Eigene Musik auf Spotify, iTunes, Amazon & Co. #350

26. April 2016

Es gibt mittlerweile einige Anbieter, die den digitalen Vertrieb deiner Musik bei iTunes, Spotify, Amazon & Co. für dich übernehmen. Diese Distributoren rücken wir im delamar Podcast heute in den Fokus. Außerdem gibt es eine Ankündigung in eigener Sache …

Podcast #350 – Musik digital vertreiben lassen

Bei manchen Streaming- bzw. Download-Diensten ist es nötig, den Weg über einen Zwischenhändler zu gehen, wenn Du deine Musik als Privatperson veröffentlichen willst. Außerdem machen viele Distributionsplattformen die Musik auch bei zahlreichen kleinen Streaming- und Download-Plattformen verfügbar, übernehmen die Abrechnung und mehr.

Das klingt nach einem klassischen Modell für einen Vertrieb, um Musikern den Arbeitsaufwand für die Verbreitung ihrer Werke abzunehmen. Hierbei gibt es sehr unterschiedlich gestrickte Dienste, was die angebotenen Leistungen und den Abrechnungszyklus (jährlicher Betrag vs. Einmal-Zahlung) angeht.

Alles Weitere hörst Du in der 350. Folge des delamar Podcast. Welche Erfahrungen hast Du mit Tunecore, Reverbnation & Co. gemacht? Wir sind sehr gespannt auf dein Feedback, die Materie ist ja sehr vielfältig.

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11 Kommentare

bei “Eigene Musik auf Spotify, iTunes, Amazon & Co. #350

  1. War die Ankündigung mit der 365. Sendung nun ernst gemeint? ;-)

    • Carlos Apr 27, 2016

      Hallo, Patrick.

      Das war tatsächlich ernst gemeint…es wird einen Schnitt geben.
      Derzeit ist noch nicht ganz klar, wie das im Detail aussehen wird oder was danach kommt.

      Wir werden sehen…

      Herzliche Grüße
      Carlos

  2. Hi Carlos! Okay, also ist das nicht das komplette Ende, sondern nur eine Umstellung, wenn ich das richtig verstanden habe. :-) LG Patrick

  3. Hallo liebe Delamaries,
    das war wieder mal ein super Podcast. Was man vielleicht noch hätte ansprechen können: bei diversen Stores gibt es ja die Vorbestelloption incl. der Möglichkeit das man ausgewählte Songs vor dem eigentlichen Veröffentlichungstermin schon vorhören und kaufen kann. Ob das Sinn macht wäre eventuell eine Diskussion wert. Erfahrungen mit Aggregatoren habe ich mit Recordjet und Tunecore gemacht.
    Um es vorwegzunehmen, mit Recordjet bin ich sehr zufrieden. Vor einigen Tagen wurde ich trotzdem neugierig auf Tunecore (de) weil man da auch Klingeltöne vertreiben kann und weil die einen angeschlossenen Verlag haben.
    Nach der Generierung eines Tunecore Accounts kam aber schnell die Ernüchterung. Die meisten Tunecore Seiten mit den eingebetteten Formularen sind derzeit voller Übersetzungsfehler. Standardmässig ist bei der Titel-Namengenerierung eine Autoformatierung eingestellt (Wortanfänge immer mit Grossbuchstaben). Da kann man schnell an sich selber zweifeln wenn man die Titel richtig einklimpert, aber nach Abschluss der Eingabe die Titel wieder teils falsch geschrieben dargestellt wurden. Die iTunes Vorbestelloption kann man derzeit für Deutschland auch noch nicht in Anspruch nehmen, nach Aussage des Supports.
    Tunecore hat scheinbar keine Dependance in Deutschland und alles incl. Support läuft über die USA. Dank Zeitverschiebung kann eine Supportanfrage also auch mal länger dauern.
    Ohne jemanden bashen zu wollen. Der Deutschland-Start dieses Aggregator-Giganten macht einen derzeit verbesserungswürdigen Eindruck auf mich und ich habe wieder Abstand von dem Dienst genommen. (Aber laut Support arbeitet Tunecore daran.)
    Jedenfalls hab ich mein neues Album „Aliens mit Niveau“ über Recordjet ins All geschossen. Wenn das Release im Sternenmeer untergehen sollte hat das jedenfalls nichts mit Aggregatoren zu tun ;)
    Hoffentlich macht Ihr noch lange weiter, die Podcasts sind meist sehr erfrischend :)) und informativ.
    LG, Rossi

  4. Hey.

    Ich bin seit einigen Jahren ein großer Fan! Ich höre inzwischen regelmäßig Podcasts über Recordung und Produktion und ziehe viel Wissen und Erfahrungen daraus.

    Vor ein paar Monaten habe ich meinen eigenen Podcast „Aethermonolog“ gestartet. Es geht um Musik machen, Aufnehmen und Produzieren.

    Hört mal rein! Ich freue mich über Feedback!

    Vielen Dank und weiter so!

    http://aethermonolog.de

  5. Matthias Müller Mai 3, 2016

    Hmmm, deine Werbung für deinen Podcast hätte man noch etwas persönlicher gestalten können. Das sieht so aus, als würdest du es unter jeden Musikerpodcast posten. Hättest ja wenigstens etwas schreiben können wie: „Hallo liebes delamar-team!“

    Aber egal, dein Pod ist auf jeden Fall gut gemacht…! Er hinterlässt einen angenehmen Eindruck. Die Themen könnten vielleicht noch etwas spannender gewählt sein oder behandelt werden! Aber wir wissen ja selbst, es ist schwer, das Rad neu zu erfinden. Versuche vielleicht noch etwas eigenständiger zu werden. Die Idee mit der eigenen Musik im Pod ist da auf jeden Fall der richtige Ansatz.

    Gruß und Pod on
    Matthias

    • Hi Matthias,

      danke für dein Feedback. Den Kommentar habe ich tatsächlich ausschließlich hier gepostet, aber du hast recht, dass er sich etwas „unindividuell“ ließt. Mir würde es helfen, wenn du mich wissen lässt, was in deinen Augen ein spannendes Thema wäre?
      Und welche Detailstufe wäre für dich die richtige?

      Nochmals Danke und beste Grüße

      • Matthias Müller Mai 3, 2016

        Hehe… ok! Ja, hat sich halt so gelesen. Geschenkt!

        Ja, Mit der Themenfindung tun wir uns ja grade selbst etwas schwer! Es wird immer schwieriger! Wir sind ja im Internet. Die Inhalte bleiben hier für immer bestehen, nicht so wie in ner Musikzeitschrift, die jedes Jahr mit dem gleichem Thema „Wie nimmt man die Akustik-Gitarren richtig auf!“ erscheinen kann, – Mir kommt es nach 351 Sendung Podcast grad so vor, als hätte ich alles gesagt, was man in diesem Podcast sagen kann….! Aber wenn ich mich selbst neu erfunden habe, dann hab ich bestimmt wieder Ideen für andere….. ;-)

  6. Meckerfritze Mai 5, 2016

    Ein wieder mal sehr sympatischer Podcast mit fundierten Informationen und Erfahrungen.
    Ich selbst komme aus einer sozusagen „entgegengesetzten Ecke“ aus dem Online-Direktvertrieb und kann mit ebenso reichlichen Erfahrungen (bei über 250 kommerziell vertriebenen Titeln) die Dinge aus einer anderen Sicht beleuchten.

    Wie Maria es im Pod vollkommen richtig nicht müde wurde zu betonen ist, das bei Anbietern die mit „200 und zig mehr Portalen“ werben, Vorsicht (und Gurke) geboten ist !
    Es gibt jene 5-10 Vertriebe a la iTunes&Co-Größenordnungen, die wirklich einzig ZÄHLBARES Volumen und somit zählbaren UMSATZ generieren können…und die Restlichen 790… naja, das sind die oft sehr großspurigen Versprechen weit größer, als zu erwartende Effizienz und Möglichkeiten.

    Man darf dabei auch nicht außer 8 lassen, das die kleinen „Propheten“ mit ihren Schlaraffenland-Versprechen, überhaupt nicht von iTunes&Amazon etc. berücksichtigt werden, bzw. gar keinen Zugang zu den großen Stores haben… denn da könnte ja sonst jeder kommen.
    Und das kann eben NICHT jeder !
    Und nicht alles (oder weniges- wenn überhaupt) wird trotz großspuriger Versprechen hinsichtlich der Mega-Stores, überhaupt gelistet !

    Viele dieser (kleinen) Online-Distributoren sind reine Geldverschwendung und versprechen Dinge, die weit über ihren tatsächlichen Möglichkeiten liegen.
    Da ist MEGA-Vorsicht geboten, wenn es dann insbesondere heißt, man zahlt doch aber „NULL Kommission“.

    Wie Maria ebenfalls nicht müde wird zu betonen, lest die Vertragsbedingungen, aufmerksam und skeptisch… denn mitunter sind bei diesen nicht selten dubiosen „Null-Kommission-Anbieter“ harte Knebel in den AGB`s eingebaut.
    Das Einstellen ist da z.B. kostenlos- tja, aber beantrage doch einmal die Löschung eines Tracks oder Album… so mancher Anbieter macht explizit genau damit sein (teuer) Geld !
    Da kann die Löschung eines (in Zahl „1“) Track, schon mal z.B. $28 kosten.
    Erschwerend, wenn dann auch noch Exklusivverträge und Optionen abgeschlossen werden und man nicht so einfach mal bei einem anderen Anbieter anbieten darf.

    Thema „bezahlte Reviews“.
    Der größte Quark überhaupt !!!
    Den einem gefällt in Track 3 dies nicht, dem anderen in Track 6 das nicht. Alles ohnehin sehr individuelle Geschmackssache.
    Ich selbst habe Songs gemacht, die ich persönlich mega-unterirdisch fand und mich dafür sogar schämte… die sich aber verkauft haben wie unnütze japanische Sammelkarten !

    Wenn es nach der Gewichtigkeit von Rezensenten ginge, wäre so manch erfolgreicher Song der Musikhistorie nie in die Öffentlichkeit gelangt.
    Ein markantes Beispiel was mir z.B. einfällt: „George Michael – Careless Whisper“…nach Meinung damaliger Rezensenten :“Absolute Schei**, Sänger ohne Talent, Song nicht platzierbar usw.“
    Rezensenten verkörpern mit ihrer Meinung einen eher elitär-exklusiven Geschmack (einer gewissermaßen „materie-elitären“ Sparten-Zielgruppe), aber selten einen „stinknormalen“ und völlig unerwartet anders tickenden Massengeschmack.
    Gene Simmons (KISS) meint hierzu:“ Lass Dir von niemanden rein reden, wie schlecht du doch bist. Das bist Du nicht- und wenn schon, mit der größten Schei** lässt sich heute schei** viel Geld verdienen !

    Wenn man sucht, findet man bekanntlich ja immer ein Haar in der Suppe.
    Das Problem bei gekauften Reviews und Rezensenten ist aber oft, das gar nicht die Suppe begutachtet wird, sondern nur nach Haaren gesucht wird !
    Die Aussage eines Rezensenten (sofern ein Werk im Vorfeld nicht schon über jeden Zweifel erhaben ist), ist ungefähr so wichtig, ob der Goldfisch in deinem Aquarium zu Deiner Musik nun nach links oder rechts schwimmt !

    Was nützt einem iTunes & Co überhaupt ?
    Ohne Fanbase und Aktivität… absolut gar nix !
    Du bist einer von zig Millionen, die im Apple-Nirvana ihr Dasein fristen (weder gesucht noch gefunden wirst) und du genauso viel Aufmerksamkeit erregen wirst, als wärst du in den ungehörten 4 eigenen Wänden geblieben.Punkt.
    In den meisten Fällen hast du nur Kosten und kaum Nutzen.
    Das Gleiche gilt für Facebook & Co.
    Ohne eigenes und aktives Engagement, nützt einem die Online-Präsenz genauso viel wie ein Hühnerauge am kleinen Zeh.
    Hurra, Toll- habe im letzten Jahr $15 Umsatz generiert…aber $600 für meine Online-Präsenzen und Memberships ausgegeben (p.s:Internet-Zugang ist ja im Jahr auch nicht kostenlos).

    Die eigene Website ist nach wie vor Pflicht- inklusive einem Paypal-Button oder wenigstens Spendenbutton, wenn man ohnehin nicht gewerblich mit einem starken Vertriebspartner unterwegs ist.
    Und 100% Gewinnertrag… durch den eigenen Vertrieb auf der eigenben Homepage zu erzielen… aber z.B. iTunes spielt NIE 100% Gewinnbeteiligung aus…die Pauschale liegt bei max. 50% !
    Da würde sich der gesamte Aufwand und Unterhalt ja auch gar nicht lohnen, insbesondere nicht, wenn man Profit orientiert ist und Apple heißt.

    Nur mein Senf aus einer anderen Ecke ;-)
    Genug des meckerns und ich wünsche euch allen, das eure Träume in Erfüllung gehen- bis auf einen, damit ihr immer etwas habt, wonach ihr streben könnt !

    Cheers
    Fritze

    • Matthias Müller Mai 5, 2016

      Bei dem Namen „Meckerfritze“ wollt ich eigentlich gar nicht lesen, was du so schreibst! War aber dann doch gar nicht negativ, wie gedacht!

  7. Markus Raif Mai 9, 2016

    Hallo Maria, Carlos und Matthias,

    erstmal Danke für die vielen interessanten Episoden eures Podc“ä“sts. Ich habe die immer sehr gerne gehört. Ich hoffe es wird nach dem 365-er-Schnitt :-( weiterhin ein regelmässiges Podcast-Format für Musikbegeisterte und -interssierte geben.

    Ich konnte einiges an nützlichen Tipps für mein Hobby aus den Episoden ziehen, auch habe ich interessiert viele der Themen aufgenommen, die mich momentan nur am Rande betreffen.

    Ich freue mich darauf mehr von euch zu hören …

    Viele Grüsse

    Markus

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