Gear Acquisition Syndrome – Wie viel brauche ich für meine Musik #180

31. Juli 2012

Musiker leiden alle am Gear Acquisition Syndrome oder kurz G.A.S. – der eine mehr, der andere weniger. Doch wir alle wollen immer neue Musikinstrumente, inspirierende Programme oder andersartigen Input für unsere Musik. In der heutigen Folge des delamar Podcasts für Musiker geht es darum, ob das Gear Acquisition Syndrome nicht vielleicht kontraproduktiv ist und inwiefern für das eigentliche Musikmachen überhaupt so viele Werkzeuge benötigt werden.

Musiker-Krankheit: Gear Acquisition Syndrome

Diese Folge (im Übrigen die letzte Episode vor der Sommerpause im August) läuft mal nach einem ganz neuen Schema ab und bringt damit eine Frische mit sich, die zu den sommerlichen Temperaturen passt. Welche Änderungen dich erwarten, das erfährst Du natürlich erst im Laufe des Podcasts. Ohne Zweifel handelt es sich wieder um eine spannende Folge.

Hier ist eine Übersicht aus unserer Agenda, die der Aufzeichnung zugrunde lag:

  • G.A.S. – Gear Acquisition Syndrome
  • Warum haben wir das Gefühl, immer neue Programme/Geräte zu benötigen? (Marketing/eigene Qualität)
  • Wie kriege ich in den Griff, wenn ich kaum noch Musik mache vor lauter neuen Geräten?
  • Inwiefern können selbstgesetzte Limitierungen/Termine helfen?
  • Was ist die Mindestausstattung, die ich tatsächlich benötige?
  • Woran erkenne ich, dass mich meine Möglichkeiten am Fortkommen hindern?

Wie bereits weiter oben erwähnt, werden im August keine Aufzeichnungen mit Publikum stattfinden. Wir gehen einen Monat lang (also für fünf Folgen) in die wohlverdiente Sommerpause. In dieser Zeit musst Du aber nicht auf den wöchentlichen Podcast verzichten, denn jeden Dienstag ab 18 Uhr kommt eine neue Folge online, die wir vorher aufgezeichnet haben.

Ich wünsche dir jetzt viel Spaß und beste Unterhaltung beim Hören der 180. Episode.

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3 Kommentare

bei “Gear Acquisition Syndrome – Wie viel brauche ich für meine Musik #180

  1. Eur Meinung einem Anfänger eine DAW zu empfehlen kann ich nicht teilen. Als alter Hase unterschätzt man die Einstiegshürde wohl etwas: Welcher Computer? Welche Software? Welches Audiointerface?
    Man muss sich mit unendlich vielen Fragen und Problemen beschäftigen bevor man sich mit den wichtigen Dingen wie Levelling und Panning beschäftigen kann.
    Ich habe einigen Einsteigern einen Hardware-Rekorder empfohlen (gibt es mittlerweile auch digital und nicht mehr mit Kassette :-)), die damit sehr glücklich sind. Z.B. der Zoom R16: Instrument einstecken, einschalten, Aufnahme und dann kann man die Grundregeln für Mischen üben…
    Der R16 ist übrigens auch ein 8 Spur Audio interface und Midi Remote Controller, so dass er beim späteren Aufstieg auf eine DAW weiterverwendet werden kann.

  2. Carlos Aug 10, 2012

    Großartige Sendung, habe viel Spaß gehabt, sie zu hören…natürlich in der Sonne bei einem Caipi :)

  3. n4Sphere Aug 20, 2012

    Ich fand diese Sendung besonders interessant. Viele Meinungen stimme ich voll und ganz zu. Auch ich benutze mehrere (zwei) DAWs bzw. habe es vor. Weil doch jede DAW Stärken und Schwächen hat. Damit ich nun einen Entscheidung treffen kann, muss ich wohl oder übel dem GAS Tribut zollen (Egal ob Soft- oder Hardware). Ohne alles (oder vieles) ordentlich getestet zu haben, fällt eine für mich doch sehr wichtige Entscheidung schwer. Bei den ganzen Freeware und bezahlbaren Sachen kommt schon einiges zusammen. Ich vergleiche das GAS mit der Evolution der Menschen: Am Anfang waren die Urmenschen schon mit dem Feuer zufrieden. Jetzt haben wir iPads und mehr. Es liegt einfach in unserer Natur zu sammeln, zu tauschen und zu kaufen. ;) Doch eines wurde mir über die Jahre klar. Sobald man sich ausgetobt hat und sich schlussendlich für ein Setup entschieden hat, sinkt meiner Meinung nach ganz klar das GAS. Wobei es schon gewisse Produkte gibt, vor allem im IT Bereich, die es einem sehr schwer machen Disziplin zu bewahren – Apple lässt grüßen!

    Greetz

© delamar.FM