Viele Effekte in einem – ein sehr gutes Multieffektgerät kann Platz auf dem Pedalboard schaffen (oder dieses gleich ganz ersetzen) und genauso feine Sounds erzielen wie mehrere miteinander verquickte Einzelpedale. Oder doch nicht? Bei delamar Guitar sprechen wir heute über die Kategorie der Multieffekte im Allgemeinen und einige Produkte im Speziellen. Viel Spaß!

delamar Guitar #133 – Multieffekte

Was sind unsere Erfahrungen mit Multieffektgeräten für Gitarre und Bass? Schon vor vielen Jahren kamen die ersten Vertreter auf den Markt, unter anderem aus dem Hause BOSS.

Alle Moderatoren steuern ihre Geschichten bei – ob, in Form von welchen Geräten und mit welchen Erkenntnissen Multieffekte zum Einsatz kamen. Verkabelung, Stromversorgung, Bedienung und natürlich Klangqualität kommen zur Sprache.

Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Wir sind sehr gespannt auf deine Empfehlungen und deine Beobachtungen aus dem musikalischen Alltag mit einem Multieffektgerät. Hat ein solches Gadget womöglich mehrere Einzelpedale in deinem Rig ersetzt oder kannst Du nach wie vor nicht auf gewisse Schätzchen verzichten?

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5 Kommentare

bei “Multieffekte – DG133

  1. Patrick P Nov 18, 2016

    Hi,
    ich bin auch immer wieder am hin und her denken gewesen zwischen Multieffekt und Bodentreter…
    Hab ewig über einen V-amp gespielt – direkt in den return eines Amps.. (den fand ich sogar besser als den Pod, weil er den LED Ring um die Potis hat und man immer auf einen Blick wusste wo der Regler steht!!!) das klang echt gut. Problem war nur die lange Umschaltezeit.
    Dann hab ich lange mit einem Bodentreter Multieffekt (Ibanez PUE5Tube) gespielt… tolle Sache. Jeden Regler im Griff und kein Tap Dance, weil Programmierbar – nicht die Reglerstellung sondern nur welche Effekte an und aus sein sollen) Tolle Sache das Teil… leider ist das interne Netzteil abgeraucht und hab noch niemanden gefunden der das reparieren kann.
    Dann nur mit Bodentretern gespielt… hier mal ein Kabel kaputt… da ein Tap-Dance etc… bäähhh. hat genervt. Was aber cool war, man kann mal immer einenn Effekt dazuschalten oder abschalten, je nach Lust und Laune.
    Naja, dann bin ich zum Boss GT100 gewechselt. Da hat man best of both worlds. Man kann Programme machen und kann über die zuätzlichen und externen Fußschalter Effekte an und ausschalten wie man will… coole Sache und man hat immer die gleichen Sounds… bin auch zu oft auf einen Treter gestiegen und der war verstellt und dann zu leise oder zu laut oder was auch immer…
    Den GT100 spiel ich jetzt live – und daheim, wo ich Zeit habe nehm ich meine Bodentreter her und bastle damit rum… mal der mal den Reihenfolge ändern etc…

    Zu Henry: Man kann z.B. Bei dem GT100 die Effektreihenfolge beliebig ändern. Sogar bei den ganz günstigen Multieffekten von Zoom (G1on 59€) hat man einfach 5 Effektblöcke, die kannst du belegen wie du willst… geht auch theoretisch 5 Delays oder 5 Verzerrer oder wie auch immer.. manchmal macht die CPU schlapp, aber das sagt er dir dann. Auch die Effektkette im nachhinein ändern ist gar kein Problem.

    Freu mich schon auf die nächste Sendung.

    Gruß Patrick

  2. Patrick P Nov 22, 2016

    Hi,
    hab doch neulich hier was reingeschrieben… ist wohl nicht angekommen… nja.
    Ich bin auch immer wieder hin und hergerissen zwischen Multi und Bodentretern.
    Ich hatte mal den Vamp von Behringer und hab den in einen Röhrencombo in den Effekt-Return gespielt. Klang gut. Hat gepasst. Die langen umschaltezeiten und die unflexibilität (jetzt mal schnell ein Phaser an…) haben mich zum Umstieg gebracht.
    Zu dem Ibanez PUE5Tube.. auch ein Multi aber ein analoges und nur die Effektkombinationen nicht die Reglerstellungen sind programmierbar. War auch cool. Nur leider ist das Netzteil abgeraucht und ich hab noch keinen gefunden der mir das reparieren kann.
    Dann hatte ich nur Bodentreter, aber das war irgendwie doof… hier mal ein Kabel kaputt… dann ein STepDance von Dist Boost Delay auf clean chorus etc… ihr kennt das.
    Jetzt nehme ich das Boss GT100. Das kann man Programmieren, schaltet schnell um und man kann einzelne Fußtaster noch mit Effekten an-aus belegen. Schnelle umschaltezeit und mal schnell ein Phaser an ist auch kein Problem und man hat immer den gleichen Sound. Also nix mit Bodentreter an und „Wow ist der gerade laut, oder zu leise oder ….“
    Daheim mit Zeit spiele ich gerne die Bodentreter… da landet auch mal ein Delay zwischen zwei Verzerrern… was klingt ist gut.

    Henry: Ich habe einen Zomm G1on, (59€) da hat man 5 Effektblöcke und die kann man belegen und hin und herschieben wie man will… also 5 Delays wären da kein Problem oder mal schnell das Delay vor oder hinter den Amp oder oder oder… also das geht schon. Ist beim GT100 auch kein Problem, das verschieben.

    Gruß Patrick

  3. Patrick P Nov 22, 2016

    hmm oh, jetzt sehe ich meine beiden Posts….????

    • Felix Baarss Nov 22, 2016

      Hallo Patrick,

      bitte verzeih, es dauert immer ein Weilchen, bis wir hier vorbeischauen und die Kommentare freischalten. Das passiert noch manuell, sonst würde ab und zu mal Spam oder Troll-Unfug durchrutschen. Bitte hab etwas Geduld. Danke!

      Gruß,
      Felix

  4. War eine interessante Sendung, schade dass die Audioqualität so grenzwertig war.
    Ich kann mich auch als Zoom-505-Einsteiger (erste Generation!) outen. Und bei all dem Gebashe sei mal angemerkt: das Ding war damals Stand der Technik im Home-Audioprozessing und hat immerhion 300 Mark oder mehr gekostet.

    Hier noch ein paar Punkte zur Debatte:
    – Parameterisierung: Kauft man nicht gerade Bodentreter doppelt, hat man pro Setup die Möglichkeit, die Effekte verschieden einzustellen. Song 1 Slapback, Song 2 infinity delay, einfach nur auf Fußdruck. Das Problem bekommt man nicht mal mit dem Midi-Looper gelöst.
    – Routing: Reihenfolge im Pedalboard zwischen den Songs ändern? Bekommt man nur mit guten Loopern gelöst. Oder jeder Menge doppelter Pedale.
    – Anfänger: Die abfälligen Bemerkungen über 300-Euro-Geräte sollte man vielleicht im alte-Männer-Kontext sehen. Es gibt auch Einsteiger, die noch nicht mal wissen, ob die Gitarre überhaupt was für sie wird. Da lohnt sich dann vielleicht der Griff zum guten Nicht-Boutique-Bodentreter.
    – Preisverfall: Hier verlieren die Plastik-Multis auf ganzer Linie. Während die Einzeltreter nahezu begehrte Sammlerobjekte werden.
    – Modbarkeit: Haste verloren bei Digital
    – Beständigkeit: Multis sind erstaunlich robust, aber im worst case kann man mehr als Buchsen oder Schalter austauschen eben auch nicht.
    – Support: Dito. Ausfallsicherheit wurde ja schon genannt, einen Qualitätsverfall gibts halt auch, denn gerade Digitaleffekte werden stetig besser. Sieht in der komplett Software-emulierten Welt besser aus. Hier sind Updates möglich.
    – That-one-Pedal: ist leider nie dabei beim Multi. Sieht in der komplett Software-emulierten Welt besser aus.
    – Batteriebetrieb: Kann sich jeder denken
    – Rauhe Umgebung: Täte mich bei Multis mal interessieren, wieviele Jahre ein Mikrochip in rauchigen, warmen Umgebungen mit hoher Luftfeuchte übersteht. Allgemein vermute ich auch, dass man die eher pflegen wird. Also nicht mit Gaffa behandeln, unten Klett ankleben o.ä.
    – Grundproblem bei Multieffekten: der Angebermodus der Hersteller. Kein sinnvolles Preset, überall Space-Chorus-Flanger und jede Menge Hall. So lernt ein Einsteiger halt nichts über sinnvollen Soundaufbau
    – Kopfhörertauglichkeit: ein Punkt fürs Multieffekt
    – Transportierbarkeit: So oder so eine Herausforderung.

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