacht und da ich es nicht verlieren wollte, alle Dateien auf eine CD kopiert. Neulich wollte ich es (so 14 Jahre danach…) mal wieder hören und evtl neu bearbeiten, da war die CD weg. Unauffindbar. Jetzt bin ich gerade dabei mir den Kram, den ich damals gespielt habe wieder rauszuhören und neu aufzunehmen (hab noch eine mp3 davon gefunden). Auch mal interessant. Hab ja gerade frei und Zeit. Im übrigen bin ich mir eh unsicher, ob man mit den neueren Cubase Versionen noch die alte (Dateiendung .all) Datei öffnen könnte…. egal.

    Ich hoffe nur, dass meine externe Festplatte nicht mal abraucht. Sonst hätte ich da ein Problem.

    guten Rutsch

    Patrick

  3. Ich als Software-Entwickler habe mittlerweile auch die Versionierung für meine Musik-Projekte für mich entdeckt.

    Ich nutze Subversion mit TortoiseSVN auf Verzeichnisebene. Wenn ich etwas an einem Projekt geändert habe checke ich diese Änderungen dann mit einem beschreibenden Kommentar ein.

    Somit habe ich ein Backup der verschiedenen Entwicklungsstufen eines Liedes parat.

© delamar.FM