Heute ist delamar Guitar zu Gast bei der Boxenschmiede LaRoqua in Darmstadt. Moritz Maier hat Henry und Markus eingeladen, die heiligen Hallen des zu besichtigen, und gewährt uns einen Einblick in die Baukunst der Gitarrenboxen (auf Neudeutsch: Cabinets). Viel Vergnügen!

LaRoqua Cabinets
delamar Guitar #146

Vor einiger Zeit nahm delamar mit den ebenfalls in Darmstadt ansässigen Enthusiasten von LaRoqua Kontakt auf. Daraus entsprang unter anderem der LaRoqua Studio 212 Test (Prädikat: Exzellent) und nun wollten wir auch mal hinter die Kulissen schauen. Viel Spaß beim Lauschen der Episode – die Aufzeichnung ist schon ein Weilchen her, aber der Inhalt ist noch aktuell.

Die Themen der Sendung

  • Wie kommt man zum Boxenbau?
  • Moritz ist Studiobesitzer, Gitarrist und nun Boxenbauer
  • Welche Bauformen sind sinnvoll?
  • Welches Holz und welche Lautsprecher kommen in Frage?
  • Wieso ist die Box beleuchtet?
  • Krass, es gibt eine 3×12″-Gitarrenbox!

Über LaRoqua

Das Sortiment ist mittlerweile ziemlich groß – Boxen mit Lautsprecherkonfigurationen von 1×10″, 1×12″, 2×12″, 3×12″ (!) und 4×12″ sind am Start. Du kannst sie weitestgehend nach deinem Geschmack gestalten und mit bestimmten Lautsprechern bestücken lassen, zudem ist die auf Wunsch flexible Rückwand (siehe Video unten) eine der Spezialitäten des Hauses. Die Fertigung erfolgt in Handarbeit und es kommen hochwertige Materialien zum Einsatz, u.a. baltische Birke).

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3 Kommentare

bei “LaRoqua Cabinets: Feine Gitarrenboxen aus Darmstadt – DG146

  1. Michael Okt 30, 2017

    Hallo,

    war gerade auf der website von LaRoqua…… 2×12 = 29 kg…..4×12 = 40kg. Sorry, diese Boxen sehen wirklich toll aus und sind bestimmt auch super, aber egal wie gut sie auch immer klingen, für einen Musiker mit vielen Gigs und ohne Roadie ist das sicher auf Dauer nicht so der Hit. Gerade klingelt das Telefon: „Kaufen Sie sich diese Boxen…! Es war mein Physiotherapeut……. ;-)

    Müssen diese Dinger wirklich so unglaublich schwer sein ? Je schwerer desto besser? Stimmt diese Soundgleichung so wirklich?

    Ist jetzt aber nicht böse gemeint und deshalb trotzdem liebe Grüße an LaRoqua!
    (Schön, dass es in „Heinertown“ überhaupt solche Equipmenttüftler gibt)

    Michael

    • Henry Jan 6, 2018

      Hi Michael
      Meine Marshall und Laney 4x12er wiegen auch so um die 38kg. Die 2×12 von Harley Benton ist bei ca.18 kg.
      Das klingt für mich nicht so ungewöhnlich. Was spielst du so?
      Das werden wir demnächst in einer Sendung mal ausdiskutieren.

      Gruss
      Henry

      • Michael Jan 8, 2018

        Ich spiele aktuell einen H&K Tubemeister 18W 1×10 Combo (ca. 11 kg) und parallel dazu einen AER-Compact 60 (ca. 6 kg) als Monitor gespeist aus dem frequenzkorrigiertem Output des Tubemeisters. Hatte das System ja schon mal in den Kommentaren zu einen diesbezüglichen Podcast von Euch vor ca. einem halben Jahr erläutert. Die Jahre davor hatte ich aber auch meist schon immer kleinere Combos gespielt (Princeton, Deluxe-Reverb o.ä.). Ich bevorzuge einfach kleinere Systeme aus transport- und soundtechnischen Gründen.

        Eine 2×12 Box mit 29 Kilo ist m.E. der Wahnsinn. Die von Dir als Referenz benannte Harley Benton hat immerhin 11 Kilo weniger. Wer mehr als ein Gig im Monat und keine kräftig gebaute Roadies hat bzw. selbst Body-Building betreibt, wird entweder irgendwann das Ding genervt im Proberaum stehen lassen oder Probleme kriegen, wenn er das Teil dauernd alleine die Treppen hoch und runter, aus dem Auto und wieder zurück usw. hieven muss.

        Ist halt nur meine bescheidene Meinung zu diesem „schwergewichtigen“ Thema und jeder soll natürlich spielen und schleppen, was er gerne möchte und was ihm gefällt.

        Ja, meine Hauptfrage ist allerdings immer noch offen „Je schwerer desto besser? “ Stimmt das so bei Gitarrenboxen? Könnte man wirklich mal innerhalb eines Podcasts näher erörtern. So oder so, unabhängig von der Boxenproblematik ist der Trend beim Musikequipment meiner Erfahrung nach eigentlich umgekehrt. Die Sachen werden insgesamt immer leichter und transportabler, insbesondere, was die z.B. die kleineren PA-Sachen betrifft. Und das ist auch richtig gut so ;-)

© delamar.FM