In dieser Folge von delamar OnStage: Alle Tipps für Soundcheck mit deiner Band. Hierbei geht es bei weitem nicht nur um das Equipment selbst, sondern auch wie es transportiert, aufgestellt und sicher verkabelt wird. Außerdem kommt die Zusammenarbeit mit dem FOH-Mischer und vieles mehr zur Sprache. Viel Spaß!

delamar OnStage #002 – Soundcheck

Neben dem eben Erwähnten erwarten dich in dieser Episode rund um den Soundcheck auch Tipps zu allem, was Du beim Gig im Ausland beachten musst. Außerdem beleuchten wir die zwischenmenschliche Kommunikation aller Beteiligten. Und Du bekommst noch direkt Tipps, wie Du deine Bühne ordentlicher und besser aussehen lässt. Im Überblick:

Die Themen der Sendung

  • Wie bekommt deine Band das Equipment am besten zum Gig?
  • Wie verhältst Du dich gegenüber Bandkollegen, Technikern und Hauspersonal?
  • Wann spielt wer was? / Reihenfolge (Musiker und Bands)
  • Kommunikation mit dem Mischer
  • Tipps vom Mischer umsetzen
  • Gitarre stimmen, Amp aufbauen, verkabeln, testen, einstellen
  • Der Soundcheck ist keine Bandprobe!

Jetzt bist Du am Zug!

Wie Du siehst, lässt sich die Frage »Was bedeutet Soundcheck?« in vielen Facetten beantworten. Haben wir etwas vergessen? Welche Tipps hast Du noch auf Lager? Wie handhabst Du die Bühnenvorbereitung mit deiner Band?

Wir sind sehr gespannt auf deine Erfahrungen – gleich hier unten kannst Du diese Podcast-Episode mit deinem Kommentar bereichern. Vielen Dank!

Antworten

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7 Kommentare

bei “Soundcheck – DOS002

  1. Sehr schlecht gewählte Überschrift!!

    • Hallo R
      Warum ist der Titel schlecht gewählt?

      Gruss
      Henry

      • Wie bekommt deine Band das Equipment am besten zum Gig?
        Wie verhältst Du dich gegenüber Bandkollegen, Technikern und Hauspersonal?

        Diese Punkte gehören eigentlich nicht zum Soundcheck und nehmen doch ca. 30 min des Themas ein.

      • Hallo R,

        ich gebe dir recht, ich hätte da doch etwas passenderes finden können wie, „Vorbereitungen zum Gig“ oder so. Aber der Soundcheck ist auf jeden Fall noch in der Sendung drin und wesentlicher Bestandteil dieser. Wir haben die Sendung mit diesem Titel geplant, aber wie es manchmal so ist verquatscht man sich dann doch und bleibt ganz woanders hängen;)

        Ich Freue mich auf dein Feedback zur nächsten folge.

  2. Michael Mai 3, 2017

    Hallo,

    kann den im Podcast genannten Tipp, sich auf der Bühne als „Privatmonitor“ ggf. einen gekippte/ abgeflachte Instrumentalbox vor sich auf den Boden zu stellen, nur voll und ganz unterstützen. Mache das seit vielen Jahren zur besseren Kontrolle und Lautstärkereduktion und die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen. Es klingt allerdings bei einer (übersteuerten) E-Gitarre nur mäßig, da der direkte Beam eines normalen Gitarrenspeakers in der Regel zu heftig ist und nervt. Ich mache das deshalb etwas anders: Mein kleiner Röhren-Bühnenamp hat einen frequenzkorrigierten Line-Output, der eh nicht gebraucht wird, da die Techniker meist lieber mit Micro am Speaker abnehmen. Mit diesem Output-Signal gehe ich in einen linear verstärkenden Amp, ich verwende meist einen kleinen AER-Acoustiverstärker, den ich sowieso als Notfallersatzamp immer mit dabeihabe. Den dann vor mir auf der Bühne mir zugewandt untenstehenden AER kann man mit einer Einstellschraube an der Unterseite in den gewünschten Kippwinkel bringen. Das frequenzkorrigierte Signal geht in den normalen Input des AERs und kann dort in Lautstärke und Klang je nach Wunsch eingestellt werden. Normalerweise habe ich das Ganze so eingepegelt, dass ich während des Gigs ca. 70 Prozent des Sounds bzw. der Lautstärke von unten, also dem AER erhalte und den Rest von hinten, meinem Röhrenamp. Die Vorteile:

    – Die Amplautstärke, die noch von der Bühne herunterstrahlt, wird durch das beschriebene Setup erheblich reduziert. Das freut den Techniker am Mischpult. Und die Mitmusiker auf der Bühne.

    – Bei kleineren Kneipenbühnen ruiniert niemand mehr dem in der ersten Reihe sitzenden Publikum mit einem nervtötenden Speakerbeam das Gehör.

    – Die Monitorlautstärke und der Klang sind individuell einstellbar, schnell und unkompliziert auch während des Gigs und ohne Hilfe eines Bühnentechnikers/ Mixers wie bei herkömmlichen Monitoren.

    – Der hinter mir stehende Bühnenamp kann in Klang und Lautstärke exakt so eingestellt werden, wie es der Mischpulttechniker vorschlägt. Ggf. noch erforderliche Anpassungen mache ich dann am AER.

    – Es kann, sofern überhaupt eine eigene Monitorbox des Beschallers für den Gitarristen erforderlich ist, darauf verzichtet werden, dort nochmals zusätzlich ein Gitarrenmonitorsignal vom Mischpult her einzusteuern. Nach meiner Erfahrung klingen viele herkömmliche Monitore aufgrund der eingebauten Hörner usw. für die Wiedergabe einer (übersteuerte) E-Gitarre eh nicht so toll.

    – Der direkte Sound, der durch die Frequenzkorrektur sehr breit und fast „HiFi-mäßig“ über den AER-Monitor rüberkommt, ist eine absolute „Ohrenweide“. Fett, dynamisch, nix britzelt, klingelt, dröhnt oder wummert mehr, alles ist 100%tig im Griff. Der Sound ist, da direkt abstrahlend und mit wenig Raumresonzanteil am Ohr ankommend, auf allen Bühnen (und im Proberaum) fast identisch und man fühlt sich daher immer sofort wohl und soundmäßig „zu Hause“.

    – Die Resonanz bei Gigs ist insbesondere seitens der Pulttechniker sehr positiv. „Unglaublich… der leiseste Gitarrist meiner Mixerkarriere…warum machen das nicht alle Gitarreros so…“ usw.usw.

    Tja, das frage ich mich mittlerweile auch, warum das kaum jemand so macht bzw. überhaupt Gedanken darüber verschwendet. Man müsste sich nur mal vorstellen, jeder Sänger, Keyboarder, Bläser, Drummer usw. würde sich zur privaten Beschallung einen krachlauten Amp hinter sich stellen, um damit die Kniekehlen, den Hintern oder den Rücken zu föhnen. Was für eine Kakophonie! Macht natürlich niemand von denen, sondern nutzt zur Kontrolle Monitore. Klar, das Ganze mit den lauten Gitarrenamps hinter sich, die die Bühne herunterdröhnen, hat eine gewisse Historie. Die unzähligen Geschichten über die grundsätzlich immer zu laute und nervende 6-Saitenfraktion aber auch. Und wie ich eben mit einem Blick auf den Kalender feststellen konnte, wir schreiben tatsächlich das Jahr 2017! Den „12-Uhr-Marshall“ hinter sich beim Gig im Jugendzentrum Hintertupfing braucht man heutzutage für einen gescheiten Gitarrensound nun wirklich nicht mehr.

    Chao
    Michael

    • Danke Michael für deinen Beitrag. Ein sehr guten Tipp den du uns da gegeben hast. Noch leiser geht es wohl nur noch mit In-Ear, aber das passt ja nicht unbedingt zu jedem Musiker bzw. Band.

      Welchen AER Amp benutzt du da genau? (Modell?)

      • Michael Mai 9, 2017

        Hi Karsten,

        habe einen AER-Compact 60 im Einsatz. Den gibt es jetzt, wie ich gerade vor Kurzem auf dem Internetportal der Firma gesehen habe, zusätzlich sogar als abgeschrägte „Compact-60-Slope“-Monitor-Version. Also eigentlich genau für den Einsatzweck, wie ich ihn verwende.

        Bei Gigs mit meiner Acoustikband, für die ich mir den Compact 60 vor vielen Jahren ursprünglich mal gekauft hatte, stelle ich ihn übrigens mittlerweile ebenfalls gekippt als Monitor vor mich mit ähnlich positiven Ergebnissen.

        Bei dieser Gelegenheit einmal vielen Dank für Eure unterhaltsame Podcasts!

        Gruß
        Michael

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