Die besten Tipps von der MusicBiz Madness #218

23. April 2013

Heute erwarten dich die besten Tipps & Tricks in Sachen Musikbusiness & Selbstvermarktung, die wir von der Konferenz MusicBiz Madness in Nürnberg am Wochenende haben mitnehmen können. Es gibt Tipps rund um die GEMA, die Planung einer Tour mit deiner Band, die richtige Herangehensweise beim Kontaktieren eines Labels oder die passende Strategie bei der eigenen Selbstvermarktung.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören der heutigen Folge!

Tipps & Tricks von der MusicBiz Madness – delamar Podcast #218

Damit Du einen umfassenden Eindruck vom Event am Wochenende mit möglichst vielen Tipps & Tricks erhältst, haben wir eine Menge Gäste und altbekannte delamari eingeladen. So kannst Du dich auf Marc Weissenberger freuen, der uns einen kleinen Einblick in seinen Vortrag vom Sonntag gewährt. Auch den Macher der MusicBiz Madness, Julian Angel haben wir mit an Bord und er verrät dir einige Details aus dem Backstage-Bereich. Mit Linus Klausenitzer von der Band Obscura haben wir uns nicht nur einen exzellenten Musiker, sondern auch einen Fan von delamar und Besucher der MBM eingeladen, der uns seine Key Learnings vom Event erzählen wird.

Aber auch Matthias Müller hat eine Menge Knowhow von der Konferenz mitgebracht und teilt seine Highlights in den hier vorliegenden 60 Minuten. Du kannst dich also auf eine Menge Spaß, Informationen und Knowhow in Sachen Musikbusiness, Selbstvermarktung und Marketing für Musiker freuen.

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11 Kommentare

bei “Die besten Tipps von der MusicBiz Madness #218

  1. ArcticA Apr 24, 2013

    Scheint eine tolle Veranstaltung gewesen zu sein.
    Aufzeichnungen wären allein schon für die weitere Werbung wichtig gewesen, würd ich sagen. Naja, nicht zu ändern.

    Aber meine Güte, wenn wir doch nur alle so am Puls der Zeit fühlen würden, wie der Herr „Naseweissenberger“.
    So richtig es zwar ist, was er über die Verklärung der Chancenverwertung und der damit einhergehenden Aufopferungsbereitschaft (wieder u wieder) festzustellen hat, so überstrapaziert und „hab ich doch gesagt“ & „selbst der und der hat bestätigt, was ich immer predige“-mäßig präsentiert er es wieder und wieder.
    Mag daran liegen, dass ich alle Podcasts kenne, aber das ist meine Wahrnehmung.
    Bitte konstruktiv verstehen, nichtsdestoweniger scheint der Mann engagiert und bewundernswert aktiv zu sein, aber mMn ist ihm der Wein der Erkenntnis etwas zu Kopf gestiegen. Würde mir einen etwas weniger Ich weiß es nunmal sowas von-mäßigen Tonfall wünschen, so empfinde ich das Zuhören als recht zermürbend, so „fachlich“ gehaltvoll es auch andererseits ist.

    Das Problem ist, dass Menschen, die das nicht wahrhaben wollen es auch nach der tausendsten Aufklärung nicht verstehen/ verinnerlichen und die anderen es auch schon beim ersten Mal begriffen haben und sich eher mit den nächst-möglichen Schritten auseinandersetzen wollen.

    Und jetzt bitte keine Verteidigungsarien, es ist blos ein Bischen Kritik eines womöglich abhängigen Hörers.

    • Matthias Müller Apr 27, 2013

      Sorry,….. wir waren bei der Aufzeichnung vielleicht einfach zu beseelt von dem Event, weil alle Erinnerungen ganz frisch waren! Vergleichbar, als hätte man in der Saison einen Europapokal-Platz erreicht. Für einen Moment große Freude und Begeisterung…. Das verfliegt bestimmt bald wieder und dann geht es weiter wie bisher, versprochen! :-)

  2. Marc Weissenberger Apr 24, 2013

    Hallo Arctica,

    Danke für Deinen Kommentar. Vielleicht kamen die Wiederholungen, dass auch andere Redner das bestätigten, wovon ich sprach, etwas häufig vor, d’accord. Allerdings hat das nichts damit zu tun, dass mir „der Wein der Erkenntnis zu Kopf gestiegen ist“, sondern dass es ziemlich befreiend ist, wenn man nach jahrelanger Arbeit in diesem Thema nicht nur Gehör bei Newcomern findet, sondern alte Hasen des Geschäfts zustimmen. Ich wurde dies bezüglich ausschliesslich aus Kreisen der „etablierten“ Musiker und Produzenten direkt nach Veröffentlichung von Rock The Biz teilweise übel angegangen (es gibt da ein paar ganz bittere Rants im Netz). Wenn man nun, drei Jahre später, aus der selben Riege erfährt, dass man wohl doch weiß, wovon man spricht und dass das gewürdigt wird, dann ist es imho durchaus menschlich, wenn man das in der Freude etwas betont. Es geht mir auch gar nicht darum, meine Meinung zu feiern, sondern darum, dass die MusicBizMadness einen Grundtenor vertreten hat, den ich persönlich sehr gut nachvollziehen kann.

  3. ArcticA Apr 24, 2013

    Hallo Marc,
    ja, die gefühlstechnischen Hintergründe erschließen sich mir schon.
    Generell kannst du dich bei dem, was du so tust und sagst sicher auch nicht in lauter Subtilität verlieren, da sonst jede zweite, gut gemeinte, Rakete am Ziel abprallen würde.
    Ob in meinen Ohren etwas zu viel „Ich-Dur“, oder nicht,- zuhören werde ich dir nach Möglichkeit auch weiterhin. :)

    u wiegesagt, nix für ungut.

  4. Jürgen Bromant Apr 24, 2013

    Wirklich eine interessante Ausgabe über eine genauso interessante Veranstaltung. Das Thema Crowdfunding hat mich am meisten interessiert – darin liegt wohl die Zukunft vieler Künstler.
    Leider muss ich aber auch wieder einmal etwas Kritik einbringen. Wir hatten das Thema Kommerz vs. Kunst ja jetzt schon öfters.
    Ich habe selbst das ein oder andere BWL-Semester hinter mir und kenne zumindest die Grundbegriffe des Marketings, dennoch empfinde ich es als fatal, wenn sich die Kunst komplett den Marktmechanismen unterwirft. Ohne jetzt wieder Adorno & Co. rauszuholen, ist Kunst für mich keine Kunst mehr, wenn sie nur nach marktstrategischen Gesichtspunkten entsteht.
    Das kann nämlich sehr leicht hinten los gehen.
    Ein T-Shirt mit meinem Bandlogo zu tragen, empfinde ich beispielsweise als äußerst provinziell. Das macht höchstens ein tingelndes Schlagersternchen in der Dorfdisco oder der Kegelverein des Vaters eines DSDS-Kandidaten im Publikum der betreffenden Sendung.
    Ich finde es viel wichtiger, das Augenmerk zuerst auf die Musik an sich zu richten. Ein Musiker sollte, meiner Meinung, nach vornehmlich mit guter Musik (live und auf Platte) glänzen – ‚the rest is just detail‘, wie der Engländer sagt.
    Klar, zu einem gewissen Grad muss geschicktes Marketing auch sein, aber ich bin strikt dagegen das Konzept einer Band nur durch Publicity-Kunststückchen an den Kunden zu bringen.
    Es kam mir nicht so vor, als wäre bei der Veranstaltung auch darüber mal gesprochen worden.
    Die meisten Acts, die sich längerfristig am Markt halten und eine solide Fanbase haben, haben mehr zu bieten als nur eine gute Marketingstrategie.

    • Matthias Müller Apr 27, 2013

      Ja….. Du hast vollkommen Recht. Die ganzen Speaker auf der Musicbiz Madness haben auch am Anfang ihres Vortrages darauf hingewiesen, daß deine Musik eben gut sein muss. Punkt um…..!!!!

      Den Markt und seine Zielgruppe zu kennen, kann dir darüber hinaus helfen, um bekannter zu werden. Wenn du folkoristische 12-Tonmusik machst ist deine Zielgruppe wohl eher kaum unter 16 und du solltest deine Musik vielleicht nicht unbedingt in einer Karnevals-Prunksitzung in Köln vorstellen. Ich verstehe ja – daß wahrscheinlich die Mehrzahl der Leute von vornherein genervt sind, wenn von Marketing und Werbung die Rede ist. Sie verbinden diese Begriffe vor allen mit den mehr oder mindern schlechten Werbespots im Fernsehen und Radio und haben dabei die Großkonzerne im Kopf, die sich damit auf üble Weise ein Saubermann-Image verpassen wollen.

      Aber ich stell mir jemanden vor, der ein unfassbares gutes Lied geschrieben und er weiß nicht, was er tun muss, damit es möglichst viele Hörer bekommt….. Am besten fände ich nämlich, wenn ihm die Leute, denen der Song gefällt, dnen Fünfer zustecken. Dann könnte er nachhaltig Musik machen. … Und das ist eben auch Marketing……!

      • Jürgen Bromant Apr 28, 2013

        Ich finde es auch immer wichtig, als Musiker ein bisschen über das Musikbusiness zu wissen, einfach damit man nicht ausgenommen und abgezockt wird.
        Früher, zu Zeiten der Beatles, war es sogar üblich, dass die Songwriter die Rechte an ihren Liedern komplett an das Label abtraten – das wurde natürlich ausgenutzt und einigen wurde übel mitgespielt.
        In dem Punkt sind die heutigen Musiker wohl aufgeklärter.

  5. polyaural Apr 26, 2013

    Boah, da könnte man viel zu schreiben. Aber erst mal nur das hier:

    Wenn ich am Baggersee „die Menschen abhole“ weil das da eine so relaxte Atmosphäre ist, dann können/wollen die „Kunden“ da erst mal nicht weg. So weit so offensichtlich. Aber wenn ich da mit meiner Werbung nerve gibt’s inne Fresse.

    Und das kann es ja auch nicht sein …

    • Matthias Müller Apr 27, 2013

      Poly, sorry, aber nervige Menschen bekommen sowieso nichts gebacken…. ! Es ist nun mal Fakt, dass diese Baggersee-Marketing-Aktion von einer nicht gesignten Band zum Charterfolg in Österreich geführt hatte! Wahr ist aber auch, daß dieser Song, der dort beworben wurde, das Publikum vor Ort ansprach!
      Wenn du also denkst, du gehst dahin, bist mies gelaunt, und hast auch noch nervige Musik dabei……..dann lass es bleiben !!!
      Nur wenn du deine Musik feierst und sie ist auch so gemacht, dass andere Leute die feiern können, dann wird ein Schuh draus…..

      • polyaural Apr 28, 2013

        Die Idee, Musik zu den Leuten zu bringen, an Orten wo das sonst eher nicht passiert, hat Jason Mraz in dem Video zu seinem Song „Geek in the Pink“ aufgegriffen. Das muss so 2008 gewesen sein.

        http://www.youtube.com/watch?v=aIWa93M-lcQ

        Und ja, der Feier-Aspekt darf da auf gar keinen Fall fehlen …

  6. Karsten Apr 30, 2013

    Geile Sendung !!!

    Vielleicht besteht ja die Möglichkeit die Veranstaltung beim nächsten Mal aufzuzeichnen und dann im Internet live zu streamen. Natürlich nicht kostenfrei sondern gegen Gebühr !!

    Leider hatte ich an dem Wochenende keine Zeit um Live dabei zu seien, jedoch hätte ich mir die Vorträge gerne angesehen. Wäre doch eine gute Idee, zum Preis des Eintritts, kann man auch eine Liveschaltung zur Veranstaltung haben.

    Würde ich toll finden !!!

© delamar.FM