Rap aufnehmen #243

3. Dezember 2013

Du willst deinen Rap aufnehmen? Dann kannst Du dir diesen delamar Podcast anhören und unter anderem erfahren, inwiefern die Frage, ob ein Mikrofon für Rap geeignet ist, beantwortet werden kann, wie Du bei der Mikrofon-Platzierung vorgehst und was Du noch beim Rap aufnehmen beachten solltest. Viel Spaß!

delamar Podcast #243: Rap aufnehmen

Was tun beim Rap aufnehmen? Zwar gibt es nicht so etwas wie das Rap-Mikrofon schlechthin, doch dafür erfährst Du, wie Du mit jedem guten Mikro (und das muss nicht teuer sein) bestmöglich deinen Rap aufnehmen kannst. Inwiefern kannst Du dich vor der Kapsel während der Aufnahme bewegen? Was sind Shouts und was versteht man unter Adlibs? Wie kommen diese in einem Track zum Tragen? Auf alle diese Fragen und weitere findest Du in dieser Episode des delamar Podcast kompakte Antworten. Zudem gehen wir darauf ein, was nach dem Rap aufnehmen kommt – das Mixing, also das Abmischen ist ein weiteres Thema, wobei wir auf die wichtigen Stimmeffekte Hall und Delay eingehen.

Im Verlauf der Sendung wird der Themenkreis aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet – einerseits eher aus der Sicht des Produzenten und andererseits aus der Warte des Recording-Ingenieurs.

Viel Spaß mit dieser Folge! Wir freuen uns auf dein Feedback…

Antworten

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12 Kommentare

bei “Rap aufnehmen #243

  1. Aaron G. Dez 3, 2013

    Geheimtipp vor der Recording-Session: 15-30min vorm Aufnehmen ein 0,5er Pilsbier trinken, damit man lockerer wird und die Stimme schön „ölig“ ist. Danach zwischen den einzelnen Aufnahmen viel Tee und Wasser. So bleibt man konzentriert am Werk. Texte natürlich immer auswendig können, damit man vollends auf den Stimmeneinsatz fokussiert ist und nicht nebenbei noch ablesen muss!

    Besten Gruß,

    aaron

  2. Maik O. (Jusdiz) Dez 4, 2013

    Hi cooler Cäst, wie immer. Aber ich muss mal Bedenken formulieren zudem was Matthias gesagt hat. Er meinte das er Kompressor und EQ einsetzt bei der Aufnahme. Also den Kompressor verstehe ich absolut, gerade bei Rap; aber EQ!? Beschneidet er den Mixing-Engineer da nicht in seinen Möglichkeiten? Ich habe gelernt das man kein EQ nutzt bei Aufnahmen, denn (!!!) das Mikrofon ist ja schon der erste EQ!^^ Hier sollte man ja die Auswahl passend treffen und außerdem färbt ja die ganze eigene Technik auch noch. (Pult/Wandler/Monitore etc.) Also meine Frage, macht das wirklich Sinn? Erklärt mir das bitte Jemand!?

    Und noch ne Sache, Rapper die ihre Texte nicht auswendig können und ins Studio gehen sind für mich nicht ernst zu nehmen. Ist ja wohl Minimum sich auf das Studio vorzubereiten!? Finde ich peinlich, so unvorbereitet dort aufzuschlagen!

    • Matthias Müller Dez 4, 2013

      Beschneiden würde ich nicht sagen….. Ich unterstütze Sie! Denn ich stelle ja den Eq passend zur Stimme und zum Instrumental ein…..! Die meisten Mixingengineere, die ich kenne, haben jetzt keinen analogen 3000 Euro EQ zu hause rumstehen und sind deswegen sehr dankbar, daß sie den Fader der Stimme nur hochziehen müssen und der Grundklang passt.

      • Maik Ohl (Jusdiz) Dez 7, 2013

        Danke für die Antwort Matthias. Natürlich ist das Argument des Equipments nicht von der Hand zu weisen. Drehst du denn auch Frequenzen raus? Das könnte dann ja Konfliktpotential enthalten. Denn der Mixing-Engineer kann ja nicht reindrehen was dann nicht auf der Aufnahme ist!? Oder sehe und verstehe ich das falsch?

  3. Patrick Pierson Dez 4, 2013

    Hi,
    wieder mal ein toller Podcast. Ich nehm jetzt keine Rapper auf, aber der Tipp nahe ranzugehen ist toll. Vom Gefühl her hätte ich es genau anders gemacht.

  4. Peter Dez 5, 2013

    Hallo.

    Ich finde seinen Text ins Smartphone zu tippen um kein Geraschel auf den Aufnahmen zu haben super. Zumal Smartphones und Tablet sowie schon häufig zum Musik machen verwendet werden und im Studio oder wie in meinem Fall im Proberaum dabei sind. Das mit dem Flugmodus war ein super Tipp. Ich hatt zwar noch keine Störgeräusche auf den Aufnahmen habe aber auch noch nie darüber nachgedacht das es welche geben könnte.
    Da man sein Smartphone sowieso immer dabei hat veringert es auch die Gefahr, dass der Sänger neben seinen Text sein Textbuch vergisst.
    Ich persönlich (kein Sänger) schreibe mitlerweile auch alle Akkordfolgen oder ähnliche Dinge die ich bis zur nächsten Probe nicht vergessen darf in mein Laptop, da mir Zettel auch schnell abhanden kommen.

  5. SamTenpenny Dez 7, 2013

    Ich glaub den Tipp habe ich hier in einem älteren Podcast gehört:
    Dem Sänger/Sängerin/Rapper sagen: „Probier schon mal ein bisschen, ich nehm noch nicht auf..“
    Nebenbei natürlich trotzdem schonmal Aufnehmen, denn dabei finden sich meist die besten Backing-Melodien..

  6. Bastian Dez 9, 2013

    Was ich mir gemerkt habe: Texte auswendig können ist besser als ablesen, das mach nur Probleme.
    Wie immer sehr hilfreich und unterhaltsam! ;)

  7. Gute Tipps! Etwas traurig finde ich, dass die Rapper mit denen ihr zusammen arbeitet wohl allesamt auf den Kopf gefallen sind. Den Text auswendig zu können ist sehr wichtig. Wenn man den Text jedoch trotzdem voraugen hat, kann man sich 100% auf Flow und Aussprache konzentrieren. Checkt mal rapmukke.de wenn ihr ein paar Rap-Artists hören wollt, die ihre Musik eigenständig aber sehr professionel produziert haben. Gruß Malte

  8. Metaphor Dez 15, 2013

    Also, der Aussage, dass im Mixdown kein Reverb auf Rap-Vocals verwendet wird kann ich nicht beipflichten.

    Gerade wenn die Stimme zu weit vor dem Beat steht und sich nicht richtig in den Song einfügt bringt eine gut ausgewählter Hall per Send-Effekt richtig was. Natürlich nicht übertrieben eingesetzt, sondern dezent dazu gemischt, so dass man ihn kaum wahrnimmt. Die stimme wandert dadurch dann logischerweise etwas nach hinten und fügt sich in den Beat gut ein, trotzdem bleiben die Vocals noch verständlich. Da bietet z.B. der „Reflektor“ von Native Instruments viele tolle Räume, die man sehr gut einsetzten kann.

    Ich finde Delays neigen eher dazu, dass es manchmal „verwaschen“ und unnatürlich klingt. Ich finde ein Delay auch viel schwieriger einzustellen, als ein Reverb.

  9. Teddy Dez 20, 2013

    Hallo liebes Delamar-Team,

    ich bin vor kurzem erst darauf gestoßen, dass ihr ganz tolle Podcast-Sendungen macht. Nachts, wenn ich nicht schlafen kann, hör ich eure Folgen und habe schon einiges an Tipps mitnehmen können.

    Vielen Dank also dafür!

    Eine Frage hingegen habe ich noch: In euren Sendungen sagt ihr oft was vom Spenden. Leider habe ich noch nicht heraus gefunden, wie man euch unterstützen kann. Lasst mir doch mal einen Link da.

    Liebst,

    Teddy

    • Thomas "thommytulpe" Nimmesgern Dez 23, 2013

      Hallo!

      Soweit ich weiß, kannst Du die URL dafür nicht über iTunes finden, sondern auf der delamar-Podcast-Seite.
      Beispielsweise findest Du auf http://www.delamar.tv/rap-aufnehmen-243/ rechts oben den Eintrag „Unterstütze den delamar Podcast“, darunter eine „Spenden“-Schaltfläche – da kannst Du dann über PayPal ein wenig Geld dalassen.

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