Akustische Gitarren – DG098

26. September 2015

Heute geht es um die Akustikgitarre – seit jeher eines der beliebtesten Instrumente, vielleicht auch das romantischste. Wir besprechen die Basics und am Ende gibt es praktische Tipps – Du erfährst, welche Typen von akustischen Gitarren es gibt, wie man eine Gitarre aufnimmt, welcher Unterschied beim Spielen im Vergleich zu einer E-Gitarre besteht und mehr. Viel Spaß!

delamar Guitar #98 – Akustische Gitarren

Ohne Strom nix los? Ausnahmsweise gilt das mal nicht für dieser Folge – nachdem wir sonst hauptsächlich über die elektrisch verstärkten Saiteninstrumente sinnieren, steht heute die Akustikgitarre im Mittelpunkt. So haben wir versucht, Antworten auf diese Fragen zu finden:

  • Welche Arten/Bauweisen von akustischen Gitarren gibt es?
  • Klassische Gitarre vs. Western-Gitarre?
  • Wie nimmt man eine Akustikgitarre ab?
  • Inwiefern spielt sich eine akustische Gitarre anders als eine E-Gitarre?
  • Auf was solltest Du beim Kauf achten?

Wie immer freuen wir uns auf deine Fragen, Hinweise und Korrekturen, auf Lob und sachliche Kritik ohnehin!

Antworten

Die Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind mit * markiert

Ein Kommentar

bei “Akustische Gitarren – DG098

  1. Hi ihr 3 und alle anderen!

    Ich denk, da ist euch ein sehr guter Überblick gelungen über dieses weite Feld!
    Als Gitarrist mit klassischer Ausbildung (u.a.) hier noch ein paar Ergänzungen zu den KONZERT-GITARREN:

    Man kann die Konmzert-Gitarren in 4 verschieden Kathegorien einteilen, die preislich dann immer höher liegen und ebenso klanglich:

    1. die billigsten Gitarren sind aus Pressholz, also aus keinem richtig gewachsenes Holz, sie sind vielleicht o.k. zum Lernen, klanglich aber eher bescheiden. Heute gibt es schon günstige Gitarren der nächste Gruppe – zu denen würde ich auch dem Anfänger raten, wenn es irgendwie geht und er es ernst meint.

    2. Konzert-Gitarren mit MASSIVER DECKE. Hier fängt der Spasß eigentlich erst an – da kommt schon ein schöner Ton raus – je nach Modell und Anschlag.
    Die Decke – also das „vordere Brett“ der Gitarre – ist entscheident an der Klangentstehung beteiligt. Deshalb ist es schon viel wert, wenn da ein gute Holz verwendet wird, das auch schön schwingt.

    Mit solch ein halb-massiven Gitarre kann man als Anfänger schon sehr weit kommen, bevor man entweder zur Western-Gitarre oder E-Gitarre wechselt oder zu einer teureren Konzert-Gitarre greift (z.B. als Klassik-Spieler).

    3. Die nächste Klasse sind dann die Voll-massive Konzert-Gitarren. Bei ihnen wird für alle Korpusteile „ordentliches“ Holz verwendet. Das geht dann schon in höhere Preislage und ist zunächst für den Klassik-Gitarristen, eine ambitionierten Songwriter (so á la Reinhard May – falls den noch einer kennt (;-) ) und den Latin- und Bossa-Interessierten.

    Die günstigern Modelle werden noch in Serie gefertigt. Hier fängt der Preis vielleicht so knapp unter 1000€ an (bin nicht mehr ganz up to date… aber so grob).

    Die 4. und teuereste Gruppe sind dann die Meistergitarren. Die werden von einem Gitarrenbauer komplett quasi allein hergestellt. Da gibt es dann preislich nach oben kaum Grenzen. Man kann sich dabei auch ein Gitarre speziell nach seinen Vorlieben anfertigen lassen (bei entsprechendem Budget. Sowas ist dann was für Konzert-Gitarristen. Die Meistergitarre fangen so ca. bei 2000€ an.
    Es gibt hier auch bekannte Namen von Gitarrenbauer, die jedoch oft lange Wartezeiten haben (und auch entsprechende Preise). Oft wird auch bei großen Interpreten geschaut, was die spielen, weil ihr Klang im Konzert beeindruckt. Letztlich ist es aber wie im Rock auch – der Ton kommt (auch)aus den Fingern.

    Im meiner Nähe ist ein Laden, der Gitarren in alle Preislagen (auch online) anbietet: www.siccas.de
    Auf deren YOUTUBE-Kanal werden laufend hervorragende Aufnahmen mit tollen Klassik-Gitarristn/tinnen veröffentlicht, die dort vorbeikommen (unbedingt mal reinschauen!).
    Gibt aber alles auch in den anderen Musikläden – logo!!!

    Noch eine andere Sache:
    Die meisten Gitarren habe entweder FICHTEN- oder ZEDER-Decke (wie bei Tom schon anklang im Podcast). Sie unterscheiden sich in der Klang-Charakteristik:

    Die ZEDER ist kräftig, der Ton „knallt“ etwas – mehr Richtung Stahl-Seiten. Die FICHTE hat weniger „Attack“ könnte man sagen. Der Ton ist runder und singender. Das sind allerdings nur Grundtendenzen – die man allerdigns beim Kauf im Hinterkopf haben sollte und nach eigenem Geschmack dann auswählen sollte.

    Zudem sagt man, dass die FICHTE ihren vollen Klang erst nach jahrelangem regelmäßigem Spielen erreicht, während die ZEDER schon im Laden ungefähr so klingt, wie sie dann auch lange klingen wird.

    ….man könnte noch zu den Fingernägeln und Fignerpics was sagen… aber jetzt reichte es mal wieder von meiner Seite…

    VG von Slashgad + weiter so Jungs (+ Mädels) !!!

© delamar.FM