Ideen-Pool: Sammeln & finden #234

1. Oktober 2013

Gute Ideen sind das täglich Brot für die Kreativen und Musiker. Ohne sie geht nichts – Songs schreiben, Musik produzieren oder die neue Bühenshow für die kommende Tour planen, all das benötigt gute Ideen. Und wie wir alle wissen, kommen diese meistens in den ungünstigsten Momenten. Damit aber nicht genug, denn Ideen haben die unangenehme Angewohnheit, dass sie auch einfach wieder gehen und für immer aus unserem Bewusstsein verschwinden. Wie Du deine Ideen so sammeln kannst, dass sie später wieder abrufbar sind, ist Thema in der 234. Episode des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte.

Ich wünsche dir beste Unterhaltung beim Hören.

Ideen sammeln & finden – delamar Podcast #234

Sich einen funktionierenden Ideen-Pool anlegen ist eines der Geheimnisse erfolgreicher Musiker und Produzenten. Natürlich spricht niemand darüber, denn es sind meistens eher langweilige Arbeiten, die mit Kreativität an sich weniger zu tun haben und auch weniger spannend klingen als die neuartige Produktionsweise. Eine schöne Nachricht in Sachen Ideen-Pool ist, dass die Werkzeuge, um die eigenen Songs und Ansätze für spätere Verwendung auffindbar zu machen, recht wenig bis gar kein Geld kosten – und Du schon jetzt damit anfangen kannst, deinen eigenen Kreativpool aufzubauen.

Schalt ein und erfahre, wie wir unsere Ideen zu Songs, zu Liedtexten oder anderen Dingen in unserem Schaffen speichern und später wieder abrufen. Es gibt Tipps zu Tools, zur Verwendung von Ordnerstrukturen, der richtigen Benennung von Songs und wie Du dir auch noch sinnvoll notieren kannst, in welcher Tonart ein Song geschrieben wurde.

Es ist eine spannende Sendung und wir freuen uns, auch deine Tipps & Tricks rund um den Ideen-Pool zu lesen.

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6 Kommentare

bei “Ideen-Pool: Sammeln & finden #234

  1. Alex 28 Okt 1, 2013

    Hallo,

    es kommt immer darauf an, was ich gerade an Ideen festhalten möchte. Texte schreibe ich oft unterwegs und da reichen mir Zettel und Stift aus.
    Wenn ich dann zu hause bin, kommt das ganze in ein Word Dokument und wird zur Sicherheit ausgedruckt.

    Bei Melodien, notire ich mir zunächst einmal die Noten. Dann geht es an die Spielweise, die ich, wenn es schnell sein muss, damit die Idee nicht weg ist, mit einem kleinen Zoom Recorder direkt aufnehme. Das ganze füge ich dann immer in meiner DAW nach Projekt geordnet zusammen.

    Am ende kommt alles, auch jedes noch so kleine Detail, zusätzlich auf eine externe Festplatte.

  2. Ich habe mir vor 20 Jahren genau aus diesem Grunde den Yamaha QY-20 gekauft. Eine Workstation/Sequenzer im Pocketformat (Batterie und Netzteil-betrieben)
    mit guten Sounds (aus der SY/TG-Serie) an Bord.
    Die kleinen Dinger gibt es heute ja immer noch gebraucht (und weiter entwickelt mit Sampling-Unit usw.) zu ergattern.
    Dazu noch ein kleiner DIN A-6 Notizblock und ein Bleistift und man ist insbesondere im Urlaub (oder in der Bahn) davor gewappnet, seine Ideen verfallen lassen zu müssen und kann auch gleich mehrere komplette pre-compositions anfertigen, die man dann später auch per Sys-Ex Zuhause in die DAW übertragen kann und dort weiter am Midi-Arrangement arbeiten kann usw.
    Dazu braucht man also weder umständliche Clouds, Netzverfügbarkeit und Hoster und insbesondere kein „ein Tag haltbare Idee bezüglich Apple-Produkte/Akku ;-)
    Zu diesem Zwecke (lange vor Internet&Clouds&I-Phone) der Ideen-Sammlung und „unterwegs komponieren“, wurden diese kleinen Wunderkisten ja mal gebaut.

    Heute benutze ich die kleine Kiste nun nicht mehr, da ich mich im Urlaub in erster Linie (weg von Musik und Arbeit) erholen möchte oder auch nach Tagen noch zumeist eine Idee im Kopf habe und mir denke, wenn man die Idee schnell wieder vergisst, war sie wohl ohnehin nicht gut.

    Eine manchmal von mir genutzte Methode bezüglich „Ideen-Pool“ ist, sich Songs (eigene wie auch von anderen Künstlern) ganz einfach mal rückwärts anzuhören. Da bekommt man dann interessante Harmonie und Melodie- Ansätze zu hören, die man dann herrlich weiter ausarbeiten kann.

  3. Der Ulli Okt 3, 2013

    Ideen sammel ich etwas komisch aber es funktioniert für mich. Wenn ich eine Idee habe,schnappe ich mir mein Handy,drücke auf Sprachmemo und summe,singe oder wie auch immer,meinen Einfall in mein Handy. Hat den Vorteil,dass ich das Handy fast immer am Start habe und ich die Idee festhalten kann,bevor ich sie wieder vergesse.

  4. Das kostenlose ‚Evernote‘ ist ein gutes Tool für eine Ideen-Sammlung. Eine Notiz-App/Programm, dass auf sämtlichen Plattformen verfügbar ist und auch Teamwork unterstützt.
    Man kann neben Texten direkt in der Notiz Audio-Aufnahmen und Bilder erzeugen und oder nachträglich einfügen. Die Text-Schnippsel sind per Volltext-Suche schnell wieder gefunden. Bei der Premium-Version gilt das zusätzlich noch für Texte in Bilder und PDFs – falls man eine Notiz abfotografiert hat etc.
    Notizen werden in sog. Notizbüchern geordnet und können reichhaltig verschlagwortet werden. Auch eine Erinnerungsfunktion ist dabei.

    Wen es interessiert, der/die schaut bei www.evernote.com vorbei.

  5. Matthias Müller Okt 5, 2013

    ja… das klingt eigentlich auch ganz gut, weil das tippen schon recht nervig ist….!

  6. Ich habe meine Ideen und Soundschnippsel immer nur mit einem Datum benannt, was zugegebenermaßen recht unübersichtlich wird.
    Daher ist es auch passiert, dass ich ein und dieselbe Idee in zwei Songs auf dem letzten blutzukker Album eingearbeitet habe. Habe es aber erst sehr spät bemerkt ;-)

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