Fetter Bass auf kleinen Lautsprechern #351

3. Mai 2016

Wie Du auch mit kleinen Boxen satte Bässe erzeugst, ist das Thema dieser Folge im delamar Podcast. Dazu greifen wir in die psychoakustische Trickkiste, doch auch diverse Techniken, die mit DAW-Bordmitteln schnell zu erledigen sind, kommen zur Sprache. Viel Spaß!

Podcast #351 – Kleine Boxen, satter Bass

Matthias berichtet von Plugins, die den Tiefbass (der auf kleinen Lautsprechern nicht dargestellt werden kann) analysieren und entsprechende Obertöne (geradzahlige Harmonische) hinzufügen. Grob gesagt im Bereich zwischen 100 und 200 Hertz.

Ein generell guter Tipp ist zudem, musikalisch weitestgehend unnötige Bassanteile mit einem Hochpassfilter abzusenken bzw. komplett zu entfernen. Denn dadurch hast Du höhere Pegelreserven im Gesamtmix, die dann wiederum mehr Luft für die erwähnte Verstärkung der Obertöne lassen. Und für die Maximierung der Lautheit, aber das ist ein anderes Thema.

Schließlich gibt es noch … na, hör einfach selbst. Dich erwarten viele gute Mixing-Tipps, die zu unserem Ziel führen, und ohnehin zum allgemeinen Handwerkszeug jedes Tonbastlers gehören sollten. Wir wünschen viel Spaß und freuen uns auf deinen Beitrag zu Thema, gleich hier unten in den Kommentaren!

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15 Kommentare

bei “Fetter Bass auf kleinen Lautsprechern #351

  1. Christian Schneeberger Mai 3, 2016

    Nur rein harmonische vielfache stimmt nicht ganz! Da trifft man dann in Frequenzen von Synthlines hinein die sich decken!!! Besser nicht genau darauf abstimmen!

  2. ArcticA Mai 4, 2016

    Prof. Dr Dr Dr. Augustus Van Dusen „2+2 ist 4, immer und überall!“ I love it! :) Friedrich W. Bauschulte ist ja leider schon 2003 gestorben und Klaus Herm 2014. Durchaus betrüblich.
    Bauschulte (van Dusen) war ein super Sprecher und Herm in der Rolle perfekt.
    Tja… carpe diem.

    Auf kleinen Boxen kann man keine fetten Mixe machen, Punkt.
    Es erstaunt mich immer, wie unterschiedlich die Mixe von „Profi“-Bands auch heute noch sind. Es fehlt ofmals die Power im low end-Bereich.. entwertet Musik für mein heutiges Hörempfinden drastisch. Habe aber bis heute keinen geilen Tiefbass-Mix hinbekommen. Bewundere ich immer, wenn es jemand geschafft hat.
    Ist mir auch unklar, wie die „saubere loudness“ im Mastering heut oft erreicht wird. Wäre mal ein Sendungsthema für euch oder eine Tutorial-Idee. Betonung auf „sauber“. Laudness ohne Pumpen, ohne Zerren und ohne totalen Dynamikverlust… irgendwie geht das, nur wie? WIE genau?? Tischmeyers Ausführungen sind zwar plausibel und interessant aber geholfen hat es mir nicht wirklich… Würde mich über ne konkrete Themenbehandlung freuen.

    Greetz
    ArcticA

    • Matthias Müller Mai 5, 2016

      Prof van Duden ist einfach Pflichtprogramm! Es gibt mittlerweile neue Folgen, aber leider gar nicht auf den Punkt produziert. Jammerschade!

      Carlos hast du notiert….. Tutorial?

  3. Slashgad Mai 4, 2016

    Hi delamari!

    Also endlich erklärt mir mal jemand, wofür dieser MAXX-Bass aus dem Waves-Gold-Bundle gut ist. Der wird ab sofort in meinen Projekten probiert.
    Auf den Bass habe ich ja gerne ein bisschen Distortion/Saturation gelegt – z.B. mit dem SATURATION KNOB von SOFTUBE (o.ä.). Damit höre ich ihn auch auf kleinen Speaker besser, finde ich (ist auch „for free“).

    Zum Thema MONO-Machen im unteren Frequenzbereich fällt mir zuerst der BRAINWORKS BX-digitalV3-EQ ein. Das ist natürlich ein super Teil fürs Mastering und so MS-Sachen. Der hat auch so einen Mono-Regler drin. Hat gerade ein Update von V2 auf V3 bekommen – jetzt noch besser geworden und mit kleinen Plugin inklusive (für die normalen Channels). Allerdings nicht ganz billig (299$) – normal – als Angebot bekommt ihn manchmal für 99$.
    Der Brainworx bx_stereomaker ist da etwas günstiger für 129$ normal – der konzentriert sich mehr auf das Stereo-Mono-Machen. Im Adventskalender gab’s den auch letzt – ich glaube für 9$ (also wenn man da cool bleibt und die Sales abwartet (Registrierung nötig), dann ist das auch für so Leute wie mich erschinglich.

    Den V3-EQ wollte ich umbedingt haben, wiel ich ihn bei HENNING VERLAGE (UNHEILIG) in seinen Projekten gesehen habe. (;-)
    Der hat einen festen Platz in meinen Master-Channel.

    Wem das zu teuer ist (mit gutem Recht…), der kann sich das kostenlose Tool A1-StereoControl von ALEX HILTON holen. Da ist ein sogenannter SAVE-BASS-Regler drin – der macht genau da: Alles Mono unter einer bestimmten Frequenz.
    Und der macht noch mehr: Stereo-Breite kann man da verändert und samt der Breite pannen – und das ganze lässt sich auch super automstisieren. Gehört eigentlich in jeden Plugin-Ordner…
    Scheint übrigens ein Deutscher-Freak dahinter zu stecken („…regrads from gerrmany“). Und gibt’s für alle Formate und auch 64-bit:
    http://www.alexhilton.net/A1AUDIO/index.php/a1stereocontrol

    Das wollte ich schon mal los werden…
    …bevor ich die 2. Hälfte noch höre…

    VG Slashgad

    • Matthias Müller Mai 5, 2016

      Das kann gut sein – Der One-Knob ist ja ein Saturator-plugin und somit fügt es Obertöne zu dem Signal hinzu. Scheint also von der Logik her brauchbar, auch wenn ich es für diesen speziellen Fall noch nicht getestet habe…..

      Danke dir auch für den weiteren Input. Das freut mich sehr!

  4. Slashgad Mai 4, 2016

    … hab noch was vergessen:

    Bei DDMF am Fuße des Feldbergs gibt es auch einen tollen EQ zum schmal Kurs (35€): IIEQ Pro – allround EQ, der auch MS-Bearbeitung beherrscht (und somit den Bass-Bereich Mono machen kann).

    http://ddmf.eu/iieqpro-equalizer-plugin/

  5. Slashgad Mai 5, 2016

    Hi die Dritte!

    Lieber SLASHGAD!
    HÖRE IMMER DIE BEITRÄGE ZU ENDE BEVOR DU SIE KOMMENTIERST !!!
    – ist mir das letzt nicht schon auf dieser Video-Plattform passiert.
    Also die Verzerrung kam natürlich noch.

    Aber ein ganz ähnliches Thema würde mich mal interessieren…

    Da gibt es ja so Plugins wie die NICKY ROMERO KICK (bzw. jetzt KICK 2) oder BigKick, mit denen man Bassdrums erstellen kann. Das würde mich mal interessieren, wie man mit denen genau umgeht, wie man die Tonhöhe einstellt und wonach man die richtet (vermutlich einfach nach dem Grundton) usw…
    Vor allem bei so 4-on-the-floor-Beats und so wird das ja häufig eingesetzt. Da würde ich gern noch mehr drüber erfahren. Kann mir da irgendjemand weiterhelfen?
    Oder verwendet man die halt einfach und schraubt bis es passt.

  6. patrick p Mai 5, 2016

    Klar kann nan auf kleinen boxen keine tiefen bässe beurteilen. Hat aber auch keiner behauptet. Um die bässe und die kick besser abzustimmen auch wenn man sie nicht so gut hört Han ich neulich einen kleinen Trick gesehen.
    Kick solo schalten und vu meter im Master bus so einstellen dass -3 db erreicht werden. Dann den bass dazuschalten und dann sollte das vu meter die 0db marke erreichen. Dann sind die beiden immerhin schon mal gleich laut.

    Ich wäre sehr traurig wenn es nur noch 14 poscästs geben würde. .. aber wenn es für euch ausgereizt ist dann sei euch das gegönnt. Ich habe jede Sendung ab ca 20 gehört und genossen. Ihr habt mir häufig das rasenmähen putzen oder lange Autofahrten erträglicher gemacht. Mich zum schmunzeln gebracht und mir eine Menge tipps und Tricks geliefert… danke

  7. Ach ja, der gute Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen mit seinem treuen Begleiter Hutchinson Hatch. Von denen hab ich alle, die bisher auf CD neu herausgebracht wurden. :-) By the way: da ihr das Thema zu Beginn ja angerissen hattet: gab’s eigentlich schon mal einen Podcast zum Thema Abmischung von Hörspielen, Mitschnitten von Theateraufführungen für DVD, etc.? Ich frag nur, weil ich mich unlängst mit dem Tonschnitt für einen Filmton einer Laientheaterbühne befassen musste. Daher würd’s mich mal interessieren, ob zu dem Thema schon mal was hier gelaufen ist.

    • Matthias Müller Mai 7, 2016

      Dabei sind die alten Folgen aus dem Radio die richtigen Knaller!
      Mit den neuen Folgen, daß heißt neue Sprecher – neuer Autor, kann ich nicht so viel anfangen, obwohl ich mir wirklich Mühe gebe!

      Zu deiner Frage: Ich glaube, wenn dann gab es dazu mal was in den ersten hundert Folgen. Das man da ne Grenzfläche über der Bühne auf nem Brett anschrauben kann. Aber da waren die Sendungen noch mit mehren Themen in einer Sendung….!

  8. ArcticA Mai 10, 2016

    Michael Koser, der Autor von Van Dusen hat übrigens noch mehr Hörspielserien geschrieben, die definitiv auch toll und, typisch Koser, sehr einzigartig sind:

    Jonas – Der letzte Detektiv
    (dystopische Zukunftsvision (Mit Euro als Währung :) ) in der Jonas, der gern von der Zeit des Films Casablanca träumt, die einzig romantische Figur verkörbert. Begleitet von seinem vorlauten Supercomputer „Sam“ – nach en paar Folgen standartmäßig von Per Augustinski, den dem verstorbenen Sprecher von Robin William gesprochen – Lange Serie, unbedingt anhören)

    & dann gibt es noch:

    Cocktail für zwei
    (kurze Serie über ein Duo, charmanter Meisterdiebe. Er und sie ergänzen sich, sie sind aber kein Paar. Kein Vergleich zu Jonas aber ein ähnlicher Humor, eine ähnliche Attitüde wie bei Van Dusen)

    Die neue Musik der drei Fragezeichen finde ich übrigens auch doof.
    Und die meisten Hörspiele sind auch nicht mehr der Knaller. Da fehlt jeder Zauber. Gibt aber lichte Momente.

    greetz

    • Matthias Müller Mai 10, 2016

      Ja… Jonas kann ich auch nur empfehlen. Cocktail für 2 war mir irgendwie zu kompliziert…. Ich hab da manchmal nicht durchblickt, wer jetzt welche Rolle, wann wie wo gespielt hat….! Das liegt halt auch immer etwas an den Sprechern, bzw. Sprecherwahl… wenn die zu gleich klingen…! Egal, Michael Koser hat sich mit Dusen und Jonas ein Superdenkmal gesetzt. Ich kenne keine Hörspiele, die da auf Dauer mithalten konnten
      .

  9. Stefan Mai 10, 2016

    Erstmal vorab, sehr interessanter Inhalt, auch wenn es der Titel der Episode hat gar nicht verlauten lassen.
    Ich fand es anfänglich etwas schade dass hier sehr schnell vom Einsatz irgendwelcher teuren Plugins geredet wurde, wenn ja aber grade doch die Kunst des Handwerks dabei liegt wirklich zu wissen was man tun muss um ans Ziel zu kommen, ohne eben direkt zum Obertonerzeugungsplugin zu greifen. Daher fand ich es toll dass Carlos später noch auf das Layering eingegangen ist um einen ähnlichen Effekt zu erzeugen.

    • Matthias Müller Mai 11, 2016

      Jo Stefan, danke für dein Kommentar!
      Ich kann mich jetzt nur an Waves Maxxbass erinnern. Das kostet wenn es im Angebot ist 29 Dollar und ich denke es ist auch im Gold Bundle erhalten, was ja auch schon des Öfteren für 200 Dollar verramscht wurde. Außerdem hat Carlos glaub ich auch ein Freeware-Tool genannt. Von mir bekommt man aber nur Tipps von Software, die ich schon persönlich ausprobiert habe oder mit denen ich auch wirklich arbeite!
      Und den Einwand mit Handwerk verstehe ich nicht. Warum soll ich einen Schraubenzieher benutzen, wenn ich einen Akkubohrer habe? In diesem Sinne, Rock on!

  10. Die Folgen, die ich meine, sind digital remasterte CD-Veröffentlichungen der alten Radiofolgen. ;-) Da wird zuerst der eigentliche Krimi präsentiert und zum Schluss jeder CD gibt’s noch einen kurzen Regiekommentar von Regisseur Reiner Klute und Autor Michael Koser. Hin und wieder hat bei den Kommentaren auch noch Klaus Herm mitgesprochen.

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