Analyse Timbaland Morning After Dark / Apple iPad / Wie mache ich eine Crowd? #51

2. Februar 2010

Gut Ding will Weile haben und deswegen hat es etwas länger mit der Veröffentlichung der heutigen Folge gedauert. In dieser analysieren wir die aktuelle Chartproduktion (Beste Platzierung: Platz 6 laut Media Control) Timbaland ft. SoShy & Nelly Furtado – Morning After Dark und sprechen über Songwriting, Arrangement, Musikproduktion und Instrumentierung dieses erfolgreichen HipHop-Tracks.

Im Tipp der Woche gibt es einen kostenlosen Sampler für alle Plattformen und bei den Hörerfragen geht es um Verträge zwischen Künstlern, das Erstellen einer „Crowd“ für die eigene Produktion sowie den Nutzen eines Audio Interfaces aus dem High-End-Bereich. Natürlich gibt es noch am Rande einige Informationen zum Apple iPad und einer interessanten Studie.

Analyse Timbaland Morning After Dark / Apple iPad / Wie mache ich eine Crowd? #51

Es hat uns wieder einen Riesenspass gemacht, mir dir live im Chat diese Sendung zu gestalten. In den Chat hatten zwar nur etwa 70 delamari gefunden, live mitgehört wurden wir aber von insgesamt 164 Interessierten! WOW! Für eine Live-Show am Montag Abend ist das sicherlich nicht gerade schlecht…wir freuen uns megamässig, dass auch der Live-Teil einen so grossen Anklang findet und freuen uns schon auf die nächsten Podcasts.

Inhaltlich war natürlich auch eine Menge los und wir haben die folgenden Themen (hier in chronologischer Reihenfolge) besprochen:

 

Wie lautet die Einzahl von delamari?

Unser Hörer Christian hatte uns diese Frage im Vorfeld gestellt und wir sprechen über die korrekte Deklination. Eine wichtige Frage, die uns eigentlich alle angeht! :)

 

Apple iPad

Nach der Vorstellung des schon lang vermuteten neuen Tablet-PCs Apple iPad des amerikanischen Herstellers brach eine regelrechte Welle der Begeisterung aus – auch und vor allem bei Musikern. Aber was ist da denn tatsächlich dran? Wie kann ein vergrössertes iPhone für Spass im eigenen Tonstudio sorgen?

Wir sprechen über das Apple iPad, seinen Nutzen für Musiker und über den Apple-Hype im Allgemeinen.

 

Studie enthüllt: Musikindustrie könnte mehr Geld durch Preissenkung verdienen

Es klingt paradox, und doch scheint es wahr zu sein. Eine Studie von Wharton Marketing (University of Pennsylvania) von Professor Raghuram Iyengar enthüllt, dass die Musikindustrie voraussichtlicherweise besser daran täte, die Preise für digitale Musikdownloads zu verringern, statt – wie kürzlich erst geschehen – noch mehr Geld pro Song zu wollen. Bei einem Preis zwischen 0,60 und 0,70 Cent wäre der Profit wohl am grössten.

Wir sprechen über diese Studie und die mögliche Reaktion der Musikindustrie.

Link | Link | Link

 

Analyse von Timbaland Morning After Dark

Wie schon vor einigen Sendungen versprochen, sprechen wir den grössten Teil des heutigen Podcasts über den Song Morning After Dark von Timbaland ft. SoShy und Nelly Furtado. Wir haben diesen im Vorfeld analysiert und besprechen in geselliger Runde unsere Entdeckungen. Erfahre in dieser Folge alles über das Songwriting und die Harmonisierung des Tracks.

Wir sprechen über das Arrangement und die Instrumentierung der einzelnen Parts, es geht um die Musikproduktion und die geheimen Tricks, die Timbaland für seine Hit-Produktion anwendet. Erfahre alles über den Einsatz von Polyrhythmik und warum Timbaland lediglich vier Noten im Bass spielt.

Finde heraus, warum wir den Song hektisch oder überladen finden und wie Timbaland schafft, den Track über seine gesamte Länge hin interessant zu halten. Wir verraten dir, wo der Peak dieses Hits ist und wie er diesen gesetzt hat. Und für die ganz Interessierten haben wir auch noch einiges zum Panning, der Stereobreite und den Effekten in dieser Musikproduktion zu erzählen.

Natürlich haben wir alle wichtigen Informationen dieser Analyse für dich in einem PDF zusammengestellt, das Du gerne an interessierte Musiker und Freunde weitergeben darfst.
Analyse von Timbaland Morning After Dark

 

Tipp der Woche

Im Tipp der Woche gibt es heute einen ganz besonderen Leckerbissen: Einen kostenlosen Sampler, der eine Menge Formate kennt und durch beste Performance und Kompatibilität zu PC und Mac glänzt!

Link

 

delamar Hörerfragen

Bei den Hörerfragen hatten wir heute ganz unterschiedliche Themenbereiche und Fragen:

  • Wir sprechen über die rechtlichen Aspekte von Schreiben von Songs für andere Künstler
  • Wir klären die Frage, inwiefern ein High End Audio Interface wichtig für dich ist
  • Es gibt Tipps zur Erstellung einer Crowd oder Menschenmenge in deinen eigenen Produktionen

Du siehst, dies war wieder eine äusserst spannende Folge des delamar Podcasts für Musiker und Musikbegeisterte. Wir freuen uns über dein Feedback und insbesondere wüssten wir gerne, ob Du aus unserer Analyse von Timbaland Morning After Dark in irgendeiner Weise hast lernen können. Natürlich freuen wir uns auch über deine unter Umständen offen gebliebenen Fragen zur Analyse.

Und jetzt viel Spass beim Hören der 51. Episode des delamar Podcasts für Musiker!

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9 Kommentare

bei “Analyse Timbaland Morning After Dark / Apple iPad / Wie mache ich eine Crowd? #51

  1. Rogoschin Feb 2, 2010

    hallo leute, eine frage, ich hätte gerne eine VST Violine bei der die geschwindigkeit des bogens modular ist…
    wird wohl eine riesige bibliothek sein…

  2. Yven Crestings Feb 3, 2010

    Hallo Ihr,

    da Delamari weltweit nur im Rudel zu
    finden sind und sich Delamari als Teil
    eines Ganzen sehen, sollte sich die
    Frage nach einer Singularisierung
    garnicht stellen!

    Liebe Grüße

    Yven Crestings

  3. Hallo Rogoschin,

    so eine Violin VST wie du es wünschst gibt es glaube ih nocht nicht,
    aber hör die mal die Solovioline von „Synful“ Orchestra an. Die ist selbst für Violinisten beängstigend.
    Vielleicht ist das ja was für dich.

  4. Hallo Rogoschin,

    so eine Violin VST wie du es wünschst gibt es glaube ih noch nicht,
    aber hör die mal die Solovioline von „Synful“ Orchestra an. Die ist selbst für Violinisten beängstigend.
    Vielleicht ist das ja was für dich.

  5. higain Mai 17, 2010

    Hi Jungs,

    zunächst wieder mal ein Kompliment für Eure regelmäßigen Informationen. Ich hätte mal eine Frage zu diesem Tipp der Woche, dem LinuxSampler.
    Hat den einer von Euch eigentlich mal ausprobiert und zum Laufen bekommen?

    Ich habe das Teil ausprobiert und bin nicht glücklich damit geworden. Ich habe meine eigenen Drum-Samples genommen, die in anderen Samplern durchaus funktionieren und so klingen wie sie sollen. Im LinuxSampler habe ich mit gigedit eine Gigasampler-Datei daraus gemacht. Wenn man die in dem Programm Fantasia lädt, kann man dort unten auf der Klaviatur die Sounds anhören. Die klangen schon mal alle ziemlich schlimm verfälscht.

    Dann habe ich versucht, den LinuxSampler an Reaper anzuschliessen. Wie das geht steht im LinuxSampler-Forum. Trotz einiges Herumgetrickses ist es mir nicht gelungen, auch nur einen Ton in Reaper zu hören.

    Gibt es jemanden, der das hinbekommen hat? Generell finde ich die Idee ja sehr gut. Die Programme müssen sich natürlich noch etwas entwickeln, bis ein „normaler Mensch“ damit klar kommen kann (intuitiv sind einige Dinge icht gerade), aber dafür kostet die Software ja auch nix.

    Grüße

    higain

  6. Carlos Mai 18, 2010

    Hallo higain und vielen Dank für deinen Kommentar. Der Markus arbeitet anscheinend mit dem Linuxsampler und hat nur anfangs einige Probleme gehabt. Danach schien es zu laufen. Ich werde ihm mal Bescheid geben, dass er sich hier in den Kommentaren zum Thema zu Wort meldet.

    Herzliche Grüße
    Carlos

  7. higain Mai 18, 2010

    Hi Carlos,

    das ist nett. Ich hatte den Kommentar geschrieben, bevor ich den Podcast komplett gehört hatte. Darin erzählt Markus ja, dass er auf einem System den LinuxSampler mit Reaper und Sonar zum Laufen bekommen hat, auf einem nur mit Reaper und auf einem weiteren nur mit Sonar. Falls er herausgefunden haben sollte, worauf zu achten ist, damit es auf jeden Fall klappt, wäre ich an dieser Info sehr interessiert.

    Ein Unterschied zwischen seiner und meiner Ausgangssituation dürfte sein, dass er bereits Gigasampler-Dateien hat, die er mit dem Sampler abspielt. Ich habe mir eine mit meinen eigenen Samples mit Hilfe des zum LinuxSampler gehörenden Programms gigedit erstellen müssen. Vielleicht ist diese Gigasampler-Datei ja schon nicht richtig von dem Tool erzeugt worden. Es kommt wie beschrieben ein Sound im Standalone-Modus aus dem JSampler-UI raus, aber der hat mit dem Originalsound nur wenig gemeinsam. Als Plugin kommt kein Mucks, obwohl ich wie beschrieben über ReaRoute „einen Weg“ aufgemacht und ihn in JSampler eingestellt habe…

    Über Anregungen und Hinweise, wie ich den Sampler doch noch zum LAufen bekommen kann, wäre ich natürlich dankbar. :-)

    Danke & weiter so.

    higain

  8. Markus Fiedler Mai 19, 2010

    Hi Higain,
    Also derzeit sieht es abweichend vom Podcast so aus, dass der Linuxsampler nur auf meinem PC mit 2Kern-CPU läuft (AMD Athlon x2 4800+). Auf dem alten PC mit AMD Athlon ein-Kern CPU (AMD 3000+) geht es nicht.

    Generell bekomme ich aber auf dem neueren PC den Linuxsampler nur zum Laufen, wenn ich ihn als VST Instrument ansteuere (dazu bitte die LinuxSampler32.dll in das VST Verzeichnis verschieben).
    Der Linuxsampler läuft dann also als VST Instrument mit den Audioausgängen der jeweiligen DAW. Das scheint soweit auf ALLEN DAWs zu funktionieren.

    Auf dem alten PC erkennt die DAW trotz vorhandener LinuxSampler32.dll im VST Verzeichnis den Linuxsampler nicht und zeigt ihn auch nicht als VST Instrument an.

    Viele Grüße, Markus

© delamar.FM